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So, 17 Dez 2017
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Was ist ein Psychopath und Soziopath?

Nachdem in den vergangenen Monaten immer mehr Psychopathen/Soziopathen als Täter bei meinen Mandanten auftauchen, möchte ich einen kurzen Abriss über diese so für die Umwelt schwierige Persönlichkeitsstörung geben, einen entsprechenden Fragebogen Ihnen gleichfalls weiter unten vorstellen.
psychopathe
© Inconnu
Das Gebiet aber ist so groß, dass dieser Beitrag nur ein erster Hinweis sein kann. Es gibt mittlerweile genügend Fachliteratur, wobei ein guter Überblick bei dem später erwähnten Buch von Hare vermittelt wird. Soziopathen sind zumeist Wölfe im Schafspelz. Unter einer oft geschliffenen und charmanten Oberfläche verbirgt sich ein schwer gestörter Mensch mit der Fokussierung ausschließlich auf sich, fehlender Empathie (Mitgefühl für andere), sozialer Verantwortung und Gewissen. Schätzungen zufolge ist jeder 25. der Menschen Soziopath.

Während Psychopathen auffällig sind, vermögen es Soziopathen, ihre Persönlichkeitsstörungen nach außen hin zu verbergen, und in der Gesellschaft verankert zu sein. Tatsächlich aber sind sie innerlich genauso gestrickt und gestört, damit genauso gefährlich und sind der Inbegriff der dissozialen Persönlichkeitsstörung. Der bekannte amerikanische Psychiater Hare hat die wichtigsten Symptome zusammengetragen, die sehr eindrucksvoll die Problematik im Umgang mit Psychopathen (dieser Ausdruck wird im Weiteren auch für Soziopathen benutzt) beschreiben. Seine Auflistung (Hare, Gewissenlos. Die Psychopathen unter uns, Springer, Wien, New York 2005, Seite 30) führt die Kategorien „emotional/zwischenmenschlich“ und „abweichendes Sozialverhalten“ auf.


Kommentar: Hier ist eine klare Unterscheidung für Soziopathen und Psychopathen aus einem anderen Artikel, denn man kann die Begriffe nicht gleichsetzen:
Sozipathen neigen dazu, nervös und leicht erregbar zu sein. Sie sind unbeständig und tendieren zu emotionalen Ausbrüchen, einschließlich Wutanfällen. Sie sind wahrscheinlich ungebildet und leben am Rand der Gesellschaft, unfähig, einer geregelten Arbeit nachzugehen oder für sehr lange Zeit an einem Ort zu bleiben. Es ist schwierig, jedoch nicht unmöglich für Soziopathen, Bindungen zu anderen aufzubauen. Viele Soziopathen können eine Beziehung zu einem bestimmten Individuum oder einer bestimmten Gruppe herstellen, obgleich sie keine Rücksicht auf die Gesellschaft im Allgemeinen oder ihre Regeln nehmen. In den Augen anderer erscheinen Soziopathen als sehr gestört. Jedes Verbrechen einschließlich Mord, das von einem Soziopathen begangen wird, wird eher planlos, desorganisiert und spontan anstatt geplant sein.

Psychopathen, andererseits, sind unfähig, emotionale Bindungen aufzubauen oder echte Empathie mit anderen zu fühlen, obgleich sie oftmals über entwaffnende oder gar einnehmende Persönlichkeiten verfügen. Psychopathen sind sehr manipulativ und können leicht das Vertrauen der Menschen gewinnen. Sie lernen Emotionen zu imitieren, trotz ihrer Unfähigkeit sie tatsächlich zu fühlen, und sie erscheinen für arglose Menschen normal. Psychopathen sind oftmals hochgebildet und haben feste Arbeitsplätze. Einige sind so gut beim Manipulieren und Nachahmen, dass sie Familien haben und andere langfristige Beziehungen führen können, ohne dass jene um sie her jemals ihre wahre Natur erahnen.

Kommentar: Psychopathen kann man auch zwischen erfolgreichen und gescheiterten Psychopathen unterschieden. Erfolgreiche Psychopathen sind so intelligent und gewieft, dass sie dem Gesetz entgehen können und sie sind sehr häufig in Machtpositionen zu finden (Politik, Wirtschaft etc.). Gescheiterte Psychopathen hingegen findet man sehr oft im Gefängnis, die unter anderem Gewaltverbrechen begangen haben.

Lesen Sie dazu auch unsere Artikelserie: Dazu auch unser Buch:

Politische Ponerologie
Les Editions Pilule Rouge




Attention

Wenn alle anderen Mittel versagten - Hirnschrittmacher gegen Depression

Langzeitbehandlung verspricht dauerhafte Verbesserung
schrittmacher gehirn
© Universitätsklinikum Freiburg
Neue Lebensqualität dank "Hirnschrittmacher": Schwere Depressionen ließen sich in einer Studie für vier Jahre massiv lindern oder gänzlich aufheben - ohne starke Nebenwirkungen. Dies gelang durch Einsetzen von Elektroden ins Gehirn, die gezielt Hirnbereiche stimulieren. Wenn weitere Studien diese Ergebnise bestätigen, könnte die Tiefe Hirnstimulation künftig den Betroffenen neue Lebensqualität geben, bei denen herkömmliche Behandlungen versagen.

Die Forscher stimulierten mit Elektroden eine Region im Gehirn, die an der Wahrnehmung von Freude beteiligt ist. Dadurch wurde die Depression bei sieben der acht behandelten Patienten gelindert.

Bei Parkinson-Leiden ist die tiefe Hirnstimulation bereits eine anerkannte Behandlungsmethode. Dies wollen Forscher der Bonner Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie um Studienleiter Thomas Schläpfer auch für den Einsatz gegen schwere Depressionen erreichen. Schon 2007 belegten sie in einer Pilotstudie die positive Kurzzeit-Wirkung auf depressive Probanden. Nun liegen erst Ergebnisse einer vierjährigen Langzeitstudie vor, die den Erfolg der Methode weiter untermauern.

Kommentar: Depressionen sind schmerzhaft und sollten bei längerem Anhalten auch behandelt werden. Auf der anderen Seite können Depressionen auch ein persönliches Entwicklungspotential darstellen, um wichtige Lektionen im Leben zu erlernen. Doch wie genannt, sollte eine chronische Depressionen behandelt werden. Aber es gibt auch mögliche Alternativen, die Potential haben und bei nicht chronischen Erkrankungen helfen könnten:
  • Gesundheit und Wohlbefinden: "Was die Seele essen will" - Warum natürliche Antidepressiva wirksamer sind - Ein Blick in unsere Körperchemie



People 2

Der „Nazi in uns“: Milgram-Test in Polen durchgeführt - mit unerwartetem Ergebnis

Konzentrationslager
© Sputnik/ Valery Melnikov
Psychologen haben das berühmte Milgram-Experiment in Polen durchgeführt, welches die Forscher als Ex-Totalitarismus-Land werteten, und keine Unterschiede zu den Resultaten aus dem demokratischen Amerika feststellen können. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift „Social Psychological and Personality Science“ (SPPS) dargelegt.

„Wenn Menschen von dem Milgram-Experimenten erfahren, sagen sie stets, ‚ich hätte nie so gehandelt‘. Unsere Studie hat jedoch ein übriges Mal demonstriert, wie stark eine Situation das Verhalten eines Menschen beeinflusst, und wie leicht er zustimmt, das zu tun, was er sonst als schmachvoll und unangenehm betrachtet“, erzählt Tomasz Grzyb von der polnischen Universität für Geistes- und Sozialwissenschaften in Wrocław.

In der Folgezeit hätten viele Menschen, wie der Forscher in dem Beitrag berichtet, gemeint, dass ein „Totalitarismus-Test“ in Ländern, die nie totalitär gewesen seien, und in Staaten, wo noch unlängst der Totalitarismus geherrscht habe, zu unterschiedlichen Ergebnissen führen könne. Zur erstgenannten Ländergruppe würden traditionell die USA gerechnet, zur zweiten die osteuropäischen Länder und die Staaten der ehemalige UdSSR.

Kommentar: Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt


Eye 2

Pupillenweite kann die Unsicherheit bei Entscheidungen verraten

Dass sich Pupillen bei einer Erregung weiten, ist bekannt. Nun fanden Hamburger Forscher heraus, dass auch die Unsicherheit beim Treffen einer Entscheidung damit verbunden ist.
Eye pupil
© Flickr user Nan Palmero
Sollte ein Spieler beim Pokern seinem Gegenüber in die Augen schauen? Auf diese Frage könnten Wissenschaftler in Hamburg nun eine Antwort haben. Wer auf die Pupillenbewegungen achtet, könne auf den inneren Zustand seines Gegenspielers rückschließen, meint der Hamburger Neurowissenschaftler Tobias Donner.

Der Professor am Universitätsklinikum Eppendorf hat zusammen mit zwei Kolleginnen die Veränderung der Pupillen bei Menschen untersucht, die gerade eine Entscheidung getroffen haben. Das Ergebnis: War sich ein Teilnehmer seiner Entscheidung unsicher, weitete sich seine Pupille unmittelbar danach. Mit dieser Weitung stieg auch die Wahrscheinlichkeit, dass er die nächste Entscheidung anders treffen würde, wie das Team im Fachblatt Nature Communications schreibt.

Für die Studie ließ Donner seine Versuchsteilnehmer auf einen Bildschirm schauen, über den zwei Wolken von Punkten zogen. Die 27 Männer und Frauen sollten angeben, welche der beiden Wolken-Bewegungen stärker war. Während des Entscheidungsprozesses vermaßen die Wissenschaftler die Pupillen mit einer Videokamera.

Kommentar: Ausnahme dabei sind Psychopathen, die Lügen können, ohne mit der Wimper zu zucken.


Eiffel Tower

Studie zeigt: Faule Menschen sind angeblich intelligenter

Laut einer Studie haben kluge Köpfe weniger Probleme mit dem Faulenzen - ihnen reiche scheinbar das Denken an sich.
russian hacker bear
© Flickr/ Sunny Ripert
Ah. Wir haben es lange vermutet und nun kommt die Bestätigung: Faulheit ist eben doch keine so schlechte Eigenschaft, wie Mutti immer meint. Nach einer neuen Studie faulenzen kluge Köpfe wesentlich mehr herum, als ihre nicht ganz so intelligenten Freunde.

In der unter der Leitung von Todd McElroy an der Florida Gulf Coast University durchgeführten Studie heißt es, dass Leute mit Köpfchen weniger Probleme damit haben, nichts zu tun und mehr Zeit damit verbringen können, einfach nur zu denken. Während Menschen mit weniger Intelligenz mehr Aktivität suchen - um den Kopf anzuspornen. Und weil sie schneller gelangweilt sind.

Bulb

Studie zeigt Gehirn als Muskel: Mit der richtigen Methode kann jeder Mensch riesige Mengen an Informationen speichern

Mediziner untersuchen die Gehirnaktivität von Meistern des Gedächtnissports
Gedächtnis, Lernen
© contrastwerkstatt/fotolia.com
Bestimmte Arten des Trainings ermöglichen es, dass sich normale Menschen in nur kürzester Zeit große Mengen von Zahlenkombinationen oder Reihenfolgen von Gegenständen merken können.
Es gibt bestimmte Menschen, sogenannte Gedächtnissportler, die sich schier unglaubliche Mengen an Informationen in kurzer Zeit merken können. Solche Personen sind beispielsweise in der Lage, sich die Reihenfolge eines kompletten Kartendecks in weniger als zwanzig Sekunden zu merken. Forscher untersuchten jetzt, ob normale Menschen mit dem richtigen Training ebenfalls zu solchen Leistungen fähig sind.

Die Wissenschaftler des Donders Institute for Brain, Cognition and Behavior an der Radboud University in den Niederlanden stellten bei einer Untersuchung fest, dass sich die Gehirne der besten Gedächtnissportler nicht von den Gehirnen von normalen Menschen unterscheiden. Dies könnte bedeuten, dass jede Person mit dem richtigen Training zu außergewöhnlichen Gedächtnisleistungen fähig ist. Die Mediziner veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der medizinischen Fachzeitschrift Neuron.

Kommentar:


Butterfly

Mediziner messen ungewöhnliche Hirnaktivität mehr als 10 Minuten über den Tod hinaus

Symbolbild Tod
© Gemeinfrei
Symbolbild: Tod
London (Kanada) - Ein Team kanadischer Intensivmediziner berichtet in einem aktuellen Fachartikel über ungewöhnliche Beobachtungen am Beispiel eines Patienten, bei dem - obwohl bereits für klinisch tot erklärt - noch 10 Minuten und 38 Sekunden lang beständige Hirnaktivität gemessen wurde, für die die Wissenschaftler keine Erklärung finden konnten.

Wie das Team um Loretta Norton von der University of Western Ontario aktuell im Fachjournal The Canadian Journal of Neurological Sciences (DOI: 10.1017/cjn.2016.309) berichtet, zeigten sich bei einem der vier untersuchten Patienten noch mehr als 10 Minuten lang sogenannte Delta-Wellen-Ausbrüche, also Gehirnaktivität, wie wir sie eigentlich im Tiefschlaf erleben. Zugleich unterstreichen die Mediziner den Unterschied der gemessenen Hirnaktivität zum bekannten Phänomen der sogenannten plötzlichen „Todes-Welle“, wie sie beispielsweise noch bei geköpften Ratten mehr als eine Minute nach dem Tod gemessen werden konnte.

Kommentar:




Butterfly

Dankbarkeit: Ein Gefühl, das nachhaltig glücklich macht - Wie man es am besten nutzt

Dankbarkeit,Glück
Was denkst du: Sind Menschen zufrieden, weil sie dankbar sind - oder sind wir dankbar, weil wir zufrieden sind?

Ich glaube zutiefst, dass Dankbarkeit die Voraussetzung für Zufriedenheit ist. Wenn ich dankbar bin für das Gute in meinem Leben, bewahrt mich das zugleich vor Unzufriedenheit.
Dankbarkeit ist sozusagen das Immunsystem für unsere Gefühle.
Denn unsere Gefühle sind so beschaffen, dass manche von ihnen nicht miteinander vereinbar sind.

Hast du dich schon mal gleichzeitig wütend und glücklich gefühlt? Unmöglich.

Dankbarkeit ist das effektivste Gegenmittel für negative Gefühle wie zum Beispiel Ärger, Neid, Sorge und Groll.

Dankbarkeit bewirkt ein lang anhaltendes Glücksgefühl.

Während Verliebtheit ein hochintensives, aber zeitlich begrenztes Glücksgefühl ist, bringt Dankbarkeit ein stilleres, nicht so spektakuläres Gefühl, das sich dafür aber sehr lang anhaltend positiv auf unser Befinden auswirkt.

Kurz:

Verliebtheit macht punktuell sehr glücklich. Dankbarkeit fühlt sich nicht so intensiv an, ist dafür aber nachhaltig.

Und dieses nachhaltige Wohlbefinden nennen wir dann Zufriedenheit.

Kommentar:


Microscope 1

Wissenschaftler: Ursprung des Bewusstseins entdeckt - Riesige Nervenzelle umgibt das gesamte Gehirn

neuentdeckte Hirn-Nervenzelle
© Allen Institute for Brain Science
Digitale Rekonstruktion der neuentdeckten Hirn-Nervenzelle, die das gesamte Mäusehirn umschließt und verbindet.
Washington (USA) - Neurologen des Allen Institute for Brain Science haben erstmals eine riesige Nervenzelle entdeckt, die das gesamte Hirn von Mäusen umgibt und derart dicht über beide Hirnhälften vernetzt ist, dass sie den Ursprung des Bewusstsein erklären könnte.

Wie das Team um Christof Koch aktuell auf dem Jahrskongress der „Brain Research through Advancing Innovative Neurotechnologies“ berichtete, nutzten sie ein neues bildgebendes Verfahren und entdeckten dabei, dass die einer „Dornenkrone“ gleichende, ungewöhnlich große Nervenzelle einer der am meist verknüpften Hirnregionen entspringt. Die Forscher vermuten, dass die Nervenzelle Signalen aus jenen Hirnarealen koordiniert, um bewusste Gedanken zu erzeugen.

Die entdeckte Nervenzelle gehört zu insgesamt drei mit der neuen Methode erstmals entdeckten Neuronen, von der sich die Neurowissenschaftler auch zukünftig weitere Entdeckungen bislang unbekannter Hirnstrukturen erhoffen.

Kommentar:


People 2

Regulation von Emotionen: Wie wir uns bewusst verlieben - oder das Verliebtsein beenden können

verliebt, pärchen
© Pixabay
Beyoncé war verrückt danach; Def Leppard beschuldigte sie, dass sie beißen und bluten würde; Foreigner wollte einfach nur wissen, was sie verdammt nochmal ist. Liebe ist der unbeständige Herrscher unseres Lebens, der uns verrückt macht wenn wir davon ergriffen sind, und noch verrückter wenn wir es nicht sind. Sie macht uns krank, sie macht uns betrunken, sie macht uns blind.

Wie sich herausgestellt hat, sind wir jahrhundertelang Trottel gewesen. Vielleicht, jedenfalls.
Es könnte möglich sein, dass man Liebe hoch- oder runterregulieren kann, wie einen Lautstärkeregler.
Tatsächlich schlagen Psychologen vor, dass wir in der Lage sein könnten, behaviorale und kognitive Strategien zu nutzen, um unsere Emotionen zu steuern. Autoren einer neuen Studie warten mit Hinweisen für eine "Regulation von Liebe" auf - die Auswirkungen hiervon sind verlockend, wenn auch etwas unheimlich. Techniken der Liebes-Regulation könnten dabei helfen, Leidenschaft zu verstärken, wenn sich in einer Langzeit-Beziehung die Gefühle von Liebe abschwächen, oder in einer Phase nach Herzschmerz unsere Gefühle abzuschwächen und sich auf neue romantische Perspektiven einzulassen.

Kommentar: Emotionen regulieren zu können, ist eine nützliche und wichtige Fähigkeit, die wir im Laufe unseres Lebens lernen sollten, um den Veränderungen und Widrigkeiten des Lebens resilient und autark begegnen zu können.

In Bezug auf die Emotion "Liebe", so undifferenziert wie hier in diesem Artikel vorgestellt, müssen wir uns natürlich klar darüber werden, dass es entscheidende Unterschiede zwischen "Verliebtsein" und "Liebe" gibt. Auch die hier angedeuteten negativen Implikationen der Emotionsregulierung sollten beachtet werden. Gleichsam wie die Verwässerung des Konzepts der Psychopathie, kann man hier zwischen den Zeilen herauslesen, dass es eine vorteilhafte Fähígkeit sei, sich nach einer Trennung den negativen Emotionen entziehen zu können um sich gleich ins nächste 'Liebesabenteuer' zu stürzen. Tatsächlich sind negative Emotionen - wenn richtig damit gearbeitet wird - nützliche und wichtige Helfer, die zu einem Katalysator für Einsicht und Lernen und für inneres Wachstum werden und uns dabei helfen können, begangene Fehler nicht zu wiederholen. Dies betrifft vor allem auch - aber nicht nur - unsere Entscheidungen bezüglich der Partnerwahl.

Eine weitere Ebene der Regulation von Emotionen in Bezug aufs 'Verliebtsein' ist es, diese Emotionen erstens zu hinterfragen, zweitens mit der Realität abzugleichen und daraus folgend drittens, sich vom Rausch der 'Verliebtheit' nicht blind mitreißen zu lassen. Dies ist besonders wichtig hinsichtlich der Möglichkeit, dass man es, ohne es zu wissen, mit einer pathologischen Persönlichkeit zu tun hat, wie bspw. psychopathischen oder narzisstischen Menschen.