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SOTT Fokus: Amerika: Gewaltige Explosion erschüttert Chemiewerk in Texas - 50 Kilometer spürbar

Nach Angaben von RT Deutsch fand in den heutigen frühen Morgenstunden in einer Chemiefabrik in Port Neches im US-Bundessstaat Texas eine große Explosion statt, die noch in 50 Kilometern Entfernung zu spüren war. Bei der Explosion wurden nach bisherigen Angaben mindestens zwei Menschen verletzt.
Texas Explosion
Der Knall war sogar im benachbarten US-Staat Louisiana zu hören.

Die Explosion, die sich Berichten zufolge im Chemiewerk der TPC Group ereignete, soll in 50 Kilometer Entfernung zu spüren gewesen sein. Mindestens zwei Personen wurden verletzt.

~ RT Deutsch
Es sollen zwei Explosionen stattgefunden haben.
Polizeisprecher Crystal Holmes sagte gegenüber Reuters, dass die Anwohner aus der Umgebung evakuiert werden:
"Auf dem Gelände findet eine Such- und Rettungsaktion statt. Es gibt aber auch Schäden an den umliegenden Häusern. Wir werden von Tür zur Tür gehen und diese Häuser kontrollieren."
~ RT Deutsch
Die Hitze der Explosion und das anschließende Feuer waren anscheinend so groß, dass sie in Satellitenaufnahmen des lokalen Fernsehsenders KDM News entdeckt wurden.


Bewohner beschrieben die Explosion wie die einer Bombe und in einigen Häusern sind Fenster zerborsten. Mehrere Video existieren, die anscheinend kurz nach der Explosion aufgenommen wurden.
Ein Bewohner sagte:
"Wir dachten, wir würden sterben."

~ RT Deutsch

Sherlock

SOTT Fokus: Mega-Raub in Dresdens Grünem Gewölbe: Juwelenraub im Mindestwert von 1 Mrd. Euro

juwelenzimmer
© Reuters
In dem berühmten Dresdner Museum, dem Grüne Gewölbe, sind heute Morgen Diebe eingebrochen, haben gezielt eine Diamantenvitrine mithilfe einer Axt aufgebrochen und fast den kompletten Inhalt geklaut.
Es ist einer der spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahrzehnte: Einbrecher haben aus der berühmten Schatzkammer Grünes Gewölbe in Dresden Kunstschätze von kaum messbarem Wert gestohlen. Vermutlich zwei Täter stiegen über ein Fenster in das Residenzschloss mitten in der Dresdner Altstadt ein. Die Kriminalpolizei geht davon aus, dass weitere Täter beteiligt waren.

- T-Online
Bei dem Diebesgut soll es sich aus Diamanten und Brillanten aus dem 18. Jahrhundert handeln, jedoch wurde nicht die komplette Garnitur mitgenommen. Der gestohlene Wert ist nicht direkt zu bemessen, da auch ein beachtlicher Sammlerwert existiert. Doch es wird ein Mindestwert von 1 Mrd. Euro angeben.
Zum Wert des Diebesguts ließ sich Generaldirektorin Ackermann am Nachmittag nicht ein. Das mit dem Wert sei so eine Sache, sagte sie. Sie könne das nicht "in einem Wert" auflösen. Die besondere Bedeutung liege weniger im Materialwert als in der Vollständigkeit des Ensembles. Sie hofften, dass das Diebesgut aufgrund der "internationalen Bekanntheit" dem Kunstmarkt entzogen sei. Andererseits zeigte sie sich besorgt, die Garnituren könnten zerstört und deren Steine einzeln veräußert werden.

- T-Online

Health

SOTT Fokus: 60 Ärzte fordern, Assange dringend medizinisch zu versorgen: "Er könnte in der Haft sterben"

Nach der empörenden und unrechtmäßigen Verhaftung des Wikileaks-Gründers Julian Assange und seinem erschreckenden Zustand bei der letzten Anhörung haben sich angesichts seines schlechten Gesundheitszustandes jetzt 60 britische Ärzte in einem Brief an die Regierung gewendet.
assange
© AP: Kirsty Wigglesworth
Angesichts seines schlechten Gesundheitszustands fordern 60 britische Ärzte in einem Brief an die Regierung, ihn wegen seiner Depression, Zahnprobleme und Schmerzen in der Schulter behandeln zu lassen.

