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So, 31 Mai 2020
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Menschenführung: Cool ist weder überzeugend, noch sachgerecht aber ein eventuelles Zeichen für Psychopathie

Gute Menschenführung setzt vor allem selbstkritische Reflexion voraus - nicht einmalig, sondern kontinuierlich. Diplompsychologe Dr. Felix Frei, erfolgreicher Consultant und Unternehmer in Zürich, bietet seinen Klienten entsprechendes Anregungsmaterial in Form von "Führungsbriefen". Die ersten 33 Texte erschienen im vergangenen Jahr. Wegen des starken Interesses publiziert Felix Frei jetzt weitere 33 Führungsbriefe in einem neuen Band.

Hier ein aktuelles Beispiel:

Es zählt zum Klischee des smarten Managers, dass er (kaum je sie!) in der Lage ist, seinen Job völlig emotionslos zu machen: cool, sachlich, analytisch entscheidend, innerlich unbeteiligt. Ein wenig wie James Bond halt. Glauben Sie daran? Vermutlich nicht. Ich tippe eher darauf, dass auch Sie die wenig überraschende Erfahrung machen, dass Manager Emotionen haben und sich davon durchaus auch steuern lassen.

Kommentar: Lesen Sie die folgenden Artikel über Psychopathie:

Der Psychopath - Teil 3: Was ist ein Psychopath?

Der Psychopath - Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen

Der Psychopath - Teil 5: Psychopathen und Beziehungen

Der Psychopath - Teil 6: Wie man mit Psychopathen umgeht

Der Psychopath - Teil 7: Symptome/Checklisten für Psychopathie

Der Trick Des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt
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© SOTT
Politische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke
Zu empfehlen ist auch das Buch von Andrej M. Lobaczewski: Politische Ponerologie, wo es um eine Analyse der Machtstrukturen und Menschen an der Macht geht.


Eye 1

Optische Täuschung: wie aus schön, hässlich wird

Ein amerikanischer Forscher schaute sich zufällig in schneller Abfolge Bilder von Frauengesichtern an. Plötzlich verzerrten sich die hübschen Gesichter zu grotesken Fratzen. FTD.de zeigt das optische Phänomen.

Schönheit ist subjektiv. Wahrnehmung auch. Und bei beiden lässt es sich leicht mit Täuschungen arbeiten. Was die Wahrnehmung betrifft, unterliegen wir allerdings ganz unfreiwillig Täuschungen, die optischer Art sind. Denn die Wahrnehmung wird vom Gehirn beeinflusst - wir sehen niemals alles, was uns umgibt, sondern in erster Linie Dinge, die wir in bestimmten Kontexten schnell erkennen können und die uns bekannt vorkommen.

Heart - Black

Studie: Gewalt an Schwangeren verändert Genetik der Kinder

Konstanz - Wenn Mütter in der Schwangerschaft häusliche Gewalt erfahren und somit fortgesetzt einem starken Stress-Erleben ausgesetzt sind, verändert dies die genetische Veranlagung des Kindes und lässt es in seinem späteren Leben anfälliger für Stress und psychische Erkrankungen werden. Was von Wissenschaftlern bereits aus Studien mit Mäusen vermutet wurde, konnte eine Zusammenarbeit von Psychologen und Biologen der Universität Konstanz erstmalig auf molekularer Basis beim Menschen nachweisen.

Die Forscher zeigten auf, dass eine andauernde Bedrohungssituation bei einer Schwangeren eine epigenetische Veränderung im Glucocorticoid Rezeptor-Gen des Kindes bewirkt - einer Erbanlage, die mit Verhaltensauffälligkeiten und der Anfälligkeit für seelische Erkrankungen in Zusammenhang gebracht wird.

Laptop

Das externe Gedächtnis: Studie analysiert, wie Google und Co. das Gedächtnis beeinflussen

Verlassen wir uns - durch Google & Co - nicht mehr auf unser eigenes Gedächtnis? Dies besagt zumindest eine neue Studie der Harvard und Columbia University. Die Möglichkeit von überall, auf jegliche Informationen zugreifen zu können, führe zu einer Veränderung der Erinnerungsgewohnheiten des Menschen. Dies wollen die Autoren Betsy Sparrow und Daniel M. Wegner - in ihrer Studie "Google Effects on Memory- herausgefunden haben.

Computer und Erinnerungsvermögen

Wie sich die Technologie auf unsere Erinnerungsvermögen auswirkt, zeigen die psycholgischen Experimente: So würden sich Personen weniger Informationen merken, wenn Sie sich darauf verlassen, diese am Computer abrufen zu können. Es handelt sich um ein Phänomen, welches die meisten wahrscheinlich kennen, wenn sie sich einer Telefonnummer erinnern sollten, die sie tagtäglich vom Handy abrufen.

Family

Scham sitzt im Gehirn bei Mitgefühl

Wer sich schämt, wegen sich oder wegen anderen, benutzt die gleichen Hirnareale

Schämen
© Jerzy / Pixelio
Vor Scham die Hände vorm Gesicht.
Wenn man sich für andere schämt, sind vergleichbare Gehirnareale aktiv, wie wenn man den Schmerz anderer nachempfindet. Das ist das Resultat einer aktuellen Studie zu den neuronalen Grundlagen des Fremdschämens, die Wissenschaftler der Philipps-Universität veröffentlichten. Die Autoren um Dr. Sören Krach und Frieder Paulus berichten darin über Ergebnisse, die sie mittels Verhaltensexperimenten und funktionaler Magnet-Resonanzbildgebung (fMRT) erzielt haben.

Unterhaltungssendungen wie „Deutschland sucht den Superstar" oder „Stromberg" erfreuen sich großer Beliebtheit - sie liefern Fremdscham dank peinlicher Situationen frei Haus, auch ohne dass die Betroffenen selbst etwas davon mitbekommen.
„In sozialen Interaktionen ist es von so großer Bedeutung, das Gesicht nicht zu verlieren, dass man sich schämt, wenn man sich im Geiste in die Lage eines anderen versetzt, die von außen betrachtet peinlich erscheint"
, schreiben die Autoren der aktuellen Studie.

Einstein

Partnerschaft zwischen Genen beeinflusst die Gehirnentwicklung

Das menschliche Gehirn enthält rund hundert Milliarden Nervenzellen. Während der Entwicklung muss sich jede dieser Zellen mit ganz bestimmten anderen Zellen verbinden, damit ein funktionierender Organismus entsteht. Doch wie wissen die Nervenzellen, wohin sie wachsen und mit wem sie in Kontakt treten müssen? Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie fanden jetzt heraus, dass Nervenzellen im Fliegenhirn erst durch das Zusammenspiel zweier Gene erkennen können, wann sie ihr Zielgebiet erreicht haben. Ähnliche Mechanismen spielen vermutlich auch bei der Entwicklung des Wirbeltiergehirns eine Rolle und könnten für das Verständnis bestimmter Entwicklungsstörungen wichtig sein.

Das visuelle System der Fruchtfliege
© Max-Planck-Institut für Neurobiologie / Suzuki
Das visuelle System der Fruchtfliege: Die Nervenzellen der Fotorezeptoren (grün) im Fliegen-Komplexauge schicken ihre Axone zu den optischen Ganglien im Gehirn. Wissenschaftler fanden nun heraus, dass die Axone erst durch das Zusammenspiel von zwei Genen erkennen können, wann sie ihr Zielgebiet erreicht haben.
Das Nervensystem ist ein Wunder an Komplexität. Im Laufe der Embryonalentwicklung entstehen Millionen bis hin zu vielen Milliarden Nervenzellen. Jede einzelne dieser Zellen vernetzt sich mit ihren Nachbarzellen und schickt dann ein langes Verbindungskabel, das Axon, in eine ganz andere Gehirnregion. Ist das Axon in seinem Zielgebiet angekommen, verknüpft er sich mit den dort ansässigen Nervenzellen. So entsteht eine Verarbeitungskette, die es uns zum Beispiel ermöglicht eine Tasse zu sehen, sie als solche zu erkennen, unsere Hand nach ihr auszustrecken und sie zu ergreifen. Hätten sich irgendwo auf dem Weg vom Auge zur Hand die falschen Nervenzellen verbunden, könnten wir den Kaffee in der Tasse nicht erreichen.

Heart

Studie: Sex und Meditation lösen gleiche Gehirn-Reaktion aus

Meditation
© Unbekannt

Beaker

Der salzige Ursprung der Drogensucht

Kokain-Konsument
© Unbekannt

Drogen kapern einer aktuellen Studie zufolge ein uraltes Neuronen-Netzwerk im Gehirn, das ursprünglich zu einem ganz anderen Zweck erfunden wurde: Es regelt den Konsum von Salz.

Essen im Chipsmodus

Chips gelten wegen ihres hohen Fett- und Salzgehalts nicht unbedingt als ideales Lebensmittel. Was an sich kein großes Problem wäre, wenn es bei dem einen Griff in die Chipstüte bliebe: Aber Chips im Bauch rufen nach mehr Chips. Sie sorgen - ähnlich wie Nachos, Salzstangen, Erdnussflocken und andere Knabbereien - eher für monotones Nachschaufeln denn für Befriedigung.

Vielleicht hat dieser eigenartige, sich an der natürlichen Sättigung vorbeischleichende Essmodus mit einer Entdeckung zu tun, die nun Wolfgang Liedtke gelungen ist. Der Neurobiologe von der Duke University hat mit seinen Mitarbeitern die Ursachen eines uralten Instinktes untersucht: das Bedürfnis nach Natriumchlorid - Salz. Die Steuerzentrale für die Salzaufnahme liegt im Hypothalamus, jener Hirnteil, der viele vegetative Funktionen wie etwa Körpertemperatur, Wasseraufnahme, Schlaf und Sexualität steuert.

Magnify

Stresshormon beeinflusst Kinderpersönlichkeit

Geschwister
© IMSI MasterClips
Geschwister

Kortisolmenge spielt wichtige Rolle bei Verhaltensweisen

Ob ein Kleinkind eine brave, schüchterne „Taube“ oder ein frecher, mutiger „Habicht“ ist, hängt auch von seiner Hormonreaktion ab. Das zeigt eine Studie britischer Forscher an 200 Zweijährigen. In Stress-Situationen produzierte der Stoffwechsel der Kinder unterschiedlich große Mengen Kortisol. Hoch war die Konzentration des Stresshormons bei den eher passiven „Tauben“, geringer bei den aggressiveren „Habichten“.

„Diese Ergebnisse geben uns Aufschluss darüber, dass und wie Verhaltensmuster auch chemische Muster sind. Unterschiedliche Reaktionen - sowohl im Verhalten als auch chemisch - könnten eine evolutionäre Anpassung an Stress sein“, sagt Studienleiter Patrick Davies von der Universität Rochester. Diese Sichtweise liefere auch einen wichtigen Widerspruch zur gängigen Theorie in der Verhaltenspsychologie. Nach dieser gibt es nur einen gesunden Weg im Leben und alle Verhaltensweisen sind entweder daran angepasst oder nicht. „Wenn es um gesundes psychisches Verhalten geht, passt eine Größe aber nicht für alle“, konstatieren die Forscher im Fachmagazin „Development and Psychopathology“.

Attention

Der Wiederholungs-Effekt: Warum wir einer Aussage umso eher glauben, je öfter wir sie hören

Wer am lautesten brüllt und vor allem oft genug dasselbe erzählt, bekommt am Ende meist recht, zeigt eine US-Studie.
Conversation
© Unbekannt

„Ceterum censeo Carthaginem esse delendam!“ Auf Deutsch:Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss! Mit diesem Satz beendete der römische Feldherr Cato Censorius angeblich alle seine Reden. Auch dann, wenn es gar nicht um Karthago ging.

Der Ausspruch soll schließlich zum Dritten Punischen Krieg und damit zur tatsächlichen Zerstörung Karthagos geführt haben. Er gilt bis heute als historisches Beispiel dafür, dass Wiederholungen mächtiger sind als jede Wahrheit, solange man sie nur beharrlich äußert. Es ist das Prinzip der urbanen Legenden: Man muss den Leuten die Verschwörungstheorie nur oft genug einbläuen, dann glauben sie irgendwann dran.


Kommentar: Kritisches Denken kann niemandem abgenommen werden. Der Autor verwendet hier die altbewährte "Verschwörungstheorie"-Aussage. Damit wird wieder einmal von Verschwörungen, welche tatsächlich stattfinden, abgelenkt und sie als absurd dargestellt.

Dem Autor soll hiermit keine Unterstellung gemacht werden. Die Menschen werden von unserer Gesellschaft darauf programmiert, so zu denken. Und jeder, der versucht seinen Verstand zu gebrauchen, um über den Tellerrand zu blicken und um die Gegebenheiten zu hinterfragen, wird veruteilt.

Kommentar: Das Wiederholungsprinzip wird in der Politik und im Geschäftsleben oft und gezielt eingesetzt.

Und das nicht immer zum Vorteil der Bürger. Können Sie sich vorstellen, dass es Menschen gibt, welche ohne den geringsten Funken von Gewissen über Leichen gehen würden, um an ihr Ziel zu kommen?

Lesen Sie die "schockierende Wahrheit" in unserer Artikelserie über Psychopathen:

Der Psychopath - Teil 1: Die Maske der Vernunft
Der Psychopath - Teil 2: Psychopathen in der New Age Bewegung
Der Psychopath - Teil 3: Was ist ein Psychopath?
Der Psychopath - Teil 4: Wie Psychopathen die Welt sehen
Der Psychopath - Teil 5: Psychopathen und Beziehungen
Der Psychopath - Teil 6: Wie man mit Psychopathen umgeht
Der Psychopath - Teil 7: Symptome/Checklisten für Psychopathie
Der Trick des Psychopathen: Uns glauben machen, dass Böses von anderswo kommt
Das verborgene Böse: Der psychopathische Einfluss