Das Kind der GesellschaftS


Jet1

Schwere Anschläge in Tunesien: Zwei Explosionen in zwei Hotels

Bei einem Anschlag in der Urlaubsstadt Sousse sind mindestens 37 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Todesopfern seien viele Ausländer, sagte ein Vertreter des Innenminsiteriums. Ziel des Anschlages waren das Hotel Imperial Marhaba sowie das Nachbarhotel Muradi Palm Marinay.
schwerverletzter
© EPA
Sousse - Unter den Toten seien Deutsche, Briten, Iren und Belgier, teilte das tunesische Gesundheitsministerium am Freitag mit. 36 Personen wurden verletzt, zwei oder drei Touristen seien in kritischen Zustand. Nach Angaben der tunesischen Sicherheitsbehörden betraten zwei Bewaffnete die beiden Hotels und eröffneten das Feuer. Später kam es zu einem Schusswechsel mit der Polizei, hieß es nach früheren Angaben. Im Hotel Imperial Marhaba sei einer der Angreifer getötet worden.

Getöter Terrorist war Student

Bei dem getöteten Attentäter hat es sich nach Angaben von Staatssekretär Rafik Chelly um einen der Polizei nicht bekannten jungen Studenten gehandelt. Der Mann sei Tunesier und stamme aus der Region um (die für Muslime heilige Stadt) Kairouan, so der Staatssekretär laut Radio Mosaique.

Arrow Down

Unfaire Welt: Trennung zwischen Arm und Reich in Südafrika

Die Drohnen-Aufnahmen des Fotografen Johnny Miller aus Kapstadt zeichnen ein krasses Bild der Kontraste in seinem Heimatland.
inequality south africa
© johnny miller
Beim Anblick der Bilder stockt der Atem. Deutlicher kann man den krassen Unterschied zwischen Arm und Reich in Südafrika nicht zum Ausdruck bringen: Für sein Projekt «Unequal Scenes» hat Johnny Miller mit seiner Drohne an der Grenze zwischen schicken Vorstädten und überbevölkerten Townships fotografiert. Perfekt gepflegter Rasen prallt auf verrostete Wellblechdächer, Einfamilienhaus-Träume mit Pool stehen nur wenige hundert Meter von behelfsmässig zusammengezimmerten Verschlägen entfernt.


Pistol

Schüsse in Uni-Klinik in Ankara - Vermutlich Streit unter Mitarbeitern

Ankara - Bei Schüssen im Universitätsklinikum der türkischen Hauptstadt Ankara sind drei Menschen getötet und einer schwer verletzt worden.
Magnum 44 Pistole
Hintergrund sei möglicherweise ein Streit unter Mitarbeitern gewesen, berichtete die Nachrichtenagentur Dogan am Freitag.

Die Tat ereignete sich nach Angaben des Gouverneurs in einer Apotheke der medizinischen Fakultät. Die Polizei habe den mutmaßlichen Schützen festgenommen. Es soll sich um einen Beschäftigten der Apotheke handeln. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

nachrichten.at/apa

Question

Mann mit "FCK CPS"-Shirt und Rohrbombe im Rucksack festgenommen

In Köln wurde ein Linksautonomer festgenommen, der einen Sprengkörper bei sich trug
rohrbombe
© Polizeipräsidium Köln
Er fiel der Polizei durch ein polizei-kritisches T-Shirt auf - und trug eine Bombe im Rucksack: Ein 27-Jähriger wurde von der Kölner Polizei aus dem Verkehr gezogen. Bereits vor fünf Jahren soll er eine politisch motivierte Straftat begangen haben.

Die Kölner Polizei hat offenbar bei einer Routine-Untersuchung in der Kölner Innenstadt eine funktionsfähige Rohrbombe in einem Rucksack aufgefunden. Nach eigenen Angaben durchsuchte sie am Donnerstag Abend den Rucksack eines 27-jährigen Dortmunders, nachdem er den Beamten durch ein polizei-kritisches T-Shirt aufgefallen war. Darauf stand demgemäß »FCK CPS«, der vokalbereinigte Slogan steht für »Fuck Cops«, wörtlich: »Fickt die Bullen«, sinngemäß: »Scheiß auf Bullen«.

Der Sprengkörper habe sich in einer Plastiktüte im Rucksack des Mannes befunden. »Jetzt geht es darum, herauszukriegen, wohin er mit der Bombe unterwegs war und ob eine Tat unmittelbar bevorstand«, sagte ein Sprecher der Kölner Polizei gegenüber nd.

