Wir schreiben das Jahr 2021: Das Raumschiff Orion umkreist auf einer weiten Umlaufbahn den Mond. Langsam nähert es sich seinem Ziel. Zwei Astronauten steigen aus der Kapsel. Mithilfe eines Roboterarms klettern sie auf einen sieben Meter großen Felsbrocken, der mit ihnen den Mond umkreist. Den rund 500 Tonnen schweren Kleinstasteroiden hatte eine automatische Raumsonde Jahre zuvor eingefangen und in die Mondumlaufbahn gebracht.
Sieht so das nächste große Ziel der Raumfahrt aus? William Gerstenmaier, der bei der NASA für bemannte Raumfahrt zuständig ist, verspricht sich viel von der kürzlich vorgestellten Initiative: „Das ist ein guter Schritt vorwärts für die Zukunft der Menschheit im All. Mit dem Besuch eines Asteroiden erweitern wir die menschliche Präsenz in unserem Sonnensystem stärker, als wir es jemals zuvor versucht haben.“ In der Tat wäre die rund dreiwöchige Reise mit der neu entwickelten Orion die längste erdferne Mission in der Geschichte der bemannten Raumfahrt. Für William Gerstenmaier wäre sie überdies ein idealer Test für weitere Raumflüge: „Wenn die Menschheit eines Tages zum Mars will, müssen wir zuerst lernen, mit den Risiken umzugehen, die weit entfernt von der Erde entstehen.“
Kommentar: Oder von Risiken lernen, die die Erde bedrohen. Zum Beispiel:
- Feuer und Eis: The day after tomorrow
- Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
- Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
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- Neue Aspekte zum Schwarzen Tod: Die kosmische Verbindung











