Menschen, die Schmerzmittel wie Ibuprofen und Diclofenac einnehmen, erleiden häufiger einen Herzstillstand. Wissenschaftler fordern, Patienten besser über die Risiken der Mittel aufzuklären.

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Die Einnahme bestimmter Schmerzmittel erhöht das Risiko für einen Herzstillstand, warnen dänische Forscher. Sie zeigten in einer Studie, dass häufig verwendete schmerzlindernde Arzneistoffe wie Ibuprofen und Diclofenac in Einzelfällen schwere Nebenwirkungen auf das Herz-Kreislauf-System haben können.
"Indem man zulässt, dass diese Mittel ohne Rezept gekauft werden können, und ohne Rat oder Einschränkungen,
vermittelt man der Öffentlichkeit den Eindruck, dass sie sicher sein müssen", sagte Gunnar Gislason, Kardiologe am Universitätskrankenhaus in Gentofte.
Die Forscher um Gislason hatten die Auswirkungen sogenannter Nicht-steroidaler Entzündungshemmer (NSAID) untersucht, zu denen neben Ibuprofen und Diclofenac etwa auch Naproxen, Rofecoxib (seit 2004 wegen erhöhter Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht mehr auf dem Markt) und Celecoxib zählen. Schon mehrere Analysen zuvor hätten gezeigt, dass diese Arzneistoffe mit kardiovaskulären Risiken verbunden sind.
Kommentar: Ibuprofen und andere Schmerzmittel gelten seit längerer Zeit als gefährdend: