ErdveränderungenS


Bizarro Earth

Schlangeninvasion in Bethlehem, Palästina

Gaza. Die palästinensische Stadt Bethlehem ist in diesem Sommer mit einer starken Vermehrung der Schlangen konfrontiert, wofür einheimische Ökologen die israelischen Behörden verantwortlich machen.
Bethlehem
© AFP/Musa al-ShaerDie palästinensische Stadt Bethlehem.
Laut dem Chef der palästinensischen Naturschutzgesellschaft, Imad Atrash, hat die Zahl der Schlangen so rapide zugenommen, weil Israel eine acht Meter hohe Mauer errichtet hatte, um sich vor Anschlägen palästinensischer Extremisten zu schützen.


Kommentar: Selbst in diesem unscheinbar wirkenden Artikel findet sich die Propaganda vom "palästinensischen Extremisten" mit der Implikation, dass das "unschuldige attackierte Israel" sich lediglich verteidigt. Es ist ein Kennzeichen der Psychopathie das Opfer zu beschuldigen um von sich selbst abzulenken.


Cloud Lightning

Schwere Unwetter über Deutschland: Verletzte und entgleiste S-Bahn

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© Tobias Knaut
Das Unwetter, das vergangene Nacht über Deutschland zog, richtete schwere Schäden an. In Berlin entgleiste eine S-Bahn, ein LKW stürzte um und Bäume wurden entwurzelt. Hunderte Menschen wurden bei Unfällen verletzt.

Unwetter über Deutschland: Gewitter, Sturm und Regen haben auch in der Nacht zum Freitag Feuerwehren und Polizei in Atem gehalten. Im niederbayerischen Kollnburg wurde ein Quadfahrer vermutlich von einem herumfliegenden Ast getroffen und schwer am Kopf verletzt, teilte die Polizei mit. In Südhessen verletzte ein umstürzender Baum einen Autofahrer schwer. Auch im baden-württembergischen Karlsruhe fielen mehrere Bäume auf Autos, dabei wurden zwei Menschen leicht verletzt. Glück hatte dagegen eine Autofahrerin in Plankstadt, deren Wagen beim Fahren von einem Kindertrampolin getroffen wurde.

Sie blieb unverletzt. Das Unwetter hatte das Trampolin über eine Mauer gehoben. In Berlin rief die Feuerwehr gegen 21.56 Uhr den "Ausnahmezustand Wetter" aus. Im Stadtteil Zehlendorf entgleiste gegen 22:20 Uhr eine S-Bahn, als sie einen über die Schienen gestürzten Baum rammte. Dabei wurde eine Person verletzt. Die Bundespolizei evakuierte den Zug. Auch an anderen Stellen fielen Bäume auf S-Bahnstrecken und wurden Oberleitungen der Tram beschädigt. Bis zum Freitagmorgen wurden alle heruntergestürzten Bäume von den Strecken geräumt. Laut Aussagen der S-Bahn muss derzeit in Berlin nicht mehr mit Verspätungen gerechnet werden. Seit 02:00 Uhr seien alle unwetterbedingten Verkehrseinschränkungen an den Gleisen behoben worden. Derzeit anfallende Verspätungen seien auf andere Ursachen zurückzuführen.

Windsock

Video: Extremer Sturm und Hagel von 5 cm wüten durch die Schweiz - 39 Verletzte

Am Donnerstag, den 20. Juni 2013 tobten extrem starke Winde und Hagel von 5cm Durchmesser durch das Zentrum der Schweiz. Mindestens sechs Menschen wurden verletzt, als während eines Gymnastik-Festivals ein Baum auf sie stürzte.

Bisher wurden insgesamt 39 Menschen verletzt. Die Windgeschwindigkeiten lagen bei etwa 130 km/h. Auf einem Flughafen-Startbahn führte dies dazu, dass ein Flugzeug in einen Container crashte.

Laut Meteorologen resultierten diese Stürme aus einer Hitzewelle in der Region, die dazu führte, dass in den Alpen viel Schnee und Eis geschmolzen ist.

Sehen Sie sich folgende schockierende Bilder an, die während des Gymnastik-Festivals in Biel aufgenommen wurden. (Video folgt nach englischem Text - AdÜ).



Magnify

Bienenprobleme: „Erste Honigernte wird gegen Null gehen“ für Deutschland

Die Biene ist nach Schwein und Rind das drittwichtigste Nutztier Deutschlands. Doch Monokulturen und Pestizide machen ihr schwer zu schaffen. Eine besondere Bedrohung ist die asiatische Varroamilbe.
bienen, imker
© pa
Schlechte Zeiten für Bienen - und Imker: Der Winter war lang, das Frühjahr war lange kühl und feucht, die erste Blüte war verregnet. "Schon voriges Jahr hatten wir eine schlechte Frühjahrsernte", erinnert sich Petra Friedrich, Sprecherin des deutschen Imkerbundes in Wachtberg bei Bonn.

"In diesem Jahr wird die erste Honigernte wohl gegen Null tendieren". Hinzu kommt: Die Imker haben im vergangenen Winter 15,2 Prozent Verluste unter den Bienenvölkern verzeichnet. "Zehn Prozent sind normal", sagt Friedrich.

Die Gründe für das seit Jahren andauernde Bienensterben sind nicht eindeutig bekannt, wahrscheinlich kommen mehrere Faktoren zusammen: die asiatische Varroamilbe, die sich immer weiter ausbreitet und für die westliche Honigbiene tödlich ist, Monokulturen in der Landwirtschaft sowie Pestizide.


Die EU-Kommission hat in diesem Frühjahr Konsequenzen gezogen: Zwei Jahre lang dürfen drei jener Pestizide aus der Gruppe der Neonikotinoide, die im Verdacht stehen, den Bienen zu schaden, auf Mais-, Raps-, Sonnenblumen- und Baumwollfeldern nicht ausgebracht werden.

Cloud Grey

Update Flut in Indien: Weit mehr Opfer erwartet, ganze Dörfer weggespült

Nach schweren Überschwemmungen in Indien und Nepal droht die Opferzahl deutlich zu steigen. Behörden befürchten inzwischen mehr als 1000 Tote. Offiziellen Angaben zufolge sind durch die Fluten bisher mehr als 170 Menschen ums Leben gekommen. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete von über 200. Zehntausende werden noch vermisst. Schon am Mittwoch hatte Indiens Premierminister Manmohan Singh gewarnt, dass die Zahl der Todesopfer viel höher ausfallen könnte.
Bild
© APVon einer Schlammlawine zerstörtes Dorf in Indien
Die Rettungsarbeiten laufen auf Hochtouren, nachdem heftige Regenfälle zahlreiche Überschwemmungen und Erdrutsche ausgelöst hatten. Doch der andauernde Monsunregen erschwerte die Hilfe. Im Norden Indiens sitzen noch immer mehr als 50.000 Pilger und Touristen fest. Indische Rettungskräfte konnten nach eigenen Angaben bereits Tausende gestrandete Touristen und Pilger in Sicherheit bringen.

Ganze Dörfer weggespült

Fast 10.000 Soldaten sind im Einsatz, um in Dörfer und Städte zu gelangen, die durch Überschwemmungen und Erdrutsche abgeschnitten sind. Sie sollen unter anderem Medikamente bringen und technische Hilfe leisten. Fernsehbilder zeigen eingestürzte Brücken sowie zerstörte Wohnhäuser und Hotels. Die Fluten haben zentrale Straßen beschädigt, in einigen Regionen fiel der Strom aus.

Bad Guys

Gesamt Norditalien von Erdbeben erschüttert - Keine Berichte über Verletzte

Ein Erdbeben der Stärke 5,2 hat Norditalien erschüttert. Am stärksten war das Beben in der Toskana zu spüren. Menschen rannten panisch auf die Straßen. Bisher liegen keine Berichte über Verletzte vor.

Ein starkes Erdbeben hat den gesamten Norden Italiens erschüttert. Das Beben erstreckte sich von der Region um Mailand bis Venedig sowie südlich bis Florenz, wie italienische Medien berichten. Laut dem Nationalen Institut für Geophysik und Vulkanologie erreichte es eine Stärke von 5,2. Am stärksten betroffen war die Toskana.

Informationen über Verletzte und Schäden lagen zunächst nicht vor.Das Epizentrum lag nach Angaben der italienischen Tageszeitung La Repubblica in der Toskana, nahe dem Ort Fivizzano in der Provinz Massa-Carrara, zehn Kilometer unter der Erdoberfläche.

Zahlreiche Menschen rannten verängstigt auf die Straße. In den toskanischen Provinzen Massa-Carrara und Lucca wurde ein Nachbeben der Stärke 3,1 gemessen.

Attention

Klimawandelprognose: Mögliche Probleme bei Nahrungsversorgung

Leergefischte Gewässer, ausgelaugte Böden, Mangel an Wasser: Arme Länder werden schon heute regelmäßig von Hungersnöten heimgesucht. Jetzt warnt die Weltbank davor, dass der Klimawandel die Lage dramatisch verschärfen wird - und ruft zur Vorbereitung auf Notlagen auf.

London - Die Weltbevölkerung verbraucht schon heute deutlich mehr, als die Erde langfristig bieten kann - und wächst dennoch weiterhin rapide. Das allein könnte nach Ansicht mancher Fachleute bereits genügen, um gewaltige Ernährungskrisen auszulösen- ganz ohne zusätzliche Faktoren wie etwa den Klimawandel.

Der allerdings findet schon heute statt, und wird sich aller Voraussicht nach noch deutlich verschärfen. Entsprechend dramatisch klingt ein Bericht, den die Weltbank jetzt veröffentlicht hat. Die ärmsten Länder der Welt müssen sich demnach so schnell wie möglich auf die unumgänglichen Folgen der Erwärmung vorbereiten. Um für anstehende Dürreperioden, Hochwasser, Stürme und andere extreme Wetterbedingungen gewappnet zu sein, müssten zum Beispiel landwirtschaftliche Praktiken verändert sowie erneuerbare Energien gefördert werden, heißt es in dem rund 250 Seiten dicken Report "Turn down the Heat".

Demnach liegt die globale Durchschnittstemperatur heute 0,8 Grad höher als vor der industriellen Revolution. Kern des Reports ist allerdings das, was in ärmeren Ländern geschähe, wenn die Temperaturen am Ende des Jahrhunderts um bis zu vier Grad anstiegen:

Kommentar: Zum Thema Klimawandel:

Kirstein: Klimawandel ist ganz natürlich
Propaganda: Die Wettervorhersage bis zum Jahr 2100

Eine weitere Frage, die gestellt werden könnte: Was hat die Weltbank mit den Nahrungsmittelpreisen zu tun?


Bizarro Earth

Erdfall auf Sachsenring

Das ist das größte Loch vom Sachsenring. Im Gewerbegebiet direkt neben dem Traditionskurs tat sich am Montag die Straße auf. Wie durch ein Wunder, fuhr kein Autofahrer in den Riesenkrater.
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© Andreas KretschelFassungslos schaut Björn Viertel (26) in den Krater. Kurz zuvor war er mit einem Laster über die Straße gefahren.
Hohenstein - „Ich fuhr noch kurz zuvor mit meinem Laster über die Straße. Nur eine Delle war zu sehen“, sagt Björn Viertel (26). Der Schlosser arbeitet bei „Grünland“. Für sie und andere Unternehmen ist die Straße „Am Sachsenring“ die einzige Zufahrt.

„Nun hoffen alle, dass das Loch nicht noch größer wird“, so Viertel. Bereits jetzt misst es zwei mal zwei Meter im Durchmesser. Dazu ist es rund zwei Meter tief. Viertel sperrte gleich mit einem Zaun die Gefahrenstelle vorsorglich ab.

Bad Guys

Erdbeben in Südsibirien

Moskau - Ein Erdbeben der Stärke sieben hat sich am Mittwoch im südsibirischen Bergbaugebiet Kemerowo, auch Kusnezker Kohlebecken genannt, ereignet.

Wie RIA Novosti von einer Mitarbeiterin des russischen Geophysikalischen Dienstes erfuhr, wurde der Erdstoß um 01:02 MESZ registriert. Das Epizentrum lag in einer Tiefe von zehn Kilometern. Erdschwingungen waren auch im benachbarten Gebiet Nowosibirsk zu spüren.

Laut der Gesprächspartnerin der Agentur wurde das Erdbeben höchstwahrscheinlich durch die im Kusnezker Kohlebecken laufenden Bergbauarbeiten verursacht.

Der Geologische Dienst der USA hatte zuvor die Bebenstärke 5,3 im Raum der Stadt Belowo, Gebiet Kemerowo, gemeldet.

Phoenix

Schlimmste Waldbrände in der Geschichte Colorados: Zwei Tote, Hunderte zerstörte Häuser

Washington - Entspannung an der Feuerfront im US-Bundesstaat Colorado: Nach tagelangem Kampf gegen Waldbrände hat die Feuerwehr erstmals Erfolge gemeldet. US-Medien berichteten am Samstag, mehr als 30 Prozent der Feuer seien eingedämmt.
Waldbrand
© Loco Steve/flickr.com Creative Commons
Bisher starben zwei Personen, mehr als 400 Häuser wurden zerstört. Es soll sich um die schlimmsten Waldbrände in der Geschichte des Bundesstaates gehandelt haben. Eine erste Entwarnung gab der Sheriff der Gemeinde El Paso, Terry Maketa, am Freitag. Vor allem das Wetter half mit: Unerwartete Regenfälle sowie deutlich sinkende Temperaturen hätten den Kampf gegen die Flammen erheblich erleichtert. Die Feuerwehr sei seit vergangenem Dienstag im Einsatz. Zeitweise löschten mehr als 800 Feuerwehrleute in der Region von Colorado Springs die Flammen - auch mit Löschhelikoptern.