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Gescheiterter G7-Gipfel: Trump ist an allem Schuld - Politiker fordern mehr Distanz zu Trump

Kanzlerin und Kanzlerkandidat sind sich einig. Nach der G7-Pleite, ausgelöst durch den US-Präsidenten, müsse Europa stärker seinen eigenen Weg gehen. US-Medien haben Merkels Rede mit großer Aufmerksamkeit registriert und kommentiert.
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© www.globallookpress.com Eibner Pressefoto/imago stock&peopleBundeskanzlerin Angela Merkel und US-Präsident Donald Trump auf dem G7-Gipfel in Sizilien.
Nach dem weitgehend gescheiterten G7-Gipfel von Taormina drängen führende deutsche Politiker auf eine engere Zusammenarbeit der europäischen Staaten. Sie versprechen sich davon, ihre Stellung gegen Trump stärken zu können. Einige Medienkommentatoren sehen dies auch als einen gegen Russland gerichteten Schritt.
Europa ist die Antwort. Eine stärkere Kooperation der europäischen Staaten auf allen Ebenen ist die Antwort an Donald Trump", sagte der SPD-Vorsitzende Martin Schulz dem ARD-Hauptstadtstudio.
Zuvor hatte schon Kanzlerin Angela Merkel (CDU) erklärt:
Wir Europäer müssen unser Schicksal wirklich in unsere eigene Hand nehmen."

Kommentar: Unter Deckmantel des Völkerrechts: China mit G7-Abschlusserklärung „sehr unzufrieden“


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Putin trifft Emmanuel Macron in Versailles

Frankreichs neuer Staatschef Emmanuel Macron hat den russischen Präsidenten Wladimir Putin im Schloss von Versailles getroffen. Zwei Wochen nach seinem Amtsantritt empfing Macron Putin am Montag in der früheren Königsresidenz nahe Paris. Zwischen beiden Ländern gab es zuletzt Spannungen vor allem wegen unterschiedlicher Positionen im Syrien-Konflikt - ein Besuch Putins bei Macrons Vorgänger François Hollande war deshalb im Oktober kurzfristig abgesagt worden.
Putin Macron
© Reuters Wladimir Putin trifft Emmanuel Macron in Versailles
"Man kann sich vorstellen, dass das Gespräch freimütig und recht direkt sein wird", sagte die französische Ministerin für europäische Angelegenheiten, Marielle de Sarnez, dem Sender BFMTV. Russlands Botschafter in Frankreich, Alexander Orlow, äußerte beim Sender Europe 1 die Hoffnung, dass man bei dem Treffen beginnen könne, das "in den vergangenen Jahren angehäufte Misstrauen" zwischen Paris und Moskau zu zerstreuen.

Anlass für das Treffen war der Besuch einer Ausstellung zum Besuch von Zar Peter dem Großen in Frankreich vor 300 Jahren. Zuvor standen ein Gespräch und ein Arbeitsessen der beiden Präsidenten auf dem Programm. Dabei sollte auch der Konflikt in der Ost-Ukraine Thema sein.

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RT-Exklusiv: Über 100 Tote bei Kämpfen gegen den IS auf den Philippinen

Die Zahl der Toten in der philippinischen Stadt Marawi ist nach einem Angriff einer Miliz der Terrorgruppe „Islamischer Staat“ auf rund 100 Menschen gestiegen. RT Deutsch sprach mit Analysten über die militärische Lage in Marawi und die Hintergründe.
Philippinen
Nach offiziellen Angaben sind beim Überfall der dschihadistischen Maute-Gruppe, die dem „Islamischen Staat“ in Syrien und Irak die Treue geschworen hat, nicht weniger als 27 Zivilisten ermordet worden. Die Gruppe unter dem Führer und Namensgeber Abdullah Maute startete am vergangenen Dienstag einen Überraschungsangriff auf die Stadt Marawi auf den südlichen Philippinen.


Zusätzlich räumte ein weiterer Militärsprecher der philippinischen Streitkräfte, Restituto Padilla, ein, dass bei der Bekämpfung des IS seit Dienstag elf Soldaten und vier Polizeibeamte ums Leben gekommen sind. Im Gegenzug starben 61 Dschihadisten der Maute-Gruppe, berichtet das Militär. Insgesamt steigt damit die Zahl der Todesopfer in Marawi auf über 100 Personen.

Kommentar: Philippinen und Russland beschließt weitreichende Zusammenarbeit nicht nur gegen IS


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Trump: Deutschland ist sehr böse - Wir stoppen den deutschen Autoverkauf in die USA

US-Präsident Donald Trump hat Deutschland gedroht, den Autoverkauf in die Vereinigten Staaten zu stoppen. Washington könnte Deutschland unter Druck setzen, indem es Strafzölle erhebt.
BMW
© Reuters
„Die Deutschen sind böse, sehr böse“, sagte Donald Trump beim Aufeinandertreffen mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in Brüssel, der sich auf die Seite Berlins stellte. „Schauen Sie sich die Millionen von Autos an, die sie in den USA verkaufen. Fürchterlich. Wir werden das stoppen.“

Trump könnte Strafzölle gegen die deutsche Autoindustrie erlassen, wenn sich diese nicht den Drohungen aus den USA beugt. Bereits im Januar dieses Jahr mahnte Trump im Interview mit der Bild:

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Unter Deckmantel des Völkerrechts: China mit G7-Abschlusserklärung „sehr unzufrieden“

China ist „sehr unzufrieden“ mit der Erwähnung des Ost- und Südchinesischen Meeres in der Abschlusserklärung des G7-Gipfels, wie der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Lu Kang, sagte. Die G7-Nationen mischten sich unter dem Deckmantel des Völkerrechts in die regionalen Angelegenheiten ein.
China
© AFP 2017/ Str
In ihrer Abschlusserklärung hatten die G7-Länder ihre Besorgnis über die Situation im Ost- und Südchinesischen Meer zum Ausdruck gebracht. Sie forderten zudem eine Demilitarisierung der umstrittenen Gebiete.

„Pekings Haltung in dieser Frage ist klar und konsequent. Wir bemühen uns um eine angemessene Regelung der Streitigkeiten, um eine stärkere Kooperation und den Erhalt des Friedens und der Stabilität im Ost- und Südchinesischen Meer durch Verhandlungen unmittelbar mit den betroffenen Seiten“, zitiert die Agentur Xinhua den Sprecher.

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Das Beste aus dem Web: Russland: Die letzte Schutzmacht der Muslime in der Welt - Für Frieden und gegen Imperialismus

Während Russland die Mechanismen des Völkerrechts und des damit verbundenen internationalen Regelwerks einfordert, offenbart der Westen nach wie vor Kreuzzugsmentalität. Vor allem die islamische Welt, wie wir sie kannten, gerät so unter die Räder.
Kul-Scharif-Moschee
© Sputnik/Nik PavlovBild: Kul-Scharif-Moschee in Kasan
Die Außenpolitik der Russischen Föderation lässt sich im Wesentlichen als pragmatische Verteidigung eigener Interessen sowie jener verbündeter Nationen beschreiben. Dabei ist Russland bemüht, all seine Entscheidungen und Veranlassungen im Rahmen des Völkerrechts zu verfolgen und das dafür vorgesehene internationale Regelwerk zu beachten.

Moskau hält die Vereinten Nationen trotz aller Mängel für das am besten geeignete Forum, innerhalb dessen solche Fragen geklärt werden. Das ist beispielsweise etwas, das Russland von den USA unterscheidet, wo die UNO vor allem als potenzielle Gefahr für die eigene Souveränität wahrgenommen wird. Entscheidungen, die den eigenen Interessen nicht als dienlich erscheinen, ziehen in den USA regelmäßig Debatten über einen Austritt oder die Verweigerung von Beiträgen nach sich.

Kommentar:


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Das Beste aus dem Web: So war Brzezinski: Ein von Moral befreiter Falke mit Geschmack an Krieg und Zerstörung

Zbigniew Brzezinski
© ReutersDer ehemalige Berater für Nationale Sicherheit Zbigniew Brzezinski bei seiner Ankunft in einer Anhörung des Auswärtigen Ausschusses im Senat, Washington, 1. Februar 2007.
Wie kaum ein anderer Außenpolitiker beeinflusste Zbigniew Brzezinski die amerikanische Außenpolitik im 20. Jahrhundert. Wie kaum ein anderer verband Brzezinski strategischen analytische Schärfe mit von Moral befreiter politischer Konsequenz.

Am Freitag starb Zbigniew Brzezinski mit stolzen 89 Jahren in einem Krankenhaus in Virginia. Außenpolitiker werden gerne in Tauben und Falken unterteilt. Die New York Times nannte ihn den „falkenartigsten strategischen Theoretiker“. Allerdings handelte es sich bei Brzezinski nicht nur um einen Mann der Theorie. Er saß für zahlreiche Regierungen in dem strategisch wichtigen Nationalen Sicherheitsrat. Zuletzt veröffentlichte er am 20. Februar einige Ratschläge an die amerikanische Außenpolitik.

In dem Text erinnerte er an das bekannte Credo der realistischen Schule in der amerikanischen Außenpolitik. Die Welt versinke im Chaos, deshalb brauche sie eine starke Führung. Bei aller Kritik an Donald Trump müsse sich Amerika daher hinter ihn stellen. Im Mittelpunkt einer außenpolitischen Strategie sollten die großen Militärmächte Russland, China und die USA stehen.
„Amerika muss sich auch der Gefahr bewusst sein, dass China und Russland eine strategische Allianz bilden könnten. Aus diesem Grund müssen die Vereinigten Staaten darauf achten, sich gegenüber China nicht zu benehmen, als ob es sein Untergebener wäre. Das würde fast zwangsläufig zu einer engeren Verbindung zwischen China und Russland führen.“
Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass Zbigniew Brzezinski die Welt immer noch durch die Brille der Nixon-, Carter- oder Reagan-Regierung sieht, dass er ein Mann des 20. Jahrhunderts geblieben ist. Tatsächlich haben seine damaligen Entscheidungen jedoch Auswirkungen bis heute. Als er in den späten 1970er Jahren Nationaler Sicherheitsberater für Präsident Jimmy Carter war, marschierte die Sowjetunion in Afghanistan ein.

Kommentar: Berühmt-berüchtigter Russlandhasser, Zbigniew Brzezinski, ist tot:

Die Welt hat keinen Grund, um ihn zu trauern. Seine gepriesene "intellektuelle Größe" hat er zum Schaden der Menschheit missbraucht. Leider wird dieser fehlende Kopf der giftigen Hydra namens Pathokratie wohl nur allzubald nachwachsen, wie am Ende des Artikels nahegelegt ist.

Mehr Informationen über Psychopathen, die in Einflusspositionen drängen und von dort aus das Denken von Menschen sowie Gesellschaften infizieren, finden Sie in dem Buch Politische Ponerologie:

link
© SOTTPolitische Ponerologie: Eine Wissenschaft über das Wesen des Bösen und ihre Anwendung für politische Zwecke



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Philippinen und Russland beschließt weitreichende Zusammenarbeit nicht nur gegen IS

Russland und die Philippinen haben rund ein Dutzend bilaterale Abkommen beschlossen. Beide Länder arbeiten künftig im Verteidigungs- und Militärbereich zusammen. Präsident Duterte brach seinen Moskaubesuch nach Konsultationen mit Präsident Putin wegen terroristischer Zusammenstöße mit dem „Islamischen Staat“ ab.


Lavrov Alan Peter Cayetano
© Sputnik Der russische Außenminister Sergej Lawrow und sein philippinische Kollege Alan Peter Cayetano in Moskau am 25 Mai 2017.
Insgesamt setzten Moskau und Manila ihre Unterschrift unter elf Dokumente. Der russische Außenminister Sergej Lawrow sagte in Anwesenheit seines philippinischen Amtskollegen Alan Peter Cayetano:
Dokumente umfassen ein Verteidigungskooperationsabkommen sowie Absichtserklärungen in den Bereichen Kernenergie, Handel, Investition, Industrie, Transport, Kultur und Kunst. Außerdem wurde ein Aktionsprogramm zur Kooperation im Tourismus und ein Plan zur Konsultation zwischen den Außenministerien beschlossen.“
Die Minister diskutierten in diesem Zusammenhang eine „verstärkte Zusammenarbeit“ bei der Bekämpfung von internationalen Bedrohungen wie den internationalen Terrorismus, Drogenhandel, Internetkriminalität und Seepiraterie.

Kommentar: Mehr Informationen über Duterte finden Sie hier.


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Trump erwägt Zentrum zur Abwehr von "Russland-Vorwürfen"

Das Weiße Haus will nun ein Zentrum bilden, das für die Lösung von Fragen zuständig sein soll, die bei den Ermittlungen in Bezug auf angebliche Kontakte des damaligen Wahlkampfteams von US-Präsident Donald Trump mit Russland entstehen könnten. Das meldet die Agentur Reuters am Samstag unter Verweis auf einen Beamten in der Trump-Administration.
Trump
© AP Photo/ Andrew Harnik
Die Administration Trumps soll demnach nach der Rückkehr aus dessen erster Auslandstournee zusätzliche Experten einschalten, die die bei den Ermittlungen entstehenden Fragen lösen werden.

Dem Insider zufolge benötigt das Weiße Haus ein neues Strukturelement, das sich auf die „neuen Realien“ konzentrieren würde, die auf die Reaktion auf die ständigen Informationslecks in den Sicherheits- und Aufklärungsdiensten zurückzuführen sind.

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Berühmt-berüchtigter Russlandhasser, Zbigniew Brzezinski, ist tot

Der Sicherheitsberater von Ex-US-Präsident Jimmy Carter, Zbigniew Brzezinski, ist am Freitag im Alter von 89 Jahren in Virginia gestorben. Dies berichtete seine Tochter Mika in der Nacht auf Freitag in sozialen Netzwerken. Er war unter anderem als russlandfeindlicher Politikwissenschaftler bekannt.
Zbigniew Brzezinski
© Terje Bendiksbi / AFP
„Mein Vater ist in der Nacht auf Freitag ruhig aus der Welt gegangen“, schrieb Mika auf Instagram.

Laut der Zeitung New York Times soll Brzezinski in einem Krankenhaus von Virginia gestorben sein.

Brzezinski wurde im Jahr 1928 in Polen geboren, das er später mit seinem Vater, dem polnischen Diplomaten Tadeusz, verließ und letzten Endes in die USA gelangte. Er absolvierte unter anderem die McGill-Universität in Kanada.