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Mo, 25 Jul 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Rainbow

Psychosegene und Kreativgene sind sich ähnlich

Die Neigung zu psychischen Störungen und eine höhere künstlerische Kreativität haben manche Schnittmenge - auch im Erbgut, wie Forscher mit Genvergleichen ermitteln.
© agsandrew/iStockphoto
Indizien deuten darauf hin, dass sich in einer Gruppe von Menschen mit überdurchschnittlich hoher Kreativität auch häufiger Personen finden lassen, die an Psychosen leiden. Man weiß zudem, dass die Verwandten von Menschen mit Schizophrenie oder bipolaren Störungen überdurchschnittlich oft in kreativen Berufen tätig sind. Vielleicht, so seit Langem die Vermutung, steckt dahinter eine gemeinsame genetische Disposition, die sich je nach Umständen auf die eine oder andere sowie beide Weisen zugleich äußern kann? Nach einer solchen genetischen Schnittmenge - quasi den Genen für Genie und Wahnsinn - hatten schon einige Studien mit mehr oder weniger Erfolg gefahndet. Nun legen Forscher um Kari Stefansson von der isländischen Genomanalytik-Firma deCODE noch mehr Datenmaterial nach: Tatsächlich können sie aus ihren Auswertungen eine Art Vorhersagealgorithmus ableiten, mit dem sie dem Erbgut eines Einzelnen ansehen können, ob dieser besonders kreativ und psychoseanfällig ist.

Die Forscher hatten zuvor mehr als 150 000 Gendatensätze von Einzelpersonen ausgewertet, die entweder gesund waren oder bei denen Schizophrenie oder bipolare Störungen diagnostiziert worden war. Daraus leiteten sie ein Muster typischer Genveränderungen ab, die mit den psychischen Erkrankungen einhergingen. Mit diesem Muster versuchten sie nun Vorhersagen: Sie ermittelten in einem zweiten Datensatz von 86 292 Isländern eine Gruppe mit dieser Signatur und stellten fest, dass deren Mitglieder tatsächlich deutlich häufiger kreative Berufe ergriffen hatten und den staatlichen Organisationen der Sänger, Schauspieler, Tänzer oder Schriftsteller angehörten. Offenbar waren die "Psychosegene" demnach tatsächlich auch "Kreativitätsgene". Ähnliche Ergebnisse fanden sich auch bei Daten von knapp 9000 Schweden oder gut 18 000 Niederländern. Die Höhe des IQ oder der Schulausbildung waren dagegen nicht entscheidend.

Kommentar:


Headphones

Im Mittagsschlaf zur Manipulation: Unterschwellige Botschaften gegen Vorurteile

Frauen können kein Mathe, Männer nicht aufräumen? Forscher haben herausgefunden, wie man tief verwurzelte Vorurteile hinter sich lässt - und zwar im Schlaf. Die Methode birgt jedoch ethische Risiken.
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© Getty Images/Image Source
Schlafforscher ließen Probanden einen Mittagsschlaf machen. Akkustische Reize sorgten dabei dafür, dass sie Vorurteile abbauten
Wenn wir schlafen, verinnerlichen wir unter bestimmten Umständen zuvor gelerntes. Wissenschaftler aus den USA haben sich diesen Mechanismus zunutze gemacht - um sexistische und rassistische Vorurteile zu bekämpfen.

Denn die können im Schlaf abgebaut werden. Allerdings sei dafür ein spezielles Nickerchen und zuvor ein besonderes Training gegen Vorurteile nötig. Nach dem Prozedere hatten Testpersonen bestimmte Stereotypen aber reduziert. Das berichten Forscher um Xiaoqing Hu von der Northwestern University in Evanston (US-Bundesstaat Illinois) im Fachjournal Science.

Kommentar: Die Technik könnte bewusst zur Manipulation von Menschen eingesetzt werden, wenn das nicht heutzutage schon der Fall ist durch Kino, Fernsehen und Musik. Ob die Technik langfristig ihre Wirkung behält und Menschen weniger Vorurteile auf lange Zeit haben ist auch zweifelhaft, da es andere Studien gibt, wo Probanden mit positiven oder negativen Einflüssen unbewusst geprimt wurden und sich dann in einer weiteren Untersuchung dementsprechend - positiv oder negativ - verhielten, jedoch war das nur von kurzfristiger Dauer. Um dauerhafte Änderungen im menschlichen Verhalten zu schaffen, benötigt es ständig Feedback, damit die "Schaltkreise" im Gehirn neu vernetzt werden können.


Robot

Narzissmus ist Erziehungssache

Manche Eltern überschütten ihre Kinder mit Lob: Du bist so toll! Du kannst alles werden! Das soll Selbstbewusstsein bringen. Tut es aber nicht.
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© Picture Alliance
In sein eigenes Spiegelbild verliebt: Narziss aus der griechischen Mythologie.
Das Märchen Frau Holle erzählt von einer Familie: von einer Mutter und ihren beiden Mädchen. Einer Stieftochter und einer leiblichen. Die Stieftochter wird von der Mutter schlecht behandelt. Aber sie erfüllt alle Aufgaben, die das Leben ihr stellt, und erwartet nichts dafür. Sie holt das Brot, das darum bittet, aus dem Ofen, bevor es verbrennt. Sie schüttelt den Baum, damit die reifen Äpfel abfallen. Und sie dient der Frau Holle, schüttelt jeden Tag ihre Kissen aus, damit es auf der Erde schneit. Zum Lohn wird sie mit einem Goldregen überschüttet, deswegen nennt man sie die Goldmarie. Die leibliche Tochter wird von der Mutter besser behandelt, im Gegensatz zu ihrer Schwester muss sie keine harten Hausarbeiten erledigen.

Die Schwester möchte, dass es auch für sie Gold regnet. Aber sie erfüllt die Aufgaben nicht. Das Brot holt sie nicht aus dem Ofen, weil sie sich nicht schmutzig machen will. Den Baum schüttelt sie nicht, da ihr die Äpfel auf den Kopf fallen könnten. Der Frau Holle dient sie nur am ersten Tag fleißig - weil sie immerzu an den Goldregen denkt -, aber schon am zweiten wird sie faul und schüttelt die Kissen nicht mehr aus. Am Ende regnet es stinkendes Pech auf sie herab. Es bleibt an ihr kleben und geht ein Leben lang nicht ab. Sie ist die Pechmarie.

Kommentar: Der Artikel macht leider keinen Unterschied zwischen einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung und narzisstischen Eigenschaften und setzt scheinbar diese beiden Begriffe gleich, dennoch ist die Aussage richtig, dass Eltern ihren Narzissmus an ihre Kinder durch Erziehung weitergeben.


Cell Phone

Das Schweigen der Arbeitslosen - Handydaten verraten Arbeitslosenquote

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© Corbis
Telefonierender Geschäftsmann: Arbeitslose rufen seltener an
Wenn Menschen ihren Job verlieren, telefonieren sie plötzlich viel weniger. Das schließen Forscher aus der Analyse von Verbindungsdaten. Sie glauben, aus den Daten sogar die aktuelle Arbeitslosenquote einer Region berechnen zu können.

Der Verlust des Arbeitsplatzes kann Menschen hart treffen. Das ist kaum verwunderlich, schließlich bringt ein Job Geld. Doch nicht nur das: Viele definieren sich und ihr Leben auch über ihre Arbeit. Wie abrupt eine Entlassung das Leben verändert, zeigt eine Analyse von Telefonverbindungsdaten, die Forscher im Journal of the Royal Society Interface veröffentlicht haben.

Jameson Toole und seine Kollegen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Cambridge hatten Handydaten einer Kleinstadt mit rund 15.000 Einwohnern über 15 Monate zwischen 2006 und 2007 ausgewertet. In diesem Zeitraum wurde in der Stadt die Fabrik eines Autoteileherstellers geschlossen, 1100 Menschen verloren ihre Arbeit. Um welche Stadt es genau ging, wollen die Forscher nicht preisgeben. Nur so viel: Sie befindet sich in einem europäischen Land.

Zu den analysierten Verbindungsdaten gehörten die Zahl der Anrufe je Anschluss, die angerufenen Nummern, die ankommenden Anrufe und die beim Telefonieren benutzte Funkzelle, welche den ungefähren Aufenthaltsort verrät. In der Stadt gibt es nur drei Funktürme, einer davon steht außerhalb, aber nahe der geschlossenen Fabrik. Fast 2000 Anschlüsse wurden ausgewertet, die regelmäßig in den Funkzellen der Stadt benutzt wurden.

People 2

Zusammenhang zwischen Einkommen und klügeren Kindern: Strukturelle Unterschiede in den Gehirnen der Kinder entdeckt

US-Forscher haben einen Zusammenhang zwischen den Denk-Leistungen von Kindern und dem Einkommen ihrer Eltern belegt. Schüler mit gut verdienenden Eltern haben demnach nicht nur eine bessere Allgemeinbildung: Die Forscher fanden auch strukturelle Unterschiede in den Gehirnen der Kinder.
© dpa
Das Einkommen der Eltern wirkt sich laut der Studie auch auf die Hirnstruktur der Kinder aus, so die Forscher.
Forscher des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und der Harvard University sorgen für Aufsehen. Sie fanden in einer neuen Studie an 12- bis 13-Jährigen Schülern einen Zusammenhang zwischen Allgemeinbildung, dem Einkommen der Eltern und bestimmten anatomischen Aspekten des Gehirns.

Schon frühere Studien haben belegt, dass Schüler von besserverdienenden Eltern im Durchschnitt schulisch besser abschneiden als Schüler aus weniger reichen Elternhäusern. Bekannte Gründe hierfür sind fehlende Förderung der Kinder durch Nachhilfe und allgemein schlechtere Lernbedingungen.

Allerdings war noch nicht bekannt, dass Kinder von Gutverdienern in bestimmten Hirnarealen eine dickere Hirnrinde haben - an Stellen, die für die visuelle Wahrnehmung und für das Speichern von Wissen zuständig sind. Diese Größenunterschiede des Gehirns korrelieren zusätzlich mit den Ergebnissen des Standardtests, mit dem die schulischen Leistungen der Kinder abgefragt wurden.

Kommentar: Dennoch gibt es Hoffnung, denn das Gehirn ist plastisch, d.h. es kann sich lebenslang verändern und dazulernen:


Apple Green

Willkommen im Edel-Aldi - Optik, die sich gut verkauft

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© Aldi Press Office
Mehr Obst, Gemüse und Gebäck gibt es beim neuen Designer-Aldi in Australien
Während es in Deutschland vor allem schnell und billig sein soll, probiert es Aldi in Australien mit einer neuen Strategie. Dort hat der Discounter vier Designer-Filialen eröffnet. Damit sollen Besserverdiener zu Aldi gelotst werden.

Elegant ist nicht gerade das erste Wort, das einem einfällt, wenn man an Aldi-Filialen denkt. Das ändert sich nun aber - zumindest in Australien.

Im Kampf gegen die erfolgreichen Supermarktketten Coles und Woolworth hat der Discounter an der australischen Ostküste vier Designer-Testfilialen eröffnet. Und die lassen Aldi im wahrsten Sinne des Wortes in einem anderen Licht erscheinen.

Mehr Platz, mehr Kassen, mehr Licht

Statt Kartonstapeln, Paletten und Gitterkörben gibt es hier schöne Holzauslagen und elegante schwarze Regale, die angenehm ausgeleuchtet sind. Die einzelnen Gänge sind breiter und die Kassen besser zugänglich, damit die Käufer mehr Platz haben und sich nicht so hetzen müssen.

Auch das Sortiment wurde verbreitert: viel frisches Obst, Gemüse und selbstgebackenes Gebäck gibt es in den Designer-Aldis. Dazu kommt eine höhere Anzahl an Marken- und Gourmetprodukten, die Besucher in den Discounter locken sollen.

Kommentar: Diese Strategie nennt man auch "Neuromarketing". Eine relativ junge Disziplin, in der versucht wird, durch entsprechende visuelle Reize, Düfte, Klänge oder Gestaltungen den Kunden zu binden. Gerade in der heutigen Zeit, in der die Neurowissenschaften erheblichen Einfluss darauf ausüben, wie und mit welchen Mitteln die Menschen "sanft" in die gewünschte Richtung "gelenkt" werden können, ist es umso wichtiger, darüber Bescheid zu wissen, wie leicht man selbst manipulierbar ist.

Wir empfehlen in diesem Zusammenhang eine kleine Auswahl an nützlicher Literatur, die nicht nur Erstaunliches über das eigene Denken verrät, sondern auch zum schmunzeln anregt, wenn sie zum Beispiel in einem solchen "Edel-Aldi" stehen und plötzlich verstehen, was in all den Kunden (und in ihnen) gerade wirklich vorgeht:


Robot

Der Grund, warum es so viele Schlafschafe im Lullerland gibt - Grundlegend verschiedene Moralstrukturen: Moralische Endo-Skelette und Exo-Skelette

Moralische Endo-Skelette und Exo-Skelette: Eine Perspektive auf Amerikas kulturelle Kluft und gegenwärtige Krise
© Youtube
In dem Blogeintrag von vergangener Woche, in welchem ich die NSB - Gemeinschaft um Hilfe gebeten habe (
siehe: "The Wind Up, and Here's the Pitch" [nur in Enlisch, AdÜ]), endete ich folgendermaßen:
„In den kommenden Tagen werde ich in Erinnerung daran, was die NSB zur Thematisierung dieser nationalen Krise beigetragen haben, einige meiner wesentlichen Stellungnahmen posten, die über die letzten Jahre hier aufgetaucht sind.“
Hier kommt der zweite Artikel: ein Beitrag, welcher die Psychologie unterschiedlicher „moralischer Strukturen“ erörtert, die mit unseren politischen und kulturellen Spaltungen übereinzustimmen neigen. „Moralische Endo-Skelette und Ex-Skelette“ erschien hier erstmals vor mehr als zwei Jahren. Nachfolgend wurde der Artikel in der Zeitschrift THE HUMANIST veröffentlicht.

In den Monaten nach der Wahl von 2004, als es von den Roten Staaten hieß, sie hätten auf Grundlage ihrer „moralischen Werte“ gewählt, fiel zahlreichen Beobachtern auf, dass das anrüchige Fernsehen und die Filme, welche von der traditionalistischen und christlichen Rechten so energisch verurteilt werden, auch die höchsten Bewertungen in den selben Landesteilen zu erhalten pflegen, die am meisten von ebenjenen Menschen bevölkert sind. (Außerdem wurde beobachtet, dass einige der Familien-Pathologien, die von Traditionalisten angeprangert werden, in hohem Maße unter jenen höchst lautstarken Verfechtern von „Familienwerten“ vertreten sind.)

Einige sahen darin ein klares Indiz für die Scheinheiligkeit der Konservativen: was sie verurteilen, genießen sie insgeheim auch. Sie sind nicht so sehr um Moral besorgt wie sie vorgeben, deklarierte diese Kritik. Vielmehr ist es eine Haltung von Ergebenheit gegenüber der Rechtschaffenheit, während sie verbotenen Impulsen gleichzeitig auf versteckte Weise nachgeben.

Das ist Jimmy Swaggart im Großformat.

Doch ich denke nicht, dass „Scheinheiligkeit“ der aufschlussreichste Weg ist, dieses Phänomen zu erfassen. Nicht, wenn Scheinheiligkeit als eine Form von absichtlicher Verlogenheit begriffen wird.

Kommentar: Das Verständnis von verschiedenartigen moralischen Strukturen bei Menschen ist sehr wichtig. Laut Bob Altemeyers Forschungen sind etwa die Hälfte der Menschheit sogenannte autoritäre Mitläufer (oder Menschen mit "moralischem Exo-Skelett"), die unbedingt auf eine äußere Autoriät angewiesen sind, der sie folgen können. Dies erklärt, warum die Geschichte sich immer wiederholt, warum die 'Masse Mensch' immer wieder despotischen, destruktiven Herrschenden auf den Leim geht, und warum es stets nur ein kleiner Teil der Menschheit ist, der dazu in der Lage ist oder wäre, die Dinge zum Besseren zu verändern.


Cut

Kohledurchschlag: Die Eltern sind die Kopiervorlage für ihre Kinder

Sträuben ist zwecklos: Eltern prägen ihre Kinder

Oft fällt es Menschen erst im Erwachsenenleben auf, wie stark sie bereits in der Kindheit durch ihre Eltern geprägt wurden. Die meisten übernehmen Werte oder auch Macken ihrer Väter oder Mütter ohne dies zunächst zu bemerken. Häufig fällt es nicht leicht, die negativen Eigenschaften, die kopiert wurden, wieder loszuwerden.

Ähnlichkeiten zu Vater oder Mutter

Wie sehr man selbst von seinen Eltern geprägt wurde, stellt sich für viele erst im Erwachsenenleben heraus. Es sind oft banale Sätze wie „Über Geld spricht man nicht“ oder „Ohne Fleiß kein Preis“. Solche Glaubenssätze aus der Familie wurden jahrelang ignoriert, doch irgendwann kann man sich dabei ertappen, wie einem die innere Stimme genau diese Überzeugungen vorhält. Möglicherweise sagt man einen solchen Satz sogar selbst zu seinen Kindern. Und auch in anderen Bereichen wie beispielsweise bei der Streitkultur oder dabei wie man mit Stress umgeht, entdeckt man mit der Zeit oft Ähnlichkeiten zu Mutter oder Vater. Manchmal mehr, als einem lieb ist, wie die Nachrichtenagentur dpa in einer aktuellen Mitteilung berichtet.

People 2

Liebeshormon Oxytocin bewirkt ähnliche Rauschzustände wie Alkohol

Nach einer neuesten Studie aus England hat das Liebeshormon Oxytocin eine ähnliche Wirkung wie Alkohol. Viele kennen die Redewendung: "Jemand ist trunken vor Liebe" daran könnte mehr dran sein, als man bisher dachte!
© Colourbox
Wissenschaftler meinen herausgefunden zu haben, dass das auch oft als Liebeshormon bezeichnete Oxytocin im Körper ähnliche Rauschzustände herstellt wie Alkohol (Ob man durch Oxytocin im Straßenverkehr Probleme bekommen kann, ist noch offen!).


Oxytocin sorgt dafür, dass unser Vertrauen und unsere Großzügigkeit steigen.

Das Hormon wird zum Beispiel bei werdenden Müttern ausgeschüttet und soll dabei helfen, eine enge Bindung zwischen Mutter und Neugeborenem aufzubauen. Welche frisch gebackene Mama findet nicht, dass ihr Baby das aller schönste auf der Welt ist?

Man kennt das auch von frisch verliebten Paaren, die eine sogenannte rosarote Brille aufhaben. Außerdem wird es verstärkt während dem Sex ausgeschüttet, ist also der Grund, warum man sich seinem Partner nach dem Liebesspiel so nah fühlt. Sogar eine Umarmung oder das Streicheln eines Tieres kann zu einem Oxytocin- Ausstoß führen....

Kommentar:


Attention

Warum lassen wir uns so gerne anlügen?

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© ARD/SWR/S. Kulbach/Montage
Psychologische Anmerkungen zu einer fatalen menschlichen Schwäche - Ein Kommentar von Rudolf Hänsel

Angeregt wurden die nachfolgenden Überlegungen durch die bedrückende ARTE-TV-Dokumentation „Täuschung - Die Methode Reagan“, gewissermaßen das Drehbuch der gegenwärtigen Täuschungen - Methode Obama. Die „wahren Mächte“ hinter dieser US-Politik, die sowohl die US-NATO-Kriege gegen Serbien 1999 als auch die Kriege gegen alle weiteren Länder und Völker in diesem Jahrhundert führen ließen und nun einen großen Krieg gegen Russland vorbereiten, gehen immer nach dem gleichen Muster vor.

Seit über einem Jahr hetzen sie uns Deutsche mit Hilfe ihrer „Qualitäts“-Medien gegen unsere seelenverwandten osteuropäischen Nachbarn, die Russen auf. Ziel dieser Kriegspropaganda ist es, uns über den Ukraine-Konflikt in einen Stellvertreterkrieg zwischen den USA und Russland hineinzuziehen („Schlachtfeld Europa“). Eine Allianz zwischen Russland und Deutschland soll damit verhindert werden. Zum x-ten Male lassen wir Bürger uns von diesen Kriegstreibern täuschen, ohne daraus zu lernen. Was sind die Ursachen dieser fatalen menschlichen Schwäche?

Kommentar: Wie und warum man so leicht Täuschungen und Lügen aufsitzt und warum es den Mächtigen so leicht fällt, mit ihren Lügen durch zu kommen, erfahren sie in folgenden Büchern eindrucksvoll:

Schnelles Denken, langsames Denken von Daniel Kahneman
Psychologie der Massen von Gustave le Bon

In einer Welt, die die Schwächen der Menschen gnadenlos ausnutzt, ist es für jeden persönlich von größter Bedeutung, über seine eigenen psychologischen Mechanismen, die einen anfällig für Täuschung machen, Bescheid zu wissen.