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So, 28 Feb 2021
Die Welt für Menschen, die denken

Die Wissenschaft des Geistes
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Avatarname von Computerspielen gibt Rückschlüsse auf Charakter: Antisozialer Name - Antisozialer Charakter

In einer Studie fanden Forscher heraus, dass es einen Zusammenhang zwischen dem Namen der Spielfigur, dem Verhalten im Spiel und dem Menschen vor dem PC gibt - wenn auch einen ziemlich offensichtlichen. "Sage mir wie dein Char heißt und ich sage dir wie du spielst" sozusagen. Was haltet ihr davon?
computerspiel, riot games
© Riot Games
Menschen verbergen sich online gerne hinter einem Schleier der Anonymität - auch Computerspieler sind da keine Ausnahme. Millionen von Gamern spielen täglich online Spiele, wobei sie sich anhand der von ihnen selbstgewählten Namenskürzel "ausweisen". Eine Studie hat kürzlich bewiesen, dass diese Charakternamen ein wenig mehr sind, als die bloße Aneinanderreihung von Buchstaben oder Wörtern. Tatsächlich können sie sogar etwas über den Menschen hinter dem Avatar verraten.

Auch aus diesem Grund sind Online-Spiele immer wieder ein beliebtes Forschungsziel für Psychologen. Vor allem die Umgebung von Spielen wie etwa in League of Legends, die ein schnelles dynamisches Lösen von Problemen, strategisches und taktisches Vorausplanen sowie eine Kommunikation mit den Mitspielern erfordert, stehen in der Gunst der Psychologen für Forschung ganz weit oben. Die Wissenschaftler von der University of York werteten für eine Studie Spielerdaten aus LoL aus, die den Nutzernamen sowie Infos über das Verhalten der Spielfigur enthielten. Daraus sollten sie Rückschlüsse auf das Alter sowie die Persönlichkeit des Menschen vor dem Computer ziehen. Benutzt haben sie dafür auch die Report-Funktion von League of Legends.

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Entwicklung von Essstörungen: Schulisches Umfeld und Bildungsniveau der Eltern haben großen Einfluss

Schulisches Umfeld mit maßgeblichen Auswirkungen auf das Risiko einer Essstörung
Essstörung,Anorexia nervosa
© RioPatuca Images/fotolia.com
Der Mädchenanteil an einer Schule und das Bildungsniveau der Eltern beeinflussen maßgeblich das Risiko einer Essstörung.
Essstörungen wie beispielsweise die Anorexie nervosa (Magersucht) sind eine ernsthafte Bedrohung für die Gesundheit. Insbesondere Mädchen und junge Frauen entwickeln vermehrt derartige Beschwerden, wobei zahlreiche mögliche Ursachen diskutiert werden. In einer aktuellen Studie haben britische und schwedische Wissenschaftler nun festgestellt, dass offenbar die Geschlechtsverteilung an der besuchten Schule und das Bildungsniveau der Eltern in engem Zusammenhang mit der Wahrscheinlichkeit einer Essstörung bei Mädchen stehen.

Kommentar:


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In fremden Umgebungen schläft nur das halbe Hirn

Wächter über unseren Schlaf: Forscher haben herausgefunden, warum wir in der ersten Nacht am fremder Ort schlechter schlafen. Schuld ist ein subtiler Schutzmechanismus in unserem Gehirn: Statt komplett in den Tiefschlaf zu gleiten, bleibt eine Gehirnhälfte ein wenig wacher als normalerweise. Erst wenn wir uns an die Umgebung gewohnt haben, schläft dann wieder das gesamte Gehirn", wie die Forscher im Fachmagazin Current Biology berichten.

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© wavebreakmedia
Bei der ersten Nacht in einem fremden Bett bleibt ein Teil des Gehirns halbwach
Diesen Effekt kennt fast jeder: Ist man im Hotel oder irgendwo zu Besuch, dann schläft man in der ersten Nacht oft schlechter als in den folgenden Nächten. Man fühlt sich unausgeruht und hat das Gefühl, sich die halbe Nacht herumgewälzt zu haben. Dieser Effekt ist sogar so ausgeprägt, dass Wissenschaftler im Schlaflabor bewusst eine Eingewöhnungsnacht für ihre Probanden einplanen. Zwar werden diese dabei voll verkabelt, die Daten werden aber verworfen, weil sie nicht repräsentativ sind.

Spurensuche im Tiefschlaf

Aber woher kommt dieser "Erste-Nacht-Effekt"? Masako Tamaki und seine Kollegen von der Brown University in Providence haben dieses Phänomen nun erstmals genauer untersucht. Für ihre Studie baten sie 35 Probanden für mehrere Tage ins Schlaflabor und analysierten ihre nächtliche Hirnaktivität mit einer Kombination mehrerer bildgebender Verfahren - vom EEG über die Magnetenzephalografie bis zur Magnetresonanz-Tomografie.

Die Forscher konzentrierten sich dabei auf eine ganz bestimmte Schlafphase: den Tiefschlaf, auch "Slow-Wave-Sleep" genannt. In dieser Phase nimmt die Hirnaktivität ab, neuronale Netzwerke werden entkoppelt und unsere Hirnströme im EEG zeigen langsame, gleichmäßige Wellen. Auch Sinnesreize nehmen wir nun kaum mehr wahr.

People

Wie funktioniert konstruktive Kritik? Konfliktsituationen im Berufsleben meistern

Kritikfähigkeit ist eine von vielen Soft Skills, die im Berufsleben von entscheidender Bedeutung sind. Immerhin kommt es - mal mehr, mal weniger - auch einmal im Job dazu, dass Sie kritisiert werden. Dabei kann die Kritik vom Chef kommen oder Sie sehen sich den Sticheleien der Kollegen ausgesetzt. Die entscheidende Frage hierbei ist, wie Sie mit der Kritik umgehen. Kritikfähigkeit bezeichnet jedoch nicht nur die Kompetenz, Kritik richtig entgegenzunehmen, sondern auch Kritik effektiv auszuüben.
Kritikfähigkeit
Gerade in Bereichen in denen Teamarbeit entscheidend ist und viele Menschen miteinander arbeiten, kann großes Konfliktpotential bestehen. Daher ist eine gut ausgebildete Kritikfähigkeit für ein produktives Arbeitsumfeld unumgänglich. Aber Achtung: Kritikfähigkeit ist nicht gleichbedeutend damit, jegliche Kritik anzunehmen. Vielmehr geht es darum, Kritik die sachlich formuliert ist und eine nachvollziehbar Grundlage hat, anzunehmen, diese zu überdenken und Konsequenzen daraus zu ziehen. Nicht umsonst sprechen wir auch häufig von konstruktiver Kritik, welche dazu beiträgt, auf Fehler hinzuweisen, aus diesen zu lernen und schließlich die zu beanstandenden Punkte zu verbessern.

Kommentar: Ohne Kritikfähigkeit kein inneres Wachstum: Wie du lernen kannst, Kritik gesund anzunehmen


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Ohne Kritikfähigkeit kein inneres Wachstum: Wie du lernen kannst, Kritik gesund anzunehmen

Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, als durch Kritik gerettet werden. Aber Kritik ist nun mal Teil des Spiels und kann außerdem sehr hilfreich sein - sobald man erstmal von seiner Abwehrhaltung wegkommt und anfängt, sie anzunehmen und zu verarbeiten.
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© Getty Images
Für so viele Jahre habe ich mich persönlich angegriffen gefühlt, wenn jemand nur leicht meine Arbeit, meine Taten oder meine Meinung kritisiert hat. Es war eher so, als würde mir jemand den letzten Bissen Brot wegnehmen, den ich zum Überleben brauchte.

Menschen, die Kritik nicht vertragen können, haben eine starke Persönlichkeitsschwäche und sind oftmals unsicher und sensibel. Für sie können deine Wörter lebensgefährlich sein - in etwa so, wie der Biss des ‚Inland Tapan's', eine Schlange in der Wüste Australiens - sie versuchen alles, um nicht von dir verletzt zu werden. Egal ob deine Kritik hilfreich ist oder nicht, sie lassen sie nicht an sich heran.

Kommentar: Wie funktioniert konstruktive Kritik? Konfliktsituationen im Berufsleben meistern


People

Gradueller Lernprozess: Wann ist die Gesichtswahrnehmung von Kindern vollständig ausgeprägt?

Forscher untersuchen die Wahrnehmung von Gesichtern bei Kindern
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In welchem Alter die Fähigkeit zur Gesichtserkennung bei Kindern voll ausgebildet ist, bleibt bislang umstritten.
Die Wahrnehmung und das Erkennen von Gesichtern sind für Menschen wichtige Stützen des sozialen Zusammenlebens. Aus diesem Grund sind Menschen Experten für die Wahrnehmung von Gesichtern. Allerdings muss die Fähigkeit sich erst entwickeln, was bei Kindern in einem graduellen Lernprozess geschieht, berichtet die Ruhr-Universität Bochum (RUB).

Menschen verfügen nicht von Geburt an über die Fähigkeit der Gesichtswahrnehmung. Ab welchem Alter Kinder dazu in der Lage sind, bestimmte Sache und Gesichter wahrzunehmen, haben Entwicklungspsychologen in der Vergangenheit vielfach untersucht, allerdings bislang ohne eindeutiges Ergebnis. „Es gibt zwei Lager mit unterschiedlichen Meinungen unter den Wissenschaftlern“, berichtet Prof. Dr. Sarah Weigelt von der RUB. Dabei gehe das eine Lager davon aus, dass im Alter von fünf Jahren bereits alles gelaufen ist und Menschen nur noch besser beim Erkennen von Gesichter werden, weil Aufmerksamkeit und Gedächtnis leistungsfähiger würden. „Andere Forscher denken, dass Menschen so darauf geeicht sind, Gesichter zu erkennen, dass das Gehirn seine Leistung in diesem Bereich bis zum Alter von 32 Jahren kontinuierlich steigert“, so Weigelt weiter.

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Neugier: Je weniger wir wissen, was uns erwartet, desto dringender das Bedürfnis nachzusehen - egal um welchen Preis!

Neugier verleitet uns ab und an dazu, sehenden Auges ins Verderben zu rennen. Forscher haben nun untersucht, was unser Interesse ganz besonders weckt - und warum.
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Es ist kein Geheimnis: Neugier kann uns manchmal dazu verleiten, wirklich dumme Dinge zu tun. Selbst, wenn wir wissen, dass die Konsequenzen unangenehm sein können, lassen wir uns häufig doch in Versuchung führen. Wissenschaftler um Bowen Ruan von der University of Wisconsin-Madison vermuten: Das hängt vor allem damit zusammen, dass wir Ungewissheit nicht ertragen können. Je weniger wir wissen, was uns erwartet, desto dringender das Bedürfnis nachzusehen - egal um welchen Preis!

Ihre These überprüften die Forscher gleich in mehreren Experimenten. In einem davon führten sie beispielsweise 54 Studenten in einen Raum mit einem Tisch, auf dem mehrere Elektroschock-Stifte lagen, die demjenigen, der sie drückte, einen leichten Stromschlag verpassten. Die Forscher erklärten den Probanden, die Stifte seien von einem anderen Versuch dort liegen geblieben und baten sie, kurz bis zum Beginn des eigentlichen Experiments auf sie zu warten - dabei war dies natürlich das "eigentliche" Experiment: Ruan und sein Team beobachteten heimlich, was die Versuchsteilnehmern mit den Stiften anstellten, während sie warteten. Bei manchen Stiften fehlte zudem die Batterie, sie übertrugen also gar keinen Elektroschock. Für eine Hälfte der Teilnehmer waren die Stifte mit einem entsprechenden Aufkleber gekennzeichnet, andere Probanden wurden im Argen gelassen, welcher Stift funktionierte und welcher nicht.

Kommentar: Wahrscheinlich handelt es sich auch um eine gehirnchemische Reaktion, die uns Menschen dazu antreibt nachzuschauen.


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Lachen als Zeichen des Beziehungsstatus: Wir lachen anders mit Freunden als mit Fremden

Befreundete Personen lachen untereinander anders als völlig fremde Menschen
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An der Art des Lachens können Menschen erkennen, ob die lachenden Personen befreundet- oder sich völlig fremd sind. So ist es uns schneller möglich bestimmte vorhandene soziale Bündnisse zu erkennen.
Das ein Lachen in allen Ländern gleich klingt und sogar ansteckend wirken kann, ist den meisten Menschen bewusst. Jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass unser Lachen aber auch Signale an Menschen aussendet, die uns besser kennen. So klingt es anders, wenn wir mit Freunden lachen, als wenn wir mit völlig fremden Personen lachen.

Wenn Freunde untereinander lachen, klingt das anders als wenn wir mit Personen zusammen lachen, die uns fremd und unbekannt sind, stellten Forscher von der University of California bei einer Untersuchung fest. Menschen scheinen besondere Signale an bekannte Personen zu übermitteln, wenn sie zusammen lachen. Die Mediziner veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Fachzeitschrift Proceedings of the National Academy of Sciences.

Info

Erstmals Gehirnscans der Auswirkungen von LSD aufs menschliche Gehirn - Therapeuthischer Einsatz möglich

Zukünftiger therapeutischer Einsatz der Droge nicht ausgeschlossen
Droge LSD
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Forschern gelang es jetzt zum ersten Mal, Bilder vom menschlichen Gehirn zu machen, während dieses unter dem Einfluss von LSD steht. Dadurch ist es den Medizinern möglich, die Auswirkungen der Droge besser zu verstehen und sie eventuell für therapeutische Zwecke einzusetzen.
Der Missbrauch der Droge LSD kann zu ernsthaften Folgen für unsere Gesundheit und Psyche führen. Forscher haben nun erstmals Bilder vom menschlichen Gehirn gemacht, wenn dieses unter dem Einfluss der Droge LSD steht. Die Mediziner erklärten, dass LSD durchaus ein Potential für die Entwicklung von Medikamenten hat.

Wissenschaftlern vom Imperial College London ist es jetzt zum ersten Mal gelungen, bei einer Untersuchung Bilder von unserem Gehirn zu machen, wenn dieses unter dem Einfluss von LSD steht. Die Droge könnte in Zukunft verwendet werden, um psychische Erkrankungen zu behandeln. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift Nature.

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|{°O°/\//\/3/\/ $13 |)4$ £3$3/\/? Faszinierende Fähigkeiten unseres Gehirns

Was haben Sie heute gem8? Unser Gehirn ist in der Lage, auch Wörter mit fehlenden oder vertauschten Buchstaben sinnvoll zu erfassen - wie in der Überschrift dieses Artikels, die mit Buchstaben geschrieben lautet "Können Sie das lesen?" Eine faszinierende und nützliche Fähigkeit, die trainiert werden kann.

Nature brain
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Wer hat als Kind keine Geheimsprache mit Freunden entwickelt? Aus a wurde zum Beispiel z, aus b wurde y, aus c wurde x und auch die Regeln der Groß- und Kleinschreibung wurden auf den Kopf gestellt. Fertig war die eigene Sprache, deren Reiz darin bestand, dass ihr Code nur von Eingeweihten verstanden wurde.

Außenstehende, bevorzugt Erwachsene, waren von der Kommunikation ausgeschlossen. Durch die gemeinsam entwickelte Sprache konnte man sich mit anderen verbunden fühlen und sich gleichzeitig gegen Nichteingeweihte abgrenzen.

Kommentar: