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Mo, 05 Dez 2016
Die Welt für Menschen, die denken

Höchste Fremdartigkeit
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Question

"Missing 411": Rätselhafte Vermisstenfälle in den Nationalparks der USA und Kanada

© Edward Stojakovic
Yosemite Nationalpark
Der amerikanische Investigativ-Journalist und Autor David Paulides forscht seit Jahrzehnten nach vermissten Menschen in US-Nationalparks. Er untersuchte mittlerweile viele hundert Fälle, die sich ausdrücklich nicht mit den üblichen Erklärungsmodellen wie Selbstmord, Unfall, Gewaltverbrechen, Drogen oder Tierangriff in Zusammenhang bringen ließen. Während er die "üblichen" - wenngleich nicht minder tragischen - Fälle ausklammert, konzentriert er sich auf das unerklärliche Verschwinden von Menschen, die sehr häufig rätselhafte Gemeinsamkeiten aufweisen.

Die zurückliegenden Fälle, deren Polizeiakten Paulides untersucht, gehenteilweise bis in die 50er Jahre des vergangenen Jahrhunderts zurück und können für den Vergleich ähnlicher heutiger Fälle, herangezogen werden.

In Interviews mit Paulides weist der besonnen wirkende Autor und Forscher nachdrücklich darauf hin, dass die US-Nationalparks in keinster Weise gewillt sind, konkrete Auskunft über Vermisste oder deren Existenz zu erteilen. Naiv nachgefragt erhält man die lapidare Antwort dass dort nichts vorkäme und man im übrigen keine Statistiken darüber vorliegen hätte. Besucher der Parks werden darum auch nicht mit Steckbriefen über Vermisste behelligt - das Thema wird sorgfältig unter den Teppich gekehrt.

Kommentar: Ex-Polizist David Paulides: Rätselhaftes Muster bei Vermisstenfällen


Question

Rätselhafte unkontrollierbare "Tanzwut" vor 600 Jahren in Europa bis zum heutigen Tage ungelöst

Ein besonders rätselhaftes Phänomen herrschte einst in Europa, das Hunderte von Menschen zwang, unkontrollierbar auf den Straßen zu tanzen.
Zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert tauchten auf dem europäischen Festland immer wieder Fälle der sogenannten »Tanzwut« oder auch »Tanzplage« auf, von der berichtet wurde, das sie die Menschen dazu verleitete, unfreiwillig so lange zu tanzen, bis ihnen Schaum aus dem Mund quoll, Wunden auftraten und sie völlig erschöpft zusammenbrachen. Ein besonders faszinierender Fall ereignete sich in der deutschen Stadt Aachen, wo dokumentiert wurde, dass die Bürger in großen Massen aus ihren Häusern strömten und anfingen, sich auf den Straßen unkontrolliert zu drehen und zu tänzeln. Und aus Straßburg wurde ein Fall aus dem Jahre 1518 schriftlich festgehalten. Da hatte eine Frau namens Troffea ganz plötzlich und ohne jeden ersichtlichen Grund begonnen zu tanzen und innerhalb eines Monats 400 Menschen »infiziert«.

Question

Berühmteste Geistererscheinung Schwedens: Skandinavische Legende vom »Teufel von Hjalta-Stad«

In Skandinavien gibt es eine Legende, die bis in unsere heutigen Tage voller Ehrfurcht erzählt wird: Die Geschichte vom »Teufel von Hjalta-Stad«.
© Wikimedia Commons
Das Ereignis soll sich im Jahre 1750 in der kleinen schwedischen Gemeinde Hjalta-Stad ereignet haben und wurde zu einer der berühmtesten Geistererscheinungen des Landes. Belegt wird die Geschichte durch den Sheriff Hans Wium, der im Herbst 1750 in einem Brief an den Bischof Haldorr Brynjolfsson über die damit verbundenen rätselhaften Vorkommnisse in der Gemeinde berichtet. In diesem Schreiben informiert er den Bischof über unheimliche Begegnungen mit einem Wesen, die nicht nur einige Dutzend Menschen sondern auch er persönlich gehabt haben will. Auf die Frage, wer er denn sei, soll das Phantomwesen geantwortet haben:„Anfangs wurde ich Luzifer genannt aber jetzt nennt man mich Teufel und Feind."

Kommentar:


Life Preserver

Poltergeist-Phänomen in schottischem Haus: Polizei überfordert, schaltet Kirche ein

Die schottische Polizei hat eine Serie von paranormalen Vorkommnissen in einem Haus in Rutherglen (South Lanarkshire) untersucht und musste am Ende resignieren. Was die Beamten dort erlebten, rüttelte gewaltig an ihrem bisherigen Weltbild und zwang sie, die Kirche um Hilfe zu bitten.
© Google Street
Die Straße in Rutherglen, in der das »Poltergeist-Haus« steht
Den Berichten zufolge hatte sich eine Mutter, die mit einem Sohn im Teenageralter in dem Haus lebt, am 8. und 9. August an die örtliche Polizei gewendet, weil sie nach einer Reihe von unerklärlichen und teilweise gewalttätigen Paraphänomenen in dem Gebäude keinen anderen Ausweg mehr sah. Die Polizeibeamten, die sich vor Ort in dem Haus umsahen, glaubten zunächst, dass psychische Probleme in der Familie Ursache für die gemeldeten »Phänomene« sein könnten. Tatsächlich erlebten die Beamten aber selbst während der Untersuchung des Falles in dem Haus derart massive Poltergeistaktivitäten, dass sie sich mit der Situation völlig überfordert sahen und um Unterstützung von der katholischen Kirche baten.

Kommentar: Die verborgene Hand des kosmischen Tricksters: Höchste Fremdartigkeit und die paranormale Natur des UFO Phänomens


Wolf

Hellsichtiger Junge und seine Mutter im US-Staat Mississippi haben geisterhafte "Mitbewohnerin"

© Fernando Calvo
Symbolbild
Die US-Amerikanerin Jamie aus Mississippi hat eine seltene Gabe: Sie kann Geister sehen. Und diese besondere Begabung hat sie scheinbar auch an ihren kleinen Sohn vererbt.

Sie berichtet, dass sie nicht nur Geister sehen, sondern sie auch spüren kann, wenn sie in ihrer Nähe sind. Jamie hatte vor ein paar Jahren ihr erstes Kind bei einer Fehlgeburt verloren und ihr zweites, ein dreijähriger Junge, hat die Fähigkeit offenbar von ihr vererbt bekommen, ebenfalls Wesen aus einer anderen Welt sehen zu können.

Als sie und ihr Mann vor über einem Jahr ein Haus kauften, fiel ihnen zunächst überhaupt nichts Ungewöhnliches auf. Nachdem sie bereits einige Monate in dem neuen Haus wohnten, kam eines Tages ihr Sohn zu ihr und sagte, dass er Angst in seinem Zimmer habe, weil ein fremdes Mädchen darin leben würde. Als die Mutter Einzelheiten wissen wollte, erklärte der Dreijährige, dass das Mädchen tot sei. Sie wäre vom Dach gestürzt und hätte sich dabei das Genick gebrochen.

Target

Neuer origineller Kornkreis im oberbayrischen Mammendorf entdeckt

Mammendorf (Deutschland) - Nachdem bereits in den Vorjahren im sogenannten Fünfseenland immer wieder teils spektakuläre Kornkreise entdeckt worden waren, wurde nun auch in diesem Jahre eine große und schöne Kornkreisformation im oberbayerischen Mammendorf entdeckt.
© Sebastian Blum (via CropCircleConnector.com)
Luftbild der Kornkreisformation von Mammendorf.
„Bislang liegen mir erst relativ wenige Informationen über den Kornkreis vor“, berichtet der deutsche Kornkreisforscher Andreas Müller. „Zuerst bekannt wurde die Entdeckung durch eine Meldung auf der englischen Kornkreisseite CropCircleConnector.com mit ersten Luftbildaufnahmen vom vergangenen Montag, den 25. Juli 2016. Das ist auch der Zeitpunkt, an dem offenbar auch der Bauer die Formation in seinem Feld zum ersten Mal entdeckt hatte.“

Kommentar:


Grey Alien

Mehr als 60 Schulkinder erleben UFO-Nahbegegnung: Neue Doku über den Ruwa-Vorfall in Simbabwe

Ruwa (Simbabwe) - Der Vorfall gehört zu den vielleicht wichtigsten Ereignissen in der Geschichte der modernen UFO-Forschung - ist aber in der Öffentlichkeit schnell in Vergessenheit geraten und nur noch direkt Interessierten ein Begriff: Am 16. September 1994 wollen mehr als 60 Schüler der Ariel Primary School in Ruwa, Simbabwe, nicht nur die Landung scheibenförmiger Flugobjekte auf dem Gelände der Schule beobachtet haben, sondern auch Insassen dieses UFOs aus direkter Nähe gesehen und mit diesen kommuniziert haben. Mehr als 20 Jahre später hat sich ein Filmteam auf die Suche nach den Ereignissen und Augenzeugen von damals gemacht und steht jetzt vor der Fertigstellung der Dokumentation des „Ariel Phänomens“.

Zeugenskizze des sogenannten Ruwa-Vorfalls 1994 in Simbabwe
Grundlage der Dokumentation The Ariel Phenomenon ist die damalige Berichterstattung eines BBC-Kriegsberichterstatters, die Untersuchungen des Harvard-Psychiaters und Pulitzer-Preisträgers Dr. John E. Mack sowie die damaligen Untersuchungen und Interviews mit den Schülern durch UFO-Forscher und - das macht die Dokumentation so besonders wertvoll - die aktuellen Aussagen und Erinnerungen zahlreicher dieser Augenzeugen von heute.

Kommentar:



Question

Rätselhafte Aufnahmen: Metall-Mann von Falkville fotografiert - Schneller als jeder Mensch

Während es Berichte von Augenzeugen über Begegnungen mit Außerirdischen wie Sand am Meer gibt, sind ernstzunehmende Bildaufnahmen von diesen Wesen so gut wie gar nicht vor- handen. Es gibt aber einen Fall aus dem US-Bundesstaat Alaba- ma, der da eine große Ausnahme macht.
© Jeff Greenhaw
Es war der Abend des 17. Oktober 1973 und Jeff Greenhaw, Polizeichef von Falkville in Alabama, bereitete sich gerade mit seiner Frau zur wohlverdienten Nachtruhe vor, als ihn kurz nach 22.00 Uhr ein Notruf erreichte, der sein Leben für immer veränderte. Der Anruf kam von einer hysterischen - und bis zum heutigen Tag anonym gebliebenen - Frau, die behauptete, dass ein unbekanntes Flugobjekt gerade außerhalb der Stadt auf dem Grundstück des Nachbarn Bobby Summerford gelandet wäre. Der 26-Jährige schnappte sich seine Schlüssel, Hand- schellen, Revolver und zusätzlich noch seine Polaroid-Kamera für den Fall, dass es vielleicht tatsächlich etwas gäbe, das sich auf Foto festzuhalten lohnt. Dann sprang er in seinen Wagen, schaltete den Funk ein und beging sich zu dem Ort der vermeintlichen UFO-Landung.

Als er dort ankam, suchte er zu Fuß die Gegend ab aber er konnte nichts Außergewöhnliches entdecken. Deshalb beschloss er, die Umgebung noch mal kurz mit dem Wagen abzufahren und dann umgehend wieder nach Hause zurückzukehren. Greenhaw passierte Summerfords Grundstück, doch auch hier konnte er in der Dunkelheit nichts Ungewöhnliches erkennen und so entschied er, eine letzte Kontrollfahrt über einen schmalen Kiesweg bevor er die Rückfahrt antrat. Und dort passierte es: Etwa hundert Meter vor ihm sah er eine schemenhafte Figur rund 20 Meter neben der Straße im Dunkeln stehen. Er stieg aus seinem Wagen, weil er zunächst dachte, dass vielleicht jemand eine Panne hatte und Hilfe benötigen würde. Der Polizist rief der Dunklen Gestalt zu, ob alles in Ordnung sei aber er erhielt keine Antwort. Also fuhr er näher ran und als er nur noch fünf Meter von ihr entfernt war, erfasste er sie mit den Scheinwerfern seines Wagens und er spürte, dass irgendetwas nicht zu stimmen schien.

UFO

Ufo über New York aufgenommen? - Objekt bewegte sich mehrere Stunden lang über New York

Bei diesem mysteriösen Video werden sofort Erinnerungen an den Science-Fiction-Film "Independence Day" wach: Ein großes schwarzes Flugobjekt schwebt über New York. Handelt es sich dabei wirklich um ein Ufo?
© secureteam10 / YouTube
New York - Immer wieder kommt es auf der ganzen Welt zu ungewöhnlichen Berichten, dass Menschen angeblich ein Ufo am Himmel gesehen haben wollen.

