Wissenschaft und TechnologieS


Bell

Die Venus rotiert langsamer

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© ESAVenus Express umkreist seit 2006 unseren Nachbarplaneten.
Durch Auswertung von Daten der europäischen Venussonde "Venus Express" haben Astronomen entdeckt, dass unser sonnennäherer Nachbarplanet sich offenbar etwas langsamer um die eigene Achse dreht als bei früheren Messungen. Ihnen war nämlich aufgefallen, dass sich Strukturen auf der Oberfläche des Planeten nicht dort befanden, wo sie eigentlich sein sollten.

Die 2005 gestartete Sonde Venus Express der europäischen Weltraumagentur ESA befindet sich seit April 2006 in einem Orbit um unseren sonnennäheren Nachbarplaneten. Mit Hilfe des Visible and Infrared Thermal Imaging Spectrometer (VIRTIS) an Bord der Sonde können Planetenforscher auch die Oberfläche der Venus untersuchen, da das Instrument im Infraroten durch die dichte Atmosphäre des Planeten schauen kann.

Bei solchen Untersuchungen ist den Wissenschaftlern jetzt etwas Bemerkenswertes aufgefallen: Die Positionen von Strukturen auf der Oberfläche des Planeten unterscheiden nach den aktuellen Daten von Venus Express offenbar um bis zu 20 Kilometer von den Positionen, an denen sie eigentlich zu sehen sein müssten, wenn man die allgemein anerkannte Rotationsgeschwindigkeit der Venus zugrunde legt. Diese basiert auf Messungen der NASA-Sonde Magellan von Anfang der 1990er Jahre.

Bulb

Belgier machen aus Pottwal-Fett Energie

pottwal
© dpaEin gestrandeter, toter Pottwal wird von neugierigen Passanten beäugt.
Ein gestrandeter Pottwal wird in Belgien zu Biosprit verwandelt. Sein Fett soll so aufbereitet werden, dass 14 Haushalte damit ein Jahr lang mit Strom versorgt werden können. Auch die dann noch verbleibenden Überreste sollen verwertet werden.

Der auf organische Abfälle spezialisierter Energiehersteller Electrawinds hat angeboten, das das Walfett zu Biotreibstoff zu verarbeiten. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga. Der Meeressäuger war diese Woche am Strand des Seebades Knokke-Heist angespült worden und dort verendet.

Das fast 25 Tonnen schwere Tier besteht zur Hälfte aus Fett, welches nun erst geschmolzen und dann gereinigt werden soll. Danach will die Firma Electrawinds es zu Biokraftstoff raffinieren. Der tote Wal soll rund 50 000 Kilowattstunden Strom liefern - nach Information von Belga genug, um 14 Haushalte ein Jahr lang zu versorgen.

Mr. Potato

Mit Laserstrahlen gegen Weltraumschrott

Mit einem leistungsstarken Laser wollen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt dem wachsenden Problem des Weltraumschrotts zuleibe rücken. Ein erster Test verlief erfolgreich.
laser
© unbekanntDas Institut für Technische Physik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt und baut Laser, die in Zukunft Weltraumschrott im All vermessen und von gefährlichen Bahnen ablenken sollen.

Düsseldorf - Wer den größten Schrottplatz unseres Planeten sucht, muss den Blick nach oben richten. Jahr für Jahr nimmt die Zahl der Schrottteile im erdnahen Weltall um mehrere Zehntausende zu - eine wachsende Gefahr für Satelliten, aber auch für die Astronauten der Raumstation ISS: Zwei mal musste der Außenposten der Menschheit im All in diesem Jahr schon Weltraummüll ausweichen.

Umso wichtiger wäre es, gerade die kleinen, schwer zu beobachtenden Schrottteilchen auf ihrem Weg um die Erde genau verfolgen zu können. Doch noch fehlt es an der nötigen Technik. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der Laserstation Graz wollen das ändern: Sie haben einem leistungsstarken Laser entwickelt, dessen Pulse auch Teilchen mit einem Durchmesser von nur wenigen Zentimetern erfassen und ihre Umlaufbahn vermessen kann.

