Das Kind der GesellschaftS


Evil Rays

Stuttgart: 77-Jährige auf offener Straße erstochen

Eine ältere Frau wird auf offener Straße niedergestochen - und der Tatverdächtige stellt sich wenig später der Polizei. Doch was war sein Motiv?
Blaulicht, polizei symbolbild
© WAZ FotoPool
Stuttgart - Kannte der Messerstecher sein Opfer überhaupt? Oder war die Rentnerin eher zufällig ins Visier des Täters geraten? Eine tödliche Bluttat auf offener Straße lässt die Stuttgarter Kripo seit Sonntagmittag auf Hochtouren ermitteln. Aus taktischen Gründen lassen Polizei und Staatsanwaltschaft viele Details vorerst unerwähnt - nur so viel: Das Opfer ist eine 77-Jährige, der Tatverdächtige 37 Jahre alt.

Es passierte am Sonntag gegen 12.30 Uhr in der Forststraße im Stuttgarter Westen: Ein Mann attackierte die ältere Frau ohne erkennbaren Grund - und stach plötzlich mit einem Messer mehrfach auf sie ein. Die Frau brach schwer verletzt zusammen - und der Täter eilte davon. Notarzt und Rettungsdienst kümmerten sich um die lebensgefährlich verletzte Frau und transportierten sie in eine Klinik. Doch die Verletzungen waren zu schwer, das Opfer verstarb wenig später im Krankenhaus.

Handcuffs

Gruppe erschlägt Mann in Augsburg - Tathergang noch unklar

Bei einer zufälligen Begegnung ist ein Passant in der Augsburger Innenstadt von einer Gruppe junger Männer getötet worden. Der Feuerwehrmann war in Begleitung seiner Frau. Der Hauptverdächtige wurde inzwischen festgenommen.
trauer fuerwehr augsburg
© Augsburger Allgemeine/Michael Hochgemuth
Bei der Fahndung nach den Tätern der tödlichen Attacke auf einen Passanten in Augsburg setzt die Polizei auf die Auswertung von Bild- und Video-Material. Möglicherweise gehen die Ermittler noch am Sonntag mit dem Material an die Öffentlichkeit, um den Fahndungsdruck auf die flüchtigen Täter zu erhöhen. Dies werde gegenwärtig geprüft, sagte ein Polizeisprecher. Die Kripo richtete eine 20-köpfige Ermittlungsgruppe ein und bat um Zeugenhinweise, auch zum Fluchtweg der Unbekannten.

Opfer war bei der Berufsfeuerwehr

Bei einem Streit mit einer siebenköpfigen Gruppe junger Männer war in der Augsburger Innenstadt am Freitagabend gegen 22.50 Uhr ein 49 Jahre alter Mann angegriffen und getötet worden. Der Mann war laut Polizeiangaben mit seiner Frau und einem befreundeten Ehepaar Richtung Königsplatz unterwegs gewesen. Dort trafen sie auf ihrem Rückweg vom Christkindlesmarkt wahrscheinlich zufällig auf die Gruppe, mit der sie aus unbekannter Ursache in Streit gerieten. Einer der Männer schlug dem Opfer daraufhin gegen den Kopf, sodass der Mann stürzte und am Boden liegen blieb.

Fire

Gasexplosion in polnischem Skiort - 8 Tote

Eine Gasexplosion hat den polnischen Skiort Szczyrk erschüttert. Ein Haus fiel nach der Detonation zusammen und ging in Flammen auf. Acht Menschen starben.
gasexplosion polen
© Agencja Gazeta/ Grzegorz Celejewski/ via REUTERSHundert Feuerwehrleute und 50 Polizisten sind an der Rettungsaktion beteiligt
Bei einer Gasexplosion in einem Einfamilienhaus in Südpolen sind acht Menschen ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Weitere Menschen werden noch vermisst. Die Explosion ereignete sich laut der Nachrichtenagentur PAP am späten Mittwochabend in Szczyrk, einem bekannten Wintersportort in den Karpaten.

Das Haus sei zusammengefallen und in Flammen aufgegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr dem Sender TVN24. Mittlerweile ist der Brand unter Kontrolle. Die Rettungsarbeiten in den Trümmern dauerten bis Vormittag an, Spürhunde waren im Einsatz. In dem Haus sollen insgesamt neun Personen gewohnt haben, von denen eine zum Zeitpunkt der Explosion nicht zu Hause war.

