Das Kind der GesellschaftS


Bomb

Attentat auf Polizeirevier in Türkei

In der Stadt Gaziantep, nahe der syrischen Grenze, ist eine Bombe vor einer Polizeiwache explodiert. Zwei Menschen wurden getötet, es gab zahlreiche Verletzte.
anschlag türkei
© AFP/ ILHAS NEWS AGENCY
Bei einer Explosion vor einer Polizeiwache in der südtürkischen Stadt Gaziantep sind zwei Polizisten getötet worden. 13 weitere Menschen, darunter neun Polizisten, sind verletzt worden. Offenbar wurde die Detonation durch eine Autobombe ausgelöst.

Vor dem Polizeihauptquartier der südtürkischen Stadt Gaziantep hat es eine schwere Bombendetonation gegeben. Dabei seien zwei Polizisten getötet und weitere 22 Menschen verletzt worden, berichtet die türkische Nachrichtenagentur DHA unter Berufung auf den Gouverneur der Region Gaziantep, Ali Yerlikaya.

Zu dem Attentat bekannte sich zunächst niemand. Die Bombe sei in einem Auto explodiert. Danach seien Schüsse zu hören gewesen.

Kommentar:


Attention

EU gibt offiziell zu: Tausende Flüchtlings-Kinder spurlos verschwunden

In den vergangenen zwei Jahren sind etwa 10.000 Flüchtlingskinder kurz nach ihrer Ankunft in Europa spurlos verschwunden. Sie könnten in die Hände von Organ- oder Menschenhändler geraten sein.

refugee children
© dpaKinder sind während der Flucht besonders vielen Gefahren ausgesetzt, hier das Flüchtlingslager in Piräus am 1. April 2016.
Das EU-Parlament berichtet auf seiner Webseite, dass in den vergangenen zwei Jahren etwa 10.000 Flüchtlingskinder nach ihrer Ankunft in Europa spurlos verschwunden sind. Brian Donald, Stabschef der EU-Polizeibehörde Europol, sagt, dass die Kinder in die Hände von Kriminellen geraten sein könnten. In den vergangenen Jahren gab es im europäischen Raum zahlreiche Fälle, in denen Flüchtlingskinder entführt wurden, um ihre Organe zu entnehmen und diese zu verkaufen oder um sie sexuell auszubeuten. Der Telegraph berichtete schon 2013 vom Schicksal eines somalischen Mädchens: „Das nicht namentlich genannte Mädchen wurde aus Somalia nach England gebracht, um hier seine Organe entnehmen zu lassen und sie an Empfänger, die verzweifelt auf ein Spenderorgan warteten, zu verkaufen. Kinderschutzorganisationen warnten, es handele sich dabei vermutlich nicht um einen Einzelfall, die Menschenhändler hätten wahrscheinlich eine ganze Gruppe von Kindern ins Land geschmuggelt.“

Dem Telegraphzufolge soll es in Großbritannien bisher 371 aufgedeckte Fälle dieser Art gegeben haben. 95 der Opfer kamen aus Vietnam, 67 aus Nigeria und 25 aus China. Die anderen Kinderopfer wurden aus Rumänien und Bangladesch nach Großbritannien geschmuggelt. „Illegale Händler nutzen die Nachfrage nach Organen und die Verwundbarkeit von Kindern aus. Es ist unwahrscheinlich, dass ein Händler dieses Risiko eingeht und nur ein einziges Kind nach England bringt“, so die Direktorin der Kinderschutzorganisation ECPAT UK, Bharti Patel.

Kommentar: Solche Meldungen gab es seit Beginn der Flüchtlingskrise bereits mehrfach:


Cow Skull

Kenias Kampf gegen die Wilderei: Mehr als 100 Tonnen Elfenbein gehen in Flammen auf

Kenia burning ivory
© AP
150 Millionen Dollar gingen in Flammen auf: Kenias Regierung hat tonnenweise Elfenbein verbrannt. Das Land will damit ein Zeichen gegen den illegalen Handel mit dem "weißen Gold" setzen.

Die kenianische Regierung hat mit der Verbrennung von 105 Tonnen beschlagnahmten Elfenbeins begonnen. Präsident Uhuru Kenyatta steckte die erste Pyramide aus Stoßzähnen an. Es ist die größte Menge Elfenbein, die je zerstört wurde. Zusätzlich wurden 1,35 Tonnen Rhinozeros-Hörner eingeäschert.

Mit der Verbrennung will Kenias Regierung ein Zeichen gegen den illegalen Handel mit Stoßzähnen setzen. Jährlich werden in Afrika etwa 40.000 Elefanten von Wilderern getötet, um die Nachfrage in Asien zu befriedigen. Mit dem Washingtoner Artenschutzabkommen ("Cites") von 1989 war der Handel mit Elfenbein verboten worden. China als größter Abnehmer erlaubt jedoch den Weiterverkauf von Elfenbein, das vor dem Verbot gekauft worden war. Kenia kritisiert das und fordert ein totales Verkaufsverbot.

Kommentar: Ein verantwortungsvoller Zug der kenianischen Regierung. Sie hätte auch das Elfenbein verkaufen und das Geld, immerhin gut 150 Millionen Euro, in die eigene Tasche stecken können. Die Tatsache, dass sie das nicht gemacht hat zeigt, dass hier noch Menschen mit einem Gewissen am Werk waren.


Arrow Up

Nachtwölfe wieder unterwegs nach Berlin: Die Invasion "der Russen" ist nicht gern gesehen

Ein weiteres Mal machen sich die russischen Skandalrocker von den „Nachtwölfen“ auf die Fahrt nach Berlin zum Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkriegs.
Nachtwölfe
Auch wenn sie nicht, wie einmal im Jahr, in allen deutschen Schlagzeilen sind, sind die Rocker nie verlegen für Schlagzeilen im eigenen Land - der berüchtigte Tschetschenische Präsident Kadyrow zählt zu ihren bekennenden „Kumpels“. Die Weltkriegs-Tour ist wie im letzten Jahr von der üblichen diplomatischen Schlacht begleitet: Die Polen verweigern die Einreise, die Russen bestellen den polnischen Botschafter ein, Nachtwöfe-Chefchirurg Saldostanow bekommt als Kandidat auf der Sanktionsliste der EU sowieso kein Schengen-Visum. Es wird also wieder spannend, wer oder was in Berlin am 9. Mai ankommt.


Kommentar:


Heart - Black

Wilderer ermorden drei Elefantenschützer im Garamaba Nationalpark im Kongo

Manche Elefantenjäger schrecken nicht davor zurück, auch Menschen zu töten. Es ist nicht das erste Mal, dass Ranger im Garamba Nationalpark im Kongo sterben.
Elefanten
© AFPElefantenfamilie im Garamba Nationalpark am 7. Februar 2016
Bei der Jagd auf Elefanten haben Wilderer im Garamba Nationalpark im Kongo drei Ranger getötet und zwei weitere verletzt. Das sagte die Sprecherin der Naturschutzorganisation "African Parks", Lindsey Tainton. Unter den Verletzten sei der schwedische Leiter des Nationalparks, Erik Mararv. Er werde in Südafrika behandelt.

"Wir sind zutiefst bestürzt über den jüngsten Verlust", sagte der Geschäftsführer von African Parks, Peter Fearnhead zu dem Vorfall, der sich bereits am Samstag ereignete.

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Ambulance

Mehrheit der AfD-Wähler gehören zu den "Reichen und Schönen" - Nur die FDP hat mehr

Die AfD ist offenbar eine Partei der Besserverdiener: 33,9 Prozent aller AfD-Sympathisanten gehören zum reichsten Fünftel der Bevölkerung, weniger als zehn Prozent der Partei-Anhänger machen sich große Sorgen um die eigene wirtschaftliche Situation, so das Ergebnis einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln), über die die Welt am Sonntag berichtet. Nur die FDP hat demnach deutlich mehr Anhänger unter den Top-Verdienern als die AfD. Union und Grüne haben ähnlich viele gut verdienende Sympathisanten.
AFD
© AFP 2016/ DPA / SWEN PFÖRTNER GERMANY OUT Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/politik/20160307/308304057/kommunalwahlen-hessen-afd-raeumt-ab.html#ixzz42IQEK86u
Damit unterscheidet sich die Wählerschaft der AfD fundamental von den Wählern der NPD. Nur vier Prozent der Anhänger der rechtsextremen Partei zählen zum reisten Teil der Bevölkerung, während 31 Prozent zum einkommensärmsten Fünftel der Bevölkerung gehören. Bei der AfD kommen gerade einmal halb so viele, 15 Prozent, aus der unteren Einkommensschicht. Das Bildungsniveau der AfD-Anhänger ist entsprechend überdurchschnittlich. "Die wohlhabenden AfD- und armen NPD-Sympathisanten eint also ihre ablehnende Haltung gegenüber Zuwanderung", heißt es in der Studie.

Die Untersuchung zeigt auch, dass es über alle befragten Wähler hinweg nur einen sehr schwachen Zusammenhang zwischen den Sorgen wegen Zuwanderung und dem Nettohaushaltseinkommen gibt. Bei den 60 Prozent mit mittlerem Einkommen sind die Sorgen aufgrund der Zuwanderung nahezu gleichmäßig verteilt, nur im ärmsten Fünftel liegen sie etwas höher, im reichsten Fünftel etwas geringer als im Durchschnitt der Bevölkerung. Das zeige: Die Angst vor Zuwanderung ist keine Frage des Einkommens. Die IW-Studie basiert auf Daten des Soziooekonomischen Panels über Parteipräferenzen im Jahr der Europawahl 2014, die erst jetzt verfügbar sind.

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Airplane Paper

Hubschrauberabsturz in Norwegen - Ursache noch unklar

Der Hubschrauber sei beim Absturz explodiert. Elf Fluggäste und zwei Besatzungsmitglieder sollen darin gesessen haben.
hubschrauberabsturz
© shz.de
Oslo - Nach dem Hubschrauber-Absturz in Südnorwegen mit elf Toten haben Rettungskräfte am Samstag weiter nach zwei der Insassen gesucht. Die Suche gehe auch am Abend an Land und im Wasser weiter, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Elf Leichen waren nach dem Unglück am Freitag geborgen worden. Auch bei den beiden noch Vermissten geht die Polizei davon aus, dass sie bei dem Absturz ums Leben gekommen sind.

Neben elf Mitarbeitern einer Ölplattform des Konzerns Statoil zwischen 32 und 60 Jahren waren zwei Piloten an Bord der Maschine, die vor der Insel Turøy westlich von Bergen aus bislang ungeklärter Ursache verunglückt war.

Sun

Zwei Wochen nach Erdbeben in Ecuador - 72-jähriger lebend geborgen

Fast zwei Wochen nach dem schweren Erdbeben in Ecuador ist ein 72-jähriger Mann lebend aus den Trümmern gerettet worden. Helfer bargen den 72-jährigen Mann aus den Trümmern seines teilweise eingestürzten Hauses. Das schwere Beben forderte über 650 Todesopfer.

Ecuador earthquake survivors
© Dolores Ochoa/Associated Press
Manabi - Rettungskräfte entdeckten den 72-jährigen Manuel Vasquez am Freitag in Jaramijo in der westlichen Provinz Manabi, wie die venezolanische Botschaft in Quito am Samstag mitteilte.

Der Mann hatte demnach in einem Zimmer eines teilweise eingestürzten Hauses ausgeharrt und die Retter durch Geräusche auf sich aufmerksam gemacht. Er wurde den Angaben zufolge sofort ins Krankenhaus gebracht. Größere Verletzungen hat er aber offenbar nicht erlitten. Er war den Angaben zufolge abgemagert, dehydriert und leidet zudem unter einer chronischen Nierenschwäche.

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Stop

"Einbruch" ins CERN: Marder legt größten Teilchenbeschleuniger der Welt lahm

Genf (dpa) - Ein kleiner Marder hat den größten Teilchenbeschleuniger der Welt lahmgelegt: Das Raubtier sei in die unterirdische Riesenmaschine eingedrungen und habe einen Kurzschluss ausgelöst, verzeichnet das Arbeitsprotokoll des Europäischen Kernforschungszentrums (Cern).
CERN
© AFPDas Tier gelangte laut CERN nicht in die Tunnel
Es habe eine "schwere elektrische Störung" gegeben. Die Anlage musste den Betrieb einstellen, wie Cern-Sprecher Arnaud Marsollier dem britischen Sender BBC sagte. Vor einigen Jahren hatte der Beschleuniger - die Wissenschaftler am Cern nennen ihn gern "Weltmaschine" - nach der Begegnung mit einem Vogel schlapp gemacht.

Beaker

Klage gegen Samenbank wegen Falschangaben: 36 Kinder von einem schizophrenen Samenspender

Kanadische Familien verklagen eine US-Firma wegen falscher Angaben über den Samenspender auf Schadenersatz.
befruchtung,samenspende
Nicht nur über eine Vorstrafe wurden ahnungslose SpermakäuferInnen getäuscht: In der Vorgeschichte des Spenders Nummer 9623 aus der Samenbank der US-amerikanischen Firma Xytex findet sich eine erhebliche psychische Krankheit. Die Familien, die sein Sperma bezogen, wussten davon nichts. Ihnen wurde Christian Aggeles aus dem US-Bundesstaat Georgia als hochgebildeter, unbescholtener und gesunder Mann verkauft.

Weil sie über die gesundheitlichen und sozialen Umstände des Spenders falsch informiert worden waren, haben drei Familien aus Ontario Klage gegen eine US-Samenbank und ihre kanadische Vertretung eingereicht, berichtete die kanadische Zeitung The Globe and Mail am 15. April.

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