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Fish

Benebelung von Widersachern: Säbelzahnschleim-Fisch setzt Gegner unter Drogen

Säbelzahnschleimfisch
© Brian FryIm Gift von Meiacanthus grammistes haben Forscher schmerzlindernde Komponenten entdeckt.

Sedierung statt Schmerz: Das Gift von Säbelzahnschleimfischen überrascht mit einer erstaunlichen Wirkung. Es löst nicht wie viele andere Gifte Schmerzen aus - sondern bewirkt genau das Gegenteil. Denn in dem gefährlichen Cocktail der Fische sind Opioide enthalten. Diese wirken wie Morphin oder Heroin und setzen gebissene Opfer förmlich unter Drogen. Vor den so außer Gefecht gesetzten Feinden könne der Fisch dann leicht flüchten, berichten die Forscher.


Ob Spinnen, Pfeilgiftfrösche, Tintenfische oder Schlangen: Es gibt viele Tiere auf der Erde, die gefährliche Giftmischer sind. Sie alle verfügen über außergewöhnliche Strategien, um ihren Opfern brisante Cocktails zu verabreichen. Feinde werden auf diese Weise ebenso ausgeschaltet wie schmackhafte Beute - die Toxine sind damit eine effektvolle Waffe, mit der der Kampf ums Dasein schon halb gewonnen ist.

Die Evolution hat im Laufe der Zeit die unterschiedlichsten Methoden innerhalb dieses Rüstungswettstreits hervorgebracht: Manche Arten schießen heute mit Harpunen, andere tragen ihre Toxine auf der Haut oder injizieren Mixturen mithilfe von Stacheln oder Zähnen. So auch die Säbelzahnschleimfische aus der Gattung Meiacanthus. Sie mögen zwar klein sein, doch die mit ihren Eckzähnen im Unterkiefer verbundenen Giftdrüsen haben es in sich. Potenzielle Fressfeinde sollten das oft auffällige Warnkleid der im Pazifik heimischen Tierchen daher besser ernst nehmen.

Bell

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 29: Merkwürdige Geräusche

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 29: Merkwürdige Geräusche

In den letzten Jahren wurde überall auf der Welt über eine Reihe von "merkwürdigen Himmelsgeräuschen" berichtet (beschrieben als trompetenartige, metallische, zischende, krachende, brummende und rauschende Geräusche).586 Ihr Ursprung ist zwar unklar, aber Augenzeugen beschrieben sie ausnahmslos als 'vom Himmel' oder 'Untergrund der Erde' kommend; sie halten meist nur kurze Zeit an, und zwar jeweils nur einige Minuten; sie sind lokal begrenzt, obwohl sie an unterschiedlichen Orten gleichzeitig oder gehäuft aufzutreten scheinen.
Abbildung 160:
© seektress.comAbbildung 160: Die "Karte der seltsamen Geräusche"
Über das erste 'merkwürdige Geräusch' wurde zwar anscheinend 2009 berichtet, 587 jedoch begann das Phänomen im Jahr 2011 die Aufmerksamkeit der Menschen im größeren Ausmaß auf sich zu ziehen, als ein merkwürdiges Geräusch am 11. August 589 in Kiew 588, Ukraine, aufgenommen wurde. Seither wurden hunderte Videos dieser Geräusche im Internet veröffentlicht. Ein Amateurforscher hat 187 Berichte mit merkwürdigen Geräuschen auf seiner persönlichen Webseite veröffentlicht 590 (siehe Abbildung 160).

Tropicana Field
© Wikimedia CommonsAbbildung 161: Das "Tropicana Field" in dem ein anhaltendes gespenstisches Geräusch am 14. August 2012 gehört wurde.
Eines der bemerkenswerteren Beispiele dieses Phänomens der merkwürdigen Geräusche geschah am 14. August 2012 während der Übertragung eines Baseball-Spiels im Tropicana Field in Tampa, Florida. 591 Hunderttausende Fans und Fernsehzuschauer wurden unmittelbar Zeuge eines geisterhaften Geräusches, das mehr als eine Minute andauerte.

Die Massenmedien und alternativen Medien haben dieses Phänomen auf unterschiedlichste Weise als Schwindel, 592 'ungeklärt', ein Ergebnis geheimer Waffen der Regierung, die Aktivierung von HAARP oder als Nebenprodukt von Bauarbeiten an unterirdischen Basen bezeichnet.

Gefälschte Videos mit fingierten oder kopierten Audioaufnahmen einiger der legitimen Ereignisse, machen ebenfalls die Runde, und injizieren viel "Rauschen" in die Analysen des Phänomens. 593 Einer der wenigen Wissenschaftler, der in den Medien bezüglich dieses Themas zitiert wurde 594 , ist Elchin Khalilov. 595

Khalikov stellte die folgende Erklärung bezüglich der merkwürdigen Geräusche zur Verfügung, von denen überall auf der Welt berichtet wurde:
Unserer Meinung nach müssen die Quelle einer solch starken und gewaltigen Manifestation akustischer Gravitationswellen Energieprozesse in sehr großem Umfang sein. Diese Prozesse schließen starke Sonneneruptionen und riesige von ihnen generierte Energieflüsse ein, die auf die Erdoberfläche zurasen und die Magnetosphäre, Ionosphäre und obere Atmosphäre destabilisieren. Folglich sind die Auswirkungen starker Sonneneruptionen: der Aufprall von Schockwellen im Sonnenwind, Korpuskelströme und Impulse elektromagnetischer Strahlung die Hauptursachen der Generierung akustischer Gravitationswellen, die verstärkter Sonnenaktivität folgen.

Angesichts des plötzlichen Anstiegs der Sonnenaktivität, die sich in der höheren Anzahl und Energiestärke der Sonneneruptionen seit Mitte 2011 äußert, können wir vermuten, dass eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, dass die erhebliche Zunahme der Sonnenaktivität Auswirkungen auf die Erzeugung des aus dem Himmel kommenden ungewöhnlichen Brummens hat. 596
Elchin Khalikov
© UnbekanntAbbildung 162: Der aserbeidschanische Geophysiker Elchin Khalikov
Während Khalikov sicherlich auf der Spur von etwas Wichtigem ist, leitet er den Leser auch in die Irre, indem der diese seltsamen Geräusche dem "plötzlichen Anstieg der Sonnenaktivität, die sich in der höheren Anzahl und Energiestärke der Sonneneruptionen seit Mitte 2011 äußert," zuschreibt.

Beachten Sie, dass Khalikov sich hier auf Sonneneruptionen und nicht auf Sonnenflecken bezieht. Also sollten wir nun die Sonneneruption-Aktivität der letzten Jahre untersuchen.

Wie in Abbildung 163 dargestellt, hat die Sonneneruption-Aktivität (zaghaft und unregelmäßig) seit dem Jahr 2011 zugenommen (grüne vertikale Linie), obwohl wir uns, wie bereits beschrieben 597, gerade in einem ungewöhnlich schwachen Sonnenzyklus (SC24) befinden, dem bereits ein anderer schwacher Zyklus vorangegangen ist (SC23).

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© Solar Influences Data Analysis CenterAbbildung 163: Monatliche Anzahl der Sonneneruptionen von 1998-2013

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:



Bulb

Von wegen "vom Menschen verursachte Klimaerwärmung": Antarktis war schon mehrmals eisfrei

Dass das Eis der Antarktis schmilzt, ist erdgeschichtlich gesehen nichts Neues: Vor über 20 Millionen Jahren war das Eis am Südpol zwischendurch schon mal ganz weg, wie das Fachportal „PNAS“ berichtet.
Pinguin
© Pixabay
Forscher aus den USA haben Ablagerungen vom Grund des Südatlantiks untersucht und dabei festgestellt, dass das Eis der Antarktis vor über 26 Millionen Jahren mal gänzlich schmolz, mal wiederaufkam. Die heute verfügbaren Erkenntnisse zum CO2-Gehalt in der damaligen Atmosphäre liefern keine Erklärung für dieses Phänomen, wie das Portal schreibt.


Die Wissenschaftler haben Sauerstoffisotope aus den Meeresgrundablagerungen untersucht. Deren Gehalt unterscheidet sich, je nachdem, ob sie im Süß- oder Salzwasser vorkommen. Deshalb hatte die Eisschmelze in der Antarktis Schwankungen in der Konzentration der Sauerstoffisotope am Meeresgrund verursacht. Aus diesen Schwankungen haben die Forscher nun ermittelt, wie viel Antarktiseis vor über 26 Millionen Jahren geschmolzen war. Demnach war die Eisdecke am Südpol zu jener Zeit zu 85 bis nahezu 100 Prozent verschwunden, wie das Portal schreibt. Diese eisfreien Perioden dauerten jeweils mehrere hunderttausend Jahre.

Attention

Wissenschaftler warnen: Menschheit könnte vor einem weiteren Massensterben stehen

Ein katastrophaler Temperaturanstieg vor rund 250 Millionen Jahren löschte fast das gesamte Leben auf der Erde aus. Wissenschaftler warnen, dass sich das in naher Zukunft wiederholen könnte.
Vulkanausbruch,Massensterben
© Johann Christian Dahl
Ein internationales Wissenschaftlerteam aus Kanada, Italien, Deutschland und den USA hat das weltweit schlimmste Massenaussterben der Erdgeschichte vor rund 250 Millionen Jahren untersucht und warnt, dass der aktuelle Klimawandel zu einer fortschreitenden globalen Erwärmung und zu einer Wiederholung der Bedingungen führen könnte, die damals letztendlich dafür verantwortlich waren, das über 95 Prozent aller Meeres-bewohner und 70 Prozent aller Landlebewesen auf der Erde ausgelöscht wurden.


Kommentar: Der sog. "Klimawandel" lässt sich eher mit dem Begriff "Erdveränderungen" fassen. Der Trend geht eher in Richtung einer globalen Abkühlung, begleitet von einer ganzen Reige geologischer und kosmischer Phänomene, was für das Leben auf der Erde genauso fatal sein kann.


Damals vor 250 Millionen Jahren stießen starke Vulkanausbrüche große Mengen an Kohlendioxid in die Atmosphäre aus, die für einen Anstieg der Temperaturen sorgten. Das brachte den Permafrost zum Abschmelzen und setzte riesige Mengen an Methangas frei, das wiederrum die globalen Temperaturen noch weiter erhöhte. Die durchschnittliche Temperatur auf unserem Planeten stieg so auf gewaltige 29 Grad Celsius an - fast doppelt so hoch wie heute. Das war das Todesurteil für fast alle Pflanzen- und Tierarten, die vor rund 250 Millionen Jahren an der Grenze vom Perm zur Trias von der Bildfläche verschwanden.

Diese größte erdgeschichtliche Katastrophe könnte sich jedoch in naher Zukunft wiederholen, wenn durch die Erderwärmung wieder riesige Mengen an Methanhydrat freigesetzt werden, die aktuell noch im Permafrost schlummern. „Die globale Erwärmung, die durch die massive Freisetzung von Kohlendioxid ausgelöst wird, kann katastrophal sein, doch die Freisetzung von Methanhydrat [der gefrorene Zustand von Methan] kann apokalyptisch sein. Das Ende des Perms enthält eine wichtige Lehre für die Menschheit in Bezug auf die heutigen Problemen mit den Treibhausgasemissionen, der globale Erwärmung und dem Klimawandel, denen wir uns konfrontiert sehen", wird das Forscherteam im Independent zitiert.

Kommentar: Unser bald in Deutsch erscheinendes Buch Erdveränderungen und die Mensch-Kosmos-Verbindung liefert umfassende Hintergründe über die geologischen und kosmischen Phänomene, denen wir gegenüberstehen. Ein großer Teil der Übersetzung liegt bereits in Online-Fassung auf de.sott.net vor.

Auch folgender Kommentar der Sott-Redaktion verweist auf die möglichen Zusammenhänge:



Galaxy

Katapult für Schwarze Löcher: Gravitationswellen verfügen über die ungeheure Kraft von 100 Millionen Supernovas

Fortbewegung Gravitationswellen Quasar
© NASA/ESA, M. Chiaberge (STScI and JHU) Nicht in der Mitte: Der helle Quasar 3C 186 liegt seitlich versetzt in seiner Galaxie und rast schnell vom Zentrum weg. Möglicherweise sind daran Gravitationswellen schuld.
Kraft von 100 Millionen Supernovas: Gravitationswellen können enorme Kraft entfalten - und sogar massereiche Schwarze Löcher durch das All schleudern. Einen ersten Fall dieser Art könnten Astronomen nun in einer acht Milliarden Lichtjahre entfernten Galaxie entdeckt haben. Dort wurde ein Milliarden Sonnenmassen schweres Schwarzes Loch aus dem Galaxienzentrum herauskatapultiert - möglicherweise durch den Rückstoß asymmetrischer Gravitationswellen.

Seit Februar 2016 ist bewiesen, dass es die ein Einstein vorausgesagten Gravitationswellen wirklich gibt. Die wellenförmigen Schwingungen der Raumzeit entstehen, wenn massereiche Objekte wechselwirken oder abrupt beschleunigt werden - beispielsweise bei der Kollision von Schwarzen Löchern oder Neutronensternen. Bisher allerdings wurden die Wellen nur bei der Verschmelzung stellarer Schwarzer Löcher registriert.

Was jedoch passieren kann, wenn die supermassereichen Schwarzen Löcher im Herzen von Galaxien miteinander kollidieren und Verschmelzen, demonstriert nun eine Beobachtung von Marco Chiaberge vom Space Telescope Science Institute (STScI) in Baltimore und seinen Kollegen. "Als ich das sah, war mir klar, dass hier etwas sehr Merkwürdiges vorgeht", berichtet der Astronom.

Kommentar:


Cloud Lightning

Niederländische Studie: Digitale Stromzähler sollen ungenau sein

Digitale Stromzähler sind unzuverlässig bei der Messung, das wollen Wissenschaftler der Universität Twente in den Niederlanden herausgefunden haben. In einem Experiment lag der gemessene Verbrauch um bis zu 600 Prozent höher als normal. Doch es gibt auch Kritik an der Studie.
stromzähler symbolbild
Mithilfe von digitalen Stromzählern können Energieerzeugung und -verbrauch besser abgestimmt werden. Das soll in Zukunft Energie sparen. Dass nun Zweifel an den digitalen Zählern aufkommen, macht eine ganze Branche nervös. Interviews? Nein danke, heißt es an vielen Stellen. Aber was haben die niederländischen Wissenschaftler eigentlich festgestellt? Im Labor-Experiment testeten sie elektronische Stromzähler. Unter bestimmten Bedingungen lieferten die völlig falsche Messergebnisse. Der Stromverbrauch lag den Forschern zufolge bis zum Sechsfachen über dem tatsächlichen Wert.

Mehr Informationen zu Tests erforderlich

Allerdings kritisieren Experten wie Martin Kahmann von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig, dass die Tests schlecht dokumentiert sind. Man müsse feststellen, ob die Untersuchung, die in Twente gemacht wurde, wissenschaftlich belastbar sei.
Bevor man das nicht gemacht hat, sollte nicht der Eindruck erweckt werden, dass die Einführung digitaler Zähler in Deutschland infrage gestellt ist.

Martin Kahmann, Physikalisch-Technische Bundesanstalt Braunschweig

Bulb

Dinosaurier-Stammbaum muss wahrscheinlich korrigiert werden

Mehr als 130 Jahre lang hat man Raubsaurier wie den Tyrannosaurus rex zu den echsenartigen Dinos gezählt. Doch das war wohl falsch. Sie gehören zu einem ganz anderen Zweig.
Dino
© Gemeinfrei
„Wenn sich das bestätigt, müssen die Lehrbücher umgeschrieben werden", sagt der Paläontologe Thomas Holtz von der University of Maryland in College Park gegenüber Nature. Mit diesem Urteil sind Wissenschaftler bisweilen schnell bei der Hand, doch bei der sich anbahnenden Revolution im Stammbaum der Dinosaurier hätte Holtz sicher Recht. Mehr als 130 Jahre galt, dass sich die Dinos in zwei große Gruppen einteilen lassen: in die Ordnung der Vogelbeckensaurier (Ornithischia) mit Triceratops oder Stegosaurus als bekannten Vertretern einerseits und in die der Echsenbecken- und Raubsaurier (Sauropoda und Theropoda) andererseits. Diese zweite Ordnung umfasst beispielsweise Theropoden wie Tyrannosaurus rex oder die gigantischen Sauropoden der Gattung Diplodocus. Die Paläontologen Matthew G. Baron, David B. Norman und Paul M. Barrett vom Natural History Museum in London stoßen diese Klassifizierung - basierend auf Gemeinsamkeiten der jeweiligen Beckenknochen - in Nature jedoch um. T. rex und Co wandern demnach komplett auf die Seite der Vogelbecken-Dinosaurier und bilden mit diesen die gemeinsame Ordnung der Ornithoscelida.

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Jungbrunnen? Protein kehrt das Altern um und schützt Astronauten

Mediziner haben einen Proteinkomplex des menschlichen Körpers entdeckt, der Zellen vor DNA-Schäden bewahren und diese reparieren kann. Auf diese Weise könnte nicht nur der Alterungsprozess aufgehalten und sogar umgekehrt werden, sondern auch ein effektives Mittel zur Behandlung der Nebenwirkungen von Strahlungstherapien gefunden und Astronauten - etwa auf einer Reise zum Mars - vor den schädlichen Auswirkungen stellarer und kosmischer Strahlung geschützt werden.
Astronaut
© NASA/Public DomainSymbolbild: Astronaut beim Außenbordeinsatz.
Sydney (Australien) - Wie das Team um Professor David Sinclair von der School of Medical Sciences an der University of New South Wales und der Harvard Medical School Boston aktuell im Fachjournal Science (DOI: 10.1126/science.aad8242) berichtet, handele es sich um einen bedeutenden Schritt innerhalb des molekularen Prozesses, der den Zellen die Reparatur von DNA-Schäden ermöglicht.

Während unsere Zellen zwar schon von Natur aus die Fähigkeit zur Regeneration besitzen, etwa nachdem wir ein Sonnenbad genommen haben, nimmt diese Fähigkeit mit zunehmenden Alter immer mehr ab - ein Prozess, der letztendlich auch zum Tod führt.

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Schwedische Forscher bestätigen: Verlust des Geruchssinns kann auf verfrühten Tod hinweisen

Kind mit Schmetterling
© Reuters/China Stringer Network
Der Verlust des Geruchsinnes kann laut schwedischen Wissenschaftlern auf einen verfrühten Tod hinweisen.

Forscher der Universität Stockholm untersuchten Medienberichten zufolge im Rahmen einer Studie 1500 Freiwillige zwischen 40 und 90 Jahren. Die Teilnehmer mussten zwischen 13 verschiedenen Gerüchen unterscheiden und andere Tests erfüllen.

Menschen, die Essen und Substanzen durch den Geruch kaum oder gar nicht erkennen konnten, sollen früher als andere gestorben sein. Daraus schlussfolgerten die Wissenschaftler, dass das Todesrisiko beim Verlust des Geruchsinnes steige.

Die Fähigkeit, Gerüche richtig zu erkennen, sei ein Zeichen für ein gesundes Gehirn. Eine Störung des Geruchsinnes könne somit auf einen frühzeitigen Tod deuten, so die Forscher.

Kommentar:
  • Mangelnder Geruchssinn kann Hinweis auf Erkrankung sein oder auf früheres Sterberisiko



Better Earth

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 28: Jetstreams

Teil 3: Irdische Auswirkungen der Annäherung von Nemesis und seinem begleitenden Kometenschwarm

Kapitel 28: Jetstreams

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© Sott.netAbbildung 150: Schematische Darstellung der fünf Jetstreams, die die Erde umkreisen
Einführung

Nach dem wir uns mit den Strömungen im Meer beschäftigen haben, werden wir uns nun mit bestimmten Luft-‘Strömungen’ beschäftigen, die auch unter den Namen Jetstreams bekannt sind. Tatsächlich gibt es fünf Jetstreams, welche die Luft um den Globus blasen: Zwei polare, zwei subtropische und ein equatorialer Luftstrom. Jetstreams sind Winde, die sehr schnell sind (zwischen 96 und 400 kmh)560 , schmal (ein paar hundert Meilen breit und weniger als drei Meilen hoch)561 und sich in großer Höhe befinden (ungefähr 7 Meilen über der Erdoberfläche).562 In diesem Kapitel beschäftigen wir uns ausschließlich mit dem nördlichen polaren Jetstream, den man auch ‘Arktikfront’ nennt; ein wichtiger Treiber des Wetters in Nordamerika und Europa. Wie in Abbildung 150 illustriert, wirbelt der nördliche polare Jetstream (blauer Pfeil) um den Nordpol von West nach Ost und definiert die Grenze zwischen der kalten Luft (im Norden) und der warmen Luft (im Süden). Wenn Sie sich südlich des arktischen Jetstreams befinden, können sie ein mildes Klima genießen; wenn Sie nördlich dieses Jetstreams leben, erleben Sie polare Wetterbedingungen. Wie in Abbildung 151 dargestellt, ist sowohl die Lage als auch die Dichte, Bahn und Geschwindigkeit des Jetstreams variabel. 563

Manchmal weht der Jetstream in hohen Geschwindigkeiten, wodurch der Strom ziemlich gerade verläuft (Bild links). In anderen Zeiten wird er langsamer und verfolgt eine eher schlängelnde Bahn, die tief in in Richtung des Äquators und des Nordpoles ausschlägt (Bild rechts). Tatsächlich verhält sich der Jetstream ähnlich wie ein Fluss: Wenn der Strom sich abschwächt, fängt er an zu zaudern und zu schlängeln und manchmal hört er sogar auf zu fließen (auch bekannt als ‘Blockierung des Jetstreams’).564 Wenn der Strom stark ist zirkuliert er mit hohen Geschwindigkeiten in einer ziemlich geradlinigen Richtung.
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© Sott.netAbbildung 151: Zwei unterschiedliche Jetstream Konfigurationen

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
  • Das Elektrische Universum - Teil 27: Der Golfstrom