Verborgenes Doppelleben: Physiker haben entdeckt, dass flüssiges Wasser in zwei unterschiedlichen Varianten existiert. Die vermeintliche einheitliche Flüssigkeit besteht in Wirklichkeit aus zwei verschiedenen, miteinander interagierenden Flüssigkeiten. Bisher wurden diese beiden Wasservarianten zwar nur bei sehr tiefen Minustemperaturen nachgewiesen, die Forscher halten es aber für wahrscheinlich, dass sie auch bei Raumtemperatur existieren.

Dichteunterschiede in amorphem Eis
Doch es wird noch seltsamer: Bereits vor einiger Zeit haben Forscher entdeckt, dass das sogenannte amorphe Wassereis in zwei Varianten vorkommt. Dieses nichtkristalline, glasähnliche Eis ist auf der Erde selten, kommt aber im Sonnensystem häufig vor. Es entsteht unter anderem, wenn flüssiges Wasser so schnell abgekühlt wird, dass die Moleküle keine Zeit haben, eine geordnete Kristallstruktur auszubilden. Analysen enthüllen, dass dieses Wassereis in einer dichteren und einer 25 Prozent weniger dichten Form existiert.













Kommentar: Ein Video des Meteors: