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Um 10 Jahre verkürzt: Putin fordert beschleunigte Entwicklung Trägerrakete für den Mond

Russlands Präsident Wladimir Putin hat gefordert, die Entwicklungszeit für eine superschwere Trägerrakete um zehn Jahre zu verkürzen. Wie Vizeregierungschef Dmitri Rogosin am Montag nach einer Beratung zu Problemen der Raumfahrt in Moskau sagte, dürfte die neuartige Rakete etwa 2025 fertig sein.

Trägerrakete Russland
© Russian Defense Ministry
Noch im vergangenen März hatte die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos mitgeteilt, dass die ersten Tests einer superschweren Rakete für 2035 geplant sind.

„Der Präsident stellte Roskosmos vor die Aufgabe, die Arbeiten durch die Entwicklung neuer Technologien zu beschleunigen.“ Rogosin zufolge ist die neue Rakete unter anderem für Mond-Flüge geplant.

Cowboy Hat

Das SPD-Wahlkampfchaos - Ohne Plan Richtung Bundestagswahl?

Ein Wahlprogramm ohne entscheidende Punkte, der Kanzlerkandidat weiter abgetaucht, Journalisten erst aus- und dann wieder eingeladen: So kann man keine Wahl gewinnen.
Martin Schulz
© AP Photo/ Matthias Schrader
In der SPD herrschte an diesem Montag wieder einmal Alarmstimmung, und das gleich in mehrfacher Hinsicht: In der Poststelle der Parteizentrale wurde am Morgen eine verdächtige hölzerne Box entdeckt. Wegen Bombenvermutung räumte die Polizei daraufhin das Willy-Brandt-Haus, wo gerade der Vorstand über dem Wahlprogramm brütete. Eineinhalb Stunden mussten führende Genossen auf dem Bürgersteig ausharren, bis sie wieder ins Gebäude durften. Dort diskutierten sie dann unter Hochdruck über Hunderte Änderungsanträge zum Programmentwurf der Parteispitze, der am Nachmittag präsentiert werden sollte.

Die Holzbox entpuppte sich als eine Art harmloser Spendenkiste. Vielleicht hatte ja ein besorgter SPD-Anhänger das Kästlein geschickt, um Ideen zu sammeln, wie die Sozialdemokraten und ihr Kanzlerkandidat Martin Schulz die Bundestagswahl womöglich doch noch gewinnen können. Die SPD hätte sie dringend nötig.

Denn spätestens seit der verlorenen Landtagswahl im Stammland Nordrhein-Westfalen, der dritten in Folge, ist die Partei im Alarmzustand. Die Euphorie, die die SPD nach der Nominierung von Schulz erfasst hatte und der Aufschwung in den Umfragen, der sie zeitweise auf Augenhöhe mit der Union gebracht hatte, sind verflogen. Niemand, auch nicht der Parteivorsitzende und Kanzlerkandidat, scheint eine Idee zu haben, wie sie aus diesem neuerlichen Tief wieder herausfinden wollen.

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Berlin: Gesetz zum Anbauverbot von Genmais ist gescheitert

GVO Mais
© Unknown
Berlin - Das umstrittene Gesetz zum Verbot des Anbaus von Genmais ist vorerst gescheitert. Union und SPD konnten sich heute im Bundestag nicht auf einen Kompromiss einigen. SPD-Fraktionsvize Ute Vogt warf der Union vor, das Gesetz zu blockieren. „Agrarminister Schmidt hat über drei Jahre an einem Gesetz herumgemurkst und ist am Ende an den eigenen Leuten gescheitert“, sagte sie.

Kritiker hatten an dem Gesetzentwurf von Agrarminister Christian Schmidt (CSU) bemängelt, dass die Hürden für ein flächendeckendes Verbot zu hoch seien und einzelne Bundesländer ausscheren könnten - damit drohe ein Flickenteppich. Schmidts Sprecher verwies darauf, dass der Entwurf mit den SPD-geführten Ministerien in der Regierung abgestimmt sei. „Wir sind erstaunt darüber, dass die SPD-Bundes­tags­fraktion nicht bereit ist, den auch mit den SPD-Ressorts abgestimmten Regierungs­entwurf zu verabschieden.“

Kommentar: Während die Proteste der Bevölkerung der deutschen Regierung offensichtlich egal sind... ... ist die russische Regierung auch hier wieder ein glänzendes Vorbild:
  • Monsanto und Co.: Russland verhängt Importverbot gegen Gen-US-Agrarlobby



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Philippinen: Duterte verhängt schärfstes Anti-Tabak-Gesetz in ganz Asien

rauchen gesünder, revoltwear, faschismus
© Revoltwear.net
Manila - Per Dekret hat der philippinische Präsident Rodrigo Duterte eines der schärfsten Anti-Tabak-Gesetze in ganz Asien verhängt. Rauchen und der Verkauf von Zigaretten werden an allen öffentlichen Plätzen sowie in einem Umkreis von 100 Metern um Schulen, Parks und anderen Plätzen, an denen sich Kinder versammeln, verboten, heißt es in dem am gestern veröffentlichten Dekret.

Das Verbot tritt in 60 Tagen in Kraft. Bereits jetzt ist das Rauchen in öffentlichen Einrichtungen untersagt; Tabak, für dessen Konsum nicht geworben werden darf, wird zudem stark besteuert. Duterte hatte bei seinem Amtsantritt noch härtere Maßnahmen zur vermeintlichen Wiederherstellung der öffentlichen Ordnung angekündigt, so unter anderem ein Verbot von Alkoholkonsum in der Öffentlichkeit oder von Karaokesingen. Dies ist bislang nicht umgesetzt.

Kommentar: Duterte könnte sich - wie viele andere, die auf den Dämonisierungs-Zug gegen Tabak aufgesprungen sind, einfach mal umfassender informieren:


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Flucht vor russischer Justiz: Putin greift durch - Korrupte Politiker flüchten in den Westen

Das Erbe sowjetischer Misswirtschaft und das Chaos der 1990er Jahre haben die Korruption in Russland explodieren lassen. Die Regierung greift seit einigen Jahren hart durch. Viele russische Korruptionsverdächtige haben jedoch Zuflucht im Ausland gefunden.


Rubel
© www.globallookpress.comWenn der Rubel rollt. Russlands mühsamer Kampf gegen die Korruption.
Der Narrativ, dass in der Russischen Föderation Korruption auf vielen Ebenen immer noch ein bedeutsamer Faktor ist, der die Potenziale des Landes an seiner vollen Entfaltung hindert, findet sich seit Jahr und Tag regelmäßig und bereitwillig in den westlichen Medien wieder. Der Eindruck, den er vermitteln soll, ist, dass die Regierung um Präsident Wladimir Putin das Problem nicht in den Griff bekommt oder gar selbst mit darin verstrickt ist.


Kommentar: Der letzte Sichtweise des Satzes ist natürlich völliger Humbug:

Was die Meinungsmacher dabei gerne vergessen ist, dass die Korruption in Russland und weiteren früheren Sowjetrepubliken zum einen ein Erbe aus der Sowjetunion ist, zum anderen aber erst in den 1990er Jahren regelrecht explodieren konnte, als an die Stelle einer ineffizienten Planwirtschaft der Versuch trat, westlich-liberale Rezepte mit der Brechstange zum Durchbruch zu verhelfen. Gangstermethoden im Zusammenhang mit der Privatisierung wichtiger Betriebe und der Kauf von Mandaten und Parlamentsabgeordneten waren an der Tagesordnung, insbesondere in der Regierungszeit des angeschlagenen Präsidenten Boris Jelzin.

Kommentar:


Rocket

Nordkorea feuert weitere Rakete ab: Kim ordnet Serienproduktion an

Pjöngjang hat einen weiteren erfolgreichen Raketentest bestätigt. Diesmal soll die Steuerung eines Atomsprengkopfes getestet worden sein, wie die südkoreanische Agentur Yonhap meldet.
Rakete
Am Sonntag ist demnach eine Mittelstreckenrakete vom Typ Puguksong-2 abgefeuert worden, die nach etwa 500 Kilometern Flug ins Japanische Meer stürzte.

Der koreanische Staatschef Kim Jong Un, der persönlich bei dem Test anwesend gewesen sein soll, soll nun die Serienfertigung der Flugkörper angeordnet haben.