Der polnische Gasversorger PSG geht davon aus, dass eine Gasleitung bei Bauarbeiten direkt vor dem Haus beschädigt wurde. Ein Sprecher sagte, man habe einen plötzlichen Abfall des Gasdrucks registriert. Auch seien in der Nähe des Unglücksorts Geräte gefunden worden, bei deren Einsatz möglicherweise die Leitung beschädigt wurde. Die genaue Unglücksursache müsse aber noch ermittelt werden.

sen/dpa

Yellow Vest

SOTT Fokus: Frankreich: Mindestens 800.000 Franzosen protestieren gegen Rentenpläne von Macron

In Frankreich kam es erneut zu Massenprotesten, wo mindestens 800.000 Franzosen gegen die Rentenpläne von Macron auf die Straße gingen.
proteste frankreich
© Zakaria Abdelkafi/ AFPDemonstration am 5. Dezember in Paris: Präsident Macron steht unter Druck
Und es ist nicht vorbei. Auch am Freitag ist der Bahnverkehr in Frankreich stark eingeschränkt, stehen die meisten Metros in Paris still, hat Air France ein Drittel ihrer Inlandsflüge gestrichen. Der Streik erfasst nicht nur die Verkehrsbetriebe: In landesweit sieben von acht Ölraffinerien stellten die Beschäftigten am Freitag ihre Arbeit ein, was nicht über Nacht, aber in den nächsten Tagen und Wochen die Benzinversorgung im Land bedroht.

...

Öffentlich fordern die meisten Gewerkschaften die Aufgabe der Rentenreform. Macron will die über 40 unterschiedlichen Rentenregelungen je nach Branche durch ein einheitliches Rentensystem ersetzen. (Lesen Sie hier ein Interview mit einer Expertin über Reformbedarf im französischen Rentensystem.)

- Spiegel Online
Ob sich Macron - besonders nach den Gelbwestenprotesten - noch einmal aus der Schlinge ziehen kann, ist fraglich.

Gear

SOTT Fokus: Pannenmaschine F-16? Weiterer Absturz in Korea

In Südkorea ist eine amerikanische F-16 bei der Landung abgestürzt und der Pilot konnte sich mithilfe des Schleudersitzes retten. Es handelt sich dabei um den dritten Absturz innerhalb von zwei Monaten.

f-16
© U.S. Air Force/ Senior Airman Armando A. Schwier-Morales
Der Jet soll sich der Landebahn des Luftwaffenstützpunkts bei einem Routineflug genähert haben, als sich der Pilot aus noch unbekannten Gründen katapultieren musste. Der Pilot soll in der Nähe der Basis mit dem Fallschirm gelandet und mit leichten Verletzungen in eine medizinische Einrichtung gebracht worden sein.

- Sputniknews
Bereits im Oktober ist eine F-16 Maschine in den USA abgestürzt, eine weitere stürzte Anfang Oktober in Deutschland ab - und nicht zuletzt:
Schon am 17. Mai 2019 musste sich in Kalifornien ein F-16-Pilot per Schleudersitz retten, als sein Kampfjet unkontrolliert zu Boden ging und in ein Gebäude krachte.

- Sputniknews
Über die Ursachen der Abstürze ist nichts bekannt, außer dass die Maschinen eventuell in die Jahre gekommen sind, da die Kampfflugzeuge seit 1976 produziert werden.

Bulb

SOTT Fokus: Der Schwarze Tod: Zwei Pestfälle angeblich in China bestätigt

Der berühmt-berüchtigte Schwarze Tod, der im Mittelalter eine Pandemie auslöste, bei der bis zu ein Drittel der Menschen in Europa ums Leben kamen, soll in China wieder aufgetaucht sein.
Krankheit  Pandemie
China hat endlich der WHO bestätigt, dass bei einem Ehepaar Lungenpest diagnostiziert wurde. Sie werden in der Hauptstadt Peking behandelt. Dort brach nach Bekanntgabe der hochansteckenden Infektionskrankheit Panik aus. Auf Weibo, einer Twitter-ähnlichen Social-Media-Plattform, löschten chinesische Zensoren den Hashtag "Peking bestätigt, dass es sich um die Behandlung von Pest handelt". So versucht die Regierung, Diskussionen und Panik wegen der Krankheit zu kontrollieren. Mittlerweile aber wird davor gewarnt, den Park in Peking aufzusuchen, da sich die Lungenpest über die Luft überträgt. Es ist nicht das erste Mal, dass in diesem Jahr die Pest diagnostiziert wurde. Die beiden neuesten Fälle brachen in der Inneren Mongolei aus, einer dünn besiedelten Provinz im Norden Chinas. Von dort ist das Ehepaar nach Peking gereist, wo sie behandelt werden. Die ersten Länder haben bereits Vorsichtsmaßnahmen getätigt, damit aus China diese hochansteckende Infektionskrankheit nicht eingeschleppt wird. Die Pest ist eine hochansteckende Infektionskrankheit, die Mitte des 14. Jahrhunderts in Europa mehr als 20 Millionen Tote forderte. Mit Antibiotika kann die hochansteckende Infektionskrankheit behandelt werden, doch wie bereits berichtet, gibt es weltweit eine Antibiotikaresistenz. Wie User auf Weibo schrieben: "Bei uns in China ist bei den Tieren die Vogelgrippe und die Afrikanische Schweinepest ausgebrochen, jetzt sind wir Menschen dran." Sehr beunruhigend.

~ netzfrauen.org
Die beiden neuesten Fälle sollen in der Mongolei ausgebrochen sein:
Der Schwarze Tod ist zurück! Zwei Pestfälle in China bestätigt

Die beiden neuesten Fälle brachen in der Inneren Mongolei aus, einer dünn besiedelten Provinz im Norden Chinas, und wurden in Peking diagnostiziert, wo die Patienten laut CNN behandelt werden. Laut Medien aus Australien, gab Fabio Scano, Koordinator bei der WHO in China, bekannt, dass die chinesische nationale Gesundheitskommission sich bemüht, die Ausbreitung der Pest zu verhindern. Ein Quarantäne-Kontrollpunkt wurde in der Inneren Mongolei angeblich von China eingerichtet.


~ netzfrauen.org
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf netzfrauen.org.

Bulb

SOTT Fokus: Tausende Israelis protestieren: "Netanjahu, tritt zurück - Israel ist wichtiger"

Inzwischen sind einige Monate vergangen, seitdem der leider immer noch amtierende Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Wahlen in Israel eigentlich verloren hat. Ungeachtet dessen klammert sich der gewissenlose Politiker anscheinend weiterhin an die Macht, obwohl er sich nicht nur wegen Korruption eigentlich schon längst im Gefängnis befinden sollte.
Israel IS Netanjahu
Netanjahu stülpt sich seine Maske der Vernunft über sein gewissenloses Haupt
Samstagabend demonstrierten Tausende Israelis in Tel Aviv gegen den rechtskonservativen Ministerpräsidenten und forderten zu Recht seinen Rücktritt.
Mehrere Tausend Israelis haben am Samstagabend in Tel Aviv gegen den rechtskonservativen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu demonstriert, der zuletzt wegen einer Korruptionsanklage ins Visier der Justiz geriet. Das Motto der Kundgebung lautete "Tritt zurück. Israel ist wichtiger".

Nach Angaben der Nachrichtenseite ynet versammelten sich rund 5000 Menschen, um gegen Netanjahu zu demonstrieren. Die Kundgebung wurde von der Bewegung für Qualitätsregierung organisiert.

Oppositionspolitiker warfen dem Regierungschef vor, er treibe das Land in einen Bruderkrieg. Am Dienstagabend hatten mehrere Tausend Israelis bei einer Demonstration ihre Solidarität mit Netanjahu bekundet.

~ Sputnik
Mehr Informationen zum Thema finden Sie auf Sputnik.

