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Putin lässt es krachen: "Unsere westlichen Partner" sind jetzt "geopolitische Gegner" - Verständliche Reaktion auf die neue US-Militär-Doktrin

Bisher hat Präsident Putin den Begriff "unsere westlichen Partner" benutzt, um die USA, EU und NATO zu bezeichnen. Das hat sich offensichtlich geändert. Am vergangenen Donnerstag sprach Putin anlässlich eines Treffens des russischen Sicherheitsrat und er benutzte dabei einen Ausdruck, der völlig neu ist. Jedenfalls ist er mir bisher nicht aufgefallen. Als er die Sanktionen ansprach, die der Westen gegenüber Russland verhängt hat, sagte er: "Wir können keine Veränderung in der feindlichen Einstellung einiger unserer geopolitischen Gegner in der nahen Zukunft erwarten."
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Die Bezeichnung "geopolitische Gegner" ist eine 180 Grad Wende zum bisherigen "unsere westlichen Partner", die Putin bisher für den Westen benutzt hat. Ich habe sowieso gedacht, seit der Aufnahme der Feindseligkeiten des Westen gegenüber Russland, hat Putin die bisherige Wortwahl eher ironisch gemeint. Nur jetzt sagt er deutlich wie es wirklich ist, der Westen ist kein Partner mehr, sondern ein Gegner.


Diese Veränderung in der Sprache folgt nur einen Tag nach der Veröffentlichung des neuesten Strategiepapiers des Pentagon, in dem Russland als Hauptfeind der USA aufgeführt wird, neben China, Iran und Nordkorea.


Kommentar: Mehr zu Putin und warum er und seine Regierung das Feinbild der Elite sind:
  • Warum haben die westlichen Eliten Angst vor Putin?
  • Die Trumpfkarte von Putin ist die Wahrheit: "US-Politik hat zu Ausbreitung des Terrors in der Welt geführt. ISIS ist ein weiteres Beispiel. Wir müssen uns gegen diese Politik vereinen"
  • Globale Pathokratie, autoritäre Mitläufer und die Hoffnung der Welt
  • Putin wird zum Symbol-Gesicht der neuen globalen Widerstandsbewegung



  • Better Earth

    Isoliert sich Deutschland vom restlichen Europa? Bestürzender IWF Bericht über Griechenland

    An diesem Dienstag treffen sich mittags die Euro-Finanzminister und abends die Staats- und Regierungschefs der Euro-Länder, um über Griechenland zu beraten. Bis auf Deutschland plädieren alle Staaten für einen Schuldenschnitt.

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    © dpaAngela Merkel hat sich mit ihrer Griechenland-Strategie in Europa isoliert.
    Die griechische Schuldenkrise spitzt sich zu: Seit der IWF eine vernichtende Analyse veröffentlichte, in der er feststellte, dass Griechenland im Grunde nach dem bisherigen Modell nicht mehr zu retten ist, macht die USA Tabula rasa und rufen den Zahltag für Europa aus.


    Insbesondere in Deutschland hat diese Analyse Bestürzung ausgelöst. Denn sie führt zu keinem anderen Ergebnis als der bittere Erkenntnis, dass die Eurostaaten nun für die außer Kontrolle geraten Schulden geradestehen müssen. Aktuell reden wir hier von einer Summe von 360 Milliarden Euro, die die europäischen Steuerzahler nun verloren geben müssen. Noch versuchen die Finanzminister, insbesondere Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, diese Tatsache unter den Tisch zu kehren.

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    Griechenland und der BRICS-Gipfel in Russland: Raus aus dem Euro und rein in die BRICS?

    BRICS
    Berichten zufolge könnte sich Griechenland nach Jahren wirtschaftlicher Stagnation im Euroraum neuorientieren und sich den wichtigsten aufstrebenden Schwellenländernm, die sich im Laufe der Woche zum BRICS-Gipfel in Russland versammeln, anschließen. Dabei wollen die BRICS unter anderem eine eigene Entwicklungsbank gründen. Athen signalisierte bereits großes Interesse an einer Mitgliedschaft. RT sprach über die BRICS-Bank und Griechenlands Potenzial mit dem russischen Präsidenten-Berater Juri Uschakow.


    Kommentar:


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    Chinesische Atomwaffen auf Kuba möglich?

    Die kuriosen Berichte im chinesischen Internet, in denen über die Stationierung von Kernwaffen auf Kuba spekuliert wurde, sorgten in Taiwan und den USA für Aufsehen. Dass China einen solchen Schritt wagt, ist derzeit jedoch utopisch.

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    © Sputnik/ Mihail Mokrushin
    Dem Experten vom Zentrum für Analyse von Strategien und Technologien Wassili Kaschin zufolge könnte sich die Situation in Zukunft jedoch ändern.

    In zehn bis 15 Jahren könnte es zu einer neuen Kuba-Krise kommen, sollten sich das politische Klima ändern und die Kontroversen zwischen China und den USA verschärfen, so dass die nukleare Abschreckung wie einst im Kalten Krieg ein zentrales Thema der Weltpolitik wird.


    Das ständig wachsende China expandiert aktiv in Handel und Wirtschaft. In Lateinamerika gibt es Regierungen, die engere Beziehungen zu China und Russland knüpfen und den USA die Stirn bieten wollen. Die USA wollen Waffen und Truppen in Chinas Nachbarländern stationieren.

    Laut US-Experten sollen diese Kräfte China auf hoher See eindämmen. Zudem wird die Stationierung von US-Bodenstreitkräften sowie von Luftabwehrraketen und Boden-Boden-Raketen auf den Inseln „der ersten Kette“ erwogen.

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    Putin, Griechenland und der Euro: Was geht ab?

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    Versucht Russland einen Keil in die EU zu treiben? Manche Beobachter verfechten diese Ansicht mit großem Nachdruck. Die Fakten deuten eher in eine andere Richtung:
    1. Nicht etwa Moskau ist auf Athen zugegangen, sondern Griechenland auf Moskau. Griechenland versucht den Eindruck zu erwecken, eine andere Option zu besitzen als sich den Vorstellungen der Kreditgeber zu beugen. Dies ist aus realpolitischer Sicht nachvollziehbar, aber ein sehr ungewöhnlicher Schritt eines der langjährigsten Mitglieder westlicher Organisationen. Russland (und auch China) aber zeigte sich nicht bereit, als Sponsor zu agieren.
    2. Die anhaltenden Zentrifugaltendenzen innerhalb der EU besitzen aus russischer Sicht aber den Vorzug, dass Brüssel weniger Energie auf eine Ausweitung Richtung Osten verwenden kann als dies ansonsten womöglich der Fall wäre. Russland nutzt durchaus die Schwäche des Westens, um den eigenen Handlungsspielraum zu erweitern. Dies betrifft den Nahen Osten, aber auch Griechenland. Ein stabiles Griechenland hätte die jüngste Vereinbarung mit Russland zum Pipelinebau womöglich nicht beschlossen.
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    (Die Karte ist von „Gazprom“, und zum angegebenen Status der Krim ließe sich einiges sagen ...)
    1. Andererseits stellen die EU-Länder weiterhin mit weitem Abstand die wichtigsten Handelspartner und Auslandsinvestoren Russlands. Bei größeren Turbulenzen innerhalb der EU drohen somit negative Rückwirkungen auf Russland selbst. Zudem würde eine Schwächung der EU zu einem wachsenden US-Einfluss in Europa führen, was nicht in russischem Interesse wäre. Eine wankende EU kann Moskau nicht wünschen. Die Probleme des Westens werden in Russland gleichwohl mit einer gewissen Schadenfreude registriert.
    2. Durch die Griechenlandkrise sind die sehr tiefgreifenden strukturellen Probleme des Euroraums und der EU deutlich geworden. Die Krise ist hausgemacht. Brüssel fordert eine deutliche Vertiefung der Integration, um der Krise Herr zu werden. Andere hingegen eine Rückverlagerung von Kompetenzen an die EU-Mitgliedsstaaten. Und die Verfechter nationalstaatlicher Lösungen sind seit Jahren in der Offensive. Dies zeigen nicht nur Wahlergebnisse, sondern z.B. auch das Management der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/09, bei denen die EU keine zentrale Rolle spielte. In den EU-Ländern ist die Skepsis gegenüber der EU in den vergangenen Jahren gestiegen, auch in Deutschland.
    1. Die Wahrscheinlichkeit, dass Russland „Griechenland aus dem Westen heraus kauft“ war und ist sehr gering. Dies zeigte bereits das Beispiel Zyperns 2013: Die zypriotische Regierung bemühte sich sehr um russische Hilfsmittel, um die drohende Finanzkatastrophe abzuwenden. Aus russischer Sicht sprachen einige Faktoren dafür, auf die Bitten einzugehen: Einlagen von russischen Bürgern und Unternehmen in zweistelliger Euro-Milliardenhöhe drohten im Fall der Zahlungsunfähigkeit Zyperns verloren zu gehen - dies ist bei Griechenland aus russischer Sicht nicht der Fall. Und es bestand eine gewisse Aussicht, Hafenrechte für die russische Mittelmeerflotte im nicht-NATO-Mitgliedsland Zypern zu erwerben. Im Falle Griechenlands kann auch hiervon keine Rede sein. Moskau kam aber nicht zur Hilfe. Zudem befindet sich Russland heutzutage in einer finanziell deutlich angespannteren Situation als 2013 und Russland müsste noch mehr Mittel bereitstellen als im Falle Zyperns.

    Kommentar: Mehr über Putin und Griechenland:


    USA

    EU/USA nervös: Tsipras telefoniert mit Putin - Mit einem empathischen Politiker zu reden, geht nicht für die EU "Demokraten"

    Griechenland sucht Verbündete in seinem Begehr nach einem Schuldenschnitt. Angela Merkel und Barack Obama dürften alarmiert sein.


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    © dpaPremier Tsipras hat nach eigenen Angaben mit Frankreichs Präsident Hollande gesprochen.
    Die griechische Regierung sucht Koalitionen im Schulden-Streit. Tsipras sagt, er habe mit Frankreichs Präsident Hollande gesprochen. Der fürchtet sich offenbar vor Angela Merkel und lässt dementieren. Mit Russlands Präsident Wladimir Putin will Tsipras heute sprechen. Der wird ihm zwar keine Kredite geben - doch allein die Tatsache, dass in dieser kritischen Lage Russland oben auf der Liste steht, dürfte bei den Amerikanern die Alarmglocken schrillen lassen. Denn während die Gespräche mit Putin bisher eher als Nebensächlichkeiten zu werten waren, ist es schon ein deutliches Signal in Richtung Brüssel, Berlin und Washington, dass mitten in der unklaren Lage Putin einer der ersten Gesprächspartner ist - ausgerechnet jener Putin, den die Amerikaner eigentlich gerne aus der internationalen Politik ausgegrenzt sehen wollen.


    Question

    Griechenland: Warum ist Varoufakis zurückgetreten? EU-Freund raus, loyaler anti-EU Hardliner rein?

    Der griechische Finanzminister Yanis Varoufakis tritt zurück. Das teilte er am Montag nach dem Referendum mit. Sein Nachfolger Tsakalotos könnte sich als viel härterer Verhandler für die EU erweisen.

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    © dpaAm Sonntagabend gab Yanis Varoufakis nach dem Referendum noch eine Pressekonferenz, Montag Früh trat er zurück.
    Griechenlands Finanzminister Yanis Varoufakis tritt nach der deutlichen Ablehnung des Troika-Kurses bei dem Referendum überraschend zurück. Als Grund dafür nannte Varoufakis in einer Erklärung vom Montag, ihm sei deutlich gemacht worden, dass einige Vertreter der Euro-Zone ihn als nicht erwünschte Person bei Treffen betrachteten. „Deshalb verlasse ich das Finanzministerium heute“, erklärte Varoufakis. Auf seinem Blog gab er verschiedene Gründe an, die alle nicht ganz überzeugend klingen. Tatsächlich hatte sich Varoufakis bei den Euro-Finanzministerin endgültig unmöglich gemacht, als er von den Forderungen der Troika als „Terrorismus“ sprach.


    Kommentar: Damit hat er recht. Es ist Terror auf politischer Ebene:
    link
    © SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

    Er sprach von einem Schritt, den Ministerpräsident Alexis Tsipras als „potenziell hilfreich“ betrachte, um eine Vereinbarung mit den internationalen Gläubigern zu erzielen.

    Question

    Lawine rollt? Euro-Zone rast in den Abgrund

    Das Referendum in Griechenland ist der erste Akt in der ungeordneten Abwicklung der Euro-Zone. Die gewählten Regierungen kämpfen ab sofort nur noch um ihr eigenes Überleben. Sie sehen nicht, dass die Spaltung quer durch die Nationen verläuft - und werden dafür einen hohen Preis bezahlen.

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    © dpaDer Sieg von Alexis Tsipras, hier am Sonntagabend bei seiner Rede an die Nation, leitet den Anfang vom Ende der Euro-Zone ein.
    Die Spaltung der Euro-Zone ist nach dem griechischen Referendum kaum noch aufzuhalten. Die Ansteckung ist vor allem politischer Art: Denn die Deutlichkeit, mit der die Griechen die Dominanz der Troika abgelehnt haben, hat alle überrascht. Das Votum der Griechen war nicht, wie von den polemischen und panischen Euro-Rettern behauptet, ein Votum für oder gegen den Euro.

    Das Nein war ein Votum gegen die zerstörerische Austeriätspolitik. Die hat in vielfacher Hinsicht zu schweren Verwerfungen in den nationalen Gesellschaften geführt. Alle Gesellschaften spüren die Folgen einer beispiellosen Kredit-Orgie. Erstmals hat mit den Griechen ein Volk klar Stellung bezogen.


    Das Nein macht deutlich, dass die EU als reine Wirtschaftsunion mit nachgeordneter politischer Folklore nicht funktionieren kann. Das ist, so brutal die Folgen für die Griechen und die anderen Euro-Staaten auch sein werden, auch ein Sieg der Demokratie. Das griechische Votum war ein Votum für den Primat des Politischen über die Ökonomie.


    Kommentar: Oder anders ausgedrückt: Ein Votum gegen den Terror, der in der Politischen Ponerologie erklärt wird:
    link
    © SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke

    Post-It Note

    Zur Erinnerung, Hillary Clinton: Als Präsidentin werde ich den Iran angreifen

    Während ihrer Präsidentschaftskandidatur sagte Hillary Clinton im Jahr 2008, dass sie im Falle eines Wahlsiegs den Iran angreifen wird. Am vergangenen Freitag wetterte sie auf einer Wahlkampfveranstaltung erneut gegen die Islamische Republik.
    Hillary Clinton Hexe
    © theconservativetreehouse.comHillary Clinton Fotomontage
    Während einer Wahlkampfveranstaltung am Darmouth College am Freitag, bezeichnete Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton gegenüber einem handverlesenen Publikum den Iran als „existenzielle Bedrohung für Israel„. Sie hoffe auf einen baldigen Atomdeal mit dem Iran, doch selbst mit Deal bleibe der Iran „der globale Hauptsponsor des Terrorismus.“

    Kommentar: Der übliche Propanda-Mist: Mehr über Hillary:
  • Ekelhafte Anwältin: Hillary Clinton lachte über den Freispruch eines beschuldigten Kindervergewaltigers vor 30 Jahren
  • Gott bewahre uns! Hillary Clinton will wieder Präsidentin von Amerika werden
  • Hillary Clinton ist "im Bett mit Monsanto": Monsanto-Loobyist für ihren Wahlkampf engagiert
  • Hillary Clinton plädiert für Gentechnik



  • Heart - Black

    Mit freundlichen Grüßen der Westmächte - Größte humanitäre Krise der Welt 20: Millionen Menschen im Jemen von einer Hungerkrise bedroht

    Im Jemen sind 80% der Bevölkerung, rund 20 Millionen Menschen, von einer Hungerkrise bedroht. Gründe dafür sind natürlich die Bombardierung durch Saudi-Arabien, sowie eine Seeblockade.
    Jemen
    Im Jemen, dem ärmsten arabischen Land, werden 20 Millionen Menschen durch die von den USA unterstützte Saudi-Invasion von einer Hungerkrise bedroht. 80 Prozent der dortigen Bevölkerung ist laut UN-Organisationen auf Hilfe angewiesen, wie der Guardian meldet.

    Kommentar: Genauer gesagt, sind diese Gründe fabriziert, wie in all den anderen von der USA/NATO zur Zielscheibe gemachten Länder auch.