Vor wenigen Tagen wurde das Hochleistungsgerät erstmals getestet. Mit Erfolg: Mehr als 20 verschiedene Raketenteile in einer Entfernung von 500 bis 1800 Kilometern spürte der Laserstrahl auf. „Damit haben wir die Bestätigung, dass unsere Idee funktioniert“, so Adolf Giesen, Leiter des DLR-Instituts für Technische Physik.

Kommentar: Es gibt bestimmt wichtigere Dinge, als Weltraumschrott zu vermessen. Oder ist es eine Strategie, dass eventuell mehr Meteoriten Satelliten gefährden und sie es dann auf Weltraumschrott schieben können?


Cloud Lightning

Russland: Stromkraftwerk verursacht Feuerwerk

Ein grelles Leuchten am Himmel sorgte ausserhalb von St. Petersburg für Unruhe. Ein Kurzschluss in einem Stromkraftwerk sei die Ursache für das sonderbare Blitzen gewesen. Die Internetgemeinde hat dagegen ihre eigenen Theorien.


In der Nähe von St. Petersburg sorgte ein helles Blitzen am Himmel für Schreckmomente. Was aussah wie eine Explosion war laut russischen Behörden lediglich ein technischer Defekt eines Stromkraftwerks. Die Folge war ein kurzer Stromausfall.

Bulb

Die Angst vor dem Blackout

stromleitung, strommast
© dpa, Jens Büttner
Berlin. Angesichts der Energiewende hatten die Atomkraftbefürworter vor einem Blackout gewarnt. Der Härtetest steht dem Stromnetz in diesen Tagen bevor - aufgrund anhaltender Minustemperaturen. Nach einem Medienbericht musste schon die Reserve in Österreich angezapft werden. Noch ist die Lage nicht dramatisch, doch die Angst vor einem Blackout bleibt.

Es klingt kurios. Am Mittwoch machte zunächst die Meldung die Runde, dass Deutschland Strom nach Frankreich exportiert. Der Grund: Das Nachbarland, das auf Atomkraft setzt, hat ein neues Allzeithoch beim Stromverbrauch angesichts der Eiseskälte. Dort gibt es vor allem viele Stromheizungen. Zum Vergleich: 101.700 Megawatt brauchen die Franzosen an Leistung, die Deutschen am Abend nur 50.000.

Gegensätzlich dazu klingen die Medienberichte, wonach die vier deutschen Netzbetreiber am selben Tag auf die sogenannte Kaltreserve zurückgreifen mussten. Das sind jene rund 1000 Megawatt Leistungen, die sich die Bundesnetzagentur zur Stabilisierung des deutschen Netzes reserviert hatte. Doch laut Financial Times Deutschland wurde die Hälfte davon nun bereits abgerufen. Zwischen sieben und 17 Uhr sei der Steinkohlgenerator des Großkraftwerks Mannheim am Mittwoch gelaufen, im Dezember ebenfalls bereits einmal.

Blackbox

Schadensbegrenzung! Rauchen beschleunigt kognitiven Abbau im Alter und fördert Demenz

London - Viele Raucher glauben, dass Nikotin kurzfristig ihre Konzentration- und Lernfähigkeit steigert. Langfristig beschleunigt der Abusus jedoch eher den geistigen Abbau. Zu diesem Ergebnis kommt eine Kohortenstudie in den Archives of General Psychiatry (2012; doi: 10.1001/archgenpsychiatry.2011.2016).
rauchen, raucher
© dapd
Rauchen schädigt die Lungen und fördert die Arteriosklerose. Beides führt dazu, dass weniger Sauerstoff im Gehirn ankommt. Hin und wieder sterben Hirnzellen ab, manchmal auch eine größere Gruppe. Es kommt zu stummen Infarkten. Die höheren Hirnfunktionen bleiben als erste auf der Strecke. So einfach lassen sich die Ergebnisse von Séverine Sabia vom University College London vermitteln. In einer früheren Publikation hatte die Epidemiologin zeigen können, dass Raucher bereits nach 5 Jahren schlechtere Ergebnisse in kognitiven Tests erzielen (Archives of Internal Medicine 2008; 168: 1165 - 1173). Ihre neue Analyse ergänzt diesen Befund mit einer Nachbeobachtungszeit von 10 Jahren.

