Die Bundespolizei erwartete eine Million Flüchtlinge. Berlin ignorierte diese Hinweise

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Die bekannteste Bemerkung von Bundeskanzlerin Angela Merkel war bis vor Kurzem die Behauptung, ihre Politik sei "alternativlos". Auf dem vorläufigen Höhepunkt der Flüchtlingskrise ist nun ein zweites Postulat dazugekommen: "Wir können das schaffen, und wir schaffen das." Der Satz klingt wie die deutsche Variante von Obamas "Yes, we can". Er soll Mut machen. Aber schaffen wir es auch?
Ein Blick in Länder, Kommunen und Behörden zeigt leider: Wir schaffen es immer weniger - und manches schaffen wir gar nicht. Das Staatsversagen steht in scharfem Kontrast zum beherzten Eingreifen Zehntausender freiwilliger Helfer. Behörden sind nicht mehr in der Lage, einfachste Aufgaben zu erledigen. Das Chaos fängt bei der Registrierung der Flüchtlinge an. Bundespolizei und Länderpolizeien können ihre Datensätze nicht mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) elektronisch austauschen. Dies bestätigte das Haus von Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) der
Welt am Sonntag. "Aktuell benutzen die verschiedenen Behörden für die Bearbeitung der Asylverfahren unterschiedliche IT-Systeme", teilte das Ministerium mit.
Das verursacht erheblich mehr Arbeit. So müssen Mitarbeiter des BAMF bereits erhobene Daten der Polizei momentan per Hand neu in die Computer eingeben. "Die Bundespolizei kann Aufgriffsmeldungen von Flüchtlingen und die Ergebnisse von erkennungsdienstlichen Behandlungen bisher nur per E-Mail an das BAMF übermitteln", sagte ein hochrangiger Bundespolizist. Die BAMF-Angestellten müssten diese Daten dann in ihr eigenes IT-System übertragen. "Das ist eine unglaubliche Doppelarbeit", sagte der Beamte. Es geht um Tausende E-Mails, die nur schleppend abgearbeitet werden können.
Kommentar: Putin überzeugt immer wieder von seiner Menschlichkeit und davor haben die westlichen Pathokraten Angst.