Der Mosul-Staudamm im Irak ist in akuter Gefahr, warnt der Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen im Irak. Bricht der marode Damm bei der bevorstehenden Frühlingsschmelze, könnte der Tigris eine halbe Million Menschen überschwemmen.

© dpaBricht der Mosul-Staudamm, würde eine 20 Meter hohe Flutwelle den Irak überschwemmen und bis nach Bagdad reichen.
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Oberbefehlshaber der amerikanischen Truppen im Irak warnt vor einer drohenden Katastrophe: Der Mosul-Staudamm, der den Fluss Tigris vom Meer trennt, drohe zu bersten, so General Sean MacFarland. Der Bau wird derzeit von Tauchern untersucht und sei „In jeder Hinsicht unsicher“, so der General gegenüber der österreichischen Zeitung Die Presse.
Schon seit seiner Erbauung 1984 durch ein deutsch-italienisches Konsortium macht der Damm Probleme.
Der Untergrund der Staumauer ist zu weich und wird vom Wasser ständig ausgespült, so dass seit Jahrzehnten täglich Zement nachgeschüttet wurde, um eine Untergrabung zu vermeiden. Seit der IS jedoch 2014 den Staudamm kurzfristig unter seine Kontrolle gebracht hatte, sind alle Arbeiter verschwunden, alle Wartungen eingestellt und der Damm bröckelt vor sich hin und bekommt immer mehr Risse.
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