Wie der britische Mirror berichtet, starrte diesmal ein Mann aus New York ungläubig nach oben. Kurzerhand schnappte er sich eine Videokamera, setzte sich auf sein Motorrad und fuhr dem großen schwarzen Ding am Himmel hinterher.

Nun beschäftigen sich nun die Ufo-Experten von "Secure Team 10" mit dem rätselhaften Video, welches auf der Brücke, die New York mit New Jersey verbindet, aufgenommen wurde.

Kommentar: Für weitere Informationen über die Wahrheit und Lügen hinter dem UFO-Phänomen und anderen paranormalen Ereignissen empfehlen wir das Buch High Strangeness - Hyperdimensions and the Process of Alien Abduction (nur die ersten Kapitel sind ins Deutsche übersetzt) und die Buchreihe Die Welle von Laura Knight-Jadczyk (Band 1-5 sind auf Deutsch als Buch erhältlich und Band 8 als Online-Ausgabe). Alle unsere Bücher sind natürlich auch auf Amazon und im Kindle-Format erhältlich.


Black Magic

Weltweiter Anstieg von dämonischer Besessenheit? Psychopathen an der Macht und die Tore der Hölle


Thippawan “Pui” Chaphupuang gab bekannt, dass ein “Pop” - ein kannibalistischer Geist in thailändischer Folklore - gekommen war, um von ihr Besitz zu ergreifen, während sie in einer Fernsehshow in Thailand interviewt wurde.
Existieren Dämonen wirklich? Wenn Sie nicht besonders an spirituellen Themen interessiert sind, mag dies eine sehr seltsame Frage für Sie sein. Vielleicht begrenzen sich Ihre bisher einzigen Begegnungen mit "dämonischer Besessenheit" auf Hollywood Horrorfilme. Das Thema "Dämonen" wird in unserer sehr verweltlichten Gesellschaft heutzutage einfach nicht oft aufgebracht, und sogar in den meisten Kirchen wollen die Leute nicht wirklich darüber sprechen, obwohl die Evangelien voller Geschichten über Jesus sind, der Dämonen austreibt. Die Dinge, die Sie unten lesen werden, sind ziemlich beunruhigend. Vor der Zeit des Internets waren die Menschen solchen Dingen einfach nicht ausgesetzt, weil sie nicht in den Abendnachrichten plötzlich auftauchten oder während der Hauptsendezeiten im Fernsehen erschienen. Doch dank YouTube können heutzutage Geschehnisse, die normalen Leuten auf der anderen Seite des Planeten wiederfahren, schnell viral werden und sich überall auf dem Planeten verbreiten.

Der erste Vorfall zum Beispiel, den ich Ihnen vorstellen möchte, kommt aus Thailand. Erst kürzlich wurde ein thailändisches Model mit Namen Thippawan "Pui" Chaphupuang live im Fernsehen interviewt, als sie auf bizarre Art einen Thai-Geist zu manifestieren begann, der als "Pop" bekannt ist ...
Dreizehn Minuten nachdem das Interview begonnen hatte, kündigte Thippawan "Pui" Chaphupuang an, dass ein "Pop" - ein kannibalistischer Geist der thailändischen Folklore - gekommen war, um von ihr Besitz zu ergreifen.

Pui schlüpfte dann in Pop, als der Moderator dem 'Geist' Fragen stellte, weshalb er weiterhin junge Frauen besetzte.

Einer Internet-Übersetzung zufolge fragte er Pop: "Warum kannst du sie nicht verlassen?"

Worauf der Geist mit einer seltsamen Stimme antwortete: "Jemand hat mich hergeschickt!"

Die Wesenheit, die Puis Körper zu besitzen schien, weigerte sich zu sagen, wer sie gesandt hatte. Und sie verlangte Schweineblut, während die Frau sich krümmte und seltsam kreischte.

Kommentar: In Malachi Martins aufsehenerregendem Buch Hostage to the Devil über dämonische Besessenheit und Exorzismus zitiert er eine Geschichte, die in China während des Zweiten Weltkrieges geschah, als japanische Soldaten en masse Gräueltaten an Zivilisten begingen. Diesem Übel vorangegegangen war ein Fall dämonischer Bessenheit, bei dem ein Geistlicher und seine Freunde Zeugen waren, welcher eine andere Dimension von Übel wiederzugeben schien, der jedoch auch irgendwie mit dem Gemetzel und der Brutalität des Krieges zusammenhing.

Ist es möglich, dass die Entfesselung von US-Stellvertretertruppen wie ISIS, dem Regiment Asow und sehr viele andere psychopathische Mördergruppen Teil desselben Prozesses und der Entfesselung des Bösen sind, auf das sich obiger Artikel bezieht? Und dass dies auch während des Zweiten Weltkrieges in China und anderswo stattgefunden zu haben scheint?

Schauen Sie sich folgende englische Artikel an und lesen Sie dann den entsprechenden Abschitt aus Hostage to the Devil. Und dann entscheiden Sie für sich selbst:
Als der Suchtrupp den leerstehenden Getreidespeicher erreichte, der unter den Einheimischen als Puh-Chi (Ein Fenster) bekannt ist, war die Bombardierung von Nanking auf dem Höhepunkt. Der Nachthimmel war hell von weißglühenden Leuchtgeschossen und voller Explosionen. Die japanischen Brandstifter verwüsteten die Holzhäuser von Nanking. Es war der 11. Dezember 1937 um etwa 10 Uhr abends. Das Jangtse-Delta war den ganzen Weg bis zum Meer in japanischer Hand. Von Shanghai an der Küste bis innerhalb zwei Meilen von Nanking war ein verwüstetes Gebiet, in dem der Tod sich wie eine dauerhafte Stimmung niedergelassen hatte. Nanking war die Nächste auf der Liste der Angreifer. Und schutzlos. Der 13. Dezember sollte ihr Todestag werden.

Seit einer Woche suchte die Polizei eines südlichen Bezirks von Nanking nach Thomas Wu. Die Anklage: Mord an mindestens fünf Frauen und zwei Männern unter den abscheulichsten Umständen: Thomas Wu, so ging die Geschichte, hat seine Opfer hingestreckt und ihre Körper gegessen. Am Ende einer Woche der fruchtlosen Suche schickte Pater Michaell Strong, der Missionarspfarrer des Bezirks, der Thomas Wu getauft hatte, unerwartet eine Nachricht, dass er den Gesuchten in dem scheunenartigen Puh-Chi gefunden hätte. Aber der Polizeichef verstand die Mitteilung, die ihm Father Michael geschickt hatte, nicht: "Ich führe einen Exorzismus durch. Bitte geben Sie mir etwas Zeit." *

* Dies ist der einzige Exorzismus, über den in diesem Buch berichtet wird, für den ich kein Protokoll habe und keine ausführlichen Interviews durchführen konnte. Meine einzige Quelle war Pater Michael selbst, der mir diese Ereignisse erzählte und mir erlaubte, seine Tagebücher zu lesen.

Die Haupttür des Puh-Chi war angelehnt, als der Polizeichef eintraf. Eine kleine Ansammlung von Männern und Frauen standen da und schauten zu. Sie konnten Pater Michael in der Mitte des Raumes stehen sehen. In einer Ecke war eine weitere Figur: ein junger nackter Mann, der urplötzlich von einem unnatürlichen Aussehen hohen Alters erfasst worden war, mit einem langen Messer in seiner Hand. Auf dem Regal, das die inneren Wände des Lagerhauses säumte, lagen Reihen um Reihen nackte Leichen in verschiedenen Zuständen von Verstümmelung und Verwesung.

"DU!!" schrie der nackte Mann, als der Polizeichef sich seinen Weg mit seinen Ellbogen zur Tür kämpfte. "DU willst MEINEN Namen wissen!" Die Worte "du" und "meinen" trafen den Polizisten wie zwei geballte Fäuste in die Magengrube. Er sah, wie der Priester sichtbar in sich zusammenfiel und zurücktaumelte. Und dennoch war es die Stimme, die den Polizeichef sich wundern ließ. Er hatte Thomas Wu gekannt. Nie hatte er ihn mit so einer Stimme sprechen hören.

"Im Namen Jesu Christi", begann Michael schwach, "befehle ich dir . . ."

"Raus hier! Zur Hölle - raus hier, du dreckiger alter Eunuch!"

"Du wirst Thomas Wu freigeben, böser Geist, und..."

"Ich nehme ihn mit mir, Zwerg", ertönte die Stimme von Thomas Wu. "Ich nehme ihn mit mir. Und keine Macht irgendwo, nirgendwo, hörst du mich, kann uns aufhalten. Wir sind so stark wie der Tod. Niemand stärker! Und er will mitkommen! Hörst du mich? Er will!"

"Sag mir deinen Namen ..."

Der Priester wurde von einem plötzlichen Brüllen unterbrochen. Niemand der Anwesenden konnte später sagen, wie das Feuer angefangen hatte. Ein Brandstifter? Ein Funke, der durch den Wind vom brennenden Nanking herübergeweht worden ist? Es glich einem plötzlichen, lärmenden Überfall aus dem Hinterhalt, der auf ein stilles Signal hin losgegangen war. In einem Blitz ist das Feuer aufgelodert, wie ein lebendes rotes Kraut um die Seiten des Lagerhauses fließend, am geschwungenen Dach entlang und über den Holzfußboden bei den Wänden.

Der Polizeichef befand sich bereits drinnen, und er griff Pater Michael am Arm und zog ihn nach draußen.

Die Stimme von Wu verfolgte sie über den Lärm hinweg: "Es ist alles eins. Narr! Wir sind alle das Gleiche. Waren es immer. Immer."

Michael und der Polizeichef befanden sich inzwischen draußen und drehten sich um, um zu lauschen.

"Es gibt nur einen von uns. Einen ... "

Der Rest des Satzes wurde in einem plötzlichen Ausbruch flammenden Gebälks verschluckt.

Nun verdunkelte sich das Glasrechteck des einzigen Fensters mit Rauch und Ruß. In wenigen Minuten würde es unmöglich sein, überhaupt etwas zu sehen. Michael taumelte hinüber und spähte hinein. Für einen Augenblick konnte er Thomas' Gesicht wie ein schreckliches Bild unbeweglicher, grinsender Qual am Fenster kleben sehen, ein zum Leben erwachter Alptraum von Hieronymus Bosch.

Lange, schnell peitschende Flammenzungen leckten an Thomas' Schläfen, Hals und Haar. Durch das Zischen und Knistern des Feuers hindurch konnte Michael Thomas lachen hören, doch sehr undeutlich, fast unvernehmbar für das Ohr. Zwischen den Flammen konnte er die Regale mit ihrer grau-weißen Leichenlast erblicken. Einige schmolzen. Einige brannten. Augen sickerten aus Höhlungen wie aus zerbrochenen Eiern. Haar brannte in kleinen Büscheln. Zuerst Finger und Zehen sowie Nasen und Ohren, dann ganze Gliedmaßen und Rümpfe schmolzen und wurden schwarz. Und der Gestank! Gott! Dieser Gestank!

Dann zerbrach die Beständigkeit von Thomas' Grinsen; sein Gesicht schien von einem anderen Gesicht mit einem ähnlichen Grinsen verdrängt zu werden. In der Höchstgeschwindigkeit eines Kaleidoskops kamen eine lange Abfolge von Gesichtern und verschwanden wieder, eines nach dem anderen flackerte auf. Alle grinsend. Alle mit dem "Kains Daumenabdruck am Kinn", wie Michael das Mal beschrieb, das ihn für den Rest seines Lebens verfolgte. Jedes Paar an Lippen war zu der grinsenden Form von Thomas' letztem Wort gerundet: "Einen!" Gesichter und Ausdrücke, die Michael nie gekannt hatte. Einige, die er sich vorstellte, kannte er. Einige, die er kannte, stellte er sich vor. Einige hatte er in Geschichtsbüchern, auf Gemälden, in Kirchen, in Zeitungen, in Alpträumen gesehen. Japaner, Chinesen, Burmesen, Koreaner, Briten, Slaven. Alt, jung, bärtig, glattrasiert.

Schwarz, weiß, gelb. Männlich, weiblich. Schneller. Schneller. Alle grinsten das selbe Grinsen. Mehr und mehr und mehr. Michael fühlte sich selbst eine nicht endenwollende Bahn an Gesichtern hinabrasen, Jahrzehnte und Jahrhunderte und Jahrtausende zogen an ihm vorbei, bis die Geschwindigkeit sich endlich verlangsamte und das letzte Gesicht erschien, von Hass verzerrt, sein Kinn nur ein einziger großer Daumenabdruck.

Nun war das Fenster vollkommen schwarz, Michael konnte nichts sehen. "Kain ..." begann er schwach zu sich selbst zu sagen. Doch eine stichartige Erkenntnis hielt das Wort in seiner Kehle an, so als ob jemand ihm in sein inneres Ohr gezischt hätte: "Wieder falsch, Narr! Kains Vater. Ich. Der kosmische Vater der Lügen und der kosmische Herr des Todes. Vom Anbeginn des Anbeginns. Ich ... Ich ... Ich ... Ich... Ich..."

Michael fühlte einen scharfen Schmerz in seinem Brustkorb. Eine starke Hand lag um sein Herz, erstickte seine Bewegung und ein unerträgliches Gewicht lag auf seiner Brust, krümmte ihn vornüber. Er hörte das Blut in seinem Kopf pochen und dann laute, brüllende Winde. Ein blendender Lichtblitz explodierte vor seinen Augen. Er sackte zu Boden.

Starke Hände pflückten Michael gerade noch rechtzeitig vom Fenster fort.

Das Lagerhaus war nun ein Inferno. Mit einem reißenden Krach stürzte das Dach ein. Die Flammen schossen triumphierend in die Höhe und leckten an den äußeren Wände, brannten und fraßen begierig.

"Bringen Sie den alten Mann von hier fort!" schrie der Polizeichef durch den Qualm und den Gestank. Sie alle wichen zurück. Michael, der über die Schulter eines Mannes geworfen war, stammelte und schluchzte unverständlich. Der Polizeichef konnte seine Worte kaum ausmachen: "Ich habe versagt... Ich habe versagt... Ich muss zurückgehen. Bitte... Bitte... muss zurück... nicht später... bitte..."

Als sie Michael ins Krankenhaus brachten, war er in einem kritischen Zustand. Neben Verbrennungen und einer Rauchvergiftung hatte er einen kleinen Herzanfall erlitten. Und bis zum folgenden Abend verblieb er weiterhin im Delirium.

Vor dem Fall von Nanking wurde er von dem getreuen Polizeichef und einigen Gemeindemitgliedern herausgeschmuggelt. Sie schlugen sich Richtung Nordwesten durch, gerade noch dem sich zuziehenden japanischen Netz entkommend.

Am 14. Dezember ließ der japanische Führungsstab 50.000 seiner Soldaten auf die Stadt los, mit dem Befehl, jede lebende Person zu töten. Die Stadt wurde zu einem Schlachthaus. Ganze Gruppen von Männern und Frauen wurden für Bajonett- und Maschinengewehr-Übungen benutzt. Andere wurden lebendig verbrannt oder langsam in Stücke geschnitten. Ganze Reihen an Kindern wurden von mit Samurai-Schwertern schwingenden Offizieren enthauptet, die miteinander wetteiferten, um zu sehen, wer die meisten Köpfe mit einem Schwung des Schwerts abschlagen konnte. Frauen wurden von den Todesschwadronen vergewaltigt, dann getötet. Föten wurden lebendig aus Mutterleibern gerissen, zerstückelt und an die Hunde verfüttert.

Insgesamt wurden über 42.000 Menschen ermordet. Der Tod umhüllte Nanking, so wie er das gesamte Yangtze-Delta in seinen Klauen hatte. Tiere und Feldfrüchte starben und verrotteten in den Feldern.

Es war als wäre jener Geist, "der Kosmische Herr des Todes", mit dem sich Michael im Mikrokosmos von Thomas Wus grausigem Leichenhaus in den Vororten von Nanking angelegt hatte, über alle Lande losgelassen worden. In den welterschütternden Ereignissen der Kriegsjahre wurde eine spezielle Art von Grausamkeiten freie Zügel gelassen, die sich selbst auf Hunderte von Tausenden mit dem Stich absoluter, unwiderstehlicher Autorität eingeprägt haben. Tod war die stärkste Waffe. Er schlichtete alle Uneinigkeiten darüber, wer der Meister war. Und letztendlich beanspruchte er alle als seine Opfer, wobei er jeden auf gleiche Stufe stellte. Im Krieg, wo der Tod der Sieger war, versuchte man ihn auf seiner Seite zu haben.