Wissenschaft und TechnologieS


Cloud Lightning

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 37: Die Rolle des "Beobachters"

Der Begriff ‘Beobachter’ kann so wie er von Quantenphysikern und im Titel dieses Kapitels verwendet wird ziemlich irreführend sein. Er legt einen rein passiven Zustand nahe, in dem die betreffende Person nur Informationen empfängt. Beispielsweise wird die visuelle Beobachtung als ein passiver Empfang von visuellen Daten durch Photonen betrachtet, die von einer externen Quelle ausgestrahlt werden und auf die Netzhaut treffen.
echcc-cover-teil-37
© Sott.net/Myriam Kieffer
Allerdings zeigen jüngste Forschungsergebnisse, dass die Sicht kein Prozess in nur eine Richtung ist. Während die Augen Photonen empfangen, senden sie auch Photonen aus833 , die als eine der Hauptträger von Informationen bekannt sind.834 Das Auge ist in dieser Hinsicht keine Ausnahme. Das Gehirn835 und die meisten anderen Organe emittieren auch Photonen.836 (Wir untersuchen bald die mögliche Rolle, die diese emittierenden Photonen spielen).

echcc abbildung 221
© Berthold Technology Abbildung 221: Ultraschwache Biophoton-Emissionen beobachtet und gemessen in einem Blatt
Wie im vorherigen Kapitel erläutert wurde, soll das Quantenprinzip der Unbestimmtheit nur im Maßstab der Teilchen gelten. Obwohl Schrödingers Experiment838 anfangs nur ein reines Gedankenexperiment über den Einfluss des Geistes (des Beobachters) auf die Materie war, wurde es später in praktischen Experimenten im Maßstab der Teilchen demonstriert und noch später im größeren Maßstab durchgeführt.

Zwar ist ein Molekül immer noch viel kleiner als der menschliche Körper839, dennoch wurde 1999 dasselbe Quantenverhalten bei einem Molekül mit 60 Kohlenstoffatomen840 beobachtet. Neuere Forschungen zeigen, dass Nicht-Lokalität auch in makroskopischen Systemen, bestehend aus Photonen, Kernen und Ionen841, und in lebendigen Systemen wie der Photosynthese842 und der DNA existiert.843

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch.

Hier gibt es einen Gesamtüberblick von allen veröffentlichten Kapiteln des Buches Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos Verbindung:


TV

"Fake-Generator": US-Wissenschaftler lassen Obama sagen, was sie wollen

Fake-Generator
Wissenschaftler der Universität von Washington (University of Washington, Seattle) haben eine Software entwickelt, die den Ton in ein fremdes Video so einfügt, dass ein Mensch auf einer Aufnahme einen ganz anderen Text als zuvor spricht. Medien haben dieses Programm bereits als „Fake-Generator“ bezeichnet.

Als Übungsstoff haben Forscher Videoaufnahmen mit Reden des ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama verwendet. Die Software analysierte seine Lippenbewegungen und ließ ihn lippensynchron einen anderen Text sprechen.

Sie nahmen eine Tonspur von einer Rede Obamas aus einer Videoaufnahme und setzten diese in eine andere, als ob Obama dieselbe Rede Wort für Wort in einer anderen Situation widerholt hätte. Insgesamt kreierten Spezialisten vier Aufnahmen, wo Obama ursprünglich unterschiedliche Reden gehalten hatte. Nach der Bearbeitung ließen sie ihn in diesen Videos ein und denselben Text sprechen.

Video

NASA-Simulation zeigt faszinierende Überflüge über Pluto und Charon

NASA-Simulation Flüge über Pluto und Charon
Washington (USA) - Basierend auf den Daten des Vorbeifluges der NASA-Sonde „New Horizon“ im Juli 2015 hat die US-Raumfahrtbehörde nun zwei faszinierende Simulationen von Direktüberflügen über den Zwergplaneten und seinem größten Monde Charon veröffentlicht.

Der dramatische Überflug über Pluto beginnt über den Hochländern südwestlich der herzförmigen Stickstoff-Eis-Ebene mit der inoffiziellen Bezeichnung „Sputnik Planitia“. Der Betrachter fliegt sodenn über den westlichen Rand dieser Ebene, die an das deutlich dunklere und von Kratern übersäte Gelände der Cthulhu Macula angrenzt, das von Gebirgsblöcken geprägt ist. Danach fliegt man in nördlicher Richtung über das raue und rissige Gebiet der Hochländer der Region Voyager Terra. Danach wieder südlich über die mit großen Gräben übersäte Pioneer Terra, bevor man über dem steilen Terrain von Tartarus Dorsa weit im Osten abdreht.

Galaxy

Arecibo-Radioteleskop empfängt rätselhafte Signale von sonnennahem Stern Ross 128

Mit dem 300 Meter durchmessenden Radioteleskop von Arecibo haben Astronomen Signale aus Richtung des kaum 11 Lichtjahre entfernten im Sternbild Jungfrau gelegnen Roten Zwergsterns „Ross 128“ empfangen und rätseln derzeit noch, um was es sich dabei genau handelt. Schon am Wochenende soll das Teleskop erneut auf den Stern ausgerichtet werden.
Ross 128
© UPR Arecibo/Aladin Sky AtlasNeben zahlreichen anderen nahen Zwergsternen, wurde auch „Ross 128“ mit dem Radioteleskop von Arecibo (Hintergrund) untersucht. Dabei wurden Signale aufgefangen, die es noch zu erklären gilt, weshalb der leitende Astronom den Stern auch mit einem roten „WHAT?“ (Was?) markiert hat.
Arecibo (Puerto Rico) - Erstmals aufmerksam wurden die Astronomen um Abel Mendez von der University of Puerto Rico at Arecibo (UPRA) auf die Signale während einer zehnminütigen Beobachtungsphase im vergangnen Mai.

„Bei den Signalen handelte es sich um breitbandige, quasi-periodische und unpolarisierte Impulse mit sehr starken Streuungsmerkmalen“, erklärte Mendez, der zugleich Direktor des Planetary Habitability Laboratory ist und unterstreicht, dass es sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht um Interferenzen einer irdischen Quelle handeln, da sich das Signal auf Ross 128 konzentriere und schon bei der Beobachtung naher Sterne vor und nach dem der Rote Zwerg ins Visier genommen wurde, nicht geortet werden konnten.

Magnify

Untersuchung: Wie Hypnose unsere Sinneswahrnehmung konkret manipulieren kann

Pendelschwingen Hypnose
© Scinexx
Faszinierender Effekt: Forscher haben entschlüsselt, wie die Hypnose unsere Sinneswahrnehmung verändert. Demnach blockiert eine hypnotische Suggestion zwar nicht das Registrieren eines Reizes, wohl aber dessen weitere Verarbeitung im Gehirn. Das enthüllten Hirnstrommessungen bei hypnotisierten Probanden. Durch diese Blockade der Verarbeitung dringen Wahrnehmungen dann nicht bis ins Bewusstsein vor, wie die Forscher im Fachmagazin Scientific Reports erklären.

Hypnose galt lange als fauler Zauber und unseriöser Jahrmarktstrick. Doch inzwischen hat sich das Bild gewandelt. Studien belegen, dass Hypnose nachweisbare Veränderungen im Gehirn bewirkt. Dies wiederum kann dazu beitragen, dass Menschen beispielsweise beim Zahnarzt weniger Schmerzen empfinden oder besser schlafen können. Doch wie genau die Hypnose unser Denken und Fühlen beeinflusst, ist bisher erst in Ansätzen erforscht.

Brett vorm Kopf

Mehr Einblick liefert nun ein Hypnose-Experiment von Barbara Schmidt und ihren Kollegen von der Universität Jena. Sie haben untersucht, wie sich die visuelle Wahrnehmung bei einer entsprechenden Hypnose verändert. Dafür ließen sie 60 Versuchspersonen zunächst auf einem Bildschirm bestimmte Symbole zählen - inmitten vieler Dreiecke sollten die seltener auftauchenden Quadrate gezählt werden.

Dann hypnotisierten sie die Teilnehmer. „Wir suggerierten ihnen, dass sie ein hölzernes Brett vor ihren Augen sehen würden, das ihre Sicht auf den Monitor behindert", berichtet Schmidt. Dennoch sollten die Probanden weiterhin versuchen, die Symbole zu zählen. Bereits in Vortests waren die Probanden so ausgewählt worden, dass ein Drittel von ihnen besonders gut hypnotisierbar waren, ein Drittel mittelmäßig und der Rest nur schwach auf die Hypnose ansprach.

Kommentar:


Galaxy

Unerwartet: Astronomen rätseln über die Röntgenstrahlung von Pluto

Beobachtungen des einst neuen Planeten unseres Sonnensystems zeigen, dass von Pluto starke Röntgenstrahlenemissionen ausgehen. Während auch andere Himmelskörper Röntgenstrahlen abgeben, sorgen die Daten der NASA-Sonde „New Horizons“ und des Röntegnweltraumteleskops „Chandra“ unter Astronomen und Astrophysikern angesichts der Pluto-Strahlung jedoch für Rätselraten.

Pluto
© NASA/Johns Hopkins University Applied Physics Laboratory/Southwest Research InstituteBlick der NASA-Sonde „New Horizons“ auf Pluto.
Washington (USA) - Während die Röntgenstrahlung anderer Planeten, wie etwa jene von Mars, Venus oder auch die von Kometen mit der Anwesenheit natürlicher Gase wie Argon und/oder Stickstoff in deren Atmosphären bzw. Ausgasungen (Halos) und deren Wechselwirkung mit dem Sonnenwind erklärt werden können, gingen Astronomen bis zum Vorbeiflug der NASA-Sonde „New Horizons“ (NH) im Juli 2015 am Pluto davon aus, dass der seit 2006 zum „König der Zwergplaneten im Sonnensystem“ degradierte Pluto von einer sich weit ins All ausdünnenden Atmosphäre umgeben ist.

Stattdessen zeigten die NH-Daten dann jedoch, dass die Pluto-Atmosphäre, die hauptsächlich aus Stickstoff, Methan und Kohlendioxid besteht, deutlich weniger ausgedehnt ist und dass die Verlustrate, mit der diese Atmosphäre in den Weltraum entschwindet, um das rund Hundertfache geringer ist als zuvor angenommen.

Galaxy

Groß wie Saturn: Astronomen entdecken erstmals einen Mini-Stern

So winzig und dennoch ein echter Stern: J0555-57Ab weist nur etwa den Durchmesser von Saturn auf. Der Winzling befindet sich im südlichen Sternbild Maler.
J0555-057
© Amanda Smith / University of Cambridge (Ausschnitt)J0555-057
Unter Sternen gibt es eine erstaunliche Vielfalt, wie jetzt der Fall von J0555-57Ab zeigt: Der Rote Zwerg ist der kleinste bekannte Stern und befindet sich rund 630 Lichtjahre von uns entfernt im südlichen Sternbild Maler (lateinisch: Pictor). Der Winzling hat einen Durchmesser von etwa 120 000 Kilometern und leuchtet mit deutlich weniger als einem Tausendstel der solaren Leuchtkraft. Damit lässt sich sein Nachweis mit dem Versuch ver-gleichen, unmittelbar neben der Laterne eines Leuchtturms eine Kerzenflamme zu entdecken. Er ist Mitglied eines Dreifach-sternsystems, das aus den beiden sonnenähnlichen Sternen J0555-57 A und B besteht. Der Zwergstern umkreist dabei die Komponente A in geringem Abstand und erhielt deshalb die Bezeichnung J0555-57Ab. Die beiden Sterne umrunden ihren gemeinsamen Schwerpunkt in nur 7,8 Tagen und sind im Mittel 0,082 Astronomische Einheiten, rund ein Zwölftel des Abstands Erde-Sonne voneinander getrennt.

Bulb

Sogar Videos: Lebende Zellen als Datenspeicher für Bilder und Filme verwendet

Forscher machen lebende Zellen zu Datenspeichern für Bilder und Filme

Zellen als Datenspeicher: US-Forscher haben erstmals ein Foto und sogar einen Film im Erbgut lebender Bakterien gespeichert. Dafür kodierten sie die Bildinformationen in DNA-Stücken, die von den Zellen in ihr Erbgut eingebaut wurden. Durch DNA-Sequenzierung der Zellen ließen sich die Daten wieder abrufen, wie die Forscher im Fachmagazin
Nature berichten. Dies eröffne ganz neue Möglichkeiten der biologischen Datenspeicherung.

Horse
Dieses Bild eines galoppierenden Pferdes haben US-Forscher in lebenden Bakterien gespeichert - sogar als Video.
Schon länger experimentieren Forscher damit, das Erbmolekül DNA als Datenspeicher zu nutzen. Denn als Basen kodiert, sind Speicher mit erheblich höheren Datendichten möglich als in herkömmlichen Computern - und sie wären erheblich haltbarer als übliche Datenträger. Bisher wurden solche DNA-Speicher allerdings meist in vitro erzeugt und auch wieder abgelesen - sozusagen im Reagenzglas.

Magnify

Spinnen, die sich als Ameisen tarnen

Forscher haben erstmals den Gang der Ameisenspringspinne analysiert und dabei Erstaunliches festgestellt
Ameisenspringspinne
© sarefoEine Ameisenspringspinne in Nichtameisenhaltung: Deutlich zu sehen ist aber, wie der Körper der Spinne die drei Segmente der Insekten (Kopf, Thorax und Abdomen) auch durch Färbung nachahmt.
Cambridge/Wien - Der wissenschaftliche Name dieser auch in Mitteleuropa verbreiteten Springspinne weist gleich doppelt auf ihre Haupteigenschaft hin: Myrmarachne setzt sich aus den griechischen Bezeichnungen für Ameise und Spinne zusammen, formicaria bedeutet ameisenartig.

Tatsächlich ist die achtbeinige Ameisenspringspinne von sechsbeinigen Ameisen auf den ersten Blick nur schwer zu unterscheiden: Die Spinne imitiert unter anderem die Wespentaille von Insekten, und auch durch ihre Färbung ahmt die Spinne die drei Segmente von Ameisen nach. Zudem verwendet sie drei Beinpaare, während das vorderste in die Höhe gestreckt wird, um die Fühler der Insekten zu imitieren.

Bulb

Ohne Akku: US-Forscher entwickeln batterieloses Mobiltelefon

US-Forscher der University of Washington in Seattle haben den Prototypen eines Mobiltelefons entwickelt, das keinerlei Batterien oder Akkus mehr benötigt.

Handy Batterie
© University of Washington
Der Prototyp besteht lediglich aus einer Platine und sieht wenig ansprechend aus, doch er dient auch nur zur Demonstration, welche faszinierenden Leistungen es bereits vollbringen kann. Das Gerät benötigt nur 3,5 Mikrowatt an Strom und bezieht seine Energie sowohl aus dem Licht als auch durch Radiosignale in seiner Umgebung. Dazu besitzt es ein nur reiskorngroßen Solarmodul und einen Mini-Empfänger für die Funksignale seiner Basisstation, die das Telefonieren in einem Radius von bislang max. 15 Metern ermöglichen.


Der Energiebedarf des Mobiltelefons ist deshalb so gering, weil die Forscher nicht den konventionellen Weg gewählt haben und das analoge Sprachsignal in ein digitales umwandeln, bevor sie es übertragen, sondern die Worte mit Hilfe des Mikros und einer kleinen Antenne als Vibrationen erfassen und sie anschließend in Radiosignale umgewandelt mittels Skype an die Basisstation übertragen. Wie Yahoo News schreibt, soll sich die Technologie für die Basisstation problemlos in jede handelsübliche Mobilfunkbasisstation oder WLAN-Router einbauen lassen können, was die Stromversorgung der Handys auch großflächig gewährleistet.