Gesundheit & WohlbefindenS


2 + 2 = 4

Weniger Kalorien = weniger zunehmen? Warum Abnehmen nichts mit Rechnen zu tun hat

Abnehmen als mathematisches Problem? Wie oft hört man, dass die Bilanz aus Kalorienzufuhr und Kalorienverbrennung darüber Aufschluss gibt, ob man nun zu- oder abnimmt. Rein mathematisch ist dies mit Sicherheit richtig: Wenn mehr Kalorien eingenommen werden als verbrannt, werden die überschüssigen Kalorien vom Organismus in Fettzellen „verstaut“. Also einfach nur weniger Essen, um die Kalorienbilanz zu Gunsten der Kalorienverbrennung zu verbessern?
übergewicht, diät, abnehmen
Es wäre schön, wenn das so einfach wäre. Aber unser Organismus ist kein Rechenschieber. Jeder weiß, wie schwer das Abnehmen fällt. Immerhin sind, laut Statistik, weniger als 10 Prozent der Abnehmprogramme, die über einen Zeitraum von fünf Jahren erfolgen, mit Erfolg gekrönt. Es bleibt also die Frage, warum die meisten Abnehmversuche scheitern und was sind die Mechanismen dafür?

Kommentar:


Mail

Wenn Ärzte ihrer eigenen Therapie nicht trauen und privat alternative Wege gehen

„Ich kenne die Weise, ich kenne den Text //

Ich kenn auch die Herren Verfasser //

Ich weiß, sie tranken heimlich Wein //

Und predigten öffentlich Wasser.“

Heinrich Heine - Deutschland, Ein Wintermärchen, Caput I
arzt, doktor
Das, was Heinrich Heine Mitte des 19. Jahrhundert über Moral und Politik des damaligen Deutschlands aussagte, scheint in der Schulmedizin von erstaunlichem Bestand zu sein. Hier geht es weniger um Politik. Vielmehr sieht die Doppelmoral des „Heilens“ Behandlungsmethoden vor, die als evidenzbasiert für den ganz normalen Patienten gedacht sind und als solche an ihn „verkauft“ werden, die aber der behandelnde Arzt sich selbst und seiner Familie nie antun würde. Hinter den Kulissen heilt er sich mit Methoden, über die er öffentlich heuchlerisch Entsetzen und Ablehnung vortäuscht.

Von daher kann es nur spannend werden, einmal hinter diese Kulissen zu schauen und die wahre Meinung führender Ärzte und Wissenschaftler zur Frage zu hören, was sie auf jeden Fall vermeiden und was sie für sich als Therapie in Anspruch nehmen würden.

Psychiater die nie Antidepressiva nehmen würden

Kommentar: Wissen sie mehr als die Patienten? Großteil der Ärzte geht selbst nicht zum Arzt und lässt sich nicht impfen

Auch Politiker scheinen mehr zu wissen:


Pills

ADHS-Medikamente wie Ritalin reduzieren die Knochdichte

Medikamente, die häufig bei ADHS verordnet werden, können offenbar die Knochendichte reduzieren.
kind, junge
© Suzanne Tucker - Shutterstock.com
Weltweit erhalten immer mehr Kinder und Teenager eine ADHS-Diagnose (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätssyndrom). Oft müssen sie daraufhin Medikamente, wie z. B. Ritalin, einnehmen. Arzneimittel dieser Art aber können bekanntlich gewisse Nebenwirkungen haben. Dazu gehören Appetitlosigkeit, Bauchschmerzen, Schlafstörungen, aber auch Herzprobleme und Leberbeschwerden sowie in manchen Fällen auch Selbstmordgedanken. Im April 2016 wurde eine weitere Nebenwirkung veröffentlicht: ADHS-Medikamente verringern auch die Knochendichte.

Kommentar:


Music

Immunsystem stärken und Stress abbauen: Singen im Chor ist sehr gesund

Singen könnte Krebspatienten bei der Genesung helfen
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© Glenda Powers/fotolia.comDas Singen in einem Chor kann das Immunsystem stärken und reduziert zusätzlich noch den Stress. Diese Auswirkungen könnten Patienten mit Krebs helfen, ihre Erkrankung besser zu bekämpfen.
Für Krebspatienten ist es sehr wichtig, ihr Immunsystem zu stärken. Aus diesem Grund versuchen Mediziner immer neue Wege zu finden, um das Immunsystem von Betroffenen zu verbessern. Jetzt fanden Wissenschaftler heraus, dass Singen in einem Chor das Immunsystem stärken und Menschen helfen kann, besser ihren Stress zu bewältigen. Diese Erkenntnisse könnten Menschen mit Krebs helfen, ihre Erkrankung besser zu behandeln.

