Das Kind der GesellschaftS


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Mehr als eine Million Menschen fordern ein neues Referendum zum Brexit

Mehr als eine Million Menschen haben nach dem Ja der Briten zu einem EU-Austritt eine Petition auf der Webseite des britischen Unterhauses mit der Forderung unterzeichnet, ein neues Referendum durchzuführen.
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© Reuters/Hannibal Hanschke
In einer begleitenden Mitteilung schlagen die Brexit-Gegner vor, eine neue Regel bei der Bewertung von Ergebnissen des Referendums einzuführen: So müsste die eine oder die andere Seite mindestens 60 Prozent der abgegebenen Stimmen erreichen, um ihr Ziel durchzusetzen. Die Wahlbeteiligung müsse demnach bei 75 Prozent oder höher liegen.

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Zwei Hubschrauberabstürze: In Kolumbien und in Brasilien

Bogota. Bei einem Hubschrauberabsturz im Westen Kolumbiens sind 17 Soldaten ums Leben gekommen.
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© afpSymbolbild
Wie das Militär am Montag mitteilte, verschwand der Helikopter vom Typ MI-17 bereits am Sonntag im Departamento Caldas, er wurde 150 Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Bogota bei der Gemeinde Pensilvania entdeckt. Die Absturzstelle befindet sich in einem etwa 2.400 Meter hohen Gebirge.

Der Präsident des südamerikanischen Landers, Juan Manuel Santos, betonte: "Wir werden herausfinden, was passiert ist. In dem Gebirge gibt es immer starken Nebel." Nach Angaben des Bürgermeisters von Pensilvania, berichteten Bewohner der Gegend, dass sie den Helikopter noch gesehen und dann kurze Zeit später eine Explosion gehört hätten.

Kommentar: Ein anderer Absturz geschah heute in Brasilien, wo sechs Menschen ums Leben kamen.


Fire

Explosion am Flughafen in Istanbul - Mindestens zehn Tote

Am Istanbuler Flughafen Atatürk ist es am Dienstagabend offenbar zu einem Selbstmordattentat gekommen. Dabei sollen zehn Menschen getötet worden sein.
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© Twitter
Bei einem Terroranschlag am Atatürk-Flughafen der türkischen Millionenmetropole Istanbul hat es laut dem türkischen Justizminister offenbar mindestens zehn Tote gegeben. Die Nachrichtenagentur DHA meldete am Dienstagabend ebenfalls "mehr als eine Leiche" am Ort des Anschlags. Aus türkischen Regierungskreisen hieß es ansonsten, bei mindestens zwei Explosionen seien mehrere Menschen verletzt worden - bisher ist von mindestens 40 die Rede. Es sei unklar, ob es sich um Bomben oder einen Selbstmordanschlag gehandelt habe.

Der Sender CNN Türk berichtete, auch Schüsse seien zu hören gewesen. Laut dem Justizminister hatte ein Attentäter aus einer Kalaschnikow das Feuer eröffnet. Das Internationale Terminal sei geschlossen worden. Im Fernsehen waren zahlreiche Krankenwagen vor dem Flughafen zu sehen. DHA meldete, an zwei getrennten Orten des Fughafens sei es zu "Terrorangriffen" gekommen.

Che Guevara

Weitere Massenproteste in Frankreich - Unter scharfer Polizeibewachung

In Frankreich haben zehntausende gegen die geplanten Reformen der Regierung Hollande protestiert. Die Regierung will die Gesetze ohne Abstimmung in der Abgeordnetenkammer durchdrücken.
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© dpaMassen-Demo am Dienstag in Paris.
Am Tag der Abstimmung des französischen Senats über die Arbeitsmarktreform haben erneut zehntausende Franzosen gegen das umstrittene Vorhaben demonstriert. Allein in der Hauptstadt Paris gingen am Dienstag nach Angaben der Polizei 15.000 Demonstranten auf die Straßen, die Gewerkschaften sprachen von 55.000 Teilnehmern. Größere Ausschreitungen gab es zunächst nicht. Der Pariser Eiffelturm blieb geschlossen, weil Mitarbeiter streikten.

Kommentar:


Bulb

Bud Spencer ist tot: Die vielen Fassetten eines außergewöhnlichen Filmhelden

Zusammen mit Terence Hill hat Bud Spencer Millionen Menschen unterhalten. Der Schauspieler aus Neapel hatte viele Karrieren. Nun starb der Filmstar mit 86 Jahren.
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© dpaSchauspieler Bud Spencer, der mit bürgerlichem Namen Carlo Pedersoli hieß.
Schauspieler, Jurist, Unternehmer, Leistungsschwimmer, Musikproduzent, Erfinder - all dies hätte Berechtigung gehabt, auf der Visitenkarte von Bud Spencer zu stehen. Der Ruhm als Prügelheld in kultigen Haudrauf-Filmen stand jedenfalls nicht am Anfang seines Wirkens. Am Montag starb der italienische Filmstar im Alter von 86 Jahren. Sein letztes Wort sei «Danke» gewesen, sagte sein Sohn.

Als Spross einer wohlhabenden Industriellen-Familie in Neapel geboren, machte sich Bud Spencer, der eigentlich Carlo Pedersoli hieß, in den 50er Jahren zunächst als mehrfacher italienischer Schwimmmeister einen Namen. Sogar bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki und 1956 in Melbourne war er mit von der Partie.

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Zehn Verletzte bei Neonazi-Aufmarsch in Kalifornien

In Kaliforniens Hauptstadt Sacramento ist es bei einer Kundgebung nationalistischer Gruppen zu Gewaltausbrüchen gekommen. Zehn Menschen seien verletzt worden, teilten die Behörden mit. Zwei von ihnen schweben in Lebensgefahr.
antifa sacramento
© AP/dpaMitglieder der "Antifa Sacramento" stoßen mit Mitgliedern nationalistischer Gruppen zusammen.
Demnach versammelten sich am Sonntag vor dem Kapitol des US-Staats rund 30 Mitglieder der Traditionalist Worker Party, als rund 400 Gegendemonstranten auftauchten. Kurz darauf sei es in der Menge zu Kämpfen gekommen, sagte Polizeisprecher George Granada. Das Kapitol wurde vorübergehend abgeriegelt.

Mehrere Personen erlitten lebensgefährliche Stichwunden

Auf in sozialen Medien geposteten Videos war zu sehen, wie Beamte auf Pferden eine Gruppe überwiegend junger, teils vermummter Protestler vertrieb. Andere schleuderten Steine auf einen Mann, der einen Stock hielt und von Bereitschaftspolizisten geschützt wurde.

Briefcase

Angsterzeugung in Berlin: Verdächtiger Gegenstand war mal wieder nicht verdächtig

reichstag, bundestag
© dpa
Am Berliner Reichstagsgebäude wurde ein verdächtiger Gegenstand gefunden - die Aufregung legte sich jedoch nach kurzer Zeit. Der Besitzer eines Koffers wurde ausfindig gemacht. Der Inhalt stellte sich als ungefährlich heraus.

Der Mann hatte sein Gepäck schlicht und einfach vergessen,wie ein Polizeisprecher gegenüber FOCUS Online mitteilte. Im Inneren des Koffers habe sich nur Wäsche befunden.

Kommentar: Die Propaganda der letzten Jahre über angebliche Terroristen zeigt ihre Wirkung, denn immer mehr Menschen reagieren mit Panik und Angst auf vermeintlich ungefährliche Gegenstände. Und wie so oft ist ein Koffer einfach nur ein Koffer.


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Achterbahn "Tsunami" stürzt in Schottland ab - Mindestens 10 Verletzte

achterbahn schottland
© Demi Campbell, @_demicampbell/twitter
London - Bei einem Achterbahn-Unglück in Schottland sind zehn Menschen verletzt worden, darunter acht Kinder.

Nach Polizeiangaben sprang die über Kopf fahrende "Tsunami"-Bahn in einem Vergnügungspark bei Glasgow am Sonntag aus den Schienen und stürzte zu Boden. Augenzeugen zufolge war die Bahn voll besetzt, als das Unglück geschah.

"Es war wie in einem Horrorfilm, kreischende Kinder und alles", schrieb Parkbesucherin Katie Burns, die unmittelbar vor dem Unglück mit der Bahn gefahren war, im Online-Netzwerk Facebook. Der Park wurde nach dem Unglück geräumt.

Bomb

Explosion in Frankfurt - Mehrere Verletzte gemeldet

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© dpa
Frankfurt/Main - In einer Frankfurter Einkaufsstraße hat es eine Explosion gegeben. Mehrere Menschen seien dabei am Montagnachmittag verletzt worden, berichtete die Polizei. Zur Zahl der Betroffenen und zur Schwere ihrer Verletzungen gab es zunächst keine Informationen. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass es sich um eine Gasexplosion gehandelt habe, sagte eine Sprecherin der Polizei. Nach ersten Erkenntnissen kam es offenbar im Küchenbereich eines Cafés zu der Verpuffung. Mehrere Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten waren vor Ort.

(dpa/lhe)

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Deutsche Landwirtschaft leidet unter Russland-Sanktionen: Milchbauern erzählen

Russlandssanktionen schadet deutschen Bauern
© Eicke Marks
Von der deutschen Agrarwirtschaft sind vor allem die Milchbauern von den Russlandsanktionen betroffen, die ohnehin schon mit den niedrigen Preisen zu kämpfen haben. Mit Russland bricht den Landwirten ein wichtiger Markt weg. RT hat das Ehepaar Paulsen, Milchbauern aus der Uckermark, besucht und nachgefragt, wie sich die Sanktionen auf das Geschäft auswirken.

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