Das Kind der GesellschaftS


Laptop

Spionage durch Webcams: User hat Webcams gehackt und im Livestream veröffentlicht

Ein anonymer Internetnutzer beobachtet seit mehreren Tagen andere User über ein Remote-Desktop-Programm, berichten russische Medien. Sein „Hobby“ hat er unter anderem in eine Show verwandelt, die er auf YouTube live sendet.
gehackte Webcams
© Screenshot
Die gesendeten Videos zeigen, dass der russische Hacker Zugriff auf mehrere hundert Webcams hat. Dazu nutzt er eine Software namens Luminosity Link, die offiziell für die Administrierung von PC-Netzwerken per Fernzugriff gedacht ist.

Mithilfe des Programms schaltet der Hacker Webcams ein, zeichnet den Ton übers Mikrofon auf und hat überhaupt praktisch vollen Zugang auf den Computer.

Stock Down

Langsam kommt es ans Licht: Sparkassen schließen Strafzinsen für Sparguthaben nicht mehr aus

Die Sparkassen fürchten, dass sie die Negativzinsen auch auf private Sparguthaben ausdehnen müssen. Die Sparkassen fordern, dass der Staat bei der Vermögensbildung helfen solle. Angela Merkel will als Gegen-Maßnahme die Inflation ankurbeln.

Cash Euro
© dpaSparguthaben und Renten werden von der Umschuldung betroffen sein.
Die Sparkassen schließen Strafzinsen für normale Sparer auf lange Sicht nicht mehr aus. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes, Georg Fahrenschon, sagte am Mittwoch auf dem 25. Deutschen Sparkassentag in Düsseldorf, die Geldinstitute würden «alles tun, um die privaten Sparer vor Negativzinsen zu schützen - in Teilen auch zu Lasten der eigenen Ertragslage». Wenn die aktuelle Niedrigzinsphase aber lange andauere, würden die Sparkassen die Kunden nicht davor bewahren können.

Der Sparkassen-Präsident appellierte gleichzeitig an die deutsche Politik, mehr für die Vermögensbildung von Geringverdienern zu tun. «Über 60 Prozent unserer Privatkunden haben monatlich eigentlich nichts mehr übrig, um Rücklagen zu bilden», warnte Fahrenschon. Wer wirklich Wohlstand für alle wolle, müsse den Betroffenen helfen, für das Alter vorzusorgen.

Kommentar: Als wäre das nicht schon längst beschlossene Sache: Negativzinsen sind zwingend erforderlich, um das Kreditsystem weiter am Laufen zu halten und den Weg, hin zur Bargeldlosen Gesellschaft zu ebnen: Jeder kann es kommen sehen:


Snakes in Suits

Als Arzt ausgegeben und jahrelang Patienten behandelt - Betrüger steht vor Gericht

Krankenpfleger behandelt Urlauber und Crewmitglieder
falscher arzt,betrug durch arzt,arzt in handschellen
© Andrey Popov/fotolia.comDie Staatsanwaltschaft Berlin wirft einem gelernten Krankenpfleger vor, auf einem Kreuzfahrtschiff als Arzt gearbeitet zu haben.
Ein Krankenpfleger aus Berlin soll sich über Jahre hinweg als Arzt ausgegeben und auf einem Kreuzfahrtschiff dutzende Passagiere und Crewmitglieder behandelt haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur „dpa“ unter Berufung auf die Pressesprecherin der Berliner Strafgerichte. Demnach würden dem Mann unter anderem diverse Fälle von Körperverletzung, Betrug und Urkundenfälschung vorgeworfen. Nun hat die Staatsanwaltschaft Berlin Anklage gegen den 40-jährigen erhoben.

Dutzende Patienten auf hoher See versorgt

Auf einem Kreuzfahrtschiff hat möglicherweise über Jahre hinweg ein falscher Arzt praktiziert. Dem 40-jährigen aus Berlin werde vorgeworfen, im Zeitraum von Juni 2014 bis November 2015 als vermeintlicher Schiffsarzt Dutzende Passagiere und Crewmitglieder behandelt zu haben, so die Information der „dpa“. Nun hat die Staatsanwaltschaft den gelernten Krankenpfleger angeklagt, der sich nach Angaben der Behörde derzeit in Untersuchungshaft befindet.

Kommentar: Fälle wie dieser können auch ein Hinweis auf Psychopathie sein. Informieren Sie sich hier.


Cow

Aus Versehen Pestizide ins Gebäck gemischt: 23 Tote in Pakistan

In Pakistan sind mindestens 23 Menschen durch offenbar mit Pestiziden verseuchtes Gebäck gestorben. Dutzende weitere erkrankten nach dem Verzehr der giftigen Süßigkeiten, wie die Polizei am Montag mitteilte.
brötchen
© Reuters
Den Angaben zufolge kaufte ein Großvater in der Provinz Punjab das Gebäck in einer Bäckerei, um es zur Feier der Geburt seines Enkelsohnes an Freunde und Verwandte zu verteilen. 23 Menschen starben, 52 weitere lagen am Montag noch im Krankenhaus.

Unter den Toten sind nach Polizeiangaben auch der Vater des Neugeborenen sowie sieben seiner Onkel. Die beiden Betreiber der Bäckerei sowie ein Angestellter wurden festgenommen.

Kommentar: Gebäck ist an sich schon nicht gesund:


Question

Tierversuche sollen abgeschafft werden: Irgendwann einmal - weil erst das Leid der Tiere gemessen werden muss

Vollständige Abkehr von Tierversuche ein fernes Ziel
Labor,Experimente,Forschung
© Sven Hoppe/fotolia.comDer Verzicht auf Tierversuche und eIn besserer Schutz von Versuchstieren sind dringend gefordert, jedoch bedarf es hierzu deutlich verstärkter Forschungsanstrengungen.
Tierversuche sind bis heute in der medizinischen Forschung relativ weit verbreitet, obwohl angesichts des Leides, das die Tiere dabei erfahren, in der Bevölkerung zunehmend Vorbehalte gegen derartige Versuche bestehen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) empfiehlt in einer aktuellen Mitteilung, dringend weitergehende Forschung zum Schutz der Versuchstiere zu unternehmen und damit der entsprechenden EU-Richtlinie sowie dem novellierten deutschen Tierschutzgesetzes und der Tierschutz-Versuchstierverordnung Rechnung zu tragen.

Zwar zielt die EU-Richtlinie zum Schutz von Versuchstieren auf eine vollständige Abkehr von den Tierversuchen, doch haben die Mitgliedsstaaten Ermessensspielräume bei der Umsetzung und es wird nicht in Frage gestellt, dass Tierversuche in der Grundlagenforschung sowie zum Schutz der Umwelt und der Gesundheit von Mensch und Tier noch immer notwendig sind. Allerdings soll die 3R-Strategie (replace, reduce, refine) der EU-Richtlinie zu deutlichen Verbesserungen beim Schutz der Versuchstiere führen. Hier sind nach Auffassung des BfR jedoch dringend Intensivierungen der Forschungsanstrengungen erforderlich, um einerseits das Leid der Tiere objektiv zu erfassen und anderseits Alternativen zu den Tierversuchen zu entwickeln.

Kommentar: Warum es überhaupt nötig sein muss, den Schmerz und das Leid von Tieren erst objektiv zu messen, bevor man sich einigen kann, dass Maßnahmen ergriffen werden müssen, mutet wirklich realitätsfern an. Denn dass Lebewesen Schmerz empfinden und man sie dementsprechend zu behandeln hat, liegt auf der Hand und sollte jedem klar sein. Wie sollen durch solche Vorgehensweisen effektiv Veränderungen zum Besseren herbeigeführt werden, wenn sich Wissenschaftler in ihren eigenen Gehirnwindungen und antrainierten Vorgehensweisen verirren?


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Endlich: Mehrheit der Deutschen will Ende der Russland-Sanktionen

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich in einer aktuellen Umfrage dafür aus, die EU-Sanktionen gegen Russland aufzuheben oder zumindest zu lockern. US-Präsident Obama und Bundeskanzlerin Merkel wollen die Sanktionen beibehalten.

Putin
© Sputnik/ Michael Klimentyev
Die Mehrheit der Deutschen ist laut einer Forsa-Umfrage dafür, die 2014 in der Ukraine-Krise verhängten EU-Sanktionen gegen Russland aufzuheben oder zumindest zu lockern.


35 Prozent seien für eine vollständige Aufhebung, 36 Prozent für eine Lockerung der Strafmaßnahmen, wie aus der Reuters vorliegenden Umfrage für die Zeitschrift Internationale Politik hervorgeht.

Kommentar: Die Sanktionen beruhen auf Propagandalügen aus den USA. Ein gutes Zeichen dass die Deutschen diesem Wahnsinn nicht weiter folgen wollen...


Bulb

Stimmung kippt vor Referendum: Mehrheit der Briten will aus EU austreten

In Großbritannien ist erstmals eine Mehrheit für einen Austritt aus der EU. Deutsche Politiker warnen die Briten vor verheerenden Konsequenzen für die Wirtschaft, sollte Großbritannien tatsächlich austreten.

Cameron
© dpaDavid Cameron will für die EU kämpfen, spürt jedoch starken Gegenwind.
Eine Mehrheit der Briten befürwortet einer Umfrage zufolge inzwischen einen Austritt aus der Europäischen Union. Dem Forschungsinstitut ICM zufolge waren sind 46 Prozent der Befragten für und 44 Prozent gegen den sogenannten Brexit. Die am Dienstag veröffentlichte Online-Umfrage wurde zwischen dem 22. und 24. April erhoben. Während dieser Zeit rief US-Präsident Barack Obama die Briten auf, in der EU zu bleiben. In einer am 21. April veröffentlichten Umfrage hatte sich dagegen noch eine kleine Mehrheit für einen Verbleib ausgesprochen. Das Referendum ist für den 23. Juni angesetzt.

Führende deutsche Politiker haben Großbritannien vor negativen Folgen eines Austritts aus der Europäischen Union gewarnt. Das Land könne nicht mit einem Sonderstatus in den Beziehungen mit der EU rechnen, wenn sich die Briten am 23. Juni für einen „Brexit“ aussprechen sollten, sagten die Vorsitzenden der Regierungsfraktionen CDU/CSU und SPD, Volker Kauder und Thomas Oppermann, am Dienstag in Berlin. „Wer raus ist, ist weg“, sagte Kauder auf die Frage, ob Großbritannien in diesem Fall mit einem privilegierten Status mit der EU rechnen könne. „Ich kann mir nicht vorstellen, dass es für den erklärten Ausstieg aus der EU noch einen weiteren Bonus geben kann“, sagte Oppermann. „Ich glaube, dass ein Brexit verheerende Konsequenzen für die Wirtschaft in Großbritannien haben wird. Die Finanzdienstleister in der Londoner City müssen mit Grauen dem Tag entgegenblicken, an dem eine solche Entscheidung fällt“, sagte der SPD-Politiker.

Stormtrooper

Großrazzia in Bremen gegen Salafisten

In Bremen haben Spezialkräfte der Polizei neun Wohnungen und Geschäfte einer salafistischen Gruppierung durchsucht. Bei der Razzia wurden Mobiltelefone und Computer sichergestellt, Personen wurden nach vorläufigen Angaben jedoch nicht festgenommen. Hintergrund seien Auseinandersetzung innerhalb der Gruppe.
polizei, umzugskarton
© dpa
Die Sicherheitsbehörden sind am Dienstag mit einer großangelegten Razzia gegen die Bremer Salafistenszene vorgegangen, wie AFP berichtet. Bremer Polizisten sowie Spezialkräfte aus vier weiteren Bundesländern durchsuchten ab dem frühen Morgen insgesamt neun Wohnungen und Geschäfte in vier verschiedenen Stadtteilen, wie die Polizei in der Hansestadt mitteilte.

Hintergrund der Aktion sei „eine akute Bedrohung von Bremer Salafisten untereinander“. Dem Magazin Focus zufolge soll es sich dabei um einen Streit über die Auslegung des Islams gehandelt haben. In diesem Zusammenhang habe es zwei Verletzte gegeben, wird eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft zitiert. Außerdem soll es Pläne gegeben haben, einen Menschen zu töten.

Kommentar:


Bulb

Atomkraftwerk Gundremmingen: Computer-Virus entdeckt

Im bayerischen Atomkraftwerk Gundremmingen ist ein Computervirus entdeckt worden. Das Virus zielte darauf ab, ungewollte Verbindungen zum Internet herzustellen. Über den Urheber des Virus liegen noch keine Erkenntnisse vor.

Kernkraftwerk Gundremmingen Atomkraftwerk
© dpaKernkraftwerk Gundremmingen.
Die Schadsoftware sei bei der Vorbereitung der Revision in Block B aufgefallen, teilte das Kraftwerk am Montag mit. Eine Gefährdung des Personals oder der Bevölkerung habe es nicht gegeben, da alle sensiblen Bereiche des Kraftwerks entkoppelt und nicht mit dem Internet verbunden seien. Dennoch seien die Aufsichtsbehörde und das Bundesamt für Sicherheit und Informationstechnik informiert worden.

Spezialisten des Betreibers RWE sollen nun herausfinden, wie das Virus in das 2008 nachgerüstete Computersystem gelangte. Das System gehört den Angaben zufolge zur Brennelemente-Lademaschine, hat allerdings selbst keinen Einfluss auf die Steuerung der Anlage. Die entdeckte Software ziele darauf ab, ungewollte Verbindungen zum Internet herzustellen. Als Reaktion auf den Fund seien die Vorkehrungen zur IT-Sicherheit ausgeweitet worden. Nach der Bekanntmachung der Vorfalls forderte eine regionale Initiative von Atomkraftgegnern unter anderem Aufklärung darüber, wie lange die Schadsoftware unentdeckt auf dem Rechner war.

No Entry

Chefredakteur des einzigen schwul-lesbischen Magazins in Bangladesch wurde zerstückelt

In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka ist der Chefredakteur des ersten dortigen schwul-lesbischen Magazins einem Mordanschlag zum Opfer gefallen.
Xulhaz Mannan
© FacebookXulhaz Mannan
Laut örtlicher Medienberichte, drangen unbekannte Personen in eine Wohnung, in der sich der Mann aufhielt, ein und zerstückelten die Leiche. Eine weitere Person wurde ebenfalls getötet, eine weitere verletzt.

Der getötete Journalist war leitender Redakteur des Magazins Roopbaan und arbeitete außerdem für USAID, die US-Behörde für internationale Entwicklung.