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So, 28 Feb 2021
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Wenn Alpträume das Leben beeinflussen und zur Qual werden - Strategien zur Bewältigung

Nächtliche Alpträume können das Leben zur Qual machen
Alptraum,Alpträume,Horror
© Dominika Baum – fotolia
Schlimme Alpträume können Menschen auch im Alltag verfolgen.
Der Sturz in unendliche Tiefe oder ein bedrohlicher Verfolger, der immer näher kommt: Wohl jeder ist schon mal aus einem schlimmen Alptraum erwacht. Nicht immer ist es damit vorbei. Die nächtlichen Horrortrips können in manchen Fällen auch den Tag zur Hölle machen.

Wenn sich häufig Gruselszenarien abspielen


Jeder Mensch kennt Alpträume bei denen beispielsweise der Partner den Abgrund hinab stürzt, man von einem Mörder verfolgt wird oder sich nicht mehr bewegen kann. Wenn sich solche Gruselszenarien nachts häufig abspielen, kann dies für Betroffene auch tagsüber das Leben zur Qual machen. Beschwichtigungen wie: „Es war doch nur ein Traum“, nehmen ihnen die Angst und innere Unruhe nicht unbedingt. Viele machen sich Gedanken über die wirren Träume und ihre Bedeutung und kommen zu keinem zufriedenstellenden Ergebnis. In einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa erklären Experten, warum Menschen Alpträume haben, wie diese das Leben beeinflussen und was man dagegen unternehmen kann.

Kommentar:


Magnify

Forscher entdecken das Gen, das bei Cannabis-Konsumenten den Ausbruch von Psychosen fördert

Forscher entdecken, warum manche Cannabis-Konsumenten leichter an Psychosen erkranken
Cannabis,Marihuana,Gras
© wollertz/fotolia.com
Ein bestimmtes Gen beeinflusst maßgeblich das Risiko von Psychosen beim Cannabis-Konsum.
Seid langer Zeit interessiert es nicht nur Mediziner, welche Verbindung zwischen Cannabis und Psychosen besteht. Die neuesten Studien weisen darauf hin, dass ein Gen mit dem Namen AKT1 beeinflusst, ob Personen durch den Konsum von Cannabis Psychosen entwickeln.

Die Auswirkungen von Cannabis auf die menschliche Psyche sind noch nicht vollständig geklärt. Einige Forscher vermuten, dass es eine Verbindung zwischen dem Konsum von Cannabis und der Entstehung von Psychosen gibt. Wissenschaftler von der „University of Exeter“ und dem „University College London“ führten jetzt eine Untersuchung durch, in der sie ein Gen entdeckten, das beeinflusst, wie Cannabis bei einzelnen Menschen wirkt. Die Ergebnisse der Studie wurden in der Fachzeitschrift Translational Psychiatry veröffentlicht.

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People 2

Verliebtsein lässt sich messen: Wärmekameras zeichnen deutlichen Anstieg der Körpertemperatur beim Anblick des Partners auf

Körpertemperatur und Kussrichtung verraten Art der Beziehung
Liebespaar,Pärchen,Mann und Frau,Beziehung
© freeimages
Junges Liebespaar
Vergessen Sie Blumen, Pralinen oder Schmuck: Die sichersten Anzeichen für wahre Liebe liefern nicht Geschenke, sondern der Körper des Partners. Denn wenn wir verliebt sind, steigt beim Betrachten von Fotos des oder der Angebeteten die Temperatur an Gesicht, Händen, Brust und Genitalien - um im Schnitt zwei Grad Celisus, wie Forscher herausgefunden haben. Ein weiterer Beleg für romantische Gefühle ist die Kussrichtung. Wer sich dabei nach rechts dreht, ist wirklich verliebt.

Schmetterlinge im Bauch oder bis über beide Ohren verliebt - Liebe hat nicht nur gebräuchlichen Redewendungen nach offensichtlich einiges mit dem Körper zu tun. Tatsächlich reagiert unser Organismus spürbar, wenn Verliebtheit im Spiel ist. Wie Studien belegen, wirkt sich die rosarote Brille unter anderem auf unser Geschmacksempfinden aus, bringt die Hormonspiegel von Mann und Frau in Gleichtakt und kann sogar Schmerzen so effektiv hemmen wie opiodhaltige Medikamente.

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Black Cat

Zum Gruseln: Weit verbreiteter Parasit von Katzen verändert Verhalten und Emotionen von Menschen

Es klingt wie die Handlung eines Hollywood-Films, aber es gibt tatsächlich einen Parasiten, der in das Gehirn seines Wirtes eindringen kann und anschließend die Kontrolle über sein Verhalten übernimmt.
Toxoplasmosa gondii,Toxoplasmose Erreger

Toxoplasmosa gondii
Toxoplasma gondii heißt der Parasit, der zwischen Katzen und Nagern pendelt und dafür sorgt, dass beispielsweise Ratten ihre Angst vor den Stubentigern verlieren. Er vermehrt sich im Darm der Katze und wird später in ihrem Kot ausgeschieden, was für Nager beliebtes Futter darstellt. Da der Parasit aber wieder in den Darm der Katze zurück und dadurch seinen Kreislauf erhalten will, manipuliert er das Verhalten des Wirtes, damit er von ihr gefressen wird. Normalerweise löst der Geruch von Katzenurin bei Ratten höchste Alarmstufe aus und warnt sie vor ihrem größten natürlichen Feind. Selbst Labortiere, die nie dieser Gefahr ausgesetzt waren, reagieren bei diesem Duft instinktiv. Doch einmal vom Toxoplasma gondii befallen, sorgt der Parasit nicht nur dafür, dass die Ratten diese Angst verlieren, sie werden sogar plötzlich von dem Geruch wie magisch angezogen.

Kommentar: Eine Infektion mit dem Toxoplasmose-Parasit steht sogar damit in Verbindung, Schizophrenie und bipolare Störungen auszulösen.
Die Erkenntnisse einer Manipulation durch Fremdorganismen sind nicht überraschend: Selbst die Bakterien unserer Darmflora beeinflussen unser Verhalten, und bewegen uns bspw. dazu, immer wieder etwas zu essen, das für uns sehr ungesund, für diese aber bevorzugte Nahrung ist (z.B. Zucker). In diesem Zusammenhang stimmt es natürlich nachdenklich, wie viel von unseren Gewohnheiten tatsächlich selbstbestimmt sind und was wir dagegen tun können - ganz besonders, weil ein Befall mit Parasiten verschiedenster Art sehr verbreitet zu sein scheint - und diese Parasiten beeinflussen nicht nur, was wir essen, sondern auch wie wir uns fühlen und wie wir uns verhalten.


Footprints

Genetisches Erbe der Neandertaler hat Einfluss auf unsere Psyche

Depressionen oder Nikotinsucht könnten auf übernommene Urmenschen-DNA zurückzuführen sein
Neandertaler
© ap/frank franklin ii
Immer wieder trafen Neandertaler und moderner Mensch aufeinander. Das Ergebnis sind heute einige Gene, die uns nicht unbedingt zum Vorteil gereichen.
Nashville - Gene können den einen oder anderen nicht nur mit optischen Merkmalen ausstatten, auf die man hätte verzichten können, sondern auch mit Veranlagungen für bestimmte Krankheiten. Nun fanden US-amerikanische Forscher mehr über den Einfluss von Neandertaler-DNA auf schädliche Prädispositionen heraus.

Menschen eurasischen Ursprungs besitzen ein bis vier Prozent DNA, die von Neandertalern stammt, weil der frühe anatomisch moderne Mensch hin und wieder Tête-à-têtes mit Neandertalern hatte. Wie bereits bekannt ist, vererbten diese uns Gene, die für eine bessere Anpassung unseres Immunsystems an die Abwehr von Infektionen sorgen. Eine Nebenwirkung ist aber die höhere Anfälligkeit für Allergien.

Kommentar:


People

Überraschende Erkenntnis durch faszinierende Pfeifsprache im türkischen Bergland

Menschliche Sprache wird in erster Linie in der linken Hirnhälfte verarbeitet. Nun haben Forscher eine erstaunliche Ausnahme von der Regel entdeckt

Bochum/Wien - Die im kurzen Videoclip festgehaltene Szene ist schon beim Hinschauen erstaunlich: In einer bewaldeten Berglandschaft pfeifen einander zwei Personen abwechselnd ziemlich elaborierte Laute zu. Die Entfernung der pfiffigen Männer beträgt 700 Meter Luftlinie, ihre Standorte sind durch ein Tal getrennt.
Pfeifsprache Türkei
© onur güntürkün
Die richtige Technik macht den Meister: Die komplexen Laute des gepfiffenen Türkisch, das immer noch in entlegenen Bergregionen der Türkei "gesprochen" wird, entstehen durch spezielle Fingerhaltungen.
Vollends verblüffend wird die Szene mit "Übersetzung": Nachdem die beiden Männer Grüße ausgetauscht haben, fragte der eine den anderen, ob er später ins Café herüberkommen würde. Der solcherart Angepfiffene bejaht pfeifend. Dann kommt der Forscher ins Spiel, der die Szene filmt: Er lässt Grüße ausrichten. Prompt wird von drüben zurückgepfiffen, wann der Professor das Dorf verlassen wird. "Morgen" lautet die pfiffige Antwort, worauf der andere von drüben eine gute Reise wünscht, pfeifend.

Kommentar:
Eine gepfiffene Unterhaltung

Onur Güntürkün zeichnete diese gepfiffene Unterhaltung im Nordosten der Türkei auf. Laut Pressemitteilung entspinnt sich dabei folgender Dialog: Die beiden Männer kommunizieren über eine Distanz von ungefähr 700 Metern. Zunächst tauschen sie Begrüßungen aus. Der näher Stehende fragt daraufhin, ob der Entferntere später ins Café kommen werde, was der Entferntere zusagt. Dann bittet Güntürkün den Näheren, seine Grüße auszurichten. Der Entferntere grüßt zurück und fragt, wann der "Lehrer" Güntürkün das Dorf verlassen wird. Als er die gepfiffene Antwort erhält, dass die Abreise für den nächsten Tag geplant sei, wünscht er eine gute Reise. Zuletzt übermittelt der Nähere die Grüße von Osman, der in der Nähe der Kamera steht. Der Entferntere grüßt zurück, auch im Namen seiner Ehefrau Nazmiye, die zwischenzeitlich zu ihm auf die Terrasse seines Hauses gekommen ist.




People

Signale der Augen: Große Pupillen erwecken vertrauenswürdigen Eindruck

Ein Blick kann manchmal mehr sagen als tausend Worte. Dabei spielt offenbar aber auch die Pupillengröße eine wichtige Rolle, wie Forscher nun entdeckten.
Auge
© Shutterstock

Neben wechselnden Lichtverhältnissen können auch bestimmte Gefühlsregungen dafür sorgen, dass sich unsere Pupillen weiten. Blicken wir anderen in die Augen, nehmen wir die subtilen Veränderungen nicht nur instinktiv wahr, wir kopieren sie zum Teil sogar unbewusst, um uns mit ihnen gutzustellen, ähnlich wie wir Gesichtsausdruck oder Körperhaltung häufig unserem Gegenüber anpassen. Das hat auch Auswirkungen darauf, wie wir andere Menschen einschätzen und uns ihnen gegenüber verhalten, berichten nun Wissenschaftler um Mariska Kret von der niederländischen Universität Leiden. Denn weiten sich die Pupillen im Einklang mit denen einer anderen Person, sind wir auch eher bereit, dieser zu vertrauen.

Kommentar:


Info

Gesunde Frucht: Schon eine Avocado pro Tag senkt LDL-Cholesterin

Schon eine einzige Avocado pro Tag genügt, um Ihre Cholesterinwerte auf Vordermann zu bringen.
Avocado
Die Avocado ist nicht nur lecker und nahrhaft, sondern auch ein altbekanntes Heilmittel. Da die exotische Frucht einen aussergewöhnlich hohen Anteil an Fett aufweist, war sie lange als Dickmacher in Verruf geraten. Wie hochwertig das Fett der Avocado jedoch ist, zeigt eine klinische Studie im Journal of the American Heart Association. Aus dieser geht nämlich eindeutig hervor, dass schon eine Avocado pro Tag genügt, um sich positiv auf die Cholesterinwerte auszuwirken.


Kommentar: Hier wichtige Infos zur irreführenden Information in Bezug auf Cholesterinwerte: Die Cholesterin-Lüge


Kommentar: Superfrucht Avocado im Speiseplan der Paläo-Ernährung

Alternativ hier ein Rezept für das Dressing "Grüne Göttin":
Avocado Dressing "Grüne Göttin"

Zutaten:
  • 1 Avocado
  • 60 Milliliter (1/4 Tasse) Olivenöl
  • Saft von 1/2 Zitrone [oder ca. 60 Milliliter Apfelessig]
  • 1-2 Knoblauchzehen (abhängig davon, wie würzig Du es magst)
  • ca. 50 Gramm (1/2 Tasse) frisches Basilikum
  • 2 Teelöffel frischen Oregano
  • Wasser zum Verdünnen
  • Salz nach Geschmack
Zubereitung:

Zerkleinere und mixe alles in einem Standmixer! Das war es. Verdünne es mit Wasser je nachdem wie Du es magst. 2-4 Portionen.



People 2

Neue Entwicklung in der Partnerwahl: Männer legen bei Frauen mittlerweile mehr Wert auf Intelligenz

Partnerwahl: Für Männer ist Intelligenz der Frauen zunehmend wichtiger als Schönheit
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© Jeanette Dietl/fotolia.com
Die Kriterien bei der Partnerwahl haben sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben.
In zahlreichen Umfragen der Vergangenheit äußerten viele Männer, dass ihnen gutes Aussehen und eine tollen Figur besonders wichtig bei Frauen seien. Klugheit spielte oft nur nebenbei eine Rolle. Doch offenbar verändern sich die Präferenzen. Einer neuen Studie zufolge stellen Männer heutzutage bei Frauen Intelligenz zunehmend vor Schönheit.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Partnerwahl

Zwar liegt menschliche Schönheit im subjektiven Auge des Betrachters, doch das hält viele Menschen - vor allem Männer - nicht davon ab, davon zu sprechen, wie wichtig ihnen das gute Aussehen des Partners ist. Aus der Wissenschaft ist bekannt, dass viele Faktoren die Partnerwahl beeinflussen. Hormone spielen hier eine Rolle, aber auch der Geruch des Gegenübers oder unterbewusste Verhaltensweisen. Trotzdem sind sich manche Männer noch immer sicher, wie ihre Traumfrau aussehen soll und bedienen längst überkommene Klischees: Ein hübsches Gesicht, langes blondes Haar und eine tolle Figur mit großen Brüsten. Doch offenbar tut sich etwas in der Männerwelt: Wie die Nachrichtenagentur APA berichtet, zeigt eine neue Studie, dass Männer heutzutage bei Frauen tatsächlich Intelligenz zunehmend vor Schönheit stellen.

Family

Gehirnerschütterung? Suizidrisiko steigt bei Männern um das dreifache

Gehirnerschütterungen erhöhen das Suizidrisiko einer kanadischen Studie zufolge um das Dreifache. Die Gefahr eines Suizids ist demnach noch größer, wenn sich die Gehirnerschütterung am Wochenende ereignet. Bei Männern ist die Suizidrate demnach zudem doppelt so hoch wie bei Frauen.
plastik gehirn
© dpa/Armin Weigel/Symbol
Die Ergebnisse der am Montag im Canadian Medical Association Journal erschienenen Studie bestätigen frühere Untersuchungen, wonach Gehirnerschütterungen dauerhafte physiologische Veränderungen auslösen können, die einem medizinischen Scanner verborgen bleiben. Es soll dabei um Störungen des zum Wohlbefinden beitragenden Botenstoffs Serotonin im Hormonhaushalt gehen.


Forscher warnen vor Unterschätzung von Schädel-Hirn-Trauma

"Weil die Symptome wie Schwindel oder Kopfschmerzen nach einer Gehirnerschütterung rasch verschwinden, neigen die Ärzte dazu, deren verhängnisvolle Auswirkungen zu unterschätzen", hebt der Hauptverfasser der Studie, Donald Redelmeier von der Universität Toronto hervor.

Kommentar:
  • Nervenzusammenbruch der Massen: Millionen von Menschen am Rande des Abgrunds, während eine Stress-Epidemie die Gesellschaft heimsucht