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Sun

Rä̱tselhaft: Kepler findet 23 weitere "ungewöhnliche Lichtmuster" ferner Sterne

Im Rahmen der fortgesetzten Mission „K2“ haben NASA-Astronomen mit dem Weltraumteleskop „Kepler“ insgesamt 23 weitere ferne Sterne entdeckt, deren Helligkeitsveränderungen ungewöhnliche und noch zu erklärende Muster aufzeigen. Schon seit mehr als einem Jahr suchen Astronomen nach einer Erklärung für das bislang (und immer noch) einzigartige Lichtmuster des rund 1.500 Lichtjahre entfernten Sterns KIC 8462852, hinter dem einige Astronomen sogar gewaltige künstliche Bauwerke vermuten.
Stern Künstlerische Darstellung
© ESOKünstlerische Darstellung von Staubwolken um einen Stern. Diese könnten zumindest einige merkwürdige Schwankungen im Licht einiger ferner Sterne erklären.
Pasadena (USA) - Nachdem die Wissenschaftler jene Sterne mit bekannten Planeten bzw. Planetenkandidaten, protoplanetaren Gas- und Staubscheiben und großen Sonnenflecken aussortiert hatten, blieben besagte 23 Sterne übrig, deren variierende Lichtmuster nicht durch eben diese Faktoren erklärt werden können. Zu diesen weiterhin „rätselhaften Sternen zählt auch der mittlerweile bekannte KIC 8462852.

Bei allen dieser Sterne handelt es sich um M-Zwergsterne mit vergleichsweise geringer Masse und in allen Fällen stimmen die Helligkeitsschwankungen mit der jeweils gemessenen Rotationsperiode des Sterns überein - weshalb die Astronomen schlussfolgern, dass die Helligkeitsschwankungen auf Objekte zurückgeführt werden können, die den Stern in gleicher Rate umkreisen.

Extinguisher

Schlaganfall-Patienten: Spinnengift könnte Hirnschäden verringern

Neue Studie: Protein von Spinnengift kann Hirnschäden nach Schlaganfall verringern
funnel web spider, trichternetzspinne symbolbild
© flickr/e_monkSymbolbild
Jedes Jahr erleiden mehr als eine Viertelmillion Bundesbürger einen Schlaganfall. Diese Erkrankung gilt weltweit als die häufigste Ursache für bleibende Behinderungen. Forscher berichten nun, dass sich die Hirnschäden nach einem Schlaganfall mit einem Protein in einem potenziell tödlichen Spinnengift verringern ließen.

Eine der giftigsten Spinnen der Welt

Die Trichternetzspinne (englisch: „Funnel Web Spider“) gehört zu den giftigsten Spinnen der Welt. Laut Experten kann ein Biss des Tieres Menschen innerhalb von 15 Minuten töten. Erst kürzlich wurde über einen kleinen Jungen berichtet, der nur mit viel Glück einen Biss der Spinne, die vor allem in und um Sydney lebt, überlebt hat. Er brauchte zwölf Ampullen Gegengift - eine Rekordmenge. Australische Wissenschaftler berichten nun, dass das Gift dieser Tiere für den Menschen auch von gesundheitlichem Vorteil sein kann. Ein Protein darin könnte demnach Hirnschäden nach einem Schlaganfall verringern.

Bulb

Alaska: Schädel eines unbekannten Riesen-Eisbären gefunden

In Alaska wurde ein Schädel entdeckt, der vermutlich von einer bereits ausgestorbenen Spezies von Riesen-Eisbären stammt.
Ice bear
© Andreas Weith/WikimediaSymbolbild
Wie im Western Digs berichtet wird, wurde der Schädel bereits in 2014 in der archäologischen Stätte Walapka entdeckt, die sich einige Kilometer von Utqiaġvik (ehemals Barrow) entfernt in Alaska befindet. Mit einer Länge von 41 Zentimetern ist es der viertgrößte Eisbärschädel der jemals gefunden wurde und er besitzt eine ungewöhnlich schmale, langgestreckte Form. So ist der vordere Teil des Schädels, ungefähr ab den Augen, wie der von typischen Eisbären aber der hintere Teil des Schädels ist deutlich länger als bei einem Bärenschädel. Er gehörte zu einem erwachsenen, männlichen Exemplar und die Radiocarbon-Datierung wies ein Alter von rund 1.300 Jahren (670 bis 800 n. Chr.) aus.

Möglicherweise handelt sich um eine ausgestorbene Art, deren Nachkommen oder eine Unterart von den heutigen Eisbären in den Weiten Alaskas leben und in den Legenden der indigenen Völker erwähnt werden, so die Archäologin Dr. Anne Jensen, die an den Ausgrabungen in Walapka beteiligt ist.

Pineapple

Bernstein: Chinesische Wissenschaftler finden älteste intakte Pilz-Fossilien - Mindestens 99 Millionen Jahre alt

Paläontologen aus China, Neuseeland und den Vereinigten Staaten haben vier intakte Pilz-Fossilien gefunden, gab die chinesische Akademie der Wissenschaften am Freitag bekannt. Sie sind mindestens 99 Millionen Jahre alt und somit die ältesten vollständig intakten Pilz-Fossilien überhaupt.
pilze bernstein
© XinhuaDieses Foto des Nanjinger Instituts für Geologie und Paläontologie unter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften vom 17. März 2017 vergleicht Pilz-Fossilien mit ähnlichen Arten, die heute noch existieren. Paläontologen aus China, Neuseeland und den Vereinigten Staaten haben intakte Pilz-Fossilien gefunden, schrieb die chinesische Akademie der Wissenschaften am Freitag. Die vier Fossilien, die in burmesischem Bernstein konserviert wurden, sind mindestens 99 Millionen Jahren alt und damit die ältesten vollständigen Pilz-Fossilien überhaupt.
Der Fund umfasst vier unterschiedliche Pilzarten. Bei den meisten der zwei bis drei Millimeter langen Pilze sind sowohl der Stiel wie auch der komplette Hut vollständig sichtbar. Das Forschungsteam von Professor Huang vom Nanjinger Instituts für Geologie und Paläontologie unter der Chinesischen Akademie der Wissenschaften hatte in den vergangenen zehn Jahren mehr als 20.000 burmesische Bernsteinstücke gesammelt und untersucht.

Das Team fand in einem 25 Millionen Jahre alten Stück Bernstein auch drei Arten von Kurzflügler. Das sind Käfer, die sich von Pilzen ernähren. Die Entdeckung zeigt die Artenvielfalt von Pilzen in der paläolischen Zeit und führte dazu, dass die früheste Kenntnis von heutigen Pilzarten um mindestens 25 Millionen Jahre zurückdatiert werden musste.

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Mäusestudie: Spezielle Diät mit Fasten kann möglicherweise Bauchspeicheldrüse regenerieren

Eine bestimmte Diät kann Zellen in der Bauchspeicheldrüse dazu veranlassen, die Erzeugung von Insulin wieder aufzunehmen. Das fanden US-amerikanische Forscher heraus. Sie hoffen, damit einen Ansatz zur Heilung von Diabetes gefunden zu haben.
Ketogena dijeta kao terapija
Dass gesunde und zuckerarme Ernährung bei Diabetes hilfreich sein kann, ist hinlänglich bekannt. Zu einer wirklichen Heilung eines bestehenden Diabetes trägt sie jedoch nur in den seltensten Fällen bei. Dennoch haben schon frühere Studien und Erfahrungen aus der Praxis Hinweise geliefert, dass eine strenge Diät eine Diabetes-Erkrankung teilweise rückgängig machen kann. Nun haben Forscher im Mausversuch die zellulären Auswirkungen einer speziellen fastenähnlichen Diät („Fasting Mimicking Diet“, FMD) auf die Funktion der Bauchspeicheldrüse untersucht. Sie wollten herausfinden, ob die Diät die insulinproduzierenden Zellen stimulieren und damit eine Diabetes-Erkrankung beeinflussen kann. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im Fachmagazin Cell.


Kommentar: Eventuell waren immer noch zu viele Kohlenhydrate in der Nahrung enthalten.


Fasting Mimicking Diet führt zur Bildung insulinproduzierender Zellen

Beim Ausbleiben von Nahrung stellt sich der Körper auf den geringeren Energiehaushalt um. Forscher der University of South Carolina wollten herausfinden, ob sich dadurch bei einer vorhandenen Diabetes-Erkrankung Stammzellen und Nervensystem so beeinflussen lassen, dass in der Bauchspeicheldrüse neues Insulin produziert wird. Dafür setzten sie Mäuse für vier Tage der sogenannten „Fasting Mimicking Diet“ aus. Bei dieser Diät werden kaum Zucker und Eiweiß, nur wenig Kalorien, dafür aber viele ungesättigte Fettsäuren verabreicht.


Bulb

Botschaften: Wissenschaftler will Kornkreis-Code entschlüsselt haben

Ein Wissenschaftler, der die letzten 20 Jahre Kornkreise erforscht hat, glaubt, dass die rätselhaften Formationen kodierte Botschaften enthalten und dass er sie entschlüsseln konnte.
Dr. Horace Drew
© news.com.au
Dr. Horace Drew stellte seine detaillierten Ergebnisse vergangene Woche auf einer Konferenz der »UFO & Paranormal Research Society of Australia« (UFO-PRSA) in Sydney, Australien, vor, wo er erklärte, dass seine Forschungsarbeit ähnlich wie die anderer Mainstream-Wissenschaftler sei, die konventionelle Themen studieren. Und tatsächlich, Dr. Drew unterscheidet sich von vielen anderen Kornkreisforscher und ist ein renommierter Molekularbiologe mit Referenzen des California Institute of Technology (Caltech) sowie der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation (CSIRO). Er ist aufgrund seines wissenschaftlichen Hintergrunds in Biologie und Chemie sowie seiner jahrzehntelangen Erforschung des Kornkreisphänomens ein ernstzunehmender Mann.

Und die verborgenen Botschaften, die er in den Formationen entschlüsselt haben will, sind bemerkenswert. Denn nach langem und genauem Studium des Phänomens kam der 61-Jährige zu dem Schluss, dass in ihnen ein weit fortschrittlicherer Binärcode benutzt wird, als unsere Computer derzeit verwenden. Doch anstatt grandiose Einblicke in die Geheimnisse des Universums zu offenbaren, sollen sie eher rudimentäre Botschaften an die Menschheit enthalten. „Viele Schmerzen, doch immer noch Zeit, glaubt, es ist gut da draußen", heißt es in einer Nachricht, während eine andere lautet: „Hütet euch vor den Trägern falscher Geschenke und ihrer gebrochenen Versprechen. Wir widersetzen uns der Täuschung. Verbindung geschlossen."

Fireball 3

Clovis-Kultur wurde von Asteroid ausgelöscht

Das Rätsel um das Aussterben der Clovis-Kultur scheint gelöst.
asteroide tierra
© Gettyimages.ru
Die so genannte Clovis-Kultur war die erste prähistorisch Kultur auf dem amerikanischen Kontinent. Die Angehörigen stammen von den ersten Siedlern in Amerika ab, die am Ende der Eiszeit über die Beringstraße den Kontinent erreichten.

Vor rund 11.000 Jahren endet die Clovis-Kultur aber plötzlich - nun dürfte geklärt sein, warum? Forscher der University of South Carolina kommen nach einer umfassenden Analyse zum Ergebnis, dass ein Asteroid die Zivilisation auslöschte. Die berufen sich dabei auf Funde von großflächigen Brandspuren durch Nordamerika. Gleichzeitig mit dem Verschwinden der Kultur ging auch das Aussterben von Mammute, Hirschelche und Riesenfaultiere einher. Dies sei ein weiteres Indiz für die Asteroiden-Theorie, so beteiligte Forscher.

Die Wissenschaftler ziehen auch Parallelen zum Aussterben der Dinosaurier. Auch diese seien Opfer eines Asteroiden-Einschlages geworden.

Kommentar: Lesen Sie dazu auch die folgenden Artikel, denn die Erde oder Teile der Erde werden nicht vorrangig durch Asteroiden ausgelöscht, sondern es kann sich ebenso um Kometenschwärme und viel kleinere Objekte handeln:


Hearts

Trauerritual bei Schimpansen gefilmt: Mutter putzt den Leichnam ihres Stiefsohns

Trauernde Schimpansen
© Edwin J. C. van Leeuwen, Katherine A. Cronin & Daniel B. M. HaunStandbild aus dem Video: Ein Schimpansenweibchen reinigt mit einem Grashalm die Zähne ihres verstorbenen Stiefsohns.
St. Andrews (Großbritannien) - Verhaltensforscher haben erstmals Schimpansen dabei gefilmt, wie sie den Leichnam eines Artgenossen und Gruppenmitglieds mit Hilfe von Werkzeugen gereinigt haben. Die Forscher sehen darin eine Art Trauerritual und ziehen Verbindungen auch zum Ursprung menschlicher Trauerriten.

Wie die Forscher um Edwin van Leeuwen von der University of St Andrews aktuell im Fachjournal Scientific Reports (DOI: 10.1038/srep44091) berichten, haben Sie die Schimpansendame „Noel“ im Chimfunshi Wildlife Orphanage Trust in Sambia dabei beobachtet und gefilmt, wie die den Leichnam des jungen Männchens „Thomas“ reinigte, den sie einst an Kindes statt angenommen hatte.

Nachdem Noel sich neben Thomas‘ Körper gesetzt hatte, begann sie mit einem zuvor ausgewählten festen Grashalm seinen Zähne zu reinigen. Auch als sämtliche andere Artgenossen den Körper alleine gelassen hatten, setzte Noel diese Reinigung des Leichnams weiterhin fort.

Kommentar: Tiere und ihre Beziehung zum Tod: Trauernde Giraffen


Cheese

Irische Wissenschaftler stellen Käse mithilfe von 3D-Drucker her

Kundin vor Käse Supermarkt
© Sputnik/Alexander Kryazhev
Ein Forscherteam der University College Cork in Irland hat mit einem 3D-Drucker Käse hergestellt, berichtet das Portal „Live Science“.

Der Druckprozess sieht so aus: Die Forscher sammeln zuerst alle nötigen Zutaten und mischen sie. Später muss das Käsematerial eingeschmolzen werden, so dass es in einem 3D-Drucker verwendet werden kann.

In einem Extruder wird dann der Käse gekühlt und kann schnell oder langsam gedruckt werden. Nach dem Druck muss er im Laufe von 24 Stunden gekühlt werden. Nach ersten Beobachtungen ist der Käse aus dem 3D-Drucker weicher und dunkler. Außerdem kann er schneller zerfallen. Ein schnelleres Drucken führt laut den Forschungsergebnissen zu einem blauen Farbton und ein langsames zu einer gelben Farbe des Käses.

Kommentar:


Attention

Antibiotika-Einsatz könnte ebenso zum Bienensterben beitragen

Austin - Ein Zuviel an bestimmten Antibiotika kann Bienen schaden. US-Forscher haben festgestellt, dass nach einer fünftägigen Behandlung mit dem gängigen Breitband-Antibiotikum Tetracyclin nur etwa halb so viele Bienen die Tage darauf überlebten wie bei unbehandelten Tieren.
Honey bee
Honigbiene
Ein Zuviel an bestimmten Antibiotika kann Bienen schaden. US-Forscher haben festgestellt, dass nach einer fünftägigen Behandlung mit dem gängigen Breitband-Antibiotikum Tetracyclin nur etwa halb so viele Bienen die Tage darauf überlebten wie bei unbehandelten Tieren.

Der Einsatz von Antibiotika in Bienenstöcken könnte ein Faktor beim Bienensterben der vergangenen Jahre sein, vermuten die Wissenschaftler. In Deutschland ist der Einsatz solcher Mittel verboten.

Die Forscher um Nancy Moran von der University of Austin schreiben in PLOS Biology, dass das Tetracyclin bei den Bienen vermutlich bestimmte Darmbakterien abtötet, die vor potenziell schädlichen Serratia-Darmbakterien schützen. Deren Zahl war bei den behandelten Bienen erhöht.

Die Wissenschaftler hatten mehrere Hundert Bienen aus den Bienenstöcken der Universität entweder mit antibiotikahaltigem Sirup oder einfachem Zuckersirup gefüttert. Nach fünf Tagen wurden die mit Farbpunkten markierten Tiere wieder in die Stöcke auf dem Dach eines Uni-Gebäudes zurückgebracht. Von den Zuckersirup-Bienen waren nach drei Tagen noch zwei Drittel am Leben, von den Antibiotika-Bienen nur ein Drittel. Der Darminhalt der gestorbenen Tiere wurde untersucht.

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