Gesundheit & WohlbefindenS


Attention

Die meisten Krebsärzte verschreiben experimentelle Medikamente, die den Patienten schaden

Laut einer Umfrage verschreiben mehr als 8 von 10 schulmedizinisch arbeitenden Ärzten experimentelle Medikamente - wahrscheinlich vor allem auf Grund der geringen Erfolgsraten konventioneller Krebsbehandlungsverfahren bei den meisten Krebserkrankungen. Jetzt hat eine neue Umfrage erbracht, dass viel mehr Patienten durch diese experimentellen Medikamente geschädigt als geheilt werden. Zwei Drittel der befragten Patienten erlebten schwere oder gar lebensbedrohliche Nebenwirkungen, während nur 27% eine Besserung bezüglich der Überlebenserwartung angaben und weniger als die Hälfte wie auch immer geartete gesundheitliche Verbesserungen verspürten.

Die neue Untersuchung, die im Journal of Clinical Oncology veröffentlicht wurde, evaluierte 172 neuere klinische Versuchsreihen, die über Medikamente veröffentlicht wurden, welche verschrieben wurden, während sie noch in der Erprobungsphase standen. Während einige dieser Medikamente neue Produkte waren, waren andere bereits auf dem US-Markt erhältlich. Dennoch: Alle Medikamente wurden in unterschiedlichen Dosierungen oder verschiedenen Kombinationen zugelassen und in vielen Fällen wurden sie zur Behandlung anderer Leiden und Erkrankungen freigegeben, als die betreffenden Krebsärzte zu behandeln versuchten. Es war noch nicht geklärt, wie viele Ärzte Medikamente für nicht dafür vorgesehene Behandlungsverfahren verschrieben hatten, aber es gilt als Normalzustand, dass ein Fünftel aller in den USA verschriebenen Medikamente zweckentfremdet eingesetzt werden.

Mr. Potato

Glutenunverträglichkeit bei Kindern

kind
© unbekannt
Leidet ein Kind unter einer Glutenunverträglichkeit, zeigt sich das meist ab dem sechsten Lebensmonat. Mitunter tritt die Unverträglichkeit aber erst im Schul- oder Erwachsenenalter zutage.

«Wenn ein Kind unter chronischen Durchfällen und Blähungen leidet, wenig Appetit zeigt und kaum zunimmt, könnte sich dahinter auch eine Zöliakie verbergen», erklärt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln.

Etwa ein Prozent der Europäer verträgt kein Gluten

Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) ist eine chronische Durchfallerkrankung aufgrund einer erblich bedingten Unverträglichkeit gegenüber Getreidebestandteilen. Gluten verursacht im Darm Entzündungen und schädigt die Darmzotten. Mittlerweile ist auch bekannt, dass andere Organsysteme wie Haut, Nervensystem, Niere, Herz und Leber betroffen sein können. Etwa ein Prozent der europäischen Bevölkerung ist an Zöliakie erkrankt.


Kommentar: Das sind nur die Menschen die unter einer Zöliakie leiden, die Glutensensitivität wird davon ausgeschlossen.


Kommentar: Lesen Sie dazu auch die folgenden Artikel:

Das verlorene Paradies
Die (Brot-)Büchse der Pandora: Die kritische Rolle von Weizenlektin bei menschlicher Krankheit
Die dunkle Seite des Weizens -- Neue Perspektiven auf Zöliakie und Weizenunverträglichkeit
Krank durch Milch und Weizen


Beaker

Vietnam bittet um Hilfe um mysteriöse Krankheit zu identifizieren

Vietnam - Vietnam hat die World Health Organization um Hilfe gebeten eine mysteriöse Krankheit zu identifizieren, die 19 Menschen getötet und 171 andere infiziert hat.

Le Han Phong, Vorsitzender des People’s Committee im Bezirk Ba To in der Quang Ngai Provinz, sagte, dass die ersten Symptome der Patienten in Hautausschlägen an Händen und Füßen begleitet von hohem Fieber bestehen; sowie Appetitverlust und letztendlich Organversagen.

Er berichtet, dass fast 100 Menschen im Krankenhaus verbleiben, einschließlich 10 Patienten in kritischem Zustand. Patienten mit leichten Symptomen werden zu Hause behandelt.

Phong sagt, dass der erste Fall letztes Jahr entdeckt wurde und dass die Krankheitsvorfälle erlöschten, bis vor Kurzem über eine Flut neuer Infektionen berichtet wurde, die größtenteils in einem verarmten Dorf auftraten. Eine Untersuchung des Gessundheitsministeriums verblieb ergebnislos.

- Press Association

Kommentar: Kommentar: Folgen von Agent Orange?




Bell

Foodwatch kritisiert Konzern Nestlé für seine ungesunden Kinderlebensmittel

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisiert die Nestlé-Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel. Der Konzern verstoße bei der Vermarktung gegen den eigenen Kodex.
Nestle
© KeystoneDie krankmachenden "Lebensmittel" von Nestle.
Die Verbraucherorganisation Foodwatch hat den weltgrößten Nahrungshersteller Nestlé wegen seiner Werbung für ungesunde Kinderlebensmittel kritisiert. Nestlé verstoße mit der Vermarktung solcher Produkte gegen selbstauferlegte Beschränkungen, schreibt die Organisation in einem Brief an den Chef von Nestlé Deutschland, Gerhard Berssenbrügge.

