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Do, 25 Aug 2016
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Verborgene Geschichte
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"Baumleiche" in Salzkotten entpuppt sich als 1.500 Jahre alter Zeitzeuge

© LWL/Hallenkamp-Lumpe
Die in der Feuchtwiese erhaltene sogenannte »Baumleiche« einer Eiche bestand noch aus einem langen Stamm und mindestens drei Astteilen
Eigentlich sollte nur ein störendes Holzstück aus den Feuchtwiesen bei Salzkotten-Scharmede beseitigt und vorsichtshalber im Vorfeld untersucht werden. Dass sich das Holz als »Baumleiche«, 1.500 Jahre alt und als historischer Zeuge von großem Wert herausstellte, überraschte nicht nur die Archäologen des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), sondern auch weitere Fachwissenschaftler und den Eigentümer der Wiese. Der Baum stürzte um, als die Völker im Norden Europas und auch in dieser Region in Bewegung kamen und sich neue Siedlungsgebiete suchten.

Die hölzernen Strukturen in den Gunnewiesen waren den Anwohnern schon lange bekannt. Sie beeinträchtigten nun allerdings zunehmend die Bewirtschaftung der Feuchtwiesen und sollten deshalb entfernt werden. In Abstimmung mit dem Grundbesitzer Marius Pötting und dem Umweltamt des Kreises Paderborn war eine wissenschaftliche Dokumentation der großflächig an der Oberfläche sichtbaren Holzreste vereinbart worden. Dass sie es allerdings mit einem derart betagten Zeugen der Vergangenheit zu tun hatten, war den Archäologen der Außenstelle Bielefeld der LWL-Archäologie für Westfalen nicht sofort ersichtlich.

Bei den Ausgrabungen zeigte sich schnell, dass es sich um einen über 20 Meter langen Eichenstamm handelte, der ohne menschlichen Einfluss umgestürzt war. »Weil der Baum nah an der Oberfläche lag und zum Teil sogar aus dem Gras herausschaute, vermuteten wir zunächst, dass es sich um einen eher jungen Befund handelte«, schildert Archäologin Dr. Julia Hallenkamp-Lumpe. Diese Vermutung sollte durch eine wissenschaftliche Untersuchung abgesichert werden. Eine Scheibe des Stammes diente als Probe.

Im Labor für Dendrochronologie der Universität Köln konnten die Fachleute anhand der Jahrringe das Alter genau bestimmen. Die Analyse brachte allerdings ein ganz anderes Ergebnis als vermutet: Der jüngste erhaltene Jahrring war im Jahr 478 n. Chr. gewachsen. Die Eiche ist ca. 260 Jahre alt geworden und hatte einen Stammumfang von zirka zwei Metern. »Weil aber an dem Stamm weder die sogenannte 'Waldkante‘ als äußerster Jahrring am Übergang vom Splintholz zur Rinde noch Splintholzringe erhalten waren, müssen wir einen gewissen Datierungsspielraum ansetzen«, erläutert Dr. Thomas Frank vom Kölner Labor für Dendroarchäologie. Demnach starb der Baum zwischen 493 und 513 n. Chr. ab.

Kommentar:


Colosseum

"Versunkene Stadt" vor Zakynthos soll bis zu 5 Millionen Jahre alte natürliche Struktur sein

Zakynthos (Griechenland) - Seit ihrer Entdeckung galten die Strukturen und Gesteinsformationen am Meeresgrund vor der griechischen Insel Zakynthos als Überreste einer versunkenen Stadt. Kein Wunder - wirken diese doch tatsächlich wie Reste von gepflasterter Böden, Plätzen und Kolonnaden. Eine neue Untersuchung und Datierung der Strukturen zeigt nun jedoch, dass es in Wirklichkeit um bis zu fünf Millionen Jahre alte natürliche Formationen handelt.
© uea.ac.uk
Säulenbasenartige Strukturen am Meeresboden vor Zakynthos.
Wie Wissenschaftler um Prof. Julian Andrews von der University of East Anglia, Magda Athanasoula und Prof. Michael Stamatakis von der University of Athens aktuell im Fachjournal Marine and Petroleum Geology (DOI: 10.1016/j.marpetgeo.2016.05.022) berichten, gab es schon bei der Entdeckung der vermeintlichen Ruinen aufgrund mangelnder Funde alltäglicher Gebrauchsgegenstände, wie beispielsweise Töpferware, Zweifel daran, dass es sich hierbei tatsächlich um eine einstige Stadt handelte.

Kommentar:


Question

Rätselhafte Höhlen-Steinkreise sollen mit 175.000 Jahren älteste bauliche Konstruktion sein

Bordeaux (Frankreich) - Bereits 1990 machten Höhlenforscher im Innern der südfranzösischen Bruniquel-Tropfsteinhöhle eine erstaunliche Entdeckung: Unzählige abgebrochene Stalagmiten bilden hier offenbar eine absichtlich errichtete Art von Steinkreisen. 14 Jahre nach dem plötzlichen Tod des die Konstruktion damals untersuchenden Archäologen hat ein internationales Forscherteam nun die Datierung der Anlage abgeschlossen - mit einem unglaublichen Ergebnis: Mit 175.000 Jahren handelt es sich hierbei zweifelsohne um die älteste bauliche Konstruktion weltweit. Zudem vermuten die Forscher, dass sie nicht von modernen Menschen stammt.
© Etienne FABRE/ SSAC
Forscher bei der Erkundung der Stalagmitkreise im Innern der Bruniquel-Tropfsteinhöhle.
Schon in den 1990er Jahren verfolgte der untersuchende Archäologe Francois Rouzard seine Theorie, nachdem der Stalagmitenkreis in der Bruniquel-Höhle nicht von Menschen sondern von Neandertalern konstruiert wurde.

Kommentar: Kommentar:


Sherlock

Bislang ältester bronzezeitlicher Friedhof in Sachsen entdeckt: Grabstätten sind bis zu 5000 Jahre alt und nach Tradition der Jungsteinzeit eingerichtet

© Landesamt für Archäologie
Die Ausgrabungen in der Trasse der S 28 bei Bornitz.
Herausragende archäologische Funde von 3000 - 1000 v. Chr. an der S 28 zwischen Bornitz und Canitz, Kreis Nordsachsen, entdeckt.

Schon im Herbst 2015 wurden bei archäologischen Untersuchungen vor dem grundhaften Ausbau der S 28 östlich von Bornitz, Gemeinde Liebschützberg, Nordsachsen, mehrere Fundstellen unterschiedlicher Zeitstellung entdeckt.

Seit März 2016 wird ihre systematische Ausgrabung und Dokumentation durch das Landesamt für Archäologie Sachsen mit Unterstützung durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr fortgeführt. Neben Siedlungsstellen der Jungbronzezeit und Vorrömischen Eisenzeit konzentrieren sich die Arbeiten vor allem auf einen herausragenden Bestattungsplatz der Stein- und frühen Bronzezeit. Zunächst waren es nur 5 Körpergräber der frühbronzezeitlichen Aunjetitzer Kultur (um 2000 v. Chr.), die links und rechts der Straße im Ackerland scheinbar verstreut lagen.

Nuke

Die Atombombe auf Hiroshima veränderte die Welt aber nicht den 2. Weltkrieg

Der Historiker Hiroshi Hasegawa hat den Atombombenangriff auf Hiroshima rekonstruiert. Das erschreckende Ergebnis: Durch ein Tarnmanöver wurde die Zahl der Toten erhöht.

© Daily Mail
In dem Befehl des Stabschefs der US Army Air Force sind es nur harmlose Worte: "Maximum results" sollten die "pumpkins" bringen. Doch diese Kürbisse, wie sie die amerikanischen Generale nannten, waren Atombomben, und die maximalen Ergebnisse bedeuteten zigtausendfachen Tod von Zivilisten.

Die Enola Gay , das amerikanische Flugzeug, das am 6. August 1945 die Atombombe über Hiroshima abwarf, tat dies, wie ein japanischer Historiker und Journalist jetzt belegen kann, offenbar in einer Art und Weise, die die "Ergebnisse" tatsächlich "maximierte": Kommandant Paul Tibbets flog ein Tarnmanöver über Hiroshima und warf die Bombe erst im zweiten Anflug. Was zunächst als Petitesse der Kriegsgeschichte erscheint, ist für Hiroshi Hasegawa der Beleg für die wahren Absichten hinter dem ersten Atombombeneinsatz der Kriegsgeschichte.

© Keystone/Getty Images
Unvorstellbare Zerstörungsgewalt: Blick über Hiroshima, nachdem am 6. August 1945 die Atombombe die Stadt dem Erdboden gleich machte und tausende Menschen tötete
Wie er in einem aktuellen Beitrag für die Zeitschrift Aera schreibt, hat Hasegawa schriftliche Berichte von militärischen Beobachtern am Boden ausgewertet und mit Überlebenden gesprochen, die bestätigen: Der B-29-Bomber flog Hiroshima nicht, wie in seiner offiziellen "Field Order" angegeben, direkt an. Die nach der Mutter des Kommandanten benannte Enola Gay umkreiste Hiroshima stattdessen zunächst einige Male, woraufhin in der Stadt Alarm ausgelöst wurde. Dann flog sie weiter nach Osten und kreiste über Harimanada, nahe der Stadt Okayama.

Erst danach flog sie über das japanische Binnenmeer zurück nach Hiroshima, um gegen 8.15 Uhr die Bombe mit dem zynischen Spitznamen Little Boyabzuwerfen. Dieses Tarnmanöver habe dafür gesorgt, meint Hasegawa, dass die Menschen in Hiroshima nicht in den Schutzräumen saßen, sondern völlig überrascht wurden. Das habe die Zahl der Opfer in Hiroshima stark erhöht - etwa 70.000 Menschen starben sofort, mindestens ebenso viele in den folgenden Wochen, Monaten und Jahren an den Folgen der nuklearen Strahlung.

Kommentar:

Die wirklichen Gründe für den amerikanischen Abwurf der Atombomben über Japan


Bulb

Tutanchamuns Dolch besteht aus außerirdischem Material: Wissenschaftler - "Es ist Meteoritenstoff"

Italienische Forscher haben einen Dolch, den Archäologen 1925 im freigelegten Sarkophag von Pharao Tutanchamun gefunden hatten, untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass der Dolch aus Material von einem Meteoritenstoff besteht, berichtet news.rambler.ru.

© Sputnik/ Yuri Somov
Wie Professor Francesco Porcelli von der Polytechnischen Universität Turin der Zeitung La Stampa sagte, hat die 35 Zentimeter lange Klinge, die in der Umhüllung der Mumie entdeckt wurde, in Fachkreisen eine Diskussion ausgelöst.
„Im Alten Ägypten hatte es äußerst wenig Erzeugnisse aus Eisen gegeben. Dieses Material war teurer als Gold“, so der Wissenschaftler.

Mithilfe von Röntgenstrahlen wurde festgestellt, dass die Klinge zu zehn Prozent aus Nickel und zu 0,6 Prozent aus Cobalt besteht. „Eine solche Legierung ist für Meteoriten typisch. Es war aber völlig unmöglich, die Legierung in der damaligen Epoche auf künstliche Weise zu gewinnen“, so Porcelli.


Kommentar: Ob es wirklich unmöglich war, ist fraglich. Die Wissenschaftler beziehen sich hier auf die offizielle Geschichtsschreibung, die ignoranter weise immer noch davon ausgeht, dass die alten Ägypter (und generell alle Zivilisationen in der Vergangenheit) nicht fortschrittlicher als wir heute gewesen sein können.

Viele Funde und Beweise, die es eigentlich nicht geben dürfte, widersprechen immer wieder dieser Annahme. Siehe letzten Kommentar unten, für weitere Informationen.


Der Wissenschaftler erwähnte in diesem Zusammenhang den im Jahr 2010 in der ägyptischen Wüste entdeckten Einschlagskrater, der sich beim Aufprall eines aus Nickel und Eisen bestehenden Meteoriten gebildet hatte. Auch einer der altägyptischen Papyri beschreibe „vom Himmel gefallenes Eisen“. Damals habe jedoch niemand die „außerirdische“ Entstehungsversion des genannten Materials ernst genommen, so Porcelli.

Tutanchamun regierte von 1333 bis 1323 v. u.Z. und starb im Alter von 18 Jahren. Sein Grab entdeckte der britische Wissenschaftler Howard Carter 1922 im Tal der Könige in Luxor, dem früheren Theben.

Kommentar: Auch die Datierungen sind ein Problem: "Unmögliche" Entdeckungen:


Flashlight

Nach 74 Jahren: Hobbytaucher entdeckt vermisstes britisches U-Boot aus dem Zweiten Weltkrieg

Das britische U-Boot HMS P311, das seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wurde, ist nach gut 74 Jahren entdeckt worden. Ein italienischer Hobbytaucher fand das Wrack des versenkten Kriegsschiffes vor Sardinien, wie The Telegraph berichtet
© AP Photo/ Massimo Bondone via AP
Die HMS P311 wurde seit 1942 im Mittelmeer vermisst. Es wurde vermutet, dass das U-Boot der britischen Royal Navy mit 71 Matrosen an Bord durch einen Minentreffer versenkt wurde. Ein 58-jähriger Hobbytaucher entdeckte das Wrack des U-Bootes, das vor mehr als sieben Jahrzehnten gegen die italienische Kriegsmarine gekämpft hatte, in 80 Meter Tiefe.

Sherlock

Sensation: Grab von Aristoteles mit großer Wahrscheinlichkeit entdeckt

Das Grab von Aristoteles ist möglicherweise in Griechenland entdeckt worden, wie Focus unter Berufung auf einen örtlichen Fernsehsender mitteilt. Dabei soll sich die letzte Ruhestätte eines der wichtigsten Philosophen der Antike in Stageira, dem Geburtsort von Aristoteles, befinden.
© Wikipedia/ A,Ocram
„Starke Indizien sprechen dafür, dass wir das Grab gefunden haben“, zitierte das griechische Staatsfernsehen den Archäologen Kostas Sismanides.

Das Grab soll sich „in der archäologischen Stätte von Stageira auf der Ostseite der Halbinsel Chalkidiki nahe der Ortschaft Olympiada“ befinden, so Focus. Dabei handle es sich um ein „hufeisenförmiges Gebäude“.

Die Einwohner von Stageira sollen die Asche von Aristoteles, der 322 v. Ch. gestorben war, in seinen Geburtsort gebracht und sie in diesem Gebäude beigesetzt haben, erläuterte der Archäologe, der seit 1996 Ausgrabungen in diesem Gebiet führt.

Footprints

West-Türkei: Menschliche Fußspuren in Vulkanasche auf 11.000 Jahre datiert

Dass die in Vulkanasche konservierten Fußabdrücke im Westen der Türkei alt sein mussten, war schon seit ihrer Entdeckung im Jahr 1969 klar. Allerdings konnte das genaue Alter nicht bestimmt werden - bis jetzt. Mit Hilfe einer neuen Methode konnten deutsche Wissenschaftler die Spuren auf ein Alter von etwa 11.000 Jahren datieren.

© WWU/Ralf Hetzel
Vor lief ein Mensch vor 11.000 Jahren während order kurz nach einem Vulkanausbruch über die frische Asche. So blieben seine Spuren der Nachwelt erhalten
Pompeji ging bei einem Ausbruch des Vesuvs unter, davon zeugen die in Vulkanasche konservierten Überreste der antiken Stadt. Auch an einem anderen Ort auf der Welt wurden menschliche Spuren durch Vulkanausbrüche verewigt - zwar weniger spektakulär, aber wissenschaftlich hochinteressant. So entdeckten Arbeiter im Vulkanfeld von Kula in der West-Türkei beim Bau eines Staudamms im Jahre 1969 menschliche Fußabdrücke, die in einer dünnen Schicht vulkanischer Asche erhalten geblieben sind. Das Alter der Fußabdrücke wurde nach dem spektakulären Fund heftig diskutiert, konnte aber nicht geklärt werden - bis jetzt. Eine neue Studie unter Federführung von Wissenschaftlern der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU) belegt: Die Fußabdrücke sind etwa 11.000 Jahre alt.

Damit sind die Spuren, die ein Mensch während eines Vulkanausbruchs in der frischen Asche hinterließ, deutlich jünger als gedacht. Die Spanne vorangegangener Datierungen reicht von 250.000 Jahren bis 25.000 Jahren. Die genaue Kenntnis des Alters der Fußabdrücke kann nun Archäologen helfen, die Besiedlungsgeschichte der Region zu rekonstruieren.

Kommentar:


Map

Überraschender Fund eines 13.000 Jahre alten Mammuts in Mexiko

Funde kamen bei Bauarbeiten ans Licht und sind 13.000 Jahre alt
© reuters/inah
Die INAH-Archäologen, die es sonst eher mit präkolumbischen Artefakten zu tun haben, legten jede Menge Mammutknochen frei.
Mexiko-Stadt - Mexikanische Archäologen haben die Überreste eines nach ersten Schätzungen 13.000 Jahre alten Mammuts freigelegt. Die Knochen seien bereits im Dezember in Tultepec nördlich von Mexiko-Stadt während Bauarbeiten an einem Abwasserkanal entdeckt worden, wie das mexikanische Archäologie-Institut INAH mitteilte.

Es könnte sich dabei um ein Präriemammut (Mammuthus columbi) gehandelt haben, das weiter südlich als sein bekannterer Vetter, das Wollhaarmammut, lebte. Präriemammuts wurden noch größer als Wollhaarmammuts und zählten mit bis zu vier Metern Höhe zu den größten Rüsseltieren, die es je gegeben hat. Ob sie ebenfalls ein - möglicherweise weniger dichtes - Fell hatten, konnte bislang nicht eindeutig geklärt werden.