China protestiert energisch gegen die ersten US-Waffenlieferung an Taiwan seit vier Jahren. Insgesamt sollen Rüstungsgüter im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar an das asiatische Land geliefert werden. Peking sieht Vereinbarungen mit den USA gebrochen.

© ReutersEin Soldat läuft vor einem Raketenwerfer auf einer Fregatte der Perry-Klasse in Penghu, dem Westen von Taiwan, September 2011
Die chinesische Regierung protestiert
energisch gegen einen geplanten Waffenverkauf der USA an die Inselrepublik Taiwan. Am Mittwoch bestellte das Außenministerium die amerikanische Botschafterin Kaye Lee ein. In dem Gespräch
verurteilte der stellvertretende Außenmister des Landes, Zheng Zeguang, den geplanten Waffendeal. "Um unsere nationalen Interessen zu schützen", erklärte Zeguang, habe China sich entschlossen, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen."
Einschließlich der Verhängung von Sanktionen gegen die am Waffenverkauf beteiligten Unternehmen."
In Washington betonte hingegen der Sprecher des US-Außenministeriums, dass es sich um "Waffen defensiver Art" handelt. Dies stehe im Einklang mit einem Gesetz für die Beziehungen zu Taiwan von 1979. Bei den angekündigten Waffen handelt es sich um zwei Fregatten der Perry-Klasse, gepanzerte Amphibienfahrzeuge, Panzer- und Flugabwehrraketen sowie Feuerleitsysteme. Insgesamt beträgt der Wert der Lieferung 1,8 Milliarden US-Dollar.
Kommentar: Sorry USA aber diese Provokationen wird China und Russland nicht mehr lang zulassen: