Ein UN-Chemiewaffenexperte am 29. August bei Damaskus. Beim Angriff acht Tage zuvor soll auch Sarin eingesetzt worden sein. Bestandteile für das Nervengas kamen auch aus Großbritannien
Die Bilder der Opfer des mutmaßlichen Giftgasangriffs bei Damaskus haben Schockwellen rund um den Globus geschickt, sorgten für Entsetzen und Empörung. Der Schuldige scheint ausgemacht: Syriens Despot Baschar al-Assad (47).
Dieser hat die Verantwortung für einen solchen Angriff nun im US-Fernsehen zurückgewiesen. Es gebe keine gesicherten Hinweise, dass überhaupt ein derartiger Angriff stattgefunden habe, sagte Assad am Sonntag CBS News. „Es gibt
keine Beweise, dass ich Chemiewaffen gegen mein eigenes Volk eingesetzt habe”, erklärte er.
Assad deutete an, dass es bei einem Angriff auf Syrien einen Gegenschlag seiner Verbündeter geben würde. Ein Angriff auf Syrien könnte zudem sein Militär so schwächen, dass das Gleichgewicht im Bürgerkrieg kippen würde, sagte er weiter.
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