Der Konzern habe sich selbst auferlegt, gegenüber Kindern zwischen sechs und zwölf Jahren nur für die Altersgruppe geeignete Produkte zu bewerben, kritisierte Foodwatch.

Auch müssten entsprechende Produkte demnach den Regeln Nestlés zufolge "eine positive Rolle in einer ausgewogenen Ernährung dieser Altersgruppe spielen können".

Health

Positive Lebenseinstellung kann Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen verringern

Älteres Paar
© Candida Performa, cc-by-sa 2.0
Archivbild: Älteres Paar.
Boston/ USA - Während sich in der Vergangenheit Studien vornehmlich mit den Auswirkungen negativer Gefühlszustände wie Angst, Depressionen, Wut und Feindseligkeit auf das Herzkreislaufsystem konzentriert haben, ist die Wirkung positiver psychologischer Eigenschaften auf die Gesundheit des Herzens bislang nur wenig erforscht. In der ersten und umfangreichsten Studie dieser Art haben US-Mediziner nun nachgewiesen, dass eine positive psychologische Gesundheit das Risiko von Herzanfällen, Schlaganfällen und anderer kardiovaskulärer Vorfälle zu reduzieren scheint.

Wie die Wissenschaftler um Julia Boehm und Laura Kubzansky von der Harvard School of Public Health aktuell im Fachmagazin Psychological Bulletin berichten, sterben laut Angaben der American Heart Association alleine in den USA jeden Tag mehr als 2.200 Menschen an den Folgen einer Herzkreislauferkrankung.

"Die Abwesenheit einer negativen Lebenseinstellung ist nicht mit einer positiven Lebenseinstellung gleichzusetzen", erläutert Boehm. "Wir haben herausgefunden, dass Faktoren wie Optimismus, Zufriedenheit und Glück mit einem verringerten Risiko einhergehen, an Herzkreislauferkrankungen zu erkranken und das gänzlich unabhängig vom Alter der jeweiligen Personen."

Heart - Black

Pharmakartell kauft Mediziner: Profitgier drängt deutsche Patienten zu oft unnötigen Operationen

Haben Sie gewusst, dass Deutschland das Schlaraffenland der künstlichen Hüft- und Kniegelenke ist? Nirgendwo ist der Absatz so groß wie hier, es wird mehr als doppelt so häufig wie in anderen Ländern operiert. Aber auch bei Prostata- und Gebärmutterentfernungen ist man in Deutschland bedeutend schneller mit dem Skalpell zur Stelle als in Frankreich oder Schweden. Auch wenn die Operationen oft völlig unnötig sind, landen viele Verzweifelte dennoch auf dem OP-Tisch. Man sollte die Gründe für diesen faulen Zauber kennen, um nicht selbst irgendwann zum Opfer zu werden.
Operation
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In einem KOPP-Interview erläutert der Facharzt für Chirurgie und Unfallchirurgie, Prof. Hans Pässler von der ATOS-Klinik in Heidelberg die dubiosen Motive von Medizinern und Pharmakartell.

Man kann es sich eigentlich kaum vorstellen: Kranke Menschen in Deutschland werden medizinisch nicht automatisch so behandelt, wie es für sie am besten wäre. Sondern oftmals geht es nur darum, so viel Kasse wie möglich zu machen. Ärzte operieren hierzulande immer häufiger aus Profitgier, und das praktisch gezwungenermaßen. Denn es handelt sich manchmal um nicht weniger als verzweifelte Überlebenskämpfe der Mediziner, wenn sie ihren Patienten komplizierte Operationen empfehlen, die diese vielleicht gar nicht benötigen. Aus dem Gesundheitswesen in Deutschland ist längst ein »Gesundheitsmarkt« geworden.

Prof. Hans Pässler, der seit Jahren in dieser Sache warnt, weist in einem ausführlichen Interview auf folgende bedrohliche Situation in Deutschland hin, die sich mit jedem Tag weiter zuspitzt: Deutschlands Krankenhäuser und Arztpraxen werden schrittweise von riesigen Pharmaunternehmen aufgekauft, die diese dann teuer an die Mediziner weitervermieten. Grausames Fazit: Der deutsche Patient muss operiert werden, auch wenn kein Bedarf besteht, denn der Arzt muss Geld verdienen, um wirtschaftlich über die Runden zu kommen. Pässler nennt ein Beispiel:

Coffee

Koffein verstärkt Wirkung von Schmerzmitteln

neck pain woman
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Schmerzmittel mit Koffein waren lange Zeit nicht unumstritten. Jetzt haben Forscher der Cochrane Collaboration eine Lanze für diese Kombiarzneien gebrochen.

Oxford. Durch den Zusatz von 100 mg Koffein zu einem Analgetikum in Standarddosierung steigt der Anteil der Patienten, deren akute Schmerzen deutlich nachlassen, um 5 bis 10 Prozent.

Cochrane-Wissenschaftler um Dr. Christopher J. Derry von der Uniklinik Oxford haben alle verfügbaren Daten zusammengesucht und ausgewertet.

In den 19 randomisierten Doppelblindstudien mit 7238 Patienten wurden eine Einzeldosis eines Analgetikums und eine Einzeldosis desselben Analgetikums plus Koffein bei akuten Schmerzen direkt verglichen (The Cochrane Library online).

In den meisten Studien wurde Paracetamol oder Ibuprofen verwendet, in zwei Studien ASS, in einer ASS plus Paracetamol. Koffein wurde überwiegend in Dosierungen von 100 bis 200 mg zugesetzt.

Light Saber

Polen gegen GVO-Mais

Warschau will den Anbau der gentechnisch veränderten Maislinie MON810 in Polen verbieten. Wie das Landwirtschaftsministerium vergangene Woche bestätigte, hat Ressortchef Marek Sawicki Anfang April die Anwendung der Schutzklausel in die Wege geleitet.

Begründet wird die Maßnahme mit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) vom vergangenen September, wonach Honig, der Spuren von MON810-Pollen enthält, in der EU derzeit nicht verkehrsfähig ist. Der Pollen wurde nämlich nicht ausdrücklich zugelassen. Das polnische Ministerium argumentiert, durch den Anbau von MON810 könne den heimischen Imkern ein wirtschaftlicher Schaden zugefügt werden, falls ihre Ware im Falle einer Verunreinigung unverkäuflich sei.

Health

Prävention? Tägliche Einnahme von Aspirin kann Krebs verursachen

Die Mainstreammedien überschlagen sich zurzeit mit Berichten, in denen behauptet wird, die Einnahme einer Aspirin-Tablette täglich schütze vor Krebs. Dabei hat die Wissenschaft noch vor wenigen Jahren das genaue Gegenteil behauptet: Eine 2004 in der Fachzeitschrift Journal of the National Cancer Institute veröffentlichte Studie hatte ergeben, dass die Einnahme von einer Tablette Aspirin täglich das Krebsrisiko deutlich erhöhte.
Aspirin
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Dr. Eva Schernhammer und Kollegen vom Brigham and Women’s Hospital und der Harvard Medical School in Boston hatten die langfristige Wirkung von Aspirin sehr genau unter die Lupe genommen.

Die Studie ergab, dass die langfristige Einnahme beim Menschen Krebs verursachen kann, auf eine Wirkung im Sinne einer Krebsprävention gab es keinerlei Hinweis.

Aufgrund von Daten, die im Rahmen der seit 1980 durchgeführten Nurses‘ Health Study erhoben wurden, bestand bei Frauen, die mindestens zwei Aspirin-Tabletten pro Woche einnahmen, im Vergleich zu Frauen, die weniger als zwei Tabletten wöchentlich einnahmen, ein um nicht weniger als 58 Prozent erhöhtes Risiko einer Bauchspeicheldrüsenkrebs-Erkrankung - bei Frauen mit einem Verbrauch von mehr als 14 Aspirin pro Woche war das Risiko sogar um 86 Prozent erhöht.

»Unsere Ergebnisse belegen keine schützende Wirkung einer Einnahme von Analgetika (Aspirin) vor Pankreaskrebs«, schrieb Dr. Schernhammer damals. Damit widerlegte sie andere Studien, in denen behauptet worden war, Aspirin trage zur Krebsprävention bei. »Aspirin scheint das Risiko nach längerfristiger Einnahme sogar zu erhöhen«.

Alarm Clock

Schlafmangel kann zu Diabetes führen

Washington - Nachtschichtarbeiter und Vielflieger haben möglicherweise ein erhöhtes Diabetes-Risiko. Durch Schlafmangel und eine Verschiebung des Tag-Nacht-Rhythmus gerate die innere Uhr leicht aus dem Takt, berichten US-Forscher im Fachblatt Science Translational Medicine.

Das könne dazu führen, dass die Bauchspeicheldrüse weniger Insulin bilde und sich Zucker im Blut ansammle. Ein erhöhter Zuckerspiegel kann Diabetes auslösen. Die Versuchsteilnehmer hatten zudem einen verlangsamten Ruhe-Stoffwechsel, was die Entstehung von Übergewicht begünstigt.

Die Forscher um Orfeu Buxton vom Brigham and Women's Hospital in Boston (US-Staat Massachusetts) hatten 21 Versuchsteilnehmer fast sechs Wochen lang im Krankenhaus untergebracht und ihre Schlaf- und Wachzeiten gezielt beeinflusst. Sie legten fest, wie viel die Probanden schliefen und wann, und kontrollierten zudem, was sie aßen. So durften die Teilnehmer in den ersten Tagen etwa 10 Stunden pro Nacht schlafen. Dann reduzierten die Forscher drei Wochen lang die Schlafzeiten auf 5,6 Stunden pro 24 Stunden, wobei die Teilnehmer mal nachts, mal tagsüber schlafen sollten.