Chorgesang scheint eine soziale, emotionale und psychologische Wirkung auf Menschen zu haben. Experten von Tenovus Cancer Care und dem Royal College of Music stellten jetzt bei einer Untersuchung fest, dass Singen im Chor das Immunsystem stärken kann. Diese Erkenntnis könnte Krebspatienten bei dem Kampf gegen ihre Erkrankung helfen. Die Wissenschaftler veröffentlichten die Ergebnisse ihrer Studie in der Fachzeitschrift ecancermedicalscience.

Kommentar: Wie es auch spezielle Atemübungen tun, stimuliert Singen den Vagusnerv. Der Vagusnerv ist der wichtigste Teil des parasympathischen Nervensystems, d.h. des Anti-Stress-Systems. Wird der Vagusnerv stimuliert, z.B. durch Singen, werden eine Reihe von Anti-Stress-Enzymen, wie z.B. Acetylcholin, Prolaktin, Vasopressin und Oxytocin ausgeschüttet. Die Folge davon: die Verdauung wird stimuliert, das Gedächtnis verbessert, die Immunabwehr gestärkt, der Schlaf verbessert, größere Mengen an Wachstumshormonen ausgeschüttet, und es hilft gegen Entzündungen, allergischen Reaktionen und Spannungskopfschmerzen.

Kurz gesagt: Wenn man Stress abbauen und Krankheit vorbeugen will, ist eine regelmäßige Stimulation des Vagusnervs sehr hilfreich und effektiv. Die einfachste Art, dies zu tun, besteht in tiefen Atemübungen (die sogenannte Röhrenatmung), und nur 10 Minuten dieser Übung reichen aus, bis sich Beruhigung und Entspannung einstellen. Sie können es gleich selbst ausprobieren mit unserem Atemprogramm Eiriu Eolas.


Document

Schmerzpatienten: Bundesverwaltungsgericht erlaubt Cannabis-Anbau zur Eigentherapie

Bundesverwaltungsgericht sieht öffentliches Interesse
Cannabis
© Eric Limon – fotoliaZur Eigentherapie erlaubt: Cannabis.
Sind schwer kranke Patienten auf eine Eigentherapie mit Cannabis angewiesen, kann ihnen der Eigenanbau der Droge im Einzelfall erlaubt werden. Dies gilt zumindest dann, wenn die Einnahme von Cannabis zu einer erheblichen Linderung der Beschwerden führt und dem Patienten kein gleichsam wirksames und bezahlbares Medikament zur Verfügung steht, urteilte am Mittwoch, 6. April 2016, das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig (Az.: 3 C 10.14).

Damit wurde das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) verpflichtet, einem 52-jährigen Multiple Sklerose-Patienten den Eigenanbau von Cannabis ausnahmsweise zu erlauben. Der aus Nordrhein-Westfalen stammende Mann hatte bereits vor 16 Jahren bei der Behörde den Ausnahmeantrag gestellt, seine eigenen Hanfpflanzen mit den darin enthaltenen Cannabinoiden (THC) anbauen zu dürfen.

Butterfly

Auch gegen Anspannung sind Kräuter gewachsen: Heilkräuter mit angst- und stresslösender Wirkung

Korb mit Heilpflanzen
© Fotolia
Natürliche Hilfe

Stress ist oft ein fester Bestandteil des Alltags - egal ob das Anforderungen im Berufsleben oder privat betrifft. Neben Maßnahmen wie beispielsweise bewusstem Lachen oder Entspannungsübungen gibt es noch weitere Mittel gegen Stress. So können auch Heilpflanzen gegen alltägliche Belastungen helfen.

Der Klassiker: Baldrian

Wenn Sie oft unter Stress leiden, kann dies zu Erschöpfung, depressiven Verstimmungen und auch Schlafstörungen führen. Baldrian kann hier entspannend, beruhigend und ausgleichend wirken. Er regt außerdem die Schlafbereitschaft an, macht aber tagsüber nicht müde. Deshalb ist er besonders geeignet, um auch im Beruf fit zu bleiben. Baldrian wird in Form von Dragees, Tees oder auch Badezusätzen verarbeitet und ist nicht verschreibungspflichtig.

Hopfen, Johanniskraut und Melisse

Hopfenzapfen enthalten eine natürliche Substanz, die eine beruhigende und Schlaf fördernde Wirkung entfaltet. Hopfen wird häufig in Kombination mit den Heilpflanzen Baldrian, Melisse oder Johanniskraut in Bädern oder Teemischungen angeboten. Johanniskraut selbst hat sich bei leicht depressiven Stimmungen und Angstzuständen bewährt.

Bei diesem Kraut ist jedoch Vorsicht geboten, da es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten kommen kann. Sie sollten sich deshalb vor der Einnahme von einem Arzt beraten lassen. Ein weiteres bewährtes Mittel gegen Stress ist Melisse, die überdies auch bei nervösen Magen- und Herzbeschwerden helfen kann.

Kommentar:
  • Statt Antidepressiva die Kraft der Natur: Heilpflanzen bei Depressionen



Health

Ergänzende Behandlung: Yoga hilft bei psychischen Erkrankungen

Yoga ist einer Studie zufolge ein vielversprechender ergänzender Ansatz in der Behandlung psychischer Störungen.
yoga, mindfulness
JENA. Wie wirksam körperorientiertes Yoga in der Behandlung psychischer Störungen ist, haben Psychologen des Uniklinikums und der Friedrich-Schiller-Universität Jena in einer Metaanalyse untersucht (Deutsches Ärzteblatt International 2016; 113(12): 195-202).

In über 2600 Fachveröffentlichungen fanden die Wissenschaftler letztlich 25 Studien, die den Qualitätsvoraussetzungen genügten. Insgesamt waren über 1300 Probanden in die betrachteten Studien eingeschlossen, die zu einem großen Teil in den USA und Indien durchgeführt worden waren.

In den ausgewählten Studien wurde Yoga bei verschiedenen psychischen Störungen eingesetzt, teilt die Uniklinik Jena mit.

Kommentar:


Life Preserver

Mehr übergewichtige Menschen als jemals zuvor - Der Lebensstil ist entscheidend

Düsseldorf. Erstmals in der Geschichte leben auf der Erde mehr fettleibige als unterernährte Menschen. In weniger als zehn Jahren könnten eine Milliarde Menschen auf der Erde an Adipositas leiden.
Übergewicht,Adipositas, Couch potato
© txking/ Shutterstock.comDie Gründe für Übergewicht liegen vor allem an der falschen Ernährung.
Immer mehr Menschen weltweit bringen zu viele Pfunde auf die Waage. Laut einer am Freitag veröffentlichten Studie sind heute mehr als 640 Millionen Erwachsene fettleibig, das sind 13 Prozent der erwachsenen Weltbevölkerung - so viel wie noch nie. Sollte sich an der gegenwärtigen Lebens- und Ernährungsweise nichts ändern, könnten es im Jahr 2025 über 1,1 Milliarden (20 Prozent) sein.

Kommentar:


Snowflake Cold

Kalte Temperaturen helfen beim Abnehmen: Entstehung brauner Fettzellen, die Fett verbrennen

Eine niedrigere Zimmertemperatur im Winter hilft beim Abnehmen. Es lohnt sich also, die Heizung nicht ganz so hoch aufzudrehen, wenn Sie mit Ihrer Taille unzufrieden sind.
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© Westend61 - Fotolia.com
Je kühler die Temperaturen in der Wohnung, umso leichter fällt das Abnehmen. Wer es in der kühlen Jahreszeit dagegen so richtig kuschelig warm mag, ist dicker, stellten Forscher fest. Menschen also, die ihre Heizung nicht ganz so hoch drehen, sind deutlich schlanker um die Taille. Wenn Sie daher immer mal wieder mit dem Gewicht zu kämpfen haben und gerne abnehmen möchten, dann drehen Sie die Heizung runter. Sie sparen damit nicht nur Heizkosten, sondern nehmen bei den kühleren Temperaturen auch gleich ein bisschen ab.

Info

Richtige Ernährung ist essentiell: Ungesunde Ernährung lässt das Gehirn schrumpfen

Immer wieder zeigen wissenschaftliche Forschungsergebnisse: Ungesundes Essen lässt das Gehirn schrumpfen und ist daher eindeutig Mitursache von Demenz und Alzheimer.
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© pathdoc - Fotolia.com
Ungesundes Essen sorgt leider nicht nur für Übergewicht, Bluthochdruck, hohe Blutfettwerte, Diabetes und viele andere Gesundheitsprobleme. Mehrere Untersuchungen zeigten, dass Fast Food gleich auch noch das Gehirn schrumpfen lässt - und zwar unglücklicherweise jene Bereiche des Gehirns, die man fürs Gedächtnis, für Lernprozesse sowie für eine gute mentale Gesundheit benötigen würde. Ungesundes Essen ist folglich ein massgeblicher Risikofaktor für Demenz-Erkrankungen.

Ungesundes Essen schadet dem Gehirn

Schon im Jahr 2011 veröffentlichten Wissenschaftler der Universität von New York eine Studie, derzufolge ungesundes Essen das Gehirn in Mitleidenschaft ziehen kann. Damals ging es jedoch eher um die hochinteressanten Einflüsse des Essens auf die Belohnungs- und Appetitzentren im Gehirn von Übergewichtigen.

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