Wie in der letzten Studie hat die Forscherin die Daten der Whitehall-II-Kohorte ausgewertet. Sie umfasst mehr als 10.0000 britische Staatsangestellte aus dem Regierungsbezirk Whitehall. Diese werden seit Mitte der 80er Jahre regelmäßig nach ihren Lebensgewohnheiten, unter anderem nach dem Rauchen befragt. Seit Mitte der 90er Jahren werden auch kognitive Tests durchgeführt. Sabia setzte die Daten zum Raucherstatus mit der Entwicklung in den kognitiven Tests in Beziehung.

Kommentar: Leider wird nicht erwähnt, wie die weiteren Lebensumstände der Kohorten waren, zum Beispiel der Ernährung, was für Zigaretten geraucht wurden etc.

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Bell

Rückschau UAH-Temperaturanomalie für Dezember 2010: 1998 bleibt wärmstes Jahr

Mit dem Ende des Jahres 2010 stehen endlich drei komplette Jahrzehnte an Satellitendaten zur Verfügung, die als Referenz für Temperaturanomalien dienen können. In diesem Bezugsrahmen wies der Dezember 2010 nach UAH eine Temperaturanomalie von +0,18°C auf.

uah, temperaturanomalien
© Dr. Roy Spencer, UAHTemperaturanomalien nach UAH, 1979 bis 2010
geänderter Referenzzeitraum: 1981 bis 2010
Es ist wichtig, sich den veränderten Referenzrahmen vor Augen zuführen. Frühere Anomalie-Werte von der UAH bezogen sich auf den Zeitraum 1979 bis 1998, deren Durchschnitt als Null-Linie gesetzt wurde. Die Verwendung eines dreißigjährigen Referenzzeitraums 1981 bis 2010 („base period”) entspricht mehr den traditionellen Gepflogenheiten. So verwendet auch die NOAA „Klima-Normale” aus 30 Jahre umfassenden Perioden.

Der Wechsel von einem zwanzigjährigen zu einem dreißigjährigen Referenzzeitraum hat zwei wesentliche Auswirkungen:

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Propaganda-Alarm: NASA macht die globale Erderwärmung sichtbar und 2010 war das wärmste Jahr


Whistle

Propaganda-Alarm: NASA macht die globale Erderwärmung sichtbar und 2010 war das wärmste Jahr

Eine Animation der NASA dürfte auch die hartnäckigsten Zweifler des Klimawandels eines Besseren belehren. Mit Daten von mehr als 1000 Wetterstationen erstellte das NASA Goddard Institute for Space Studies eine Karte, die im Zeitraffer die Erwärmung des Planeten ab 1884 bis heute zeigt. Anhand der Färbung wird sichtbar, dass das vergangene Jahrzehnt das wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen ist.


2011 war nach Angaben der NASA das neuntwärmste Jahr. Seit 2000 seien neun der zehn wärmsten Jahre gemessen worden. Der Film macht die Entwicklung sichtbar: Zum Ende des 19. und Beginn des 20. Jahrhunderts gibt es noch viel Blau auf der Karte.

Doch in den jüngsten Dekaden ist die Welt fast komplett Gelb. Schuld daran ist vor allem der Anstieg der Kohlendioxid-Emissionen, die zum Treibhauseffekt führen. So heizt sich der Planet immer weiter auf.

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Eisige Zeiten statt Erderwärmung

Al Gore Anhänger, James Hansen, widerlegt Theorie über Sonnenaktivität als Hauptgrund der globalen Erwärmung


Santa

Al Gore Anhänger widerlegt Theorie über Sonnenaktivität als Hauptgrund der globalen Erwärmung

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Messungen des Verhältnisses zwischen der von der Erdoberfläche absorbierten Menge an Sonnenenergie und der Energiemenge, die die Erde wieder ins All abgibt, belegen, dass Veränderungen in der Aktivität der Sonne nicht der Hauptgrund für die globale Erwärmung sind.

Greenbelt/ USA - Wie die Forscher um James Hansen vom Goddard Institute for Space Studies der NASA aktuell im Fachmagazin Atmospheric Chemistry and Physics berichten, zeigen die Berechnungen trotz der niedrigen Sonnenaktivität zwischen 2005 und 2010, dass unser Planet mehr Energie absorbiert als er ins All zurückgibt.

Die vollständige solare Bestrahlungsdichte, also die Menge an Sonnenenergie die Erdatmosphäre erreicht, nimmt für gewöhnlich während der zyklisch etwa alle elf Jahre wiederkehrenden Phasen niedriger Sonnenaktivität um etwa ein Zehntel eines Prozent ab. Während für gewöhnlich solare Minima etwa ein Jahr lang andauern, dauerte das letzte Minima mehr als zwei Jahre an und war damit eines der längsten Minima seit Beginn der Satellitenbeobachtung.

Während der sechsjährigen Beobachtungsperiode erhielt die Erde mehr als ein halbes (0,58) Watt Sonnenenergie pro Quadratmeter mehr als wieder ins All abgegeben wurde. "Die Tatsache, dass wir auch während des verlängerten solaren Minimums ein derartiges positives Ungleichgewicht beobachten konnten, ist zwar vor dem Hintergrund aktueller Klimamodelle keine Überraschung, aber dennoch Wert, diese Tatsache hervorzuheben, da sie einen unmissverständlichen Beweis dafür darstellt, dass die Sonne selbst nicht der dominierenden Antrieb der globalen Erwärmung ist", so Hansen.

Kommentar: Der Wissenschaftler James Hansen lässt einige Zweifel aufkommen, da er von Anfang an als Befürworter der Klimaerwärmung zählt und auch Al Gore, den Propagandisten der Klimaerwärmung, eifrig unterstützte.


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Warum sich die ganze Welt gegen Klimaforscher verschworen habe

Ewert
© unbekanntF.-K. Ewert
Grohnde. „Wer Klimaschutz will, muss mit der Sonne verhandeln. Die macht das Klima, nicht wir.“ Diese Erkenntnis war nur einer der erstaunlichen „Fakten zum Klimawandel“, die Friedrich-Karl Ewert beim Kernkraftgespräch im Betriebsrestaurant des Kernkraftwerk Grohnde ausführte.

Der Geograf und Klimatologe Ewert ist Mitglied am Europäischen Institut für Klima und Energie (Eike). Laut Zeit und Süddeutsche verbirgt sich hinter dem Institut aber lediglich ein Verein mit Post- und Internetadresse, der von der seriösen Wissenschaft nicht ernst genommen werde. Zum Kernkraftgespräch in Grohnde wurde Ewert dennoch eingeladen. Vor e.on-Kernkraft-Mitarbeitern und geladenen Gästen hatte er die Gelegenheit, seine eigenen Ansichten zu Klimawandel, Endlagerung und regenerativen Energien vorzutragen.

Indem er Temperaturmessungen aus den Jahren 1700 bis heute ausgewertet habe, habe er feststellen können, dass es entgegen der verbreiteten Ansicht weder einen signifikanten Klimawandel, geschweige denn einen von Menschen verursachten, gäbe. Keine überdurchschnittliche Temperaturerwärmung in den letzten Jahren, keine Auffälligkeiten des Klimas - „nichts Besonderes, alles war so schon einmal da“, sagt Ewert. Grundlage seiner Untersuchung bilde der Vergleich von Jahresmittelwerten der Temperaturmessungen an 82 Wetterstationen. „Das ist ganz leicht, das kann jeder nachprüfen.“ Zum Beweis, als Quellenangabe, nennt Ewert Internetadressen dreier Wetterzentralen.


Kommentar: Hier kann natürlich auch hinterfragt werden, ob 82 Wetterstationen ausreichen, um ein objektives Bild zu erhalten. Dennoch entgegen der Aussage, dass es keinen Klimawandel gibt, sind wir anderer Meinung, da sich Veränderungen ereignen. Diese Veränderungen und Ereignisse sammelt SOTT in der Kategorie Erdveränderungen.


Kommentar: Eisige Zeiten statt Erderwärmung

Der Schwindel der globalen Erwärmung