Light Sabers

Verwirrter nahm Geiseln in einem Kino - Täter wurde erschossen

Großeinsatz im hessischen Viernheim: Ein Mann dringt mit einem Gewehr in einen Kinokomplex ein und nimmt Geiseln. Die Polizei rückt an und erschießt den Täter. Bislang deutet nichts auf einen islamistischen Hintergrund hin. Aber viele Fragen sind noch offen.
polizei viernheim
© dpa/Einsatzreport Südhessen
Bei einer Geiselnahme in einem Kino im südhessischen Viernheim hat die Polizei den Täter erschossen. Die befreiten Geiseln und andere Menschen wurden am Donnerstagnachmittag in dem Komplex neben einem großen Einkaufszentrum nicht verletzt, wie eine Polizeisprecherin sagte. In mehreren Medienberichten war zuvor von Verletzten die Rede gewesen.

Nach Angaben eines Sprechers der Polizei Darmstadt handelte es sich vermutlich nicht um eine Tat mit einem islamistischen Hintergrund. Bei dem Mann soll es sich um einen verwirrten Einzeltäter gehandelt haben, wie es aus Sicherheitskreisen hieß. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin gibt es weder Hinweise auf einen islamistisch-terroristischen Hintergrund noch auf Mittäter.

Kommentar: Wenn der Täter sofort erschossen wird, können natürlich auch keine Fragen mehr gestellt werden.


Stormtrooper

Bauarbeiten in Friedrichshains: Polizei schützt Bauarbeiter bei Räumung und findet zufällig eine Waffe bei Linksautonomen

Erneut rückt die Polizei mit Hunderten Beamten in Friedrichshain an. Die Einsatzkräfte sollen Bauarbeiter schützen, die Mietflächen in der berüchtigten Rigaer Straße 94 räumen. Sie finden Waffen.
polizisten friedrichshain
© dpa
Mit einem Großaufgebot ist die Polizei erneut zu einem Einsatz auf der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain ausgerückt. Etwa 300 Beamte schützten auf Bitte einer Hausverwaltung Räumarbeiten von Bauarbeitern, wie eine Polizeisprecherin sagte. Betroffen sind eine Werkstatt und die Kneipe "Kadterschmiede" in dem von Linksautonomen bewohnten Haus in der Rigaer Straße 94.

In der Werkstatt wurde laut Polizei ein Koffer mit drei Schlagstöcken und "augenscheinlich eine Schusswaffe" gefunden. Die Waffen würden nun näher untersucht.


Kommentar: Rein zufällig wird eine Waffe gefunden, oder wurde sie eher platziert, um leichter weitere Gebäude zu räumen?


Heart - Black

Psychopathisches Monster: Ukrainischer Mediziner ruft im TV dazu auf, Regierungsgegner zu töten, prahlt von seinen Morden an Regierungsgegnern

In einem Interview für den ukrainischen Fernsehsender UkrLife.tv hat der ukrainische Mediziner Alexander Tschernow öffentlich seine Ärzte-Kollegen dazu aufgerufen, Gegner der Kiewer-Führung nicht sachgemäß zu behandeln und so bewusst ihren Tod herbeizuführen. In der landesweit ausgestrahlten Sendung prahlte der Anästhesist zudem damit, bereits zahlreiche Regierungsgegner mit entsprechenden Medikamentenkombinationen umgebracht zu haben.
Monster Alexander Tschernow
© Screenshot vom YouTube-VideoMonster Alexander Tschernow
Alexander Tschernow, der als Anästhesist auf der Intensivstation des städtischen Krankenhauses Nummer 7 in Jenakijewo im Gebiet Donezk gearbeitet hatte, gab dem ukrainischen Fernsehsender UkrLife.tv ein Interview, in welchem er unter anderem erzählte, dass er seine Patienten in mehrere Kategorien aufgeteilt hatte.

„Feinde“ seien für ihn Menschen von den Volksmilizen gewesen. Er habe die Befürworter der selbsternannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk bewusst nicht sachgemäß behandelt. Dabei will sich Alexander Tschernow hauptsächlich von zwei Motiven leiten lassen haben:

Sun

Brütende Hitze in den USA: Fünf Wanderer gestorben und Waldbrände wüten weiter

Temperaturen von knapp 50 Grad überwältigten Gruppe im Südwesten der USA.
hubschrauber
© AP/A.E. Araiza
Bei Temperaturen von fast 50 Grad Celsius sind im US-Bundesstaat Arizona mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Ein 57-jähriger Deutscher war nach Angaben der Behörden vom Montag (Ortszeit) zusammen mit zwei seiner Landsleute zu einer Wanderung aufgebrochen. Einer seiner Begleiter überlebte die Tour, der dritte Wanderer wurde zunächst noch vermisst.

Die extreme Hitze im Südwesten der USA fachte zudem Waldbrände an. Die Deutschen waren am frühen Sonntagmorgen zu einer Tour auf dem Ventana-Pfad in Arizona aufgebrochen, der durch wüstenartiges bergiges Gelände führt. Nachdem die Gruppe von der brütenden Hitze überrascht worden war, habe einer der Männer den Abstieg geschafft, um Hilfe zu holen, teilte die Polizei von Pima in der Nähe der Stadt Tucson mit. Die Helfer hätten dann aber den 57-Jährigen nur noch tot bergen können. Der dritte Wanderer, ein 33-Jähriger, sei zunächst nicht zu finden gewesen. Nach ihm werde gesucht. Die Polizei bat um Hinweise aus der Bevölkerung.

In der Nähe von Phoenix starb nach Angaben von Feuerwehrsprecher Larry Subervi zudem eine 28-jährige Mountainbikerin. Die erfahrene Sportlerin sei mit ausreichend Flüssigkeit zu einer Tour aufgebrochen, dann aber von der Hitze überwältigt worden. Eine 18-Jährige starb demnach, als sie sich beim Wandern in Tucson verirrte - sie hatte zu wenig Trinkwasser dabei. Ein 25-jähriges Opfer wurde aus der Stadt Mesa gemeldet. In der Nähe von Tucson starb zudem eine 54-Jährige bei einer Wanderung, wie die Behörden mitteilten.

Kommentar:




Family

Demonstration in Mexiko gegen Bildungsreform: Mehrere Tote und Verletzte

Mindestens acht Tote bei Zusammenstößen mit der Polizei, davon sieben erschossen. Zahlreiche Verletzte, 25 Personen werden vermisst. Journalist ermordet

demonstration mexiko
© DESINFORMEMONOS.ORGZusammenstöße bei der gewaltsamen Räumung einer Straßenblockade am Sonntag Morgen in Nochixtlán
Nochixtlán, Oaxaca/Mexiko-Stadt. Im süd-mexikanischen Bundesstaat Oaxaca ist es am Sonntag zu gewaltsamen Auseinandersetzungen mit Schusswaffengebrauch zwischen den seit Mitte Mai streikenden Lehrern und der Polizei gekommen. Laut dem lateinamerikanischen Nachrichtensender Telesur unter Berufung auf die Lehrergewerkschaft CNTE sind dabei mindestens 13 Menschen getötet und mehr als Einhundert verletzt worden. 25 Protestierende gelten demnach noch immer als vermisst. Im Gespräch mit einem Telesur-Korrespondenten hat die CNTE auf externe Gruppen von Provokateuren hingewiesen, die vor Ort gewesen seien, um die Polizeigewalt rechtfertigen zu können. Die Behörden sprechen von acht Toten und der Beteiligung von "merkwürdigen Gruppen" an den Ausschreitungen.


Kommentar: Waren hier Agenten Provokateure im Einsatz, die bewusst die Demonstration eskalieren lassen wollten?


Stop

Kranker Vater gab seiner zwölfjährigen Tochter Magic Mushrooms: Koma bei Tochter

Ein Mann (37), der unter Drogen steht, vergiftet sein Kind. Die Schülerin fällt in komatösen Zustand. Ihre Oma holt Hilfe.
Magic Mushrooms
© Reuters/Jerry Lampen
Ramersdorf - Unfassbar verantwortungslos hat sich ein 37-jähriger Vater am Wochenende verhalten. Der Mann stand laut Polizei selbst unter Drogen, als er seiner 12-jährigen Tochter Pilze zum Essen gab, die Halluzinationen auslösen. Nachdem die Schülerin von dem "Zauberpilz" ("Magic Mushroom") gegessen hatte, fiel sie in einen komatösen Zustand und war nicht mehr ansprechbar. Der Vater reagierte darauf nicht.

Glücklicherweise war die Großmutter (64) des Kindes auch in der Wohnung. Der 37-Jährige lebt zur Zeit bei ihr in Ramersdorf. Die Frau erkannte den Ernst der Lage und verständigte den Notarzt. Doch als die Rettungskräfte eintrafen, um das Mädchen ärztlich zu versorgen, verweigerte der berauschte Vater die Behandlung seiner Tochter.

Erst als die Sanitäter die Polizei riefen, konnte dem Mädchen geholfen werden. Die 12-Jährige wurde sofort in eine Klinik eingeliefert. "Mittlerweile konnte sie wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden", so Polizeisprecher Carsten Neubert gestern.