Nach dem Sturz des ukrainischen Ex-Präsidenten Viktor Janukowytsch, ist eine pro-westliche Regierung in der Ukraine an die Macht befördert worden. Die neue Regierung ist in gewisser Weise einzigartig, da drei der wichtigsten Ministerien mit im Ausland geborenen und aufgewachsenen Personen besetzt sind. Im Eilverfahren waren die drei Ausländer eingebürgert und zu Ministern ernannt worden. Neben Natalie Jaresko erhielten auch der Georgier Alexander Kwitaschwili und der Litauer Aivaras Abromavicius per Präsidentenerlass die Staatsbürgerschaft der Ex-Sowjetrepublik.

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Jaresko zum Beispiel ist eine Geschäftsfrau, die seit Mitte der 1990er Jahre in der Ukraine einen von den USA aufgelegten privaten Aktienfonds zur Förderung von Investitionen verwaltet. Jaresko war zudem Geschäftsführerin von “Horizon Capital“, einer Investmentfirma, die unterschiedliche westliche Investitionen im Land betreut.

Natalie Jaresko lacht sich schon ins Fäustchen, denn ihr Leben ist voller lukrativer Investitionsgelegenheiten. Erst recht natürlich, wenn man Finanzministerin ist.
Dazu schreibt der Strategieexperte Frédéric Mousseau am Oakland Institute in einem Gastbeitrag auf neopresse.com: “Was ungewöhnlich anmutet, ist im Zusammenhang mit Aktivitäten zu sehen, die auf eine Übernahme der ukrainischen Wirtschaft durch westliche Interessen hindeuten.”
Mousseau verweist auf die Tatsache, dass zeitgleich zu der Ankündigung der USA, Kanadas und der Europäischen Union Mitte Dezember 2014, Russland mit weiteren Sanktionen zu überziehen,
der Ukraine 350 Millionen Dollar an US-Militärhilfe ausgezahlt worden sind. Neun Monate zuvor schnürte der US-Kongress der Ukraine ein Hilfspaket von einer Milliarde Dollar.
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