ErdveränderungenS


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Radfahrer bei Hameln wurde von einem Blitz erschlagen

Auf dem Weser-Radweg nahe Hameln ist ein 44-jähriger Radfahrer vom Blitz erschlagen worden. Eine Passantin hatte eine bewusstlose Person mit Kopfverletzung gemeldet, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Ein alarmierter Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes aus Italien feststellen.
Blitze
© Fir0002 (via WikimediaCommons) GFDLSymbolbild: Blitz
Der Körper wies Brandverletzungen auf. Weitere Ermittlungen in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Wetterdienst ergaben, dass am Unfallort kurz zuvor ein Blitz niedergegangen war. Mit Hilfe des Landes- und Bundeskriminalamtes wird derzeit versucht, Angehörige des Verstorbenen zu ermitteln.

Die Unwetter sind in Deutschland in diesem Sommer besonders stark. Experten führen dies unter anderem darauf zurück, dass die aufgrund des Klimawandels wärmere Luft mehr Wasser aufnehmen kann.

Kommentar: Die Unwetter sind nicht nur in Deutschland so besonders stark, sondern es ist ein weltweit zu beobachtendes Phänomen. Dazu nur ein Beispiel aus dem März:




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Flughafenmitarbeiter in Stuttgart wurde von einem Blitz getroffen

Ein heftiges Unwetter ging am Donnerstagabend über Stuttgart nieder. Ein Flughafenmitarbeiter wurde von einem Blitz getroffen.
wolke stuttgart
© 7aktuell.de/Simon AdomatEinem Flughafenmitarbeiter wurde das heftige Unwetter am Donnerstagabend zum Verhängnis.
Stuttgart - Ein heftiges Gewitter mit starkem Regen ist einem Flughafenmitarbeiter am Donnerstagabend zum Verhängnis geworden. Der Flugbetrieb in Echterdingen war um 19.21 eingestellt worden. Nach Angaben der Pressestelle dürfen in solchen Fällen Passagiere aus Sicherheitsgründen weder ein- noch aussteigen, Mitarbeiter müssen die Arbeit einstellen.

Nach Angaben der Polizei in Reutlingen war der 35-Jährige auf dem Vorfeld unterwegs, als ein Blitz in seiner Umgebung einschlug. Dadurch habe der Mann einen Stromschlag bekommen. Er konnte aber noch selbstständig zum Flughafengebäude zurückkehren. Zunächst hieß es, der Mitarbeiter des Airports habe in dem Fahrzeug gesessen, als der Blitz einschlug.

Laut Polizei war der Mann wohl auf dem Vorfeld damit beschäftigt, ein Flugzeug mit Gepäck zu beladen. "Er hatte wohl nicht mitbekommen, dass die Abfertigung der Maschinen kurz vorher eingestellt worden war", sagte ein Polizeisprecher in Reutlingen. Kurz darauf sei dann der Blitz eingeschlagen.

Kommentar:




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Großraum Frankfurt: Unwetter legten teilweise Verkehr lahm - Ähnliches Wetter wie in 2016

Überraschender Starkregen und Blitzeinschläge sorgen in der Mainmetropole Frankfurt und deren Umgebung für starke Einschränkungen im Bahn- und Flugverkehr. Auch weitere Unwetter kann der Deutsche Wetterdienst nicht ausschließen.
unwetter frankfurt
© Reuters
Starke Regenfälle und Hagelschauer haben erneut für Überflutungen und Verkehrsbehinderungen gesorgt. Besonders betroffen waren der Großraum Frankfurt und der Landkreis Gießen. Am Frankfurter Flughafen fielen nach Angaben des Flughafenbetreibers Fraport rund 100 Flüge aus.

Seit dem frühen Nachmittag waren Polizei und Feuerwehren an über 80 unwetterbedingten Einsätzen beteiligt, schrieben die Behörden bei Twitter. Es handele sich überwiegend um vollgelaufene Keller und Überflutungen durch den Regen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) fielen in den westlichen Stadtteilen Frankfurts innerhalb weniger Minuten mehr als 40 Liter Regen pro Quadratmeter. Östlich von Gießen und im Vogelsberg wurden zwischen 30 und 40 Liter gemessen. Der DWD warnte vor weiteren extremen Unwettern.

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Fire

Ausbruch des Vulkans Fuego in Guatemala: Bislang 69 Tote und tausende Evakuierte

In einer gespenstischen Eruption speit der Feuervulkan Fuego glühend heiße Asche und geschmolzenes Gestein aus. Bisher wurden über 60 Tote gezählt.

Feuervulkan Volcan de Fuego
© APFeuervulkan Volcan de Fuego: Eine dicke Rauchwolke liegt über der Landschaft: Der Vulkan in Guatemala speit Asche und Lava.
Rettungskräfte haben am Montag mit schwerem Gerät und Schaufeln die Leichen von weiteren Opfern des Ausbruchs des Volcán de Fuego in Guatemala gefunden. Von 62 Toten seien 13 identifiziert worden, sagte Fanuel Garcia, der Leiter des forensischen Instituts in Guatemala. Die Identifizierung werde durch die Einwirkung der Lava auf die Opfer erschwert, Fingerabdrücke könnten beispielsweise nicht mehr genommen und abgeglichen werden. Da viele Bewohner in abgelegenen Bergregionen offenbar kaum Zeit zur Flucht hatten, wurden noch mehr Todesopfer befürchtet.

Der Vulkan etwa 44 Kilometer westlich von Guatemala-Stadt war am Sonntag ausgebrochen. Die Eruption verursachte hohe Aschewolken. Heißer Ausfluss aus Asche, Wasser und Gestein floss die Abhänge des 3763 Meter hohen Volcán de Fuego hinunter. Dadurch wurden Straßen blockiert und Häuser verbrannt.

Kommentar: Laut BBC und der Landesbehörde ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 69 gestiegen. Etwa 300 Menschen wurden verletzt. Tausende Menschen sind in Notunterkünften untergebracht. Aus dem Gebiet um den Vulkan mussten mehr als 5000 Menschen evakuiert werden; insgesamt sind mehr als 1,7 Millionen Menschen betroffen. Die Eruption dauerte insgesamt 16,5 Stunden.

Vulkanologen berichten, dass der Ausbruch, der Asche bis zu 10km in die Höhe schickte, nun vorüber sei.

Die Eruption brachte auch pyroklastische Ströme hervor, eine sich schnell bewegende Mischung aus sehr heißen Gasen und vulkanischer Materie, welche die Hänge hinunter flossen und Ortschaften wie Rodeo und San Miguel Los Lotes überfluteten.

Janine Krippner, eine Vulkanologin der Concord University, sagte, dass dieser letzte Ausbruch des Fuego einen überdurchschnittlich großen pyroklastischen Strom hervorbrachte, der mehr sich mehr als 10km hangabwärts des Vulkankraters bewegte. Das erklärt, weshalb so viele überrascht davon wurden.

Wie außergewöhnlich war dieser Ausbruch?

Der Fuego ist einer der aktivsten Vulkane Lateinamerikas. Eine große Eruption verwüstete 1974 nahegelegene Bauerhöfe, es gab jedoch keine Berichte von Toten.

Eine weitere Eruption im Februar diesen Jahres reichte 1,7km in den Himmel.

Das Ereignis von diesem Sonntag hatte eine viel größere Dimension.

Dieser Ausbruch ist Guatemalas tödlichstes Ereignis dieser Art seit 1902, als ein Ausbruch des Vulkans Santa Maria Tausende Menschen tötete.


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Heftige Unwetter, Schlamm- und Hagellawinen - „Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet“

Heftige Unwetter ziehen über weite Teile Deutschlands hinweg. Straßen und Keller laufen voll Wasser. Zwei Frauen werden vom Blitz getroffen.

In Fischbach wurde Katastrophenalarm ausgerufen
© dpaIn Fischbach (Rheinland-Pfalz) sind nach nach heftigen Regenfällen viele Straßen teilweise meterhoch überflutet. Es wurde Katastrophenalarm ausgerufen
Schwere Gewitter sind über Teile Deutschlands gezogen und haben Straßen und Keller unter Wasser gesetzt. Besonders betroffen war am Sonntag nach Angaben von Feuerwehr und Polizei der Werra-Meißner-Kreis im Norden Hessens. Allein in der Gemeinde Waldkappel waren mehr als 100 Feuerwehrleute im Einsatz. "Es herrscht Chaos hoch drei", sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle.

Im Süden von Rheinland-Pfalz galt laut Polizei in zwei Orten Katastrophenalarm. "Mehrere Ortschaften sind komplett überflutet", sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Am stärksten traf es demnach die Orte Fischbach und Herrstein. Dort stand das Wasser teilweise meterhoch. Wann dort der Katastrophenalarm wieder aufgehoben wird, stand in der Nacht zum Montag zunächst nicht fest.

Vorwiegend müssten nun vollgelaufene Keller ausgepumpt werden, sagte der Feuerwehrsprecher. Verletzte gab es nach vorläufigen Angaben keine. Der Deutsche Wetterdienst hatte zuvor für einige Regionen vor schweren Gewittern gewarnt.
Nach Starkregen und Hagelschlag wird eine blockierte Straße im hessischen Hetzerode geräumt.
© dpaNach Starkregen und Hagelschlag wird eine blockierte Straße im hessischen Hetzerode geräumt.
Schlamm- und Hagellawinen

In Nordhessen berichtete die Feuerwehr von Schlamm- und Hagellawinen. In mehreren Häusern habe sich der Hagel durch Türen und Fenstern gedrückt. "Die Keller standen voll damit", sagte Stadtbrandinspektor von Waldkappel, Carsten Degenhardt, der Deutschen Presse-Agentur. Mit schwerem Geräte waren Einsatzkräfte bis in die Nacht hinein damit beschäftigt, Schlamm und Geröll von den Straßen zu räumen.

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Wegen sintflutartiger Regenfälle wälzt sich Flutwelle durch Fischbach

In Rheinland-Pfalz haben die Unwetter am Sonntag besonders schlimm gewütet. Durch den Ort Fischbach raste eine bis zu 1,60 Meter hohe Flutwelle. Am Tag darauf stehen die Bewohner vor Schlamm und Trümmern.

in fischbach rheinland pfalz
© dpaIn Fischbach (Rheinland-Pfalz) sind nach nach heftigen Regenfällen viele Straßen teilweise meterhoch überflutet.
Als das Auto vor der Haustür seiner Mutter am Sonntagabend plötzlich wegschwamm, füllte Frank Gepert gerade Sandsäcke auf. "Ich konnte nur zuschauen, wie es die Straße runtergerissen wurde und im Fischbach verschwand." Es gibt ein Video, das zeigt, wie der Kombi an den Nachbarhäusern vorbeitrieb und in den Fluten versank. Dann verliert sich die Spur. Wo es jetzt ist? "Keine Ahnung", sagt Gepert. Er steht am Montagmittag dort, wo am Vortag noch das Auto des Lebensgefährten seiner Mutter geparkt war. Stattdessen liegen auf der Straße jetzt Trümmerberge aus zerstörten Tischen, Vasen, Regalen, Kühlschränken und anderem Gerümpel, das gestern noch kein Gerümpel, sondern Teil des Lebens seiner Mutter war.

Dann brach über den Landkreis Birkenfeld in Rheinland-Pfalz eines der heftigsten Unwetter seit Jahren herein. Eine Wettermessstation in der Region registrierte laut Deutschem Wetterdienst fast 150 Liter Regen pro Quadratmeter innerhalb von drei Stunden. Hunderte Keller wurden überflutet, durch den Ort Fischbach raste eine bis zu 1,60 Meter hohe Flutwelle, die mehr als 50 Autos mitriss. Katastrophenalarm wurde ausgerufen, die Stromversorgung brach teilweise zusammen. Verletzt wurde niemand, der Schaden geht allerdings in die Millionen. Einige Einwohner von Fischbach mussten wegen Einsturzgefahr ihre Häuser verlassen.

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SOTT Fokus: Rentner von Blitz-Druckwelle in Ratingen getroffen

josef vöcking
© JochamRentner Josef Vöcking auf seinem Balkon im zehnten Stock, hier erfasste ihn die Druckwelle des Blitzes
In Ratingen ist ein 82jähriger Rentner auf seinem Balkon im 10. Stock von einer Blitzdruckwelle getroffen worden, dabei wurde der Rentner durch die Druckwelle samt Stuhl zurückgeworfen. Herr Vöcking hatte Glück und er wurde nicht verletzt.
Es war Donnerstag Abend zwischen 19 und 20 Uhr, als das Gewitter tobte. Ich habe drei Blitze gezählt und unmittelbar danach den Donner gehört. Doch dann hörte es auf zu regnen, und weil ich den ganzen Tag noch nicht draußen war, ging ich mit Jacke auf den Balkon, setzte mich auf einen Stuhl, um ein wenig frische Luft zu schnappen.

[...]

Plötzlich wurde es ganz hell, ich sah wie der Blitz in den Schacht unsere Aufzuges einschlug und abgelenkt wurde, so dass er meinen Balkon erreichte.

[...]

Es gab eine unglaubliche Druckwelle, so dass ich von meinem Stuhl weg und durch die geöffnete Balkontür in die Wohnung geschleudert wurde.

- Express.de
Der Blitz schlug dabei in den Fahrstuhlschacht des Hochhauses ein und er wurde durch den Blitzableiter abgeleitet. Laut Experten ist es normal, dass neben großer Hitze bei der Ableitung "eine Druckwelle einher geht".


Camera

Einige Gebäude standen Unter Wasser: Unwetter treffen Hessen und NRW

Heftige Unwetter am Dienstag richteten mehrere Schäden an. Vor allem Nordrhein-Westfalen und Hessen waren betroffen.
einkaufszentrum wuppertal
© RP Online
Besonders Wuppertal war von einem Unwetter getroffen, wo ein Einkaufszentrum mit ca. 30 cm Regenwasser überflutet wurde.

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Seltsamer Himmel: Zwei Frauen in Wattenscheid von Blitz getroffen - Eine Schwerverletzte

Bochum. In Bochum-Wattenscheid hat sich am Sonntagabend ein Unglück ereignet. Zwei junge Frauen (21, 23) waren auf dem Radweg der Jahnstraße unterwegs, als offenbar der Blitz in sie einschlug.
blitzschlag
© Justin Brosch
Beide sackten bewusstlos zusammen, eine von ihnen wurde lebensgefährlich verletzt. Notärzte reanimierten sie am Unglücksort - und holten sie zurück!

Ihre Freundin hatte es glücklicherweise nicht ganz so schlimm erwischt. Sie klagte über Schmerzen in den Beinen. Die beiden Frauen wurden ins Krankenhaus gebracht.

Kommentar:




Bizarro Earth

Stärkeres Beben erschüttert Bottroper und Oberhausener

Oberhausen. Mehrere Oberhausener und Bottroper haben am Freitagabend gegen 22.30 Uhr ein stärkeres Erdbeben wahrgenommen.
Richter magnitude scale, richterskala symbolbild
© AFP 2017/ Richter magnitude scale
In den Facebook-Gruppen "Oberhausen" und "Bock auf Bottrop" teilten sie ihre Erfahrungen. Besonders stark war das Beben demnach in den Oberhausener Stadtteilen Königshardt, Sterkrade und Schmachtendorf.

Beben in Oberhausen und Bottrop hatte Stärke 2,7 auf der Richterskala

Die Polizei meldet am Samstagmorgen: Die Magnitude des Bebens lag bei 2,7 auf der Richter-Skala. Das Epizentrum dürfte bei Bottrop-Kirchhellen gelegen haben.

Die Ursache des Bebens liegt laut Geologischem Dienst NRW in Folgen des Bergbaus.


Kommentar: Diese Ursachenbegründung liest man sehr häufig, eher geschieht etwas mit unserer Erde. Lesen Sie dazu den folgenden Artikel:

Das Elektrische Universum - Teil 23: Das 'Aufbrechen' der Erde: Erdbeben, Eruptionen und Erdfälle


Kommentar:

Die deutliche Sprache der Erdveränderungen: Verheerender Tornado in Nordrhein-Westfalen und erhöhte Erdbebengefahr für Mitteldeutschland