Das Kind der GesellschaftS


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Demonstration in Bagdad: Auflehnung gegen amtierende Regierung

Seit Monaten fordern schiitische Demonstranten eine neue Regierung. Doch Parteien fürchten um ihre Pfründe. Nun stürmen Tausende Menschen die hoch gesicherte Grüne Zone und das Parlament.
proteste irak
© Reuters
Bei einem Protest für politische Reformen sind Tausende Demonstranten in die hochgesicherte Grüne Zone der irakischen Hauptstadt Bagdad eingedrungen. Der arabische Nachrichtenkanal Al-Arabija zeigte Bilder von Anhängern des schiitischen Predigers Muktada al-Sadr, die über die Betonschutzwände kletterten.

Einige Demonstranten drangen auch in das Parlament ein. Dieses liegt wie zahlreiche Ministerien und Botschaften in der Grünen Zone Bagdads. Al-Sadr und seine Anhänger protestieren seit Monaten regelmäßig für Reformen. Sie fordern ein Kabinett aus Technokraten.

Das Land ist seit Monaten politisch gelähmt. Angesichts von Massenprotesten und immer lauteren Reformforderungen versucht Ministerpräsident Haidar al-Abadi seit Wochen, Experten in sein Regierungsteam zu holen. Bisher werden wichtige Posten nach politischen und konfessionellen Kriterien vergeben. Mehrere Parteien stemmen sich gegen eine Expertenregierung, weil sie dann die Kontrolle über wichtige Ministerien verlieren würden.

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Kranke Gesellschaft: Frau kettete ihre Kinder im Hinterhof an

Eine Frau im US-Staat Texas hat zwei Kinder im Alter von zwei und drei Jahren über Nacht gefesselt im Hinterhof gelassen. Das eine - ein Junge - war am Boden angekettet "wie ein Hund", zitierten US-Medien am Samstag die Sheriffabteilung in San Antonio.
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© dpa/Arno Burgi
Das zweite Kind, ein Mädchen, war demnach mit einer Hundeleine an einer Gartentür festgebunden. Es hatte einen gebrochenen Arm und wurde dem Sender CNN zufolge auf die Intensivstation eines örtlichen Krankenhauses gebracht. Ein Nachbar hatte die verletzten Kleinen in der Nacht weinen gehört und die Polizei alarmiert.

Den Berichten zufolge fanden die Beamten neben den gefesselten Kleinen im Haus sechs weitere Kinder im Alter von zehn Monaten bis 13 Jahren - ohne einen Erwachsenen daheim. Wie es hieß, hatte der Vater der sechs Kinder im Haus über Nacht gearbeitet, die Mutter ihre Sprösslinge allein gelassen. Die zwei gefesselten Kinder sollen ihr zur Betreuung anvertraut gewesen sein. Die 34-Jährige wurde nach ihrer Heimkehr am Morgen festgenommen.

ida/dpa

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Mann im Panda-Kostüm bedrohte TV-Sender: Scharfschützen streckten ihn nieder

Ein Mann im Panda-Kostüm hat in Baltimore ein Studio des TV-Senders Fox bedroht und verlangt mitgebrachte Informationen zu verbreiten. Ein Scharfschütze schoss ihn nieder.
pandabär
Die Polizei hat in Baltimore an der US-Ostküste einen Mann niedergeschossen, der ein Studio des TV-Senders Fox bedroht haben soll: als Pandabär verkleidet soll er mit einem Selbstmordanschlag gedroht haben. Der Mann habe in einem massigen Pandakostüm das Gebäude betreten, sagte Kevin Davies von der Polizei Baltimore US-Medien. Er soll verlangt haben, mitgebrachte Informationen zu verbreiten.

Aus dem Anzug des Mannes hätten Drähte geragt, er habe gedroht, eine Bombe zu zünden, sagte Davies. Beim Verlassen des Gebäudes habe er sich - maskiert und in seinem Anzug - Polizisten genähert. Auf Rufe habe er nicht reagiert. Ein Scharfschütze habe ihn niedergeschossen.

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Moschee in Mogadischu, Somalia eingestürzt - Mehrere Verletzte

Mogadischu. Beim Einsturz einer Moschee in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind mindestens 30 Menschen verletzt worden.
Somalia
© Unknown
Zum Freitagsgebet sollen sich offiziellen Angaben zufolge mindestens 200 Menschen in dem Gebäude aufgehalten haben.

Die Suche nach Opfern dauere an, teilten Einsatzkräfte an Ort und Stelle mit. An der Moschee wurden Renovierungsarbeiten ausgeführt, die genaue Ursache für den Einsturz des Gebäudes war zunächst aber unklar.

Windsock

40.000 Vodafone-Kunden waren ohne Internetempfang

Tausende Vodafone-Kunden haben für rund zwei Stunden keinen mobilen Internet-Empfang. Die Störung ist behoben, eventuell müssen Betroffene aber noch selbst tätig werden.


störungen vodafone
© google maps
Mobilfunk-Kunden, deren Smartphone im Vodafone-Netz funkt, hatten heute Morgen möglicherweise für rund zwei Stunden keinen Internet-Empfang. Bei Allestörungen.de beschwerten sich Nutzer aus ganz Deutschland, auf der Live-Karte des Info-Portals lagen die Schwerpunkte in Berlin, München, Hamburg, Stuttgart, Frankfurt Am Main, Dortmund, Essen, Dresden, Hannover und Duisburg.

Vodafone hat n-tv.de mitgeteilt, die Störung habe maximal 40.000 Kunden betroffen. Sie hätten "heute Morgen von etwa 6.40 bis 8.50 Uhr neue mobile Datenverbindungen ('Sessions') nicht sofort aufbauen beziehungsweise nicht in der gewohnten Geschwindigkeit nutzen" können. "Wir bitten die betroffenen Kunden um Entschuldigung für die vorübergehende Service-Einschränkung." Bei Allestörungen.de meldeten sich aber auch mittags noch Vodavone-Kunden ohne Internet-Verbindung. Sie müssen der Verbindung möglicherweise auf die Sprünge helfen. Betroffenen werde von Vodafone geraten, ihr Gerät neu zu starten, schreibt Mobiflip. Was der Auslöser für die heutige Störung des mobilen Internetempfangs ist, hat Vodafone bisher noch nicht bekannt gegeben.

Question

Große Debatte im Netz: Bisher ungeklärte Rauchpilze über Area 51

Diese mysteriösen Rauchschwaden wurden nahe des streng geheimen Militär-Sperrgebietes um Area 51 im US-Bundesstaat Nevada von einem Amateur-Filmer aufgenommen. Über das neu aufgetauchte Video wird jetzt im Netz heftig debattiert.
Ruachschwaden Rauchpilze Area 51
© YouTube Screenshot / FindingUFO
Ein amerikanisches Ehepaar wurde offenbar Zeuge eines riesigen Brandes in der US Air Force Area 51, berichtet Daily Mail. "Jimmy" und "Jackie" filmten eine riesige Rauchwolke über dem Sperrgebiet:


„Wir fahren die Groom Road hinunter und haben diesen komischen Rauch dort drüben bemerkt“, sagt Jimmy in dem Video. „Was zur Hölle ist das? Ein Feuer?“

Che Guevara

Frankreich: Dauer-Demonstrationen, weil die Bürger so unzufrieden mit der sozialen Lage sind

Die Franzosen sind unzufrieden mit der sozialen Lage im Land, die als "explosiv" beschrieben wird. Die häufigen Demonstrationen die landesweit stattfinden und die Ergebnisse verschiedener Umfragen zeigen wie angespannt die Stimmung bereits ist.
Demonstrationen Proteste Frankreich
© THOMAS SAMSON/Getty ImagesAnti-Regierungs-Demonstration in Frankreich
In Frankreich gingen am Donnerstag erneut Tausende Menschen auf die Straßen um zu demonstrieren. Die Demonstrationen und Streiks wurden von Gewerkschaften, Studenten- und Schülerorganisationen gegen die geplante Reform des französischen Arbeitsrechts organisiert. Staatschef Francois Hollande hatte erst unlängst die umstrittenen Pläne bekannt gegeben.

Obwohl sich in Frankreich eine baldige Rekordarbeitslosigkeit abzeichnet, verteidigte Hollande in seiner Rede vom 14. April die Reformen: "Ja, es wird besser: Es gibt mehr Wachstum, ein geringeres Defizit, weniger Steuern, höhere Einnahmen für die Unternehmen, mehr Kaufkraft bei den Arbeitnehmern. Deshalb werde ich bis zum Ende weitermachen", zitiert "Sputniknews" den Staatschef.

Kommentar:


Attention

Frankreich kommt nicht zur Ruhe: Schwere Ausschreitungen bei Protesten gegen Regierung

Hunderttausende Franzosen haben am Donnerstag gegen die Regierung Hollande protestiert. Die Aufmärsche nehmen an Heftigkeit zu: Es kam zu schweren Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei.

riots Paris
© dpaAusschreitungen in Paris am Donnerstag.
Bei Protesten gegen eine von Staatschef François Hollande vorangetriebene Reform des Arbeitsrechts ist es in Frankreich zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei gekommen. Vielerorts setzte die Polizei Tränengas und Schlagstöcke ein, um nach eigenen Angaben vermummte Jugendliche zurückzudrängen. Mehr als hundert Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums festgenommen, 24 Polizisten verletzt.

Gewaltsame Auseinandersetzungen gab es unter anderem in Paris; in der Hauptstadt wurden drei Polizisten schwer verletzt. Auch in Marseille setzten die Sicherheitskräfte Tränengas und Schlagstöcke ein, in der Hafenstadt im Süden des Landes wurden mehr als 50 Menschen festgenommen. In den Universitätsstädten Nantes und Rennes kam es ebenfalls zu Gewalt.

Kommentar: Die Franzosen kommen nicht zur Ruhe, vielleicht ein Vorbild für Europa?


Control Panel

Wütende Eltern in England: Kinder sollen vor Einschulung ihr Geschlecht selbst wählen

Bereits im Alter von 4 Jahren sollen Kinder vor der Einschulung wählen, welchem Geschlecht sie sich zuordnen. Die Stadträte von Brighton und Hove City hatten laut Berichten britischer Zeitungen Briefe mit dieser Aufforderung an Eltern mit Kindern im Vorschulalter verschickt.
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© Eric Cabanis/Getty Images
Wütende Reaktionen ernteten Briefe an Eltern in Brighton und Hove City in Großbritannien, berichtet Daily Mail. Darin sollten die Kinder angeben, welchem Geschlecht sie sich zuordnen. Außer ‘männlich’ und ‘weiblich’ gab es die Möglichkeit auch etwas anderes anzugeben.

Die Absicht sei klar, urteilt "Journalistenwatch": Die Genderisten möchten so früh wie möglich die Kinder verunsichern. Die Kinder sollen keine Gewissheit über ihr Geschlecht und ihre Persönlichkeit haben. Sie sollen sich fragen, ob ihre empfundene Identität tatsächlich “die richtige” ist.

Kommentar:


Wolf

"Zu zutraulich": Wildlebender Wolf Kurti in Niedersachsen wurde eingeschläfert

Der Wolf Kurti, der monatelang in Niedersachsen für Aufregung gesorgt hatte, musste sterben, weil er nicht scheu genug war, berichten örtliche Medien.
Wolf
© Flickr/ AndersLindgren
Angeblich sei das die erste staatlich angeordnete Tötung eines freilebenden Raubtiers in Europa seit Jahren: Der Wolf mit dem Spitznamen „Kurti“ sei am Mittwochabend im Heidekreis „letal entnommen“ worden, teilte heute das niedersächsische Umweltministerium mit.