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Mi, 20 Jun 2018
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Verborgene Geschichte
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Archaeology

Große Pyramide: Forscher finden Hinweise auf rätselhaften Hohlraum

Große Pyramide Ägypten
© Foto: ScanPyramids/Google Earth
Ein Team bestehend aus japanischen, französischen und ägyptischen Wissenschaftlern hat die vermeintliche Entdeckung einer möglicherweise großen verborgenen Kammer in der Cheops-Pyramide in Gizeh bekannt gegeben.

Wie die BBC News schreibt, gelang den Forschern der sensationelle Fund im Rahmen des »Scan-Pyramids-Projekt«, als sie neue Scans unter Verwendung der Myonentomografie an der Cheops-Pyramide durchführten - einer Scantechnik, die Dichteänderungen in Gesteinsbauten wahrnehmen kann. Nachdem ihre Scans im vergangenen Jahr direkt hinter der Nordfassade der Cheops-Pyramide einen bis zu drei Meter hohen und bis zwei Meter breiten Korridor offenbart hatten, wollten sie nun nach weiteren Spuren von geheimen Räumen in der Großen Pyramide suchen.

Und nach eigenen Angaben sollen sie auch tatsächlich Glück gehabt haben, denn sie entdeckten offenbar einen Hohlraum, der sich oberhalb der Großen Galerie befindet und rund 30 Meter lang sein soll. Der von ihnen auf den Namen »Big Void« getaufte Hohlraum muss dem Myonen-Überschuss nach zu urteilen über ein ähnliches Volumen verfügen wie die Große Galerie.

Question

Alien-Skulptur im Hain der Göttin Osun

Alien Skulptur Nigeria
Am Rande der Stadt Oshogbo in Nigeria liegt der Hain der Göttin Osun. Dort befinden sich genau genommen mehrere Haine, die jeweils einzelnen Gottheiten der Yoruba geweiht sind. Den einzelnen Gottheiten sind unterschiedliche Skulpturen gewidmet, die frappierende Ähnlichkeiten mit Dämonen oder Aliens haben.

Die UNESCO hat den Skulpturenpark, der im Laufe des letzten Jahrhunderts entstanden ist, 2005 kurzerhand zum Weltkulturerbe erklärt. An diesem war unter anderem auch die Österreicher Künstlerin Susanne Wenger (bereits verstorben) beteiligt.

Angesichts dieser über 2,50 Meter großen Skulptur mit Insektenkopf, bei der man nicht weiss, woher die Inspiration des entsprechenden Künstlers kam, dürfte einem bei spontaner Gegenüberstellung das Blut in den Adern gefrieren. Sollte hier eine überlieferte Vorlage oder Erlebnishäufung dieser "göttlichen" Wesenheit Pate gestanden haben, darf man sich die Frage stellen, was die Altvorderen wohl erlebt hatten.

Question

1917: War die Schweiz die Schmiede der Russischen Revolution?

Revolution Russland 1917
© Sputnik / Nikolaj Petrow
Die Eidgenossen sind nicht Schuld an der Oktoberrevolution 1917 in Russland. Das sagt die Genfer Historikerin Korine Amacher. Die Schweiz hat trotz des verbreiteten Antikommunismus die russischen Revolutionäre aufgenommen und ihnen Asyl geboten, so die Wissenschaftlerin. Sie verweist auf die sozialen und politischen Ursachen der Revolution.

Alle künftigen Führungskräfte des Sowjetstaates einschließlich Lenins haben sich vor der Revolution lange in der Schweiz aufgehalten und kehrten nach Russland zurück. Doch das heißt für Korine Amacher, Professorin für die Geschichte Russlands an der Universität Genf, nicht, dass die Schweiz an der Revolution 1917 schuld ist. Die Revolutionäre hätten in der Schweiz Asyl gefunden, weil die Schweiz eine Demokratie gewesen sei.

Das sagte sie im Interview mit Sputnik-Korrespondent Nikolaj Jolkin am Rande einer wissenschaftlichen Konferenz im Moskau, "Sie war auch gegenüber jenen tolerant, die gegen die russische Autokratie ankämpften. Das bedeutet aber gar nicht, die Schweiz hätte eine Revolution in Russland gewünscht."

"Einige behaupten, es sei ein fürchterlicher Umsturz gewesen, herbeigeführt durch eine Handvoll Fanatiker", so die Historikern. "Solide Wissenschaftler sind der Meinung, dass der Oktober-Umsturz in einem ausgedehnteren sozialen und politischen Kontext zu betrachten ist. Der Oktober bildete den Abschluss einer sehr langen Periode, die nicht erst im Februar 1917, sondern schon 1905 begonnen hatte."

Kommentar:


Blue Planet

Nazca ist überall: Weltweit gigantische Symbole aus der Luft entdeckt

Nazca, Geoglyphen

Die "Giant Desert"-Figuren aus Colorado


Wer die Nazca-Linien aus Peru kennt, erlebt in der Colorado-Wüste (USA) ein Déjà-vu: Dort findet man die sogenannten Blythe Intaglios, die man mittlerweile auch als amerikanische Geoglyphen bezeichnet. Was die wenigsten wissen: Im Südwesten der USA gibt es allein über 600 anthropomorphe Geoglyphen - also menschliche Figuren im Wüstensand, die häufig nur aus der Luft als solche erkennbar sind. Okay, sie sind etwas kleiner und in der Wüste Colorados handelt es sich auch "nur" um sechs einzelne Figuren die jeweils knapp 300 Meter auseinander liegen. Doch beeindruckend sind sie allemal.
Geoglyphen
1931 wurden sie erstmalig von einem Piloten, George Palmer, auf dem Weg von Hoover Damn nach Los Angeles entdeckt. Erst 1952 sandte man Archäologen vom Smithsonian Institut sowie von der National Geographic Society dorthin, um die Gegend genauer zu erkunden. Man brauchte allerdings nochmals 5 Jahre, um Zäune um die Geoglyphen zu setzen und sie zu restaurieren. Die sogenannten "Giant Desert Figures" wurden bereits während des zweiten Weltkriegs bei Truppenübungen von General George S. Patton in Mitleidenschaft gezogen.

Question

Indische Stahlsäulen, die nicht rosten: Relikte einer alten Hochzivilisation

antike Stahlsäule Indien
Eine eiserne Säule, die der Wissenschaft Rätsel aufgibt, weil sie nicht rosten will, ist die 'Ashoka-Säule', auch 'Säule des Mehaurali', oder 'Löwensäule' genannt, nahe bei Delhi. Sie weist eine Höhe von etwas über sieben Metern mit einem durchschnittlichen Durchmesser von 40 cm auf; ihr Gewicht beträgt etwa sechs Tonnen.

Der Name 'Ashoka-Säule' ist mithin irreführend. Der legendäre Kaiser Ashoka Vardhana (etwa 273-232 v.Chr.) soll in seinem Reich zwar viele Säulen errichtet haben; an ihren Spitze befanden sich, auf einem buddhistischen "Rad des Lebens" stehend, die Abbilder königlicher Löwen, welche die Grenzen seines Herrschaftsgebiets bewachten. Allerdings handelte es sich dabei um Stein- und nicht um Eisensäulen.

Das Examplar in Delhi (bei Firozshah Kotla) wurde vermutlich unter König Chandragupta II. (etwa 376-415 n. Chr.) von Meerut nach Delhi geschafft, und unter Firuz Shah, 1309 - 1388 n. Chr. Sultan von Delhi, an seine heutigen Standort. (nahe dem Bara Hindu Rao Hospital) aufgestellt. Mit Kaiser Ashoka hat es jedenfalls nichts zu tun.