[...]

Assange befindet sich seit April im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh außerhalb von London. Ihm wurde wegen Verstoßes gegen Kautionsauflagen eine einjährige Haft auferlegt.

Zuvor hatte Assange sieben Jahre in der ecuadorianischen Botschaft ausgeharrt, um einer Auslieferung an die USA zu entgehen. In der ecuadorianischen Botschaft wurde Assange Opfer von Spionage. Jedes Telefonat wurde aufgezeichnet, Assange rund um die Uhr gefilmt, das gesammelte Material an US-Behörden überreicht.

~ RT Deutsch
Die 60 britischen Ärzte schreiben in ihrem offenen Brief unter anderem:
"Die medizinische Lage ist alarmierend. Es gibt keine Zeit zu verlieren."
Die Einschätzung seines Gesundheitszustands machen die Ärzte anhand von Augenzeugenberichten und dem des UNO-Sonderberichterstatters Nils Melzer fest. Vor Gericht habe er einen verwirrten Eindruck gemacht. Assange selbst sagte am 21.Oktober er habe nicht verstanden, was sich vor Gericht abspielte.

~ RT Deutsch
Darüber hinaus warnen die Ärzte, dass Assange im Gefängnis sterben könnte, sollte er auch weiterhin keine medizinische Versorgung erhalten.

Ambulance

Wiesbaden: Linienbus gerät auf Gegenfahrbahn - Mehrere Schwerverletzte

Nach dem Busunfall in Wiesbaden ist ein Mann im Krankenhaus gestorben. Die Polizei ermittelt weiter, warum der 65 Jahre alte Fahrer die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hat.
linienbus wiesbaden
© Michael Ehresmann/Wiesbaden112/DPA
Nach dem schweren Busunfall am Wiesbadener Hauptbahnhof ist ein 85-jähriger Mann seinen Verletzungen erlegen. Er starb im Krankenhaus, wie die Polizei mitteilte. Der Senior war am Donnerstag an einer Haltestelle von dem Bus erfasst worden. Der Polizei zufolge wurden bei dem Unfall insgesamt 23 Menschen verletzt, drei von ihnen schwer.

Der 65 Jahre alte Fahrer eines Linienbusses hatte aus zunächst ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren und war mit mehreren Fahrzeugen zusammengestoßen. "Es kann ein technischer Defekt oder menschliches Versagen gewesen sein, das können wir jetzt noch nicht sagen", sagte eine Polizeisprecherin.

Nach ersten Erkenntnissen hatte der Busfahrer vor dem Hauptbahnhof gehalten, um Fahrgäste ein- und aussteigen zu lassen, war dann aber in den Gegenverkehr geraten. Er rammte zunächst drei entgegenkommende Autos, deren Fahrer jeweils leichte Verletzungen erlitten. Daraufhin überquerte der Gelenkbus eine Grünfläche und prallte auf drei weitere entgegenkommende Autos. Zwei Fahrer wurden leicht und eine Fahrerin schwer verletzt.

Megaphone

Zug sprang aus Gleisen in München - Nur Leichtverletzte

In der Hackerbrücke ist am Freitagnachmittag ein Meridian-Ersatzzug entgleist. 100 Passagiere mussten in Sicherheit gebracht werden. Die Bergung des Zuges hat am Samstag begonnen.
meridian zug, hackerbrücke
© Lino Mirgeler/dpa
München - Nach der Entgleisung zweier Waggons eines Regionalzugs am Freitag in München haben am Samstagmorgen die Bergungsarbeiten begonnen. Der Regionalzug war am Freitagnachmittag kurz nach dem Verlassen des Münchner Hauptbahnhofs an der Hackerbrücke entgleist.

Regionalzug entgleist: Bergungsarbeiten mit einem Kran

Die Deutsche Bahn hat einen Bergungskran angefordert, der in den frühen Morgenstunden am Samstag in München eingetroffen ist. Die eigentliche Bergung des Meridians ist bereits gestartet, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn gegenüber der AZ bestätigte: "Die Arbeiten haben gegen 7 Uhr begonnen. Der Bergungskran ist mittlerweile vor Ort." Am Zug und am Oberbau entstand laut Bundespolizei erheblicher Sachschaden.

Zuerst müssten die Oberleitungen angehoben werden, sagte der Bahn-Sprecher zu dem weiteren Vorgehen am Samstag. "Anschließend werden die Waggons beziehungsweise deren Laufwerke wieder zurück auf die Gleise gesetzt und der Zug abgeschleppt. Erst dann können wir feststellen, ob und wie stark Gleise und Weichen beschädigt sind." Die Arbeiten werden voraussichtlich bis in die Mittagsstunden dauern.

Camera

SOTT Fokus: Richard von Weizsäckers Sohn, Fritz von Weizsäcker, wurde während Vortrag erstochen

Der Sohn des ehemaligen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker, Fritz von Weizsäcker, wurde während eines Vortrags von einem 57-jährigen Mann gestern erstochen. Fritz von Weizsäcker war seit 2005 Chefarzt der Berliner Privatklinik Schlosspark. Der mutmaßliche Täter wurde in einer Psychiatrie untergebracht.

weizsäcker
© dpa
Laut Generalstaatsanwaltschaft äußerte der 57-Jährige bei seiner Vernehmung durch die Polizei eine allgemeine Abneigung gegen die Familie von Weizsäcker, die wahnbedingt sei. Er habe im Rahmen seiner Tatplanung dann im Internet recherchiert und sei dabei auf den Vortrag von Weizsäckers in der Schlosspark-Klinik gestoßen. Nachdem er sich zuvor in seiner Heimat in Rheinland-Pfalz ein Messer gekauft habe, sei der Mann am Dienstag mit dem Zug nach Berlin gefahren, um von Weizsäcker anzugreifen.

- Tagesschau.de
Auch ein in Zivil anwesender Polizist - der versuchte den Täter zu stoppen - wurde durch den Tatverdächtigen schwer verletzt.

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DJV bekommt den Rachen nicht voll: Monatliche GEZ-Zwangsgebühr soll deutlich steigen

GEZ-Beitrag
© www.globallookpress.comDie Kommission empfiehlt einen 86 Cent höheren Rundfunkbeitrag. Derzeit werden pro Haushalt monatlich 17,50 Euro fällig.
Der Rundfunkbeitrag soll laut einem vorläufigen Entwurf auf 18,36 Euro pro Monat steigen. Eine abschließende Empfehlung der zuständigen Kommission wird Anfang 2020 erwartet. Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) kritisiert die Anhebung als viel zu niedrig.

Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) wird eine Erhöhung des Rundfunkbeitrags um 86 Cent ab 2021 vorschlagen. Damit würde der künftige monatliche Beitrag 18,36 Euro betragen. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur und verweist jedoch darauf, dass sich dabei immer noch um einen vorläufigen Entwurf handelt. Die abschließende KEF-Empfehlung wird Anfang 2020 erwartet. Jeder Haushalt in Deutschland muss derzeit monatlich 17,50 Euro zahlen.

Kritik vom DJV: Anhebung zu niedrig

Der Deutsche Journalisten Verband (DJV) kritisiert die Anhebung als viel zu niedrig. Die Steigerung müsse deutlich über der von der KEF offenbar geplanten Erhöhung um 86 Cent pro Monat liegen, fordert DJV-Bundesvorsitzender Frank Überall.
86 Cent sind nur für den Verbraucher mehr, nicht jedoch für die Sender. Die angebliche Steigerung ist nichts anderes als die Festschreibung des Status quo, was unter dem Strich wegen der Kostensteigerungen ein Minus ist", so Überall.
Die Redaktionen wie die Sender insgesamt arbeiteten bereits am Limit, zum Beispiel über prekäre Beschäftigungsverhältnisse, heißt es weiter in der Mitteilung. "Ein Einfrieren des Finanzaufkommens auf weitere Jahre würde sich negativ auf die Programme auswirken", ergänzt Überall.

Rund acht Milliarden Euro im Jahr 2018 aus dem Rundfunkbeitrag

Im Frühjahr dieses Jahres mussten die öffentlich-rechtlichen Sender der Kommission, die aus unabhängigen Experten besteht, mitteilen, wie viel Geld sie für die Zeit zwischen 2021 und 2024 benötigen. Die KEF prüft dann, ob der Bedarf im Einklang mit Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit ermittelt worden ist. Danach macht sie einen Vorschlag für die Beitragshöhe. Die anschließende Entscheidung liegt dann bei den Bundesländern, die den Beschluss im Landtag ratifizieren müssen.

Über die Höhe des Rundfunkbeitrags wurde bisher alle vier Jahre neu entschieden. Für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk sind die bisherigen 17,50 Euro die Haupteinnahmequelle. Aus dem Bericht des Beitragsservice von ARD, ZDF und Deutschlandradio für das Jahr 2018 geht hervor, dass die Erträge aus dem Rundfunkbeitrag in dem Jahr bei rund acht Milliarden Euro lagen.

Kommentar: Weitere Infos zur GEZ-Zwangsgebühr:


Post-It Note

Bauernprotest gegen Umweltauflagen und Glyphosatverbot in Hamburg: 4000 Traktoren auf der Straße

Viele Bauern sind genervt von neuen Auflagen. Jetzt protestieren sie in Hamburg vor den Landesumweltministern - mit ihren Traktoren.
Tractors
© Daniel Bockwoldt / dpa / Global Look Press
Kiel/Elmshorn/Uelzen. Bauern als Buhmänner? So sehen es viele Landwirte. Tausende von ihnen haben sich am frühen Donnerstagmorgen in ganz Norddeutschland mit ihren Traktoren nach Hamburg aufgemacht - zu einer Protestkundgebung gegen das Agrarpaket der Bundesregierung. Die Bauern kamen aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Rund 4000 Trecker waren es nach Angaben der Hamburger Polizei.

In acht Konvois fuhren die Landwirte auf die Hansestadt zu und sorgten damit auf den Hauptverkehrsadern für "erhebliche Verkehrsbehinderungen", so die Polizei Hamburg. Die Abschlusskundgebung ist für 14 Uhr geplant. Danach fahren die Bauern wieder individuell zurück.

Zunächst gab es keine größeren Störungen, allerdings holte die Polizei in Schleswig-Holstein nach Angaben des Lagedienstes in Kiel Trecker von der Autobahn A23 Heide-Hamburg, die dort verbotenerweise unterwegs waren.

Kommentar: Glyphosat ist nicht ohne Grund umstritten. Die Politik sollte mit den Bauern an einer Lösung arbeiten und Alternativen schaffen, damit auf Glyphosat verzichtet werden kann.


Airplane

Frankfurt Flughafen: Zwei Flugzeuge nach Landung zusammengestoßen

Kollision am Frankfurter Flughafen: Zwei Flugzeuge stoßen nach der Landung zusammen. Menschen wurden nach ersten Erkenntnissen nicht verletzt. Aber wie konnte es dazu kommen?
frankfurter flughafen
© dpa/Frank Rumpenhorst
Am Frankfurter Flughafen sind zwei Maschinen nach der Landung auf dem Rollfeld zusammengestoßen.

Nach derzeitigen Stand gebe es keine Verletzten, sagte ein Sprecher der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) aus Braunschweig, die die Ermittlungen übernommen hat, am Sonntag.

Aktuell sei von einem "schweren Schaden" auszugehen. Über die genaue Schadenshöhe konnten zunächst aber keine Angaben gemacht werden. Durch die Auswertung der jeweiligen Black Box soll nun die Unfallursache geklärt werden.

Arrow Up

SOTT Fokus: Assange: Demonstration in London gegen seine Auslieferung

Seitdem immer mehr Details über die unrechtmäßige Festnahme des Wikileaks Gründers Julian Assange an die Öffentlichkeit sickern, genauso wie sein erschreckender Zustand bei der letzten Anhörung, sind Demonstranten in London auf die Straße gegangen, um gegen seine Auslieferung in die USA zu demonstrieren.
Julian Assange.
© Daniel Leal-Olivas / AFPJulian Assange.
Die Anhänger des australischen Whistleblowers Julian Assange protestieren am Samstag in London gegen seine mögliche Auslieferung an die USA. Verfolgen Sie die Demonstration live bei Sputnik.

Assange wurde am 11. April 2019 inhaftiert, nachdem ihm die ecuadorianische Botschaft keinen weiteren Aufenthalt mehr in ihren Räumen erlaubt hatte. Die US-Behörden ermitteln gegen den Journalisten und Wikileaks-Gründer wegen Verstoßes gegen das Anti-Spionage-Gesetz und der Veröffentlichung geheimer Dokumente. Im Falle seiner Auslieferung an die USA kann der WikiLeaks-Gründer zu einer hohen Haftstrafe verurteilt werden.

~ Sputnik
Sputnik dokumentierte die Demo: