Das Kind der GesellschaftS


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Gespaltenes Deutschland: Immer mehr deutsche Stimmen für die extreme AFD

Die CDU schaltet auf Panik-Modus: Die AfD schießt laut einer Umfrage in Sachsen-Anhalt auf 17 Prozent. Die Landes-CDU attackiert Angela Merkel, die die Parteiführung wegen ihrer Flüchtlingspolitik für das drohende Desaster verantwortlich macht.
landtag sachsen anhalt
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Knapp vier Wochen vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt setzt die AfD zu neuen Höhenflügen an. Nach einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage von Infratest dimap für den MDR legt die AfD als einzige innerhalb eines halben Jahres zu und kommt auf 17 Prozent. Die große Koalition in Magdeburg könnte jedoch trotz Verlusten ihre Arbeit fortsetzen. Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) führt die Verluste im Wesentlichen auf die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung zurück und forderte mit Blick auf den anstehenden EU-Gipfel zur Lösung der Flüchtlingskrise von Kanzlerin Angela Merkel: „Die Kanzlerin muss dort liefern.“

Während die AfD nach der Umfrage seit September zwölf Prozentpunkte zulegen konnte, verzeichnete die Linkspartei mit sechs Punkten die größten Verluste und landete bei 20 Prozent. Die CDU verlor zwei Punkte und kam auf 32 Prozent, die SPD sank um drei Punkte auf 18 Prozent. Damit hätte die große Koalition eine klare Regierungsmehrheit. Die Grünen gaben zwei Punkte auf fünf Prozent ab und müssen um den Wiedereinzug in den Landtag bangen. Die FDP bliebe mit vier Prozent außen vor.

Kommentar: Wieder einmal werden dabei die Opfer verantwortlich gemacht...


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Umfrage: Was wollen wir Deutschen? - Ergebnisse überraschen

Eine neue Studie zum Innenleben der deutschen Gesellschaft versucht die Veränderungen in den Einstellungen der Bundesbürger zu erfassen. Einige Ergebnisse überraschen. So hat das Pflichtgefühl ausgedient. Und das in Deutschland!
zusammenhalt schild
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Hamburg. Am Mittwoch stellten die Macher der Studie in Berlin ihre Ergebnisse vor. Sie trägt den etwas hochtrabenden Titel "Das Vermächtnis", schließlich wurden mehr als 3000 Menschen auch danach befragt, was sie der folgenden Generation überlassen würden.

In Auftrag gegeben hat die Arbeit die in Hamburg erscheinende Wochenzeitung Die Zeit, erstellt haben sie das Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB) und das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft aus Bonn.

Eine zentrale Erkenntnis: Obwohl viele Daten wie Einkommen, Bildungschancen oder Vermögen für eine gespaltene Gesellschaft sprechen, gibt es tragende Gemeinsamkeiten. "Unter der Oberfläche, im Inneren, wenn es um die Werte und Normen geht, liegen die einzelnen Gruppen der Gesellschaft nah beieinander", erläuterte WZB-Präsidentin Jutta Allmendinger. "Das ist ein Ansatz für Hoffnung."

Kommentar: Die Ergebnisse geben in der Tat Hoffnung, doch werden sie auch von politischer sowie unternehmerischer Seite beherzigt? Wahrscheinlich eher nicht, da Psychopathen die Welt regieren und das gemeine Volk ignorieren:

Politische Ponerologie
© de.pilulerouge.comPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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Bad Aibling und viel zu schnelles Urteil: Staatsanwalt nimmt Ermittlungen gegen Fahrdienstleiter auf

Das Zugunglück von Bad Aibling ist auf menschliches Versagen zurückzuführen: Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den Fahrdienstleiter.
bad aibling
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Das Zugunglück von Bad Abiling mit elf Toten und mehr als 80 Verletzten geht laut Angaben der Ermittler auf menschliches Versagen zurück. Gegen den Fahrdienstleiter sei ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet worden, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Wolfgang Giese in dem oberbayerischen Kurort. "Hätte er sich regelgerecht - also pflichtgemäß - verhalten, wäre es nicht zum Zusammenstoß der Züge gekommen."

Nachdem der Fahrdienstleiter sich zunächst auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen hatte, habe er sich am Montag in Anwesenheit seiner Verteidiger einer mehrstündigen Vernehmung gestellt, so Giese weiter. Zu den Einlassungen des Beschuldigten wollten die Ermittler keine Angaben machen, es handele sich um "Interna".


Kommentar: Wäre interessant zu erfahren, um was es sich für "Interna" dabei handelte.


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Zu Recht: Europas Bauern gehen wegen Russland-Sanktionen auf die Barrikaden

Die Bauern in Europa verlieren wegen der Russland-Sanktionen Milliarden an Umsatz. Die Agrarminister wollen die Bauern nicht mit Steuergeldern entschädigen. Sie hoffen, dass Russland sein Embargo aufhebt - am besten ohne Gegenleistungen.
Putin Seehofer Stoiber
© dpaHorst Seehofer am 3. Februar zu Besuch bei Wladimir Putin in Moskau.
Französische Bauern haben parallel zum Treffen der EU-Agrarminister am Montagheftig gegen sinkende Preise für Fleisch und Milch protestiert. Die Landwirte kreisten mit brennende Straßenblockaden die bretonische Stadt Vannes ein. Der Protest der französischen Bauern zieht sich bereits über Wochen. Frankreichs Landwirtschaftsminister Stéphane Le Foll hat daher bereits angekündigt, Brüssel zum Handeln in Sachen Russland-Embargo auf EU-Lebensmittel zu drängen. Das Embargo spiele eine Rolle beim Preisverfall, zitiert ihn Le Figaro.

Die deutschen Bauern erleben aufgrund der Sanktionen ebenfalls schwere Einbußen. Die Kosten schätzt der Deutsche Bauernverband auf bis zu 600 Millionen Euro im Jahr. Am Montag hat sich der deutsche Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) für Gespräche mit Russland über eine Wiederöffnung des Lebensmittelmarktes ausgesprochen. Angesichts der schwierigen Lage für europäische Milch- und Schweinefleischerzeuger müsse „ein Weg gefunden werden, um den Export zu unterstützen“, sagte Schmidt am Montag in Brüssel. Anfang Februar war Bayerns Ministerpräsident und CSU-Vorsitzender Horst Seehofer zu Besuch in Moskau. Das Ergebnis war eine Absichtserklärung, die die Zusammenarbeit zwischen Bayern und Russland stärken soll.

Kommentar: Die Bauern in Europa sind zurecht unzufrieden mit der Politik, denn die Sanktionen gegen Russland beruhen auf reinen Propagandalügen der USA und Co.


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Angst vor China: Tausende Stahlarbeiter protestieren in Belgien

Brüssel (Dow Jones) - In Brüssel gehen am Montag tausende Vertreter der Stahlbranche auf die Straße, um gegen die mögliche Anerkennung Chinas durch die Europäische Union als Marktwirtschaft protestieren. Sie wollen sich vor billigen Exporten aus China schützen.
china economy yen
Die Regierungen einiger EU-Länder hatten bereits davor gewarnt, dass der Stahlsektor der Region kurz vor dem Kollaps stehe. Die Proteste dürften auch die Debatte über Europas Antwort auf die Vorwürfe befeuern, dass China seinen Stahl zu einer Zeit zu Dumpingpreisen verkauft, da die Stahlbranche weltweit unter Überkapazitäten leidet.

China ist seit 2001 Mitglied der Welthandelsorganisation (WTO) und drängt darauf, Ende 2016 automatisch als Marktwirtschaft anerkannt zu werden. Bis zu diesem Zeitpunkt möchte die EU über die Zuerkennung des Marktwirtschaftsstatus an China entscheiden.

Die Stahlbranche fürchtet eine solche Anerkennung. Denn die Handelsbeziehungen würden sich dann gravierend verändern. Die Lobbyisten fürchten, dass subventionierte chinesische Billigware dann europäische Ware verdrängt und noch mehr Arbeitsplätze gefährdet. Für die EU würde es dann schwieriger, Strafzölle zu verhängen.

Sollte China als Marktwirtschaft anerkannt werden, so würde die Wirkung der EU-Instrumente zur Verteidigung unterminiert, kritisierte Axel Eggert, Generaldirektor des europäischen Stahlverbands Eurofer, die den Protestmarsch mit organisiert hat.

Kommentar:
  • Westen bröckelt: Iran schließt sich Russland und China im Kampf gegen den Westen an - Für Frieden und Freundschaft



Dominoes

Verwirrte Gesellschaft: "Zombieattacke" gegen Ordnungshüter

Der skurrile Fall um ein abgebissenes Ohr eines Ordnungshüters in Stuttgart nimmt wohl ein gutes Ende: Das Ohr wurde wieder angenäht.
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Stuttgart. Glückliche Wende im Fall einer Beißattacke auf einen Stuttgarter Knöllchenschreiber: Das vom Angreifer abgebissene und zunächst verloren gegebene Ohr ist gerettet worden. "Das Ohr ist wieder angenäht worden", sagte ein Polizeisprecher am Montagmittag. Nähere Details hatte er nicht. Womöglich war die Diagnose des Spezialisten eine andere als die des Notarztes am Wochenende.

Derweil prüft die Staatsanwaltschaft weiter einen Haftbefehl für den Angreifer. Darüber sollte noch am Montag entschieden werden. Der betrunkene Verdächtige hatte am Sonntagnachmittag dem Ordnungshüter das rechte Ohr abgebissen. Das Opfer hatte versucht, eine Prügelei zwischen dem Mann und einem 35-Jährigen zu schlichten.

Kommentar: Das erinnert an einem früherem Angriff:


Ambulance

Bad Aibling: Schon 1945 gab es ein Zugunglück an fast derselben Stelle

Vor 71 Jahren stießen an fast der gleichen Stelle an der am Dienstag zwei Meridianzüge kollidierten, ein Militärzug und ein Leerzug zusammen. Fünf Menschen starben damals.
Zugunglück Bad Aibling 2016 1945
© UnbekanntDie Unglückorte von 1945 und 2016 liegen nur 800 Meter auseinander.
Bad Aibling - Nur 800 Meter von der Stelle des Zugunglücks entfernt sind vor 71 Jahren schon einmal zwei Züge kollidiert. Damals sind fünf Menschen ums Leben gekommen. In Bad Aibling erinnern sich heute nicht mehr viele Menschen an die Tragödie vom 28. Mai 1945. Der Krieg war gerade vorbei. An jenem Tag war gegen 23 Uhr ein Militärzug mit ehemaligen Wehrmachtssoldaten aus Rosenheim auf der Strecke unterwegs. Aus Richtung Holzkirchen kam ihm ein leerer Zug entgegen. Bei Kilometer 29,5 prallten die beiden Züge zusammen. Die Unglücksstelle von vergangener Woche liegt bei Streckenkilometer 30,3.

Kommentar: Diese Kurve an der Mangfall ist anscheinend zumindest gelegentlich unfallträchtig. Insbesondere wenn die Technik "ausfällt", auf die man sich auf der eingleisigen Bahnstrecke sonst verlässt.


Heart - Black

Selbstmord zweier Schülerinnen in Arizona, USA

Dorothy D. und May K. waren beliebt, hübsch und jung. Und sie waren offenbar ein Paar. Doch weil ihre Freundin angeblich die Beziehung beenden wollte, soll Dorothy D. zuerst sie und dann sich selbst getötet haben.
May Kieu, Dorothy Dutiel
Junge Liebe ist verletzlich und oft etwas dramatischer, als sie eigentlich sein müsste. Welche traurigen Ausmaße die jugendliche Angst vor Zurückweisung manchmal haben kann, zeigt eine aktuelle Geschichte aus dem US-Bundesstaat Arizona. Zwei 15-jährige Schülerinnen wurden dort auf dem Schulgelände ihrer Highschool aufgefunden, beide waren durch Schussverletzungen gestorben. Bei Dorothy D. fand die Polizei Medienberichten zufolge die Tatwaffe und einen Abschiedsbrief. Offenbar hatte sie zuerst ihre Freundin, May K., und dann sich selbst erschossen. Vermutlich, weil sie sich von ihr trennen wollte. Der gesamte Ort steht unter Schock.

Die beiden Mädchen waren nach Angaben der US-Seite "Heavy.com" bereits seit längerem ein Paar, sie lebten ihre Beziehung offen. Extreme Probleme, wie sie viele homosexuelle Paare in den USA oft erfahren, scheinen die beiden nicht gehabt zu haben. Ihre Liebe wurde dem Bericht zufolge von ihrem Umfeld anerkannt. Beide Mädchen scheinen beliebt und glücklich gewesen zu sein. Bis eine der beiden die Beziehung beenden wollte.

Kommentar:


Beaker

Extremismus: Männer schossen mit Schreckschusspistole auf Flüchtling

Zwei Männer haben in einer Flüchtlingsunterkunft im münsterländischen Ahaus mit einer Schreckschusspistole auf einen Bewohner geschossen.
schreckschusspistole
© dpa
Der Mann blieb unverletzt. Die angetrunkenen Täter wurden festgenommen. Die Polizei geht von einem fremdenfeindlichen Motiv aus. Die 25 und 26 Jahre alten Männer schweigen. Sie hatten in der Nacht zum Sonntag vor der Einrichtung mehrfach geschossen und waren dann in den Flur eingedrungen. Auf den Bewohner, der im Flur nachsehen wollte, habe einer der Täter einen Schuss abgegeben. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen, wie die Polizei Münster mitteilte. Zum Tragen der Waffen seien die Männer nicht berechtigt gewesen.

Kommentar:


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Erste offizielle Beschwerde gegen WWF wegen Verwicklung in Gewalt und Misshandlung gegen indigene Völker

Survival International hat eine formelle Beschwerde über die Aktivitäten des World Wide Fund for Nature (WWF) in Kamerun eingereicht. Das ist das erste Mal, dass gegen eine Naturschutzorganisation mit einer Beschwerde bei der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) vorgegangen wird.
Eingeborene Baka-Pygmäen Kamerun
Das Verfahren wird normalerweise bei multinationalen Unternehmen angewandt. Die Beschwerde wirft dem WWF vor, in gewalttätige Misshandlungen und Landraub gegen die Baka-„Pygmäen“ in Kamerun verwickelt zu sein. Diese werden durch Anti-Wilderei-Einheiten begangen, die der WWF mitfinanziert und ausrüstet. Bevor er seine Arbeit in Kamerun aufnahm, machte sich der WWF keine Gedanken darüber, welche Auswirkungen diese für die Baka haben würde.

Infolgedessen trug der WWF zu schweren Menschenrechtsverletzungen bei und verstieß gegen die Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte der Indigenen Völker. Er unterstützt sowohl die Naturschutzgebiete auf dem Land der Baka, zu denen diese keine Zugangsrechte haben, als auch Anti-Wilderei-Einheiten.

Kommentar: Leider ist das bei Weitem kein Einzelfall. Sogenannte Hilfsorganisationen haben sich immer wieder als korrumpiert und betrügerisch herausgestellt. Was wir hier beobachten können, ist ein Paradebeispiel des Prozesses der Ponerologie. Jede Organisation, die sich nicht der Pathologie und Psychopathie voll bewusst ist, verfällt schnell der Ponerogenese. Ihre einstigen Werte (sofern sie vorhanden waren) werden zum genauen Gegenteil umgekehrt. Das Wichtigste ist, zu verstehen, dass nur das Verständnis dieses Vorganges es uns ermöglicht, Dinge wirklich zum Positiven verändern zu können.