Im Hof der alten Moschee Quwwat-al-Islam in Delhi befindet sich eine weitere Eisensäule, Loha Kahmba genannt, die seit mindestens 1700 Jahren, ohne auch nur eine Spur von Rost zu zeigen, allen Witterungseinflüssen trotzt. An ihrer Basis hat sie einen Durchmesser von 40, oben von 30 Zentimetern. In der Spitze befindet sich sogar eine undefinierbare Vertiefung, in der sich Regenwasser sammeln kann, aber auch hier finden sich keine Erosionsspuren.

Question

Seltsame "Steinportale" in der arabischen Wüste entdeckt

Steinportale Arabische Wüste
Wissenschaftler haben in der Arabischen Wüste mehrere Hundert "Steinportale" entdeckt, deren Ursprung und Zweck bislang unbekannt ist. Dies meldet das Nachrichtenmagazin Newsweek.

Die gefundenen Objekte befinden sich in den Lava-Feldern in der Harrat-Haybar Gebirgsregion von Saudi-Arabien.

Zurzeit werden etwa 400 "Bauten" rundlicher Form gemeldet. Der Durchmesser der kleinsten Steinstruktur beträgt 13 Meter, der von der größten ganze 518 Meter.

Laut dem Professor der Oxford-Universität David Kennedy könnten die Steinkreise einige Tausend Jahre alt sein. Die örtlichen Nomaden würden die mysteriösen Steinkreise als "Werke von Urmenschen" bezeichnen, so der Professor.

Calculator

Säbelzahnkatzen überlebten in Europa 200.000 Jahre länger als bislang gedacht

Säbelzahnkatze
© Seridiodlarosa, CC BY-SA 3.0
Rekonstruktion eines Homotherium serum
Postdam (Deutschland) - Eine neue DNA-Analyse belegt, dass Säbelzahnkatzen in Europa noch 200.000 Jahre länger überlebt haben als bislang gedacht. Zudem offenbart die Studie dass sich eurasische Säbelzahnkatzen (Homotherium latidens) genetisch kaum von ihren nordamerikanischen Verwandten (Homotherium serum) unterscheiden.

Als Homotherium bezeichnen Paläonthologen eine Gattung der ausgestorbenen Säbelzahnkatzen und damit eine etwas kleinere Variante der allseits bekannten Säbelzahntiger, die in der Fachwelt als Smilodon bezeichnet werden und deutlich längere Fangzähne hatten.

Im Vergleich mit dem mitochondrialen Genom des nordamerikanischen Homotherium serum zeigten sich derart wenige Unterschiede, dass die Wissenschaftler nun eigentlich dafür plädieren, die beiden Arten unter Homotherium latidens zusammenzufassen. Zuvor sollten jedoch noch weitere Exemplare gefunden werden.

Post-It Note

Vormenschen-Zähne im Ur-Rhein sind bis zu 5 Mio Jahre älter als vergleichbare Funde in Afrika

Vormenschen-Zähne aus dem Ur-Rhein
© Naturhistorisches Museum Mainz
Die in Sedimenten des Ur-Rheins gefunden Vormenschen-Zähne.
Eppelsheim (Deutschland) - In Sedimenten des Ur-Rheins im rheinhessischen Eppelsheim haben Archäologen zwei Vormenschen-Zähne gefunden, die mit einem Alter von fast 10 Millionen Jahren bis zu 5 Millionen Jahre älter sind als vergleichbare Funde in Afrika. Die Entdeckung könnte die Vorgeschichte des Menschen neu schreiben.

Entdeckt wurden die beiden Zähne bereits im September 2016 und zeigen trotzt ihres hohen Alters "verblüffende morphologische Ähnlichkeiten zu erdgeschichtlich jüngeren Vormenschen (sog. Hominini) aus Afrika", erläutern die Archäologen um Dr. Herbert Lutz vom Naturhistorisches Museum Mainz.

Die sogenannten "Dinotheriensande" von Eppelsheim gehören zu den am längsten bekannten und bedeutendsten Fundstellen fossiler Säugetiere in Europa. 25 erstmals hier entdeckte Arten haben Eppelsheim weltberühmt gemacht. Auch der weltweit erste Fossilfund eines Menschenaffen, der Oberschenkel einer Gibbonähnlichen Art, gelang schon 1820 bei Eppelsheim.

Family

In der Bronzezeit waren mitteleuropäische Frauen mobil

Mobile Frauen und Kinder waren der Schlüssel für den Kulturaustausch am Anfang der Bronzezeit.

Diese Frau kam aus der Fremde und wurde im Lechtal wie eine Einheimische bestattet (Bronzezeit).
© Stadtarchäologie Augsburg
Diese Frau kam aus der Fremde und wurde im Lechtal wie eine Einheimische bestattet.
Dass der Mensch schon in der Steinzeit viel unterwegs war, vermittelt der Zeichentrickheld Fred Feuerstein, der sich mit einem "Yabba Dabba Doo!" ins Laufauto schwingt, um zum Bowling oder ins Wochenende zu düsen. Deutsche Forscher haben nun nachgewiesen, dass die Autoren der Trickserie im Grunde richtig lagen: Steinzeit-Menschen waren tatsächlich mobil. Jedoch reisten in Wirklichkeit nicht die Männer, sondern die Frauen und Kinder, und sie legten weit größere Distanzen zurück als die Feuersteins.

Frauen und Kinder waren der Schlüssel zum kulturellen Austausch im Übergang von der Steinzeit zur Bronzezeit, berichten Archäologen der Ludwig Maximilians-Universität in München und des Max Planck Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften. Vor 4000 Jahren übersiedelten europäische Frauen ab dem 17. Lebensjahr von ihren Heimatorten zur Familiengründung in die bis zu 500 Kilometer entfernten Höfe ihrer Ehemänner. Im Gepäck hatten sie Bronzegeräte und andere Werkzeuge und Neuerungen aus Metall. Die Männer blieben dagegen zeitlebens an ihrem Geburtsort. Diese Form der gesellschaftlichen Organisation war auch kein vorübergehendes Phänomen, sondern sie wurde über 800 Jahre praktiziert. Zu diesem Schluss kommen die Wissenschafter anhand von Analysen der sterblichen Überreste von 84 Individuen, die zwischen 2500 und 1650 vor Christi Geburt im bayerischen Lechtal in der Nähe von Augsburg lebten.

Kommentar:


Bulb

In verschiedenen Zivilisationen: Der Rätselhafte Chak Mo'ol aus Mittelamerika

Das Chichén Itzá der Maya und das Tula der Tolteken waren die Zentren verschiedener Zivilisationen, die vor allem auch zu verschiedenen Zeiten und in verschiedenen Regionen lebten. Sie sprachen sogar völlig verschiedene Sprachen und dennoch gibt es etwas, das beide Städte verband: Der geheimnisvolle Chak Mo'ol.
Chak Mo'ol

Chak Mo'ol-Statue aus Tenochtitlan
Der Chak Mo'ol (auch Chac Mool oder Chac M'ol; auf Maya etwa Roter Jaguar oder Großer Jaguar) ist eine unverwechselbar Statue, die überwiegend in zwei mittelamerikanischen Regionen gefunden wurde: Tula, der Heimat der Tolteken-Zivilisation, nahe des heutigen Mexico City, und Chichén Itzá, fast zwölfhundert Kilometer weiter östlich auf der nördlichen Halbinsel Yukatan, tief im Maya-Gebiet. Was ist aber der Chak Mo'ol überhaupt? Es ist eine dreidimensionale, freistehende und lebensgroße Figur, die aus einem einzigen Stein herausgearbeitet wurde. Er wird stets auf dem Rücken dargestellt, Füße und Ellenbogen nach unten, Bauch horizontal, Knie und Brust zurückgelehnt, den Kopf hoch und um 90 Grad gedreht. Die Details der Statue variieren aber die Form an sich bleibt ziemlich konstant. Welchen Namen die Maya und Tolteken für diese als Figur verewigte Gestalt hatten, ist uns nicht bekannt.