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Do, 09 Dez 2021
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Flugverkehrskontrolle in Chengdu: UFO sucht chinesischen Flughafen heim?

ufo, china
© unbekannt
Foto vom angeblichen UFO über dem Flughafen in Chengdu
Am Dienstag wurde beim Flughafen Shuangliu im südwestchinesischen Chengdu eine Flugverkehrskontrolle vorgenommen. Im Internet kursiert das Gerücht, dass ein UFO dafür verantwortlich sein könnte.

Foto vom angeblichen UFO über dem Flughafen in Chengdu Die Verkehrskontrolle wurde am Dienstag zwischen 11.20 bis 12.30 Uhr beim Flughafen in Chengdu durchgeführt. Drei Flüge wurden deswegen gestrichen, bei 33 anderen kam es zu Verspätungen. Diese Nachricht wurde bereits von der Flughafenleitung sowie dem Amt für Flugverkehrskontrolle der Provinzhauptstadt von Sichuan bestätigt.

Doch viele fragen, was zu dieser Sondermaßnahme geführt hat. Die Flugkontrolle ist offenbar nicht auf eine schlechte Wetterlage zurückzuführen. So kursieren im chinesischen Internet die Gerüchte wie "Beim Flughafen Shuangliu in Chengdu ist vermutlich wegen UFO-Sichtung eine Flugverkehrskontrolle eingesetzt worden." Dies wurde gestern vor allem auf Weibo, dem chinesischen Pendant zu Twitter, eines der heißesten Themen.

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BBC präsentiert DNA-Analyse von angeblicher Yeti-Hand

Yeti-Finger, angeblicher
© BBC
Der angebliche "Yeti-Finger".
London/ England - Ein Ende der 1950er Jahre aus einem Himalaya-Kloster gestohlener, mumifizierter Finger, der Teil einer dort aufbewahrten angeblichen Yeti-Hand sein soll und jahrzehntelang als verschollen galt, wurde 2008 in einem Londoner Museum ausfindig gemacht und einer DNA-Analyse durch schottische Wissenschaftler unterzogen. Jetzt hat die BBC die Ergebnisse der Analyse veröffentlicht. Das Ergebnis: Der Finger stammt nicht von einem Yeti sondern von einer menschlichen Hand. Die Kontroverse um die Yeti-Hand ist damit jedoch noch nicht vorbei.

Die Geschichte des aus Nepal herausgeschmuggelten angeblichen Yeti-Fingers liest sich wie die Vorlage zu einem Spionageroman: 1957 finanzierter der US-Ölmagnat Tom Slick eine Reihe von Himalaya-Expeditionen auf der Suche nach dem Yeti. Auf einer dieser Expeditionen erfuhr der Forscher Peter Byrne, dass in der Abtei von Pangboche die mumifizierte Hand eines Yetis aufbewahrt werde. Tatsächlich konnte er wenig später besagte Hand im Kloster selbst in Augenschein zu nehmen.

Seine Anfrage, die Hand oder auch nur Teile davon zu erhalten, wurde mit dem Hinweis auf einen Fluch, der das Kloster ereile, sollte die Hand die Mauern verlassen, von den Mönchen abgelehnt. Zurück in London trafen sich Slick und Byrne mit dem Primatologen Dr. William Osman Hill, der Byrne einen menschlichen Finger übergab, den dieser bei einem weiteren Besuch im Pangboche-Kloster gegen einen der Finger der Yeti-Hand austauschen sollte.

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USA: UFO-Petitionen sollen wiederholt werden

Washington/ USA - 30 Tage lang konnten zwei Online-Petitionen, die sich erneut um die Offenlegung des UFO-Wissens der US-Regierung bemühten, unterzeichnet werden. Bis Ende Dezember 2011 hätten auf diese Weise mindestens 25.000 Unterschriften zusammenkommen müssen, um eine offizielle Reaktion der US-Regierung zu erwirken. Nur wenige Tage vor Ablauf der Zeichnungsfrist steht fest, dass dieses Ziel aufgrund mangelnder Unterschriften in beiden Fällen wahrscheinlich deutlich verfehlt werden wird. Der Grund könnte jedoch weniger in mangelndem Interesse an den Petitionen sondern an technischen Problemen des Internetportals des Weißen Hauses zur Eingabe und Unterzeichnung der Online-Petitionen liegen. Nachdem diese Probleme nun behoben sind, sollen beide Petitionen nach Ablauf der Zeichnungsfrist erneut eingereicht werden.
weißes haus, we the people, petition
© whitehouse.gov

Während die "Disclosure II - The Rockefeller Petition", die von dem Exopolitik- und Disclsoure-Lobbyisten Steve Bassett und seiner "Paradigm Research Group" (PRG; paradigmresearchgroup.org) eingereicht wurde (...wir berichteten) bislang (26.12.2011) nur knapp 2.700 Unterschriften zusammenbekam, brachte es die "Need to Know"-Petition des US-Historikers Richard Dolan (...wir berichteten) auf keine 2.000 Singnaturen.

Zuvor hatte Bassetts erste Petitionseingabe schon binnen weniger Tage mehrere Tausend Unterschriften zusammen und konnte bis Ablauf der Zeichnungsfrist mehr als doppelt so viele Unterschriften zusammentragen, wie für eine offizielle Reaktion der Obama-Administration notwendig war.

Wie Steve Bassett nun am 24. Dezember 2011 in einer Erklärung berichtet, habe die Internetseite des Petitionsportals des Weißen Hauses "We the People" (whitehouse.gov/petitions) "gravierende technische Probleme" erlebt. "Viele Tausende Menschen hatten Probleme damit, sich überhaupt anzumelden und/oder die gelisteten Petitionen zu unterzeichnen." Alleine Bassetts PRG habe "Unmengen an E-Mails von verärgerten und frustrierten Zeichnungswilligen erhalten". Zeitweise sei die Seite sogar vollständig "wegen Wartungsarbeiten" offline gewesen.

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Mysteriöse Metallkugel in Afrika vom Himmel gefallen

In der Nähe eines kleinen Dorfes in Namibia ist eine Metallkugel eingeschlagen. Niemand weiß, woher sie kommt. Jetzt untersucht die Nasa den Fall.
metallkugel
© APF/AFP
Wer hat diese Kugel verloren? Gefunden wurde das Sechs-Kilo-Geschoss ohne Absender in Afrika

Eine wahrscheinlich vom Himmel gefallene Metallkugel gibt den Behörden Namibias Rätsel auf.

Die sechs Kilogramm schwere Kugel mit einem Durchmesser von rund 35 Zentimetern wurde nahe eines Dorfes im Norden des Landes, rund 750 Kilometer von der Hauptstadt Windhoek entfernt, gefunden, wie der Leiter der Kriminaltechnik des Landes, Paul Ludik, sagte. „Dorfbewohner und Beamte einer nahegelegenen Polizeistation haben mehrere kleine Explosionen in rund drei Kilometern Entfernung gehört. Fünf Tage später haben sie dann das runde Metallobjekt gefunden.“

Die Kugel sei innen hohl und bestehe aus zwei zusammengeschweißten Hälften, sagte Ludik. Sie sei 18 Meter von dem Punkt entfernt gefunden worden, wo sie aufgeschlagen sei - einem 33 Zentimeter tiefen und knapp vier Meter weiten Krater. Die Kugel wurde demnach bereits Mitte November gefunden, in den letzten Wochen aber zunächst noch untersucht.

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Studie: "Körperbild auf dem Turiner Grabtuch ist nicht erklärbar"

Turiner Grabtuch, Negativansicht
© 1978 Barrie M. Schwortz Collection, STERA, Inc.
Negativ-Ansicht der Gesichts- und Rückseite des Turiner Grabtuchs. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.)

Frascati/ Italien - Fünf Jahre lang haben Wissenschaftler der nationalen italienischen Energie- und Umweltagentur (ENEA) dem Turiner Grabtuch gewidmet und kommen in ihrem nun vorgelegten Abschlussbericht von 2010 zu dem Schluss, dass es für die Merkmale des Abbildes auf dem Grabtuch, das den Körperabdruck eines Gekreuzigten zeigt, das seit Jahrhunderten von Gläubigen als Grabtuch Christi verehrt und von Kritikern als aufwändiger Schwindel bezeichnet wird, selbst mit modernsten Mitteln und Technologie nicht reproduziert werden können.

