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Am Donnerstag reist der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin nach Moskau, während sich die Bundeskanzlerin Angela Merkel mit Verspätung in die USA begeben wird. Laut dem „The Financial Times“-Korrespondenten Stefan Wagstyl ist dies eine „kalkulierte Ungeschicklichkeit“.„Während sich Bundeskanzlerin Angela Merkel auf ihre erste Begegnung mit Donald Trump (diese Woche in Washington) vorbereitet, macht der Mann, der eigentlich einer ihrer Hauptverbündeten sein sollte, seine eigene Auslandsreise, um sich mit Wladimir Putin zu treffen“,
schreibt er.
Seehofers Moskau-Besuch, der zur selben Zeit wie Merkels entscheidendster diplomatischer Ausflug stattfindet, sei eine „kalkulierte Ungeschicklichkeit“, die zur Reputation des Ministerpräsidenten und CSU-Chefs gehöre und seinerzeit hart erkämpft worden sei. Dabei sollte man bedenken, dass die CSU eigentlich die „Schwesterpartei“ von Merkels CDU sei, betont der Journalist.
Kommentar: Was eine vernünftige Forderung ist!