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So, 28 Feb 2021
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Bad Guys

Das 1x1 der Ponerologie: Der politische Psychopath

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© sott.net
Psychopathen regieren unsere Welt. Sechs Prozent der Weltbevölkerung sind genetisch geborene Psychopathen. Wissen sie, was das für den Rest von uns bedeutet?
Vor ihrer Forschung von gesellschaftlicher Psychopathie stellten Paul Babiak und seine Kollegen verschiedene Fragen auf, die nach einer Antwort verlangten. Sie sind bei der Untersuchung politischer Psychopathie gleichermaßen relevant und können wie folgt umformuliert werden:
  • Wie könnte ein Psychopath andere Kandidaten in den Schatten stellen und Erfolg in der Politik erzielen?
  • Weshalb sollte ein Psychopath in die Politik eintreten wollen?
  • Wie lange könnte ein Psychopath in solch einer Umgebung erfolgreich agieren?
Jim Kouri, der in der National Drug Task Force (Drogeneinsatztruppe der USA, AdÜ) diente, Polizisten und Sicherheitspersonal überall in den Vereinigten Staaten ausgebildet hat, und derzeit der fünfte Vizepräsident der National Association of Chiefs of Police (Landesverband der Polizeichefs) ist, beantwortet die erste Frage in einem Leitartikel des examiner.com:
Ganz einfach, die meisten [psychopathischen] Serienkiller und viele professionelle Politiker müssen das nachahmen, von dem sie annehmen, dass es passende Reaktion auf Situationen denen sie begegnen sind wie Betroffenheit, Einfühlungsvermögen, Mitgefühl, und andere Reaktionen auf äußerliche Reihe. ... Wenn Gewalttäter psychopathisch sind, sind sie fähig zu Körperverletzung, Vergewaltigung und Mord ohne Bedenken bezüglich gesetzlicher, moralischer oder gesellschaftlicher Folgen. Das erlaubt ihnen zu tun, was sie wollen, wann immer sie wollen. Paradoxerweise existieren diese gleichen Eigenschaften in Männern und Frauen, welche sich zu in der Öffentlichkeit stehenden und Machtstellungen in der Gesellschaft hingezogen werden, einschließlich politischen Amtsinhabern.

Kommentar: Es handelt sich hier um Teil 4 der Serie "Das 1x1 der Ponerologie" von Sott-Redakteur Harrison Koehli. Folgende Teile sind ebenfalls ins Deutsche übersetzt worden: Eine hervorragende Erläuterung der Politischen Ponerologie finden Sie hier: Die anderen Teile können Sie unter folgenden Links auf Englisch lesen: Die Hoffnung liegt letztlich in der Tatsache, dass der Prozentsatz an Psychopathen vergleichsweise gering ist und normale Menschen in der Überzahl sind. Wenn diese Menschen wissen, was hier seit Langem gespielt wird und sich nicht mehr länger täuschen und unterdrücken lassen, sondern gemeinsam an einer besseren Welt arbeiten, dann könnte sich ein Ausweg anbahnen.

Hier finden sich notwendige Werkzeuge zur Heilung der eigenen Wunden: Auch die Ernährung ist von großer Bedeutung, denn ein gesunder Geist setzt einen gesunden Körper voraus:


Info

Eher rational oder emotional? Diese Unterschiede sind im Gehirn sichtbar

Manche Menschen sind sehr gefühlsbetont, andere gehen sachlich mit allem um. Diese Verhaltensunterschiede zeichnen sich auch physisch im Gehirn ab.
Hirnscans
© dreamstime / Markwaters
Manche Menschen erschrecken bei jeder Szene im Gruselfilm zu Tode und weinen bei traurigen Ereignissen im Kino. Andere hingegen sind stets betont sachlich - auch außerhalb der Filmpaläste: Sie verfügen über ein hohes Maß an so genannter kognitiver Empathie und erkennen, was andere fühlen, leiden aber nicht mit. Der Unterschied zwischen beiden Gruppen lässt sich allerdings nicht nur an ihren Reaktionen feststellen: Er manifestiert sich auch physisch im Gehirn, wie Robert Eres von der Monash University und seine Kollegen mit Hilfe von bildgebenden Verfahren festgestellt haben. Mit der voxelbasierten Morphometrie vermaßen sie das Ausmaß der grauen Substanz im Denkapparat von 176 Freiwilligen, die zuvor anhand eines Fragenkatalogs als eher affektiv oder kognitiv empathisch eingestuft worden waren.

Kommentar:


Heart

Es gibt auch das "Happy Heart Syndrom": Das Herz "bricht" durch emotionale Schocks

Das „gebrochene Herz“ ist nicht nur ein eingebildetes Gefühl. Vielmehr können Stress, Trauer und Sorgen tatsächlich starke körperliche Auswirkungen bedeuten. Das so genannte „Broken-Heart-Syndrom“ ähnelt einem Herzinfarkt mit Symptomen wie Brustschmerzen und einem Engegefühl. Nun zeigen neuere Studien, dass offenbar auch schöne Erlebnisse dazu führen können, dass das Herz „bricht“. Von diesem „Happy heart syndrome“ berichten Experten aktuell im European Heart Journal.
gebrochenes Herz
Ähnliche Symptome wie bei einem Herzinfarkt

Bereits seit Anfang der 1990er Jahre ist in der Kardiologie das sogenannte „Broken-Heart-Syndrom“ („Gebrochenes-Herz-Syndrom“) als Krankheitsbild bekannt. Die in Fachkreisen als „Stress-Kardiomyopathie“ bezeichneten Beschwerden können z.B. bei schweren Verlusten, Liebeskummer und psychischer Belastung auftreten und gehen mit ähnlichen Symptomen einher wie ein Infarkt: Das Herz krampft sich zusammen, es treten starke Brustschmerzen und ein Engegefühl auf. Auslöser ist hier jedoch nicht eine verschlossene Ader, sondern eine Verengung der Herzkranzgefäße infolge des Stresses und damit eine Funktionsstörung des Herzmuskels. „Betroffen sind Menschen, die plötzlich existenziell in Not sind, etwa weil plötzlich die ganze Lebensgrundlage entzogen ist“, erläutert Jürgen Pache, Chefarzt der Kardiologie an der Schön Klinik Starnberger See, gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“.

Kommentar: Broken-Heart-Syndrom: Wenn der Verlust eines geliebten Menschen tötet


People

"Gefühle gedeckelt": Cannabis beeinträchtigt die Fähigkeit, sich in andere Menschen hinzuversetzen

Bei der Frage, wie genau sich Cannabis auf das Gehirn auswirkt, liegt noch vieles im Dunkeln. Eine neue US-Studie deutet jetzt darauf hin, dass sich die Droge auf die Fähigkeit auswirkt, Gefühle wie Freude, Traurigkeit oder Ärger zu erkennen und sich in andere Menschen hineinzuversetzen.
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© Haramis Kalfar - Fotolia
Wer regelmäßig Marihuana raucht, dem fällt es offenbar schwer, sich in andere Menschen hineinzufühlen.
Für die Studie hatten sich etwa 70 Freiwillige Gesichter angeschaut, die unterschiedliche Gefühle ausdrückten: Freude, Angst, Ärger oder kein Gefühl. Im Elektroenzephalogramm (EEG) zeigte sich, dass Cannabis-Raucher stärker auf negative Gefühle im Gesichtsausdruck reagierten, speziell auf Ärger. Dagegen fiel die Reaktion auf glückliche Gesichter weniger stark aus, wie Psychologen der Colorado State University im Fachblatt PLOS ONE berichten. Sollten sich die Teilnehmer explizit darauf konzentrieren, was für ein Gefühl ein Gesicht zeigte, gelang es Cannabis-Konsumenten wie Nicht-Konsumente gleich gut, dieses richtig zu identifizieren. Sollten sie ihre Konzentration jedoch auf das Geschlecht eines Gesichts richten und erst anschließend eine Aussage über den Gefühlsausdruck machen, fiel es Cannabis-Rauchern schwerer, das richtige Gefühl zu benennen. Unter dem Einfluss von Cannabis scheint es Menschen demnach schwerer zu fallen, Emotionen von anderen zu erfassen, so das Fazit von Lucy Troup und ihrem Team. Darüber hinaus taten sie sich schwerer damit, sich in andere hineinzuversetzen.

Kommentar:


Info

Menschen mit wiederkehrenden Depressionen haben kleineres Gedächtniszentrum

Patienten mit wiederkehrenden depressiven Episoden haben offenbar einen kleineren Hippocampus als gesunde Personen.
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© fotolia / Photographee.eu
Menschen, die mit wiederkehrenden depressiven Episoden zu kämpfen haben, besitzen im Schnitt einen kleineren Hippocampus als gesunde Personen. Das berichten nun Forscher um Jim Lagopoulos von der University of Sydney im Fachmagazin Molecular Psychiatry. Die Wissenschaftler hatten sich für ihre Studie den bisher größten neurologischen Datensatz zum Thema Depression vorgenommen: Insgesamt sichteten sie Hirnscans von mehr als 1700 Patienten mit einer schweren Depression und rund 7200 gesunden Menschen, die in den vergangenen Jahren im Rahmen von 15 verschiedenen Studien in Europa, den USA und Australien angefertigt worden waren.

Kommentar:


Info

Der Geruchs-Fingerabdruck: Jeder Mensch hat einen individuellen Geruchssinn

Wie wir Gerüche empfinden, ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Das macht sich womöglich bei der Partnersuche bezahlt.
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Wie zitronig riecht eine Rose? Wie maskulin eine Kokosnuss? Die Antworten auf solche Fragen zeigen: Jeder Mensch lebt in seiner ganz eigenen Geruchswelt und beschreibt jeden Geruch ein bisschen anders als sein Nachbar; das ergab jetzt ein Experiment israelischer Forscher. Nur in bestimmten Kategorien sind sich die Menschen einig, etwa wenn sie angeben müssen, wie angenehm ein Duft ist.

TV

Sex sells? Studie spricht dagegen: Sex und Gewalt in Werbung machen Produkte nicht attraktiver

Sex und Gewalt in der Werbung machen Produkte offenbar nicht attraktiver. Im ungünstigsten Fall können sie sogar abschreckend wirken.
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Wer sein Produkt besonders gut verkaufen möchte, sollte es am besten in einem Kontext mit sexuellen Inhalten präsentieren - diese Botschaft will uns zumindest die Marketingweisheit "Sex sells" vermitteln. Wissenschaftler von der Ohio State University melden nun allerdings im Magazin Psychological Bulletin Zweifel an dieser Philosophie an. Die Forscher hatten sich insgesamt 53 verschiedene Studien mit zusammen mehr als 8500 Probanden vorgenommen, die das Thema in Lauf der vergangenen 44 Jahre untersucht hatten. Nach der Analyse des Materials kommen sie zusammenfassend zu dem Schluss, dass Sex nicht unbedingt der beste Weg ist, ein Produkt oder eine Marke anzupreisen.

Bullseye

Je weniger Wissen, desto größer die Selbstüberschätzung

Wer glaubt, viel zu wissen, kennt sich manchmal sogar mit Dingen aus, die es eigentlich gar nicht gibt. Das kann nicht nur kurios, sondern auch gefährlich sein, mahnen Forscher.
Doktorhut
© fotolia / Raven
Betrachtet sich jemand als Experte auf einem bestimmten Wissensgebiet, lässt er sich häufiger dazu hinreißen, auch falsches Wissen für sich zu beanspruchen. Das berichten nun Forscher um Stav Atir von der Cornell University in Ithaca. Atir und Kollegen hatten dem Phänomen des so genannten "Overclaiming" auf den Zahn gefühlt, bei dem Menschen ihr Wissen überschätzen und etwa behaupten, auch mit Begrifflichkeiten vertraut zu sein, die es eigentlich gar nicht gibt, oder bereits von Ereignissen gehört zu haben, die überhaupt nie stattfanden.

Kommentar: Siehe auch der Dunning-Kruger-Effekt, dem man bei Menschen sehr häufig zu begegnen scheint:
Als Dunning-Kruger-Effekt bezeichnet man eine Spielart der kognitiven Verzerrung, nämlich die Tendenz inkompetenter Menschen, das eigene Können zu überschätzen und die Kompetenz anderer zu unterschätzen. Der populärwissenschaftliche Begriff geht auf eine Publikation von David Dunning und Justin Kruger aus dem Jahr 1999 zurück. In der psychologischen Fachliteratur selbst spielt er bislang kaum eine Rolle, wohl aber in akademischen Publikationen außerhalb der Psychologie sowie in Blogs und Diskussionsforen des Internets.
„Wenn jemand inkompetent ist, dann kann er nicht wissen, dass er inkompetent ist. [...] Die Fähigkeiten, die man braucht, um eine richtige Lösung zu finden, [sind] genau jene Fähigkeiten, die man braucht, um eine Lösung als richtig zu erkennen.“
- David Dunning

Dunning und Kruger hatten in vorausgegangenen Studien bemerkt, dass etwa beim Erfassen von Texten, beim Schachspielen oder Autofahren Unwissenheit oft zu mehr Selbstvertrauen führt als Wissen. An der Cornell University erforschten die beiden Wissenschaftler diesen Effekt in weiteren Experimenten und kamen 1999 zum Resultat, dass weniger kompetente Personen
  • dazu neigen, ihre eigenen Fähigkeiten zu überschätzen,
  • überlegene Fähigkeiten bei anderen nicht erkennen,
  • das Ausmaß ihrer Inkompetenz nicht zu erkennen vermögen,
  • durch Bildung oder Übung nicht nur ihre Kompetenz steigern, sondern auch lernen können, sich und andere besser einzuschätzen.
Dunning und Kruger zeigten, dass schwache Leistungen mit größerer Selbstüberschätzung einhergehen als stärkere Leistungen. Die Korrelation zwischen Selbsteinschätzung und tatsächlicher Leistung ist jedoch nicht negativ, höhere Selbsteinschätzung geht also tendenziell nicht mit schwächeren Leistungen einher.

Im Jahr 2000 erhielten Dunning und Kruger für ihre Studie den satirischen Ig-Nobelpreis im Bereich Psychologie.



Snakes in Suits

Automatische Denkprozesse: Muskulösen Männern wird unterbewusst viel Führungskompetenz zugeschrieben

Wenn wir entscheiden, wie viel Führungskompetenz wir anderen zusprechen, lassen wir uns offenbar auch von roher Muskelkraft beeindrucken. Aber nur bei Männern.
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Muskulöse Männer sehen wir offenbar eher in der Rolle des Anführers als ihre schmächtigen Geschlechtsgenossen. Das zeigt eine Versuchsreihe von Forschern um Cameron Anderson von der University of California in Berkeley. Die Wissenschaftler rekrutierten zunächst eine Gruppe unterschiedlich starker Männer und vermaßen ihre Kraft in Brust und Armen. Anschließend fotografierten sie die Teilnehmer im weißen Muskelshirt, welches den Blick auf Arm-, Schulter- und Brustmuskulatur freigab. Die Fotos legten sie schließlich anderen Männern und Frauen vor, denen sie erklärten, dass es sich bei den gezeigten Personen angeblich um Jobbewerber handelte, die vor Kurzem von einer neuen Consulting-Firma angeworben worden waren. Anderson und Kollegen befragten die Probanden unter anderem dazu, wie sehr sie die gezeigten Männer achteten oder gar bewunderten und ob sie sich vorstellen könnten, dass sie auf der Karriereleiter nach oben kletterten. Würden Sie wohl gute Chefs sein?

Kommentar: Zum Thema, wie irrational unsere Denkprozesse stattfinden und uns alltäglich beträchtliche Denkfehler (samt Konsequenzen) begehen lassen, sind z.B. die Bücher "Gestatten, mein Name ist Ich: Das adaptive Unterbewusste" von Timothy D. Wilson oder "Schnelles Denken, langsames Denken" von Daniel Kahneman sehr zu empfehlen, weil sie gut erklären, wie wenig wir doch über uns selbst wissen und wie viel Unsinniges wir über uns selbst und andere glauben. Dieser Umstand kann schnell zu einem Problem werden, wenn man es mit pathologischen Charakteren zu tun hat.


Eye 1

Der Spotlight-Effekt und die Überschätzung der eigenen Peinlichkeit

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© Tom Pennington/Getty Images
Steht man eh schon im Rampenlicht, wie hier der Schauspieler Kevin James auf einer Promo-Tour, fällt jedes Missgeschick auf.
Was Barry Manilow alles aushalten muss! Nicht genug, dass ein Kaufhaus in Neuseeland ankündigte, mit seinen Songs jugendliche Störenfriede zu vergraulen. Auch die Wissenschaft hat den Schmusesänger benutzt: für ein Experiment zu Peinlichkeiten. Das war im Jahr 2000, lange nach seinem Megahit Mandy, und zugegebenermaßen hatte Manilow seinen Zenit da bereits überschritten. Aber das hatte er nicht verdient: Die Psychologen Thomas Gilovich, Kenneth Savitsky und Victoria Husted Medvec ließen sein Konterfei auf T-Shirts drucken und kleideten junge Probanden damit ein - um sie in Verlegenheit zu bringen. Manilow hatten sie bewusst gewählt, denn eine Umfrage unter Studenten hatte ergeben, dass ein T-Shirt mit ihm hohes Blamage-Potenzial besitzt.

Immerhin, so möchte man Manilow aufmunternd zurufen, verhalf er der Psychologie zu einer bedeutsamen Entdeckung: dem Spotlight-Effekt. Mit dem T-Shirt bekleidet, mussten die Probanden Räume voller Kommilitonen betreten und sich kurz zu ihnen setzen. Hinterher sollten sie einschätzen, wie viele der anderen wohl Notiz von dem Shirt genommen hatten.

Den Probanden muss die Sache ziemlich unangenehm gewesen sein, sie fürchteten, dass fast die Hälfte der Anwesenden Manilow erkannt haben musste. Damit aber lagen sie gehörig daneben. In Wahrheit war nicht einmal jeder Vierte in der Lage, zu sagen, wer auf dem Shirt abgebildet war. Die Probanden hatten die Aufmerksamkeit der anderen massiv überschätzt. Während sie selbst fast im Boden versunken wären, hatten die meisten gar keine Notiz von der vermeintlichen Peinlichkeit genommen.

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