Arrow Down

SOTT Fokus: Wenn Dämlichkeit protestiert: Kohle-Gegner dringen in Tagebaue in Sachsen und Brandenburg ein

In den letzten Monaten konnte man immer wieder seltsame Aktionen von Aktivisten beobachten, die im Namen des Klimas nicht nur protestierten, sondern auch vandalierten. Basierend sowohl auf der CO2-Lüge, als auch auf der damit einhergehenden nicht existierenden, "vom Menschen verursachten" Klimaerwärmung fühlen sich immer mehr Aktivisten dazu berufen und ermuntert, die Wirtschaft und die damit einhergehenden Erzeuger von Energie und Garanten unserer Zivilisation mutwillig zu stören und immer öfters auch dreist zu sabotieren oder gar zu zerstören. Auch vor Gewalt schreckt man inzwischen nicht mehr zurück.
Klima Protest Bergwerk Kohle
Bei einer weiteren Aktion dieser Art sind am Samstag Hunderte Kohle-Gegner in Tagebaue in der Lausitz und im Leipziger Revier eingedrungen.
Die Protestierer rannten auf die Gelände der Brandenburger Tagebaue Jänschwalde, Welzow-Süd und Vereinigtes Schleenhain in Sachsen, wie das Bündnis "Ende Gelände" und das Energieunternehmen Leag übereinstimmend mitteilten.

~ Sputnik
Die Aktivisten waren so überzeugt und emotional involviert in ihrem Wahn, dass sie es auch nicht für unangemessen befanden, körperlich aggressiv und überhaupt nicht friedvoll vorzugehen.

X

Den Haag: Mehrere Verletzte durch Messerangriff - Nur wenige Stunden nach London

Polizei nach Messerangriff in Den Haag
© AFP 2019/SEM VAN DER WAL
In Den Haag sind am Freitag mehrere Menschen in einer Einkaufstaße bei einem Messerangriff verletzt worden. Dies meldet Reuters unter Berufung auf die niederländische Polizei.

Der Angriff habe sich in einer wegen der Black-Friday-Schnäppchenjagd besonders belebten Einkaufsstraße im Zentrum der Stadt ereignet. Die Rettungsdienste seien bereits vor Ort.

Nach ersten Erkenntnissen sind drei Menschen verletzt worden. Das Einkaufszentrum Hudson's Bay, in dem sich die Attacke zugetragen hat, wurde von der Polizei weiträumig abgeriegelt.


Kommentar: London: Messerattacke auf London Bridge - Mehrere Verletzte, Täter erschossen, Vorfall als Terrorangriff eingestuft


X

London: Messerattacke auf London Bridge - Mehrere Verletzte, Täter erschossen, Vorfall als Terrorangriff eingestuft

Polizisten auf London Bridge nach Messerangriff
© AP Photo/Matt DunhamPolizisten auf der London Bridge nach dem Angriff
Wieder Terror in der britischen Hauptstadt: Die Polizei hat auf der London Bridge nach einer Messerattacke einen Mann erschossen. Mehrere Menschen wurden verletzt.

Mitten in London hat ein Mann bei einer offenbar terroristischen Messerattacke mehrere Menschen verletzt. Unbestätigten Medienberichten zufolge sollen fünf Menschen verletzt worden sein. Der Tatverdächtige habe eine Attrappe eines Sprengstoffgürtels getragen, sagte ein Offizieller von Scotland Yard. Der Verdächtige wurde von der Polizei auf der London Bridge erschossen.

Scotland Yard betonte, dass der Vorfall als Terrorangriff behandelt werde, man aber weiterhin offen für mögliche andere Motive bleibe. Das Gebiet bleibe zunächst noch für eine ganze Weile abgesperrt, es werde weiter von Sicherheitskräfte durchsucht.

Der Nachrichtensender Sky News will wissen, dass neben dem mutmaßlichen Angreifer ein weiterer Mann getötet wurde. Dafür gibt es bislang keine Bestätigung. Auch über den Zustand der Verletzten ist bislang nichts bekannt.

Kommentar: Da der Angreifer erschossen wurde, nachdem er offenbar schon überwältigt worden war (wobei sich bereits herausstellte, dass es sich bei der Sprengstoffattrappe an seinem Körper tatsächlich um eine solche handelte), könnte man wie bei vielen ähnlich gelagerten Fällen fast annehmen, dass man ihn nicht in die Ermittlungen mit einbeziehen wollte. Die weiteren Entwicklungen (und Erkenntnisse) im Rahmen der Untersuchungen bleiben dennoch abzuwarten.

Siehe auch: