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Do, 20 Jul 2017
Die Welt für Menschen, die denken

Verborgene Geschichte
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Wissenschaftler warnt vor Ende der Zivilisation: Unsere Gesellschaft steht vor dem Abgrund

Im Jahr 785 war die Zivilisation der Maya auf ihrem Höhepunkt, doch schon ab 810 begann der Zerfall des indigenen Volkes in Mittelamerika, so der Archäologe und Anthropologe Arthur Demarest. In den USA gilt der Professor der Vanderbilt University (US-Bundesstaat Tennessee) mit Doktortitel aus Harvard als "der echte Indiana Jones".
Im Podcast-Interview mit dem US-Nachrichtenportal Bloomberg sprach er mit den Journalisten Joe Weisenthal und Tracy Alloway darüber, welche Merkmale den beginnenden Kollaps einer Zivilisationen ankündigen. „Ich kann euch leider nicht dabei helfen, optimistisch zu bleiben“, sagte Demarest. Viele der Faktoren, die seiner Ansicht nach zum Zerfall einer Zivilisation führten, träfen auch auf unsere heutige Gesellschaft und unser Wirtschaftssystem zu, erklärte er. „Bill Gates sagte kürzlich, dass wir derzeit in der besten Zeit unserer Geschichte leben“, so Demarest. Das erinnere ihn an die Endzeit der Maya.

Der Anthropologe ist sicher: Der Grund für den Zerfall einer Zivilisation ist fast immer auch gleichzeitig der Faktor, der sie zuvor so stark gemacht hat, also ihre grundlegendes Merkmal. So sei die Stärke der Maya zum Beispiel die Fähigkeit gewesen, sich den tropischen Umständen anzupassen und dort unglaubliche Städte zu bauen.

Kommentar: Dieser Sorge können wir nur beipflichten: Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung


Question

Gehörte die neu entdeckte Pyramide Pharao Ameny Qemau oder ist sie viel älter?

Nachdem die Ägyptologen vor dem Rätsel standen, wer die von ihnen neu entdeckte Pyramide in der Nekropole Dahschur wohl errichtet haben könnte, glauben sie, in einem darin befindlichen Alabasterblock nun einen bedeutenden Hinweis darauf gefunden zu haben: Pharao Ameny Qemau.
Wie wir bereits berichteten, hatten ägyptische Archäologen in Dahschur die Überreste einer fast 4.000 Jahre alten Pyramide entdeckt. In einem Korridor der von der Pyramide nach außen führt, fanden sie auch einen 17 x 15 cm großen Alabasterblock mit zehn vertikal eingravierten Hieroglyphenreihen. Nun berichtet Live Science, dass sich zwischenzeitlich einige Ägyptologen gemeldet haben, die auf dem stark verwitterten Alabasterblock unter anderem den Namen »Ameny Qemau« entziffern haben wollen.

Zwar regierte Ameny Qemau als 5. Pharao der 13. Dynastie um 1790 vor Christus über Ägypten aber es ist rätselhaft, wieso er in Dahschur gleich zwei Pyramiden errichtet haben soll. Denn in 1957 entdeckten Archäologen dort bereits eine andere Pyramide, die man ihm - wie man glaubt - eindeutig zuordnen kann. Darin befanden sich nämlich Fragmente von Kanopenkrüge, die Inschriften mit seinem Namen trugen und darauf schließen lassen, dass diese Pyramide dementsprechend auch für ihn gebaut wurde.

Kommentar: Im Artikel wurde etwas wichtiges erwähnt: Nur weil man Inschriften in der Nähe, vor einer, oder in einer Pyramide findet, bedeutet dies nicht auch gleichzeitig dass der Inhalt der Schriften in der selben Zeit kreiert wurde "als die Pyramide gebaut wurde". In anderen Worten: Die Pyramide könnte viel früher erbaut worden sein und die Inschrift zu einem späteren Zeitpunkt angebracht worden sein. Zumindest bei einigen Pyramiden in Ägypten (wie z.B. bei den Pyramiden von Gizeh) besteht dieser begründete verdacht.


Roses

Historische Spekulationsblase: Warum ein Virus letztendlich die Tulpenkrise auslöste

Vor 380 Jahren fand die Tulpenkrise statt. Was Epigenetik und ein Virus damit zu tun hatten, erklärt die Virologin Karin Mölling im Interview mit Spektrum.de. Sie war Professorin und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie an der Universität Zürich sowie Gruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin. Ihre Arbeit über das Tulpenvirus beschreibt Frau Mölling in ihrem populärwissenschaftlichen Buch "Viruses. More Friends Than Foes", das 2016 erschienen ist.

© Hans Bollongier (1623–1672) / Wikipedia Commons
Still Life with Flowers by Hans Bollongier (1623–1672) painted in 1639 showcasing the prized Semper Augustus tulip.
Frau Mölling, wie sind Sie dazu gekommen, sich mit Tulpen, genauer gesagt einem Tulpenvirus, zu beschäftigen?

Karin Mölling : Als Virologin faszinieren mich natürlich Viren aller Art. Doch während meines bisherigen Forscherlebens habe ich hauptsächlich krank machende Viren erforscht. Ich finde es äußerst spannend, mich nun mit solchen zu beschäftigen, die nicht - zumindest nicht sofort - krank machen. Bei den Tulpenviren hat mich die Frage interessiert, welche Rolle die Streifen bei der Tulpomanie, der durch die Blumen ausgelösten Wirtschaftskrise 1637, gespielt haben. Streifen wurden als besonders schön und begehrenswert empfunden. Man kann das wunderbar an Gemälden aus der Zeit des Tulpenfiebers nachvollziehen, die etwa eine Semper Augustus zeigen, jene begehrte weiß-rot gestreifte Tulpe, die ihr Muster einem Virus verdankt. Es handelt sich dabei - das weiß man heute - um das so genannte Tulip Breaking Virus (TBV). Dieses Virus ist die Ursache der Streifen - und die Ursache der Tulpenfinanzkrise. Denn diese Viren führen zu unvorhersehbaren und nicht wiederholbaren Mustern. Man konnte also eine Semper Augustus nicht einfach züchten und bestellen. Die Nachfrage war größer als der Markt - damit stiegen die Preise. Ich vertrete also die Meinung, dass Viren die Auslöser der Finanzkrise waren. Das ist neu.

Kommentar: Die Tulpenmanie wird als die erste relativ gut dokumentierte Spekulationsblase der Wirtschaftsgeschichte angesehen. Tulpen sind schon seit langem kein Spekulationsobjekt mehr. Es kann also geschehen, dass die Preise von manchen Spekulationsobjekten "in den Keller rauschen" und sich anschließend nie wieder erholen. Ob dies mit manchen von den heutigen Gegenständen der Begierde wieder so sein wird? Wir werden sehen.


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Vor den Azteken: 2.300 Jahre alter Palast im Tal von Oaxaca entdeckt

Ein US-amerikanisches Archäologenteam hat im mexikanischen Tal von Oaxaca die Überreste eines alten Palastes ausgegraben, dessen Alter auf eine Epoche weit vor den Azteken datiert wird.

© Elsa M. Redmond, Charles Spencer
Das Tal von Oaxaca befindet sich im mexikanischen Bundesstaat Chiapas und liefert unseren Wissenschaftlern seit Jahrzehnten wichtige Informationen über untergegangenen Zivilisationen. Es beherbergt vor allem auch die bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte El Palenque, wo nun im Norden des Platzes die Überreste eines alten Palastes ausgegraben wurden. Der einstige Prachtbau wurde auf ein Alter zwischen ca. 2.100 bis 2.300 Jahre datiert und man nimmt an, dass es als Wohn- und Handelszentrum eines Königs aus einem alten Reich lange vor der Aztekenherrschaft (zwischen 14. und frühen 16. Jahrhundert) diente.

Archaeology

Reste einer 4000 Jahre alten Pyramide in Kairo entdeckt

© Sputnik/ Andrei Stenin
Ägyptische Archäologen haben bei Kairo Überreste einer knapp 4000 Jahre alten Pyramide gefunden, teilt das ägyptische Ministerium für Altertümer-Angelegenheiten mit.

Demnach befinden sich die Baureste der Pyramide im Gebiet Dahschur rund 26 Kilometer von Kairo, südlich der berühmten Knickpyramide Snofru, und stammen vermutlich aus der Zeit der 13. Dynastie der ägyptischen Könige - aus dem 18.-17. Jahrhundert vor Christus.

„Der entdeckte Teil ist in gutem Zustand. Die archäologische Mission setzt ihre Arbeit fort, in der Hoffnung, andere Teile der Pyramide aufzugraben“, sagte der Leiter der zentralen Ministeriumsverwaltung für Kairo und Gizeh, Alaa al-Shahat.

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Qumran: Neue Funde in der berühmten Schriftrollen-Höhlen am Toten Meer

Bei einer erneuten archäologischen Untersuchungen jener Höhle von Qumran am Toten Meer, in der in den 1950er Jahren einige der bedeutendsten Funde antik-jüdische Schriftrollen gemacht wurden, haben Schweizer Archäologen neue Entdeckungen gemacht. Neben Leinen- und Lederfragmenten, die jenen gleichen, die auch für die Schriftrollen verwendet wurden, entdeckten die Archäologen auch eine bislang unbekannte Nebenhöhle.
© Ian Scott (vai Wikimedia Commons), CC BY-SA 2.0 (Kollage: grewi.de)
Die entrollte „Große Psalmen-Rolle“ vor dem Eingang zur Höhle 11Q nahe Qumran am Toten Meer.
Jerusalem (Israel) - Wie das Team um Prof. Dr. Marcello Fidanzio vom Istituto di Cultura e Archeologia delle Terre Bibliche of the Facoltà di Teologia di Lugano (ISCAB FTL) und Gil Ad Lidor von der Università della Svizzera Italiana di Lugano (USI) berichtet, gelangen die neuen Funde in der als „11Q“ bzw. „Q11“ bezeichneten Höhle Nummer 11. In dieser wurden 1956 rund 30 der berühmten und einige der besterhaltenen „Schriftrollen vom Toten Meer“entdeckt, darunter die „Große Psalmen-Rolle“ (s.Abb.) die neun Meter lange „Tempel-Rolle“ oder die sog. PaleoLeviticus-Schriftrolle.

Nach weiteren, späteren Untersuchungen der Höhle 1988 und 1991, deren Ergebnisse bislang noch immer nicht vollständig publiziert wurden, fand die erneute Untersuchung der Höhle im vergangen März (2017) statt, um auch nach den früheren Grabungen noch weiterhin offene Fragen zu klären und einen umfassenden archäologischen Bericht über die Höhle zu verfassen.

Better Earth

Neue Aufnahmen: Tod bei Betreten dieser Insel - Verschollenen Zivilisation in Sumatra?

Kurz nach der Sichtung dieser Zwerg-Kreatur einer vermeintlich verschollenen Zivilisation auf der Sumatra-Insel erobern nun diese seltenen Bilder das Netz. Die Aufnahmen sollen die höchst aggressiven Bewohner einer Insel im Indischen Ozean zeigen: Sie töten jeden, der ihr Territorium betritt.

Auf der North Sentinel Insel im Indik heißen die Bewohner Sie eher nicht willkommen: Dies beweisen auch diese seltenen Aufnahmen. Jeder, der mit dem indigenen Stamm Kontakt aufnehmen will, wird brutal empfangen, wie die britische Zeitung Daily Mail schreibt.


Books

Pocahontas und die Anfänge der britischen Jamestown-Kolonie im 17. Jahrhundert

Vor 400 Jahren wurde im englischen Dörfchen Gravesend eine Fremde namens Rebecca Rolfe in den Sarg gelegt. Als Spielball der Alten und Neuen Welt konnte Pocahontas nur verlieren.

© Simon van de Passe / Wikipedia Commons
Pocahontas auf einem Kupferstich aus dem Jahre 1616
Wie aus einer anderen Welt steht sie da, die bronzene Indianerin im Garten der Kirche St. George im englischen Städtchen Gravesend. Sie trägt eine Feder im Haar und ein ledernes Gewand. Grazil schreitet sie nach vorn, breitet die Arme aus und zeigt ihre leeren Handflächen, als wolle sie den Betrachter willkommen heißen. Das Standbild zeigt eine junge Frau, die vor 400 Jahren unfreiwillig in den Ort kam und nur wenige Tage später starb. Ihr Name war Pocahontas.

Wie muss sich die 22-jährige Indianerin gefühlt haben, als sie im Juni 1616 zum ersten Mal europäischen Boden betrat? Das ungewohnte Klima, die Enge Londons, die fremden Menschen - ein Kulturschock. Überall lauern neugierige Blicke, die Menschen wollen sich ein Bild von der "gezähmten Wilden" machen. Pocahontas ist eine Sensation - vermutlich wider Willen. Oder genießt sie die Aufmerksamkeit? Verstecken darf sie sich jedenfalls nicht. Als Werbeikone wurde sie nach England gebracht und muss nun ihre Rolle spielen. Ausgerechnet sie soll Menschen dazu motivieren, Geld in die Kolonialisierung - und damit Zerstörung - ihrer Heimat zu investieren. Sie wird von Empfang zu Bankett zu Theateraufführung herumgereicht, trifft König und Königin, steht dem Klerus über ihren christlichen Glauben Rede und Antwort, einen Glauben, den sie gerade erst angenommen hat. Und bei all dem ist die Prinzessin oft auf sich allein gestellt. Denn als Tochter eines großen Häuptlings betrachten die Adligen sie als eine der ihren - ihr englischer Ehemann hingegen muss draußen bleiben.

Kommentar:


Horse

Bauern im spätrömischen Reich übernehmen Lebensstil der Hunnen -- und umgekehrt

Der Einfall der Hunnen ließ das spätrömische Reich erzittern. Ihre Begegnung mit der Bevölkerung der Grenzregionen war aber nicht nur von Gewalt geprägt

© Susanne Hakenbeck
Die aktuellen Ausgrabungen in Ungarn zeigen, dass die lokale bäuerliche Bevölkerung die Tradition des Köpfeformens teilweise übernommen hat.
Cambridge/Wien - Die Hunnen genießen in der Geschichtsschreibung nicht unbedingt den besten Ruf - vermutlich auch nicht ganz zu Unrecht. Die hunnischen Reiterscharen aus Zentralasien, eine uneinheitliche Mischung nomadischer und halbnomadischer Stämme, drangen im vierten und fünften Jahrhundert plündernd und brandschatzend in das spätrömische Reich ein.

Der Völkersturm löste in Europa nicht nur eine Kettenreaktion an Wanderbewegungen aus, sondern erschütterte letztlich auch die Grundfesten des Weströmischen Imperiums. Will man römischen Chronisten Glauben schenken, dann trugen die Hunnen ausschließlich Schrecken und Gewalt in die eroberten Gebiete.

Hunnen einmal anders

Aktuelle britische Ausgrabungen zeichnen dagegen ein etwas differenzierteres Bild vom Einfluss dieser Völker aus dem Osten: Gebeine aus Gräbern in Ungarn, der damaligen Grenzprovinz Pannonien, vermitteln erstmals einen detaillierten Eindruck davon, wie die Begegnung zwischen der Bevölkerung der römischen Peripherie und den Hunnen im fünften Jahrhundert ausgesehen haben könnte. Das Aufeinandertreffen war demnach offenbar nicht unbedingt ausschließlich gewalttätiger Natur - im Gegenteil.

Kommentar:


Dig

Bronzezeitliche Erdgruben mit Schätzen der damaligen Wirtschaftsriesen gefunden

In Stillfried an der March wurden zahlreiche bronzezeitliche Erdlöcher mit ungewöhnlichem Inhalt gefunden

© picturedesk / erich lessing
Die Siedlung Stillfried an der March im östlichen Niederösterreich dürfte – an der Bernsteinstraße gelegen – ein regionales Wirtschaftszentrum der Bronzezeit gewesen sein, wovon dort gefundene Bronzeschätze zeugen
Wien - Der Ort ist strategisch gut gewählt: Von der Anhöhe aus hat man gen Osten eine erstklassige Sicht über die March mitsamt ihren Auwäldern, ansonsten prägt fruchtbares Ackerland das Umfeld. Der Fluss ist heute kanalisiert, Bahnlinie und Bundesstraße trennen seinen Verlauf vom Hügel. Die Felder indes gab es wahrscheinlich auch schon vor 2800 Jahren. Damals, gegen Ende der Bronzezeit, dürfte Stillfried eine wichtige Siedlung gewesen sein - und eine wohlhabende dazu.

Den Kern des Ortes bildete vermutlich die 1874 entdeckte und seit 1969 erforschte, rund 23 Hektar umfassende Wallanlage. Sie war womöglich der Sitz eines lokalen Herrschers und scheint gleichzeitig als Kultplatz gedient zu haben. Das gemeine Volk dagegen lebte offenbar außerhalb. "Die eigentlichen Wohnbereiche hat man noch nicht gefunden", wie Michaela Lochner vom Institut für Orientalische und Europäische Archäologie (OREA) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien berichtet. Überreste von Werkstätten fehlen bisher ebenfalls.

Dass es solche gegeben hat, gilt allerdings als sicher. Stillfried war gewiss ein regionales Wirtschaftszentrum, sagt Lochner. Der Siedlungsplatz lag direkt an der Bernsteinstraße und kannte somit rege Handelstätigkeit.

Zusammen mit dem Warenverkehr kam auch ein kultureller Austausch zustande. Eine Bronzetasse zum Beispiel, "Typ Stillfried", wurde wohl vor Ort hergestellt, aber die Gestaltung weißt deutliche Ähnlichkeiten mit Gefäßen aus Italien auf. War der Handwerker einst dort in der Lehre? Vielleicht. Das Stück selbst muss ziemlich wertvoll gewesen sein, meint Lochner. Ihre Kollegen fanden die Tasse als Beigabe in einem Grab - ein Hinweis auf den Wohlstand des Verstorbenen.

Noch interessanter sind jedoch die mindestens 100 seltsamen Löcher, die man im westlichen Teil der Wallanlage entdeckte. Ihr durchschnittliches Fassungsvermögen beträgt etwa vier Kubikmeter. Die Gruben ähneln im Querschnitt überdimensionierten Erlenmeyerkolben, die bronzezeitliche Bewohner Stillfrieds haben sie sorgfältig im festen Lössboden des Plateaus ausgehoben. Vermutlich dienten diese Kammern als unterirdische Getreidespeicher. Die recht engen Öffnungen könnten mit Stroh und Lehm versiegelt worden sein, sagt Michaela Lochner. Sehr ähnliche Formen der Getreidelagerung waren auch anderswo in Europa lange Zeit üblich, bis in die Neuzeit hinein.