Das Kind der GesellschaftS


Bomb

Anschlag in der Nähe des US-Konsulats in Saudi Arabien

In unmittelbarer Nähe des US-Konsulats in der saudi-arabischen Hafenstadt Jeddah hat sich ein Attentäter in die Luft gesprengt.
polizeiautos usa
© AFP
Riad - Größere Schäden konnten offenbar verhindert werden, weil Sicherheitskräfte in der Nacht zu Montag auf den Mann aufmerksam geworden und eingeschritten seien, teilte das Innenministerium in Riad mit.

Als sich die Beamten näherten, habe der Mann auf einem Krankenhaus-Parkplatz gegenüber des Konsulats einen Sprengstoffgürtel gezündet. Die beiden Beamten seien leicht verletzt worden, hieß es in einer Erklärung des Ministeriums. Die regierungsnahe Zeitung Sabk zeigte Bilder vom Explosionsort. Darauf waren Blut und beschädigte Autos zu sehen. Die Zeitung sprach von einem "fehlgeschlagenen Bombenattentat".

Bulb

Größte jemals beschlagnahmte Menge Kokain: Pferdekopf voller Koks in Neuseeland entdeckt

Neuseeländische Fahnder haben in der Stadt Auckland Kokain in Rekordmenge in einer diamantbesetzten Pferdekopf-Skulptur entdeckt, wie Sky News Australia berichtet.
Pferdekopf
© Flickr/ Dirk Vorderstraße
Die 365 Kilogramm schwere Figur sei schon im Mai als Warensendung aus Mexiko nach Neuseeland verschifft worden. In dem Pferdekopf seien insgesamt 35 Kilogramm Kokain versteckt gewesen, die auf dem Schwarzmarkt bis zu 13 Millionen Dollar, umgerechnet etwa 9 Millionen Euro einbringen könnten.

​Im Durchschnitt fanden Drogenfahnder in Neuseeland etwa 250 Gramm Kokain im Jahr. Der neue Fund sei die größte jemals in Neuseeland beschlagnahmte Menge Kokain, teilte der Ermittler Colin Parmenter mit.

Hiliter

Hysterie in der Bahn: Koranverse sorgten für Angst und ICE wurde evakuiert

rasender zug,vorbeifahrender zug
© Symbolbild
An Bord eines ICE von Berlin zum Flughafen Köln/Bonn ist ein Mann durch das laute Zitieren von Koranversen aufgefallen. Der Zug wurde vorsichtshalber evakuiert. Doch Terrorgefahr bestand offenbar nicht.

Die Polizei hat vorsorglich einen ICE-Zug in Niedersachsen stoppen und evakuieren lassen, nachdem ein Reisender offenbar laut aus dem Koran zitiert hatte. Der Mann sei in Gewahrsam genommen worden, sagte ein Sprecher der Bundespolizei am Donnerstag in Hannover.

Die Evakuierung sei eine Vorsichtsmaßnahme gewesen. Es habe sich aber kein Hinweis auf einen möglichen Terrorhintergrund ergeben, so der Sprecher. Der Zug war auf dem Weg von Berlin zum Flughafen Köln/Bonn.


Kommentar: Wenn es keinen Hinweis gab, warum wurde der Zug dann evakuiert?


Kommentar: Die Panikerzeugungen werden immer schlimmer. Am Ende werden Menschen eingesperrt, nur weil sie muslimisch sind oder einfach nur weil sie einen Bart tragen. Die heutigen Zeiten sind schlimmer als in den 30iger Jahren in Deutschland.


Black Cat

Tiger tötete Pflegerin in Benidorm, Spanien

tiger
© Flickr/ Tambako The Jaguar
In einem Zoo im Südosten Spaniens hat ein Tiger eine Tierpflegerin getötet. Das Raubtier habe die 37-Jährige am Samstagnachmittag in seinem Käfig angegriffen, erklärte das örtliche Rote Kreuz.

Madrid. Als die Sanitäter in dem Tierpark Terra Natura in Benidorm eingetroffen seien, habe sich der Tiger noch mit der Pflegerin in dem Käfig befunden.

Das Tier habe zunächst betäubt werden müssen, anschließend hätten die Rettungskräfte nur noch den Tod der Frau feststellen können. Von der Polizei waren zunächst keine Informationen erhältlich. In dem Zoo in der Provinz Alicante leben mehr als 1.500 Tiere.

Brick Wall

Traurige Tatsache: Riesige Mauern in Lateinamerika schotten die Reichen von den Armen ab

Mauern Arm Reich Lateinamerika
© Screenshot
27 Jahre nach dem Mauerfall feiert der eiserne Vorhang fröhliche Urständ auf dem amerikanischen Kontinent: In Peru, Brasilien, Mexiko, Argentinien sowie den USA werden heutzutage gigantische Zäune und Mauern errichtet, die Reich und Arm voneinander trennen sollen.

Obwohl die Staatsoberhäupter der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten (CELAC) Lateinamerika im Jahr 2014 zu einer „Friedenszone“ erklärt hatten, konnte die Region der sozialen Abschottung nicht entrinnen, die die tiefe Ungleichheit innerhalb der lateinamerikanischen Bevölkerung manifestiert. Was weniger auffällt und wovon weniger gesprochen wird, ist die Tatsache, dass diese riesigen Festungen als Trennlinien zwischen Arm und Reich fungieren.
„Das fällt nicht so sehr auf und man weiß weniger darum, dass diese immensen Festungen auch dazu dienen, die Reichen von den Armen abzuschotten. [...] In Lateinamerika, wo die Ungleichheit schon immer sehr stark ins Auge gesprungen ist, hat sich der Mauerbau in den letzten Jahren nur beschleunigt“, schreibt Tarik Bouafia auf dem Internetportal Rebelión.

Traurige Beispiele


Es war kein Geringerer als US-Präsident George W. Bush, der während seiner Amtszeit von 2001 bis 2009 den Grenzzaun aus der Taufe gehoben hat, der seine Nation von dem mexikanischen Volk absondert. Dabei handelt es sich um eine enorme, 1.050 Kilometer lange Absperrung, die 33,3 Prozent der Gesamtlänge der mexikanisch-US-amerikanischen Grenze abdeckt. Eigentlich sollte sie der illegalen Einwanderung in die USA ein Ende setzten. Seit ihrem Bestehen gereichte sie aber ungefähr 6.000 Menschen zum Tode, die sie zu überqueren versuchten.

Mauer Südamerika
© Reuters
Wie dem auch sei, die Trennlinien verlaufen auch innerhalb von Mexiko. So hat sich das Viertel Santa Fé im Bezirk Cuajimalpa von Mexiko-Stadt seit einiger Zeit in eine der exklusivsten Zonen der mexikanischen Hauptstadt verwandelt, die den Einblick in den Abgrund zwischen Arm und Reich gewährt. Die Betonmauer mit Stacheldraht schneidet Straßen ab und ist extra dazu da, um die Elendsviertel von den Luxuswohnungen zu trennen, heißt es in einem Bericht von La Información.

Kommentar: Es ist traurig mitanzusehen, wie die bereits existierende soziale Ungleichheit durch diese Mauern noch verschärft wird. Die Reichen werden geschützt vor jenen, denen sie den Großteil ihres Hab und Guts wegnehmen und die sie ausbeuten:


Fire

Frontalzusammenstoß zweier Güterzüge in Texas

Im US-Bundesstaat Texas sind am Dienstag zwei Güterzüge zusammengestoßen. Medien berichten von einem großen Feuerball.
güterzüge
© ap, BJS
Panhandle - Der Vorfall ereignete sich am Morgen in der Nähe des 2500-Einwohner-Ortes Panhandle im Nordwesten von Texas. Die Züge sind laut einem AP-Fotografen zusammengestoßen und entgleist. Mindestens ein Mensch soll laut "Fox News" verletzt worden sein. Es handelt sich demnach um einen Mitarbeiter der Firma BNSF, der die Züge gehören. Drei Mitarbeiter würden vermisst.


Pumpkin 2

Trittbrettfahrer machte Bombenwitz während des Freitagsgebets in Türkei und wurde beinahe gelyncht

Ein Mann hat sich heute laut der staatlichen Nachrichtenagentur der Türkei „AA“ zur Zeit des Freitagsgebets in der größten Moschee der Türkei in Adana auf die Minbar [Kanzel] begeben und gerufen, dass er eine Bombe hat. Die anfängliche Panik der Gemeinde in der Sabanci-Zentralmoschee, wandelte sich in Wut um, als sie erkannten, dass der Mann bloß einen schlechten Scherz gemacht hat und gar keine Bombe hat.
moschee
© Screenshot
Daraufhin wurde er von der Menschenmenge aus der Moschee gezogen und beinahe gelyncht. Erst die Polizei konnte sie davon abbringen, weiter auf den Mann einzuschlagen, in dem sie mehrere Warnschüsse abgab.

Kommentar:


Che Guevara

London: 40.000 Menschen demonstrieren für Verbleib in der EU

Die Mehrheit der britischen Wähler hat sich für den Austritt des Königreichs aus der EU entschieden. Zehntausende Demonstranten beknien das Parlament, das Votum vom 23. Juni zu übergehen. Die Queen richtet derweil einen Appell an die Öffentlichkeit.
demonstranten london
© Reuters
Zehntausende Demonstranten haben in London gegen das britische Brexit-Votum protestiert. Die zumeist jungen Leute trugen bei ihrem Marsch durch die Innenstadt Europaflaggen mit sich und riefen: "Ich liebe die EU!". Der Sender BBC sprach von schätzungsweise 40.000 Teilnehmern. Die Polizei machte bisher keine Angaben zum Umfang der Demonstration.

Die Veranstalter fordern unter anderem, das britische Parlament solle das Votum des EU-Referendums aus der vergangenen Woche aufheben, die Zukunft Großbritanniens liege in der Europäischen Union. Die derzeit entscheidenden Politiker in London betonen, es gebe kein Zurück, das Votum von 17 Millionen Briten (rund 52 Prozent) für einen Austritt aus der EU müsse umgesetzt werden. In London hatten rund 60 Prozent gegen den Brexit gestimmt.

Kommentar: Hören Sie sich auch unsere exklusive Radio-Show zum Thema Brexit an:
  • Hinter den Schlagzeilen - Brexit: Das Ende der EU oder viel Wirbel um Nichts?



Pistol

Serbien: Mann erschießt 5 Menschen in Café - Mehr als 20 Personen verwundet

Ein Mann hat in der Nacht auf Samstag in einem Café im Raum der Stadt Zrenjanin in Nordserbien fünf Menschen erschossen, berichtet Associated Press unter Berufung auf die Polizei. Mehr als 20 Personen wurden verwundet.
Serbien Zrenjanin Schießerei
© Flickr/Goran Necin
Getötet wurden insgesamt fünf Personen. Mehrere weitere von insgesamt 25 Personen, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, befanden sich in Lebensgefahr.

Che Guevara

"Marsch für Europa": Zehntausende Briten protestieren in London gegen den Brexit

Mehr als 40.000 Briten, darunter Politiker und Beamte, haben beim „Marsch für Europa“ am Samstag in London gegen das Ergebnis des Brexit-Referendums protestiert, berichten britische Medien.
Anti-Brexit proteste
© Reuters/Paul Hackett
Die Veranstaltung begann an der Park Lane Street und zog bis zum Parlamentsgebäude in der Whitehall Street, wo eine Kundgebung stattfand.

Die Protestierenden, einige in Blau und Gold gekleidet, trugen pro-europäische Plakate und forderten, eine weitere Abstimmung abzuhalten.

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