In ihren Experimenten haben die Forscher um Paolo Di Lazzaro, Daniele Murra, Enrico Nichelatti und Antonino Santoni die Verfärbungen auf bzw. in dem Leinen untersucht, durch die sich der Körperabdruck auf dem Leinen abzeichnet. Ziel der Experimente war es "zu verstehen, wie dieses Abbild auf dem Grabtuch auf eine Art und Weise entstehen konnte, dass dieses bis heute eine derart große und radikale Herausforderung (für die Wissenschaft) darstellt. (...) Wir wollten jene physischen und chemischen Prozesse identifizieren, die zu einer Verfärbung von Leinen führt, wie wir sie auf dem Turiner Grabtuch sehen", so die Wissenschaftler.

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Zwei Kornkreise im Winter in Mexiko und England

Kornkreis Mexiko
© Tercer Milenio, jaimemaussan.tv
Luftbild: Kornkreisformation nahe Tlapanaloya in Mexiko.
Saarbrücken/ Deutschland - Kornkreise im hiesigen Winter sind an und für sich schon eine seltene Erscheinung und finden sich zu dieser Jahreszeit für gewöhnlich in südlichen Gefilden. Während die Ende November entdeckte Kornkreisformation tatsächlich auch in Mexiko gefunden wurde, befindet sich die andere jedoch in einem Feld im klassischen Kornkreis-Mutterland England. Hierbei dürfte es sich um den bislang spätesten Kornkreis handeln, der je in der südenglischen Grafschaft Wiltshire entdeckt wurde.

"Während es sich bei den bislang in Mexiko seit 1977 dokumentierten Kornkreisen lediglich um relativ einfache Einzelkreise und Kreis-Ringformationen gehandelt hatte, stellt die neue Formation Mexiko die bislang erste geometrisch komplexere, abbildhafte Kornkreisformation in dem nordamerikanischen Land dar, die bislang entdeckt wurde", kommentiert der deutsche Kornkreisforscher Andreas Müller die Entdeckung, der mit "ICCA - The International Crop Circle Archive" (kornkreise-forschung.de) eines der weltweit umfangreichsten Archive zum Thema führt.

UFO

Offiziell bestätigt: Es gibt geheime deutsche UFO-Akten

Stellungnahme Ministerium für Inners bez. UFOs
© degufo.de
Antwortschreiben vom Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen. (Klicken Sie auf die Abbildung, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.)
Berlin/ Deutschland - Was UFO-Forscher seit Jahrzehnten vermuten und bundesdeutsche Ministerien und Behörden immer wieder abstritten, konnte nun durch Forscher der Deutschsprachigen Forschungsgesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO) offiziell bestätigt werden: Eine ressortübergreifende Institution des Bundes verwaltet Akten über die Sichtungsmeldungen unbekannter fliegender Objekte im Luftraum der Bundesrepublik Deutschland. Eine Freigabe dieser Akten zur zivilen Erforschung der in diesen Akten beinhalteten Sichtungen unidentifizierter Flugobjekte und deren und Untersuchungsergebnisse ist allerdings nicht zu erwarten.

In den vergangenen 40 Jahren der UFO-Forschung in Deutschland stellten verschiedene UFO-Forschungsgesellschaften und Privatpersonen mehrfache Anfragen an das Bundesverteidigungsministerium, ob irgendjemand oder irgendeine Institution in der Bundesrepublik Deutschland für die Sammlung und Nachverfolgung von UFO-Sichtungen im bundesdeutschen Luftraum verantwortlich ist und ob es dafür eine Meldestelle gibt. Die Anfragen enthielten außerdem die konkrete Frage darüber ob UFO-Archive innerhalb des Verteidigungsministeriums vorliegen. Immer wieder wurden diese Anfragen negativ bescheinigt.

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Video-Bericht zur Gerichtsverhandlung über den UFO-Bericht des Deutschen Bundestages

Gerichtsverhandlung UFO-Wissen dts Regierung
© exopolitik.org
Der Kläger Frank Reitemeyer und seine Anwalt vor der Gerichtsverhandlung am 1. Dezember 2011 vor dem Verwaltungsgericht Berlin.
Berlin/ Deutschland - Am vergangen Donnerstag gab das Verwaltungsgericht Berlin der Klage von Frank Reitemeyer statt: Dieser hatte Einsicht in eine bislang vom Deutschen Bundestag geheim gehaltene Ausarbeitung des Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestags über UFOs und "Die Suche und außerirdischem Leben" durch die Regierung der BRD, gefordert (...wir berichteten, s. Links). Ein Kamerateam von Exopolitik Deutschland war vor Ort und berichtet...
"Ich will Fakten wissen und mich stört, dass in Frankreich, England, USA, Kanada die Bürger die UFO-Akten einsehen können und ich als Deutscher von meiner deutschen Regierung nicht informiert werde", erläutert Reitemeyer die Beweggründe für seine Klage. "Es ist also so eine krasse Diskrepanz. Wenn man sich das mal vorstellt: In Frankreich wird ein Staatsbürger automatisch von seiner Regierung informiert, weil die Regierung die UFO-Akten auf die Webseite der Weltraumbehörde stellt, also offiziell auf den Regierungsseiten sich die Dokumente befinden, jeder kann sich die ansehen, kostenlos zu Hause. Ich als Deutscher in Deutschland muss also Faxe abschicken, Telefonate führen, Klage einreichen. Das ist mit Kosten und Stress verbunden, und das finde ich nicht korrekt."

UFO

"Need-to-Know": US-Historiker Richard Dolan unternimmt weiteren Versuch einer UFO-Petition

Bild
Washington/ USA - Nahezu zeitgleich mit dem Exopolitik- und Disclsoure-Lobbyisten Steve Bassett (...wir berichteten), genauer gesagt sogar einen Tag zuvor, hatten auch der US-Historiker Richard Dolan und dessen Mitautor Bryce Zabel des aktuellen Buches "A.D. - After Disclosure", eine Online-Petition auf der Internetseite des Weißen Haus eingereicht. Darin vermeiden die Autoren gezielt den in ihren Augen vorbelasteten Begriff "UFO", geschweige denn die Verbindung dieses Terminus mit der Frage der Existenz und angeblichen Besuchen Außerirdischer auf der Erde und fordern darin die Regierung auf, "unidentifizierte Luftphänomene zu untersuchen, de von Bürgern, Polizisten, Astronauten, Piloten und dem Militär berichtet werden".

Der volle Text der Petition, ins Deutsche übersetzt, lautet wie folgt:

Document

Urteil: Bundestag muss Einsicht in "UFO-Unterlagen" gestatten - Berufung angekündigt

Justitia und UFO
© grenzwissenschaft-aktuell.de
FOs und Justitia (Illu.).
Berlin/ Deutschland - Der Deutsche Bundestag muss Einsicht in einen 2009 von einer Bundestagsabgeordneten der CDU-Fraktion beim "Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages" in Auftrag gegebene Ausarbeitung zum Thema "Die Suche nach außerirdischem eben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen" gestatten, der bislang vor der Öffentlichkeit zurückgehalten wurde. Das hat soeben das Verwaltungsgericht Berlin entschieden.

"Der Anspruch auf Zugang zu amtlichen Informationen nach dem Informationsfreiheitsgesetz (IFG) gilt auch für Ausarbeitungen des 'Wissenschaftlichen Dienstes des Deutschen Bundestages', so das Verwaltungsgericht Berlin in seiner heute (1. Dezember 2011) bekannt gegebenen Entscheidung.

Der Kläger, Frank Reitemeyer (s. Abb.), hatte gemäß dem IFG begehrt, ihm Einblick in die im November 2009 vom Wissenschaftlichen Dienst des Deutschen Bundestages erstellte Ausarbeitung über "Die Suche nach außerirdischem Leben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen“ zu geben. Der Deutsche Bundestag hatte dieses Ersuchen mit der Begründung abgelehnt, das IFG sei auf den Deutschen Bundestag "nur anwendbar, soweit er öffentlich-rechtliche Verwaltungsaufgaben wahrnehme. Die Zuarbeit der Wissenschaftlichen Dienste sei der Mandatsausübung der Abgeordneten zuzurechnen und daher als Wahrnehmung parlamentarischer Angelegenheiten vom Informationszugang ausgenommen. Im Übrigen gelte für die Arbeiten des Wissenschaftlichen Dienstes der Schutz geistigen Eigentums" (...wir berichteten, s. Links).