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Pistol

SOTT Fokus: Syrienkonflikt: Die Waffe der Wahl

syria map
In letzter Zeit wurde in der Presse viel Trara über den "angeblichen" Einsatz von chemischen Waffen durch syrische Regierungstruppen gegen die sogenannten "Rebellen" gemacht. Nicht nur werden diese Rebellen, unterstützt, ausgebildet und finanziert von westlichen Interessen, sondern sie beinhalten auch Mitglieder der al-Qaida, die bis zum letzten Jahr der Todfeind der selben westlichen Interessen war. Wie bizarr ist das denn?

Jeder der regelmäßig Sott liest wird verstanden haben, dass es wahrscheinlich die vom Westen unterstützten Rebellen waren und die in den Massenmedien dargestellt wurden, die für diesen Angriff verantwortlich waren. Aber einige Leser sind sich vielleicht nicht bewusst, dass es auch Hinweise gibt, die darauf hindeuten, dass keine chemischen Waffen bei dem Angriff eingesetzt wurden.

Natürlich scheint mal wieder keine dieser Tatsachen die Mainstream-Medien zu interessieren, die weiterhin zufrieden die Lügen unserer Regierungen nachplappern, die auf einen US-Angriff auf Syrien pochen.

Kommentar:


Whistle

Reich USA ist UN-Mandat egal und wird angreifen: "Frieden brauchen wir nicht und ist nicht praktikabel"

Das System der Vereinten Nationen habe im Falle Syrien versagt, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen. Auch beim G20-Gipfel in St. Petersburg verhärteten sich die Fronten zwischen den Weltmächten.


Das Video im O-Ton: "Die USA setzen in der Syrien-Krise nicht mehr auf eine Zusammenarbeit mit dem UN-Sicherheitsrat. Das System der Vereinten Nationen habe im Falle Syrien versagt, sagte die US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Samantha Power, am Donnerstag. Ihre Regierung werde sich in der Frage eines Militärschlags gegen die Führung in Damaskus nicht um eine Zustimmung des Sicherheitsrats bemühen. O-ton Powers ("Die Erfahrungen und Bemühungen der vergangenen zweieinhalb Jahre zeigen, dass es mit diesem Sicherheitsrat keinen praktikablen Weg nach vorne gibt") Die US-Diplomatin warf Russland vor, das UN-Gremium in Geiselhaft zu nehmen und seine internationalen Verpflichtungen nicht zu erfüllen. Wie China hat Russland mehrmals gegen Syriens Präsident Baschar al-Assad gerichtete Resolutionen mit seinem Veto verhindert. Auch beim G20-Gipfel in St. Petersburg verhärteten sich die Fronten zwischen den Weltmächten. China schloss sich der Forderung von Gastgeber Russland an, auf einen Angriff zu verzichten. Dagegen wollte US-Präsident Barack Obama auf dem Treffen für eine Strafaktion gegen Assad werben. UN-Generalsekretär Ban Ki Moon