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Auch auf Kometen: „Lebensmolekül“ auf Saturnmond Titan gefunden

Daten der Saturnsonde Cassini belegen die Existenz eines Molekülstyps in der dichten oberen Atmosphäre des größten Saturnmonds Titan, wie er auf der Erde wahrscheinlich die Grundlage zur Entstehung der Bausteine des Lebens darstellte.

Saturn moon Titan
© NASA
London (USA) - Wie das Team um Ravi Desai und Professor Andrew Coates von University College London (UCL) aktuell im Fachmagazin Astrophysical Journal Letters (DOI: 10.3847/2041-8213/aa7851) berichtet, handelt es sich um negativ geladene Kohlenstoffkettenanionen, die für die Entstehung von komplexem organischem Material verantwortlich sind.

Wie die Forscher weiter berichten, war die mit Hilfe des Plasma-Spektrometers der Sonde (CAPS) gemachte Entdeckung eine Überraschung, da die Molekülketten höchst reaktiv sind und deshalb innerhalb der dichten Titanatmosphäre eigentlich nicht lange überdauern sollten, bevor sie sich mit anderen Materialien kombinieren: "Diese Entdeckung in 950-1300 Kilometern Höhe unsere bisherige Vorstellung von der Titan-Atmosphäre vollständig", erläutert Desai.

Interessanterweise zeigen die Daten, dass besagte Kohlenstoffketten mit zunehmender Nähe zur Titanoberfläche zusehends verdünnt werden, während die Vorgänger größerer Aerosolmoleküle hier ein stetiges Wachstum durchlaufen. "Und das legt eine enge Verbindung zwischen den beiden nahe, innerhalb derer die Kohlenstoffketten die größeren Moleküle anreichern, die dann - so vermuten Forscher - absinken und sich auf der Oberfläche des Mondes ablagern."

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"Besserer Schutz für Computernutzer": Kaspersky kündigt kostenloses Antivirus an

Gratis Kapersky Antivirus Verbreitung
© ReutersKaspersky Lab hat weltweit 36 Vertretungen in 30 Ländern, Stand Juli 2017.
Der russische Antivirus-Spezialist Kaspersky Lab startete heute ein kostenloses Software-Angebot. Dies soll die Nutzer vom Installieren schäbiger Ersatz- und Microsoft-Programme abhalten. Die Einführung der Software soll nach Ländern schrittweise erfolgen, schreibt RIA Nowosti.

Kasperski Lab erkläre den Start einer weltweit zugänglichen Antivirus-Software Kaspersky Free, gab der Generaldirektor des Unternehmens Ewgenij Kasperski bekannt.
Es gibt eine herausragende Nachricht - wir erklären globalen weltweiten Start eines kostenlosen Antivirus Kaspersky Lab! Für alle Begierige - unetgeltlich, also gratis, hob Karperski hervor.
Im Unternehmen ist man sich sicher, dass der neue Antivirus mit Pay-Versionen nicht im Wettbewerb stehen wird. Die Arbeit am neuen Programm dauerte eineinhalb Jahre.
Es gibt genug Nutzer, die keine Zweitausend Rubel für einen Premium-Schutz haben und deshalb auf schäbige Ersatzsoftware oder sogar den aktiv aufgezwungenen Microsoft Windows Defender ausweichen müssen. Die Vergrößerung der Free-Installationen wird sich positiv auf die Schutzqualität aller Nutzer auswirken, weil sich dadurch die Big Data Basis für Technologien des maschinellen Lernens vergrößert", heißt es in der Erklärung von Kasperski.

Kommentar:


Pi

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 38: Informationstheorie & Bewusstsein

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© Sott.net/Myriam Kieffer
Die Quantenphysik erkennt zwar immer wieder die Rolle von 'Information' an, definiert sie aber nie wirklich. Die Informationstheorie wurde zuerst von Claude Shannon882 in seiner wissenschaftlichen Arbeit 'Mathematische Grundlagen der Informationstheorie'883 populär gemacht, in der er sich auf die Effizienz des Informationstransports und deren Anwendung für die Informatik konzentrierte.884 Während dies an sich ein interessantes Forschungsgebiet ist, hat die Informationstheorie von Shannon jedoch einige wichtige Punkte nicht angesprochen:
Als Shannon die Grundlagen der Informationstheorie festlegte, erwähnte er mit Absicht in seiner Arbeit keinerlei Referenzen darüber, was die Information bedeutet und verweilte nur bei den Übertragungsaspekten. Seine Theorie alleine kann nicht die Semantik und Kommunikation von Entitäten einer höheren Ordnung erklären.885
Im Gegensatz dazu hat Tom Stonier886 die meisten seiner Forschungen und Schriften dem Wesen von Information selbst gewidmet und ist zu einigen bahnbrechenden Schlussfolgerungen gelangt. Laut Stonier ist die Information selbst ein fundamentaler Bestandteil des Universums:
Materie und Energie umfassen die Oberfläche des Universums. Die Oberflächenstruktur des Universums ist für unsere Sinne leicht erkennbar. Die innere Struktur ist [jedoch] subtiler. Sie ist in einer weniger offensichtlichen Art organisiert: sie besteht nicht nur aus Materie und Energie, sondern auch aus Informationen.887
Natürlich könnte man sich jetzt fragen, warum dieser Umstand nicht schon früher konzeptualisiert wurde, woraufhin Stonier antwortet:

Kommentar: Hier gibt es einen Gesamtüberblick von allen veröffentlichten Kapiteln des Buches Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung:


Biohazard

Resistenzen gegen Monsantos Glyphosat nehmen stark zu

Roundup Glyphosate Spraying
© Getty Images
Argentinische Bauern kämpfen mit einem glyphosat-resistentem Unkraut, das sich erschreckend schnell verbreitet.

Die Zahlen der letzten Anbausaison sind alarmierend: In Argentinien, wo das Herbizid Glyphosat weltweit am meisten angewendet wird, sind zwischen 50 und 60 Prozent der Anbaufläche von Soja und Mais «mittel bis stark» von einem glyphosatresistenten Unkraut befallen. Das schreibt die argentinische Zeitung La Voz unter Bezug auf eine Studie, die von Syngenta durchgeführt wurde.

Pflanzen der Gattung Amaranthus (Amarant) wurden ursprünglich in Mittel- und Südamerika als Kulturpflanze angebaut. Sie sind weltweit anzutreffen. Dank Round-Up werden sie nun zum nationalen Problem in Argentinien. Die gegen Glyphosat resistente Art verbreitet sich erschreckend schnell auf den Feldern. Waren in 2011 noch lediglich ein Prozent der landwirtschaftlichen Fläche südlich von Córdoba betroffen, ist das Unkraut inzwischen ein nationales Problem.

Kommentar:


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So viel wie auf der Erde: Hinweise auf gewaltige Wassermengen im Innern des Mondes entdeckt

Anhand von Satellitendaten haben US-Forscher erstmals ungewöhnlich große Mengen an Wasser im Innern von urzeitlichen vulkanischen Ablagerungen auf dem Mond - und damit Hinweise auf gewaltige Wassermassen im Mondinnern entdeckt. Die Vorstellung von einem derart wasserreichen Mondinneren stellt allerdings die bisherigen Theorien zur Mondentstehung in Frage.
Moon Mond
© Milliken Lab / Brown UniversityDie blau gefärbten Regionen zeigen erhöht wasserhaltige Ablagerungen auf dem Mond. Gelbe und Rote Farben markieren Orte mit dem größten Wassergehalt.
Providence (USA) - Wie die Forscher um Ralph Milliken von der Brown University aktuell im Fachjournal Nature Geoscience (DOI: 10.1038/ngeo2993) berichten, belege der Nachweis von Wasser im Innern der Mondmagma, dass auch das Innere unseres Erdtrabanten heute noch stark wasserreich ist. Die untersuchten Ablagerungen auf der Mondoberfläche selbst, stammen wahrscheinlich aus dem tiefen Mantel des Mondes.

Tatsächlich gingen Wissenschaftler noch bis 2008 davon aus, dass das Innere des Mondes völlig trocken sei und sich darin auch sonst keine flüchtigen Stoffe mehr fänden.

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Kontroverse um Nazca-Mumien: Gaia präsentiert weitere Körper

Mumien Nazca
© Gaia.comStandbild aus „UPDATE 4: Smaller Bodies Revealed“
Cuzco (Peru) - Seit der Präsentation einer lebensgroßen Trockenmumie mit bislang einzigartigen anatomischen Merkmalen und deren Untersuchungen durch ein Team des US-Online-Senders "Gaia.com", streiten sich Laien wie Wissenschaftler weltweit darüber, um was es sich bei den bizarren Funden tatsächlich handelt: Sind die Körper in der Form, in der sie gezeigt werden, aufwendige Fälschungen, historische Präparate oder tatsächlich anatomisch und biologisch authentisch - und wenn ja, was sind diese Wesen? Nun hat der Sender seine Doku-Reihe fortgesetzt und präsentiert die Untersuchung weiterer, kleinerer Körper mit zusätzlichen absonderlichen Merkmalen.

In "Update 4: Smaller Bodies Revealed" (Kleinere Körper offenbart) präsentiert das Gaia-Team zunächst die Analyseergebnisse des "weißen Pulvers" mit dem die lebensgroße, menschenähnliche Trockenmumie "Maria", sowie ein kleinerer, kopfloser Körper bedeckt ist (...GreWi berichtete, s. Links). Bei diesem "Puder" handelt es sich laut den vorgelegten Analyseergebnissen um natürliches Kieselgur (auch bekannt unter den Bezeichnungen Bergmehl, Diatomeenerde, Diatomeenpelit, Diatomit, Infusorienerde, Kieselmehl, Novaculit, Tripel, Tripolit oder Celit) und besteht hauptsächlich aus den Schalen fossiler Kieselalgen (sog. Diatomeen).

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Planspiel: Asteroideneinschlag in 10 Jahren

Mit einer Wahrscheinlichkeit von 96 Prozent trifft ein gut 200 Meter großer Asteroid im Juli 2027 die Erde. Dem Einschlag in China, Korea oder Japan könnten Millionen Menschen zum Opfer fallen. Keine Sorge, dies ist ein völlig fiktives Szenario. Der kosmische Treffer war nur ein Planspiel auf der Tagung zur Planetenverteidigung im Mai in Tokio.
Asteroid impact on earth
© Zloyel/iStock
Weltraumexperten aus vielen Ländern haben den Ernstfall geübt. Auf einer simulierten Pressekonferenz Ende 2018 wird die Öffentlichkeit über den drohenden Einschlag neun Jahre später informiert.

Demnach haben kurz zuvor Beobachtungen mit Großteleskopen präzise Bahndaten des Asteroiden geliefert. Die Hoffnung der Experten, damit würde sich ein Einschlag als unmöglich erweisen, hat sich zerschlagen.

Nun soll binnen eines Jahres eine Raumsonde starten und den gefährlichen Asteroiden aus der Nähe fotografieren. Zudem werden zwei Missionen geplant, die das Objekt rammen und seine Bahn etwas verändern sollen.

Kommentar: Immerhin nahmen sich einige Wissenschaftler die Zeit, um solch ein Szenario durchzugehen, wo vor einigen Jahren so eine Gefahr nur belächelt wurde.

Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Oder in diesem Artikel um einen großen großen Asteroiden. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.

Asteroiden werden oftmals erst Monate, Wochen oder gar Tage vorher entdeckt: Lesen Sie die folgenden Artikel für mehr Informationen: Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen und Kosmische Ballerei.


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Einzigartige Bilder: 40 Tonnen schwerer Buckelwal springt vollständig aus dem Wasser

Buckelwal Video
Absolut einzigartige Bilder: Ein 40 Tonnen schweres Buckelwal-Weibchen springt vollständig aus dem Wasser. Das Video wurde von einem US-Fotografen an der südafrikanischen Küste aufgenommen. Dazu musste der Amerikaner eine Zeit lang die Tiere beobachten.

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Berühmter Forscher hält Existenz des Yeti für möglich und hat damit recht

Der britische Tierfilmer und Naturforscher Sir David Frederick Attenborough hatte bereits in 2013 öffentlich erwähnt, dass er persönlich daran glaube, dass es den legendären Yeti geben könnte. Bei der Vorstellung der Serie »Natural Curiosities« (deutsch: Natürliche Kuriositäten) des britischen Senders »UKTV« fügte der heute 91-Jährige ein Jahr später noch hinzu, dass es noch ein oder zwei weitere mythische Kreaturen gäbe, die ihn sehr interessieren und an deren Entdeckung er gerne beteiligt wäre.

Sir David Frederick Attenborough
Sir Attenborough hält den Schneemenschen zwar für sehr geheimnisvoll aber real: „Es gibt Zähne vom Yeti, die in den 1920er-Jahren gefunden wurden. Im Laden eines chinesischen Drogisten wurden ebenfalls riesige Backenzähne entdeckt, die etwa sechs Mal so groß wie menschliche waren und zweifellos von einem riesigen Affen stammen mussten, der noch vor relativ kurzer Zeit gelebt haben muss." Der Naturforscher hält es für durchaus möglich, dass eine rätselhafte, unbekannte Primatenart das Gebiet des Himalaya durchstreifte und vielleicht bereits ausgestorben ist.

Yeti-Skalp Khumjung
Angeblicher Yeti-Skalp im Kloster von Khumjung
Er hält es auch nicht für unwahrscheinlich, dass sie sogar heute noch existieren könnten. In dem Hochgebirgssystem des Himalaya gäbe es schließlich riesige Wälder, die Hunderte von Quadratkilometern groß sind und dem Yeti genügend Lebensraum bieten. Sir Attenborough: „Ich sage nicht, dass ich zwingend daran glaube, ich sage nur, dass es Beweise für seine Existenz gibt und es wesentlich schwieriger sein dürfte, zu beweisen, dass es ihn nicht gibt."

Kommentar: Außer dem Yeti im Himalaya wird auch schon lange über Bigfoot diskutiert. Viele Menschen, von so ziemlich allen Kontinenten, berichten von ähnlichen Kreaturen unter anderen Namen. Yeti und Bigfoot sind nur zwei dieser Namen. Es wurden schon einige DNA Analysen durchgeführt mit bemerkenswerten Ergebnissen. Diese Seite ist Pflichtlektüre wenn es um Bigfoot und diese Beweise geht. Desweiteren sind diese zwei Bücher von David Paulides eine Pflichtlektüre für alle die, die sich für dieses Phänomen interessieren. Auch der verstorbene Forscher John Keel geht in einigen seiner Bücher diesem Phänomen nach. Auch die Informationen in diesen Büchern sind sehr zu empfehlen.


Chalkboard

Quantenphysiker widerlegen Annahmen der klassischen Physik

Quantenverschränkung
© Wenjamin RosenfeldKünstlerische Darstellung des Experiments, in dem zwei eingefangene Atome über eine Entfernung von 400 Metern verschränkt und gemessen werden.
München (Deutschland) - Bei der Verschränkung zweier Rubidium-Atome über eine Distanz von 400 Metern und der exakten Bestimmung haben Münchner Quantenphysiker die sog. Bellsche Ungleichung und damit Annahmen der klassischen Physik widerlegt und stellen in ihrem dazugehörigen Fachartikel fest: „Die Natur ist anders, als wir sie mit unseren fünf Sinnen wahrnehmen.“

Wie das Team um Professor Harald Weinfurter und Dr. Wenjamin Rosenfeld Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) aktuell im Fachjournal Physical Review Letters (DOI: 10.1103/PhysRevLett.119.010402) berichten, wurde die Bellsche Ungleichung in den 1960er-Jahren von dem Physiker John Bell aufgestellt und erlaubt es, die Gültigkeit von grundlegenden Annahmen der klassischen Physik gegenüber jenen der Quantenphysik experimentell zu überprüfen: „Während in der klassischen Physik die Eigenschaften eines Objekts völlig unabhängig von seiner Beobachtung sind, gelten im Bereich der Quanten andere Gesetze: Hier können zwei Teilchen, die weit voneinander entfernt sind, in Beziehung zueinander stehen, und ihre Eigenschaften erst durch die Messung entstehen“, erläutert die LMU-Pressemeldung.