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Tillerson: 8 Mitarbeiter für NATO, EU, Frankreich, BRD und Russland immer noch nicht ernannt

In Washington wächst weiter das Unbehagen wegen ungelöster Personalfragen im Außenministerium von Rex Tillerson, wie das US-Portal The Hill berichtet. Von insgesamt neun hochrangigen und einflussreichen Positionen sind offenbar ganze sieben noch immer zu besetzen.
Tillerson
Unter Tillerson sind demnach also sieben erstklassige Arbeitsplätze frei. Und die zwei, die noch besetzt seien, seien bereits zu Zeiten von US-Präsident Barack Obama besetzt worden. Einige der freien Stellen warteten schon über drei Monate auf eine Neubesetzung.

Insgesamt müssen laut dem Portal noch ganze 200 Neuernennungen allein im US-Außenamt vom Senat bestätigt werden, darunter eben auch die hohen Schlüsselpositionen. Nach Angaben der ehemaligen Beraterin des einstigen Ex-Vizepräsidenten Joe Biden, Julie Smith fehlen unter anderem noch neue US-Botschafter bei der Nato, der EU, in Frankreich, Deutschland und Russland.

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Trump in Riad: USA und Saudis schließen gigantischen Waffendeal

Die USA und Saudi-Arabien haben sich auf ein gigantisches Waffengeschäft geeinigt. Die Übereinkunft wurde am Samstag beim Besuch von US-Präsident Donald Trump in Riad bekanntgegeben. US-Präsident Trump hatte am Samstag seine erste Auslandsreise in Riad begonnen.
Trump Salman
© Reuters Jonathan ErnstDonald Trump erhielt bei seiner ersten Auslandsreise als US-Präsident von dem 70-Jährigen saudischen König Salman die höchste Medaille des Königreichs als Auszeichnung für seine Versuche, die Beziehungen beider Länder weiter zu vertiefen.
Bei dem Besuch des amerikanischen Präsidenten Donald Trump in Riad sei die Unterzeichnung einer Absichtserklärung für einen Deal über 110 Milliarden Dollar (knapp 100 Milliarden Euro) sofort geplant, sagte ein Sprecher des Weißen Hauses nach Angaben von mitreisenden Journalisten am Samstag.

Über einen Zeitraum von zehn Jahren soll Riad Waffen im Wert von etwa 350 Milliarden Dollar aus den USA kaufen. Es handelt sich damit um einen der größten Waffendeals zwischen beiden Ländern.


Kommentar: Mehr Informationen über das mörderische Regime in Riad finden Sie hier.


Gingerbread

Pathologisches Beharren: Poroschenko schickt Panzer in den Donbass

Kiew Panzer Donbass
© Reuters / Oleksandr Klymenko
Der Vizevorsitzende des Staatsduma-Ausschusses für Nationalitäten, Ruslan Balbek, kommentierte die Entsendung von Panzern T-80 durch das ukrainische Militär in den Donbass.

„Statt ‚Friedenstauben‘ schickt der ukrainische Präsident ‚Kriegsfalken‘ in den Donbass. Das öffentliche Prahlen mit dem Entsenden modernisierter Panzer T-80 in die Zone eines Bürgerkriegskonflikts bedeutet, dass es dem ukrainischen Präsidenten bei den Worten ‚Waffen und Opfer‘ warm ums Herz wird“, zitiert die Agentur RIA Nowosti den russischen Parlamentarier.

Balbek bedauerte, „dass der Stolz des sowjetischen Panzerbaus nicht zur Verteidigung des Vaterlandes gedient hat, sondern zum Erschießen friedlicher Bürger und ideologischer Gegner“.

Wie der ukrainische Präsident Poroschenko zuvor mitteilte, „wird den Luftlandetruppen der Ukraine eine weitere Partie der prächtigen Panzer T-80 zum Einsatz an der Front geschickt“.

Kommentar: Die Pläne von Kiew schlagen so schnell um wie das Wetter im April - bzw. scheinbar, weil Gewalt immer auf der Agenda stand:


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SOTT Fokus: Hinter den Schlagzeilen: Wochenrückblick: Die manipulierten Wahlen in Frankreich, Hackerangriffe und andere Themen

Le Pen
© Julien Durand
In unserer heutigen Wochenrückblicksshow möchten wir die folgenden Themen diskutieren: Die manipulierten Wahlen in Frankreich, die kürzlichen Hackerangriffe u. a. auf die deutsche Bahn, gesellschaftliche Vorgänge, Erdveränderungen in den letzten Wochen und andere Themen.

  • Prof. Jordan Petersons Neujahres-Botschaft an die Welt


Laufzeit: 00:57:37

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