Das Kind der GesellschaftS


Bullseye

Explosion in China: Mehrere Häuser eingestürzt - Ursache noch nicht bekannt

Zerbeulte Autos, zerstörte Häuser: Eine heftige Explosion hat die Stadt Ningbo bei Shanghai erschüttert. Mindestens zwei Menschen kamen ums Leben, Dutzende wurden verletzt.
haus china explosion
© AFP
In einem Industriegebiet der ostchinesische Hafenstadt Ningbo bei Shanghai hat es eine schwere Detonation gegeben. Fernsehbilder zeigten eine graue Rauchwolke über dem Explosionsort. Autos waren zerstört, Trümmer lagen weit verstreut herum. Zahlreiche Einsatzkräfte waren vor Ort, Helfer trugen Verletzte davon. Nach offiziellen Angaben kamen mindestens zwei Menschen ums Leben.

Mehr als 30 weitere Menschen wurden verletzt, berichtete das Staatsfernsehen. Einige nahegelegene Häuser seien eingestürzt. Das Unglück habe sich am Sonntagmorgen auf einem Fabrikgelände im Bezirk Jiangbei ereignet, wo es Abrissarbeiten gegeben habe. Einige Arbeiter seien möglicherweise vor Ort gewesen. Die Stadtverwaltung teilte mit, eine unbestimmte Zahl an Menschen werde medizinisch behandelt.

Flashlight

Vermutlich Gift: Unbekannter Brief aus Saudi Arabien forderte fünf Verletzte auf Polizeiwache

Hemer - Der verhängnisvolle Briefumschlag, den eine Frau (31) am Freitagabend gegen 19 Uhr zur Polizeiwache im sauerländischen Hemer gebracht hat, kam laut Polizei aus Saudi-Arabien. Dort kenne die Frau niemanden, deshalb sei ihr der Absender verdächtig vorgekommen.
feuerwehr hemer
© Justin Brosch
Im Umschlag war nur ein leeres Blatt Papier

Als die Polizisten den Umschlag öffneten, fanden sie darin nichts als ein leeres Blatt Papier. Kurz darauf klagten die Empfängerin und vier Polizeibeamte über Übelkeit, Juckreiz und Schwindel.

Sofort wurde die Polizeistation evakuiert, ABC-Alarm ausgelöst. Eine Task-Force der Feuerwehr untersuchte den Umschlag, fand aber keinerlei giftigen Stoffe.

Airplane Paper

Kleinflugzeugabsturz in Tansania: 11 Tote - Darunter zwei Deutsche

In Tansania sind viele Nationalparks nur mit kleinen Flugzeugen erreichbar. In der Nähe der Serengeti ist eine dieser Maschinen abgestürzt. Elf Menschen kamen dabei ums Leben.
Serengeti-Nationalpark (Archiv)
© AFPSerengeti-Nationalpark (Archiv)
Beim Absturz eines Safari-Flugzeugs in Tansania sind dem Auswärtigen Amt zufolge elf Menschen ums Leben gekommen, darunter zwei Deutsche. Eine einmotorige Cessna Caravan mit einem Piloten und zehn Passagieren an Bord sei in der Nähe des für Wildtiere berühmten Ngorongoro-Kraters im Norden des Landes abgestürzt, teilte die Fluglinie Coastal Aviation mit.

Die Ursache des Absturzes am Mittwoch in der Nähe der Serengeti wurde nicht genannt. Laut der Airline werden Informationen zu den Opfern bekanntgegeben, nachdem die Angehörigen informiert wurden. Wie das Auswärtige Amt mitteilt, stehen die Mitarbeiter der deutschen Botschaft in Daressalam seit dem Unglück mit den tansanischen Behörden im engen Kontakt.

Padlock

Massenhysterie in London: Ein Streit, der zu einem Terroralarm führte

Beim "Black Friday" in London hatte ein Terroralarm Panik ausgelöst, es war die Rede von Schüssen. Nun hat die britische Polizei Hintergründe zu dem Großeinsatz bekanntgegeben.
massenpanik london
© Peter Nicholls/Reuters
Bei einer Massenpanik in der Londoner U-Bahn sind am Freitag mehrere Menschen leicht verletzt worden. Die Polizei ging davon aus, dass ein Streit zweier Männer auf einem Bahnsteig die Panik ausgelöst hatte. Dann sorgten unbestätigte Berichte über Schüsse für weitere Aufregung. Die Einsatzkräfte behandelten den Zwischenfall an den Stationen Oxford Circus und Bond Street vorsorglich wie eine mögliche Terrorlage, gaben aber später Entwarnung. Insgesamt seien 16 Menschen verletzt worden.

Am späten Abend veröffentlichte die Polizei Videobilder der verbalen Auseinandersetzung auf dem Bahnsteig. "Die Beamten würden sich jetzt gerne mit diesen beiden Personen unterhalten", hieß es. Daneben wurden mögliche Zeugen aufgerufen, sich zu melden.

Kommentar: Die Massenhysterie ist ein trauriges und bewußtes Ergebnis der jahrelangen professionell durchgeführten Terroranschläge weltweit.


Gold Seal

Mit eigenen Waffen geschlagen: Jordan Peterson gewinnt gegen Google und Facebook, nachdem seine Konten gesperrt wurden

Google und Facebook haben dem kanadischen Psychologie-Professor und kämpferischen Gender-Kritiker Jordan Peterson unvermittelt das Google- und YouTube-Konto gesperrt. Doch Hunderttausende nahmen Partei für den Professor, was bei Google zu einem Umdenken führte.
Jordan Peterson
Begonnen hatte es mit seiner Kritik auf seinem YouTube- Kanal an einem Gesetzentwurf, welcher Gender-Begriffe zu einem Menschenrecht und den Widerspruch dazu zur Hassrede und damit zu einem Delikt machen wollte. Seine Gründe erläuterte er in einem BBC-Interview. Er habe vierzig Jahre lang Totalitarismus studiert. Dieser beginne immer mit dem Versuch, das ideologische und sprachliche Territorium zu kontrollieren. «Unter keinen Umständen werde ich diese Gender-Begriffe benutzen, die von Leuten erfunden wurden, die genau dies tun

In den Medien und sozialen Netzwerken hagelte es Proteste der Empörung gegen den Professor. Transgender-Aktivisten nannten ihn «bigott» und «transphob» - Schimpfworte, die jede Auseinandersetzung mit einem «politisch unkorrekten» Gegner überflüssig machen, vielmehr klar signalisieren, dass diese Person für die Gemeinschaft nicht mehr tragbar ist. Von der Universität erhielt Peterson eine Abmahnung, er dürfe die Rechte von Transgender Leuten nicht verletzen. Manche öffentliche Auftritte konnten nur noch unter Polizeischutz stattfinden.


Kommentar: Was ein Zeichen unserer kranken Gesellschaft ist. Jordan Peterson ist einer der wenigen Menschen, der die Wahrheit ausspricht und wird dafür von einer subjektiven Minderheit kritisiert.


Kommentar:


Whistle

Zahlreiche Franzosen protestieren gegen modernen Sklavenhandel in Libyen

menschenhandel, menschenschmuggel
© GIOVANNI ISOLINO/Getty Images
Zahlreiche Menschenrechtsorganisationen versammeln sich am Freitag vor der libyschen Botschaft in Paris, um gegen illegale Versteigerungen von Sklaven in Libyen zu protestieren.

Zuvor war ein Video aufgetaucht, das modernen Menschenhandel in Libyen gezeigt haben soll. Auf den dem Nachrichtensender CNN vorliegenden Aufnahmen waren zwei Männer zu sehen, die zum Verkauf angeboten wurden.


Bomb

Schwerer Anschlag in Ägypten: 115 Tote, 120 Verletzte

ägyptische Polizei
© AP Photo/ Amr Nabil
Nach den jüngsten Erkenntnissen der amtlichen Nachrichtenagentur Mena sind bei einem Bombenanschlag auf eine Moschee in Ägypten 115 Menschen getötet und 120 weitere verletzt worden.

Eine Explosion ereignete sich übereinstimmenden Berichten zufolge im Norden der Sinai-Halbinsel. In der Moschee al-Rawdah-Moschee im Zentrum von Bir al-Abed sei eine Bombe hochgegangen, als sich dort viele Menschen zum Freiheitsgebet versammelt hatten.

Bug

Essen der Zukunft? Verkauf von Brot aus Insekten-Mehl startet in Finnland

Heuschrecke
© CC0 / Pixabay
In den Supermärkten der finnischen Hauptstadt Helsinki startet am Freitag der Verkauf von Brot aus gemahlenen Insekten, berichtet die Zeitung "Helsingin Sanomat".

Das ungewöhnliche Brot stammt vom finnischen Lebensmittelkonzern Fazer. Das Unternehmen, das einer der größten Lebensmittelhersteller in Finnland ist, erhielt diese Möglichkeit, nachdem die zuständigen finnischen Behörden gebilligt hatten, dass Insekten als Produkt genutzt werden können, so Helsingin Sanomat.

Um einen solchen Brotlaib zu backen, braucht man etwa 70 getrocknete Heuschrecken, die zu Pulver vermahlen und mit gewöhnlichem Mehl vermischt werden. Die Insekten machen insgesamt drei Prozent des Gewichts aus. Ein solches Brot soll fast vier Euro kosten.

Heart

Ihr letzter Wunsch wurde erfüllt: Ambulanz begleitete Krebspatientin zum Meer

Am Weg ins Sterbehospiz fuhren australische Sanitäter extra einen Umweg, um einer Frau ihren letzten Wunsch zu erfüllen: Sie wollte noch einmal das Meer sehen.
Queensland Ambulance Service
© Queensland Ambulance Service (QAS)
Queensland - Ein Foto mit einem Sanitäter und einem Krankenbett am Meer geht derzeit um die Welt. Es zeigt einen "Queensland Ambulance Service"-Mitarbeiter an der Ostküste Australiens in der Hervey Bay mit seiner todkranken Patientin.

"Noch einmal das Meer sehen", das war der letzte Wunsch der Frau, die von der Rettung ins nahe Sterbehospiz transportiert wurde. Die Sanitäter erfüllten der Patientin ihren Wunsch.

"Tränen flossen und die Patientin war sehr glücklich", schrieb der Rettungsdienst auf seiner Facebook-Seite zu einem Foto, das einen Sanitäter neben einer Krankenpritsche vor dem Ozean an der Hervey Bay im Osten Australiens zeigt.

Alarm Clock

Mann tötete ungebetene Passagierschlange in einem Zug mit einem Schlag

Mit bloßen Händen hat ein Indonesier eine Schlange getötet, die in einem vollbesetzten Zug für Panik gesorgt hatte. Im Internet avancierte der Schlangenbezwinger zum Helden.
schlangentöter
© Screenshot/Youtube
Mit bloßen Händen hat ein Indonesier einer Schlange den Garaus gemacht, die in einem vollbesetzten Zug für Panik gesorgt hatte. Handyvideos zeigen den Schlangenbezwinger, wie er das Tier am Schwanz packt und dann mit dem Kopf auf den Boden schlägt - offenbar war die Schlange sofort tot.

Aus sicherer Entfernung beobachteten dabei angsterfüllte Mitreisende und ein mit einem Schlagstock bewaffneter Sicherheitsbeamter den Mann. Dieser nahm anschließend die tote Schlange und reichte sie durch die Tür einem draußen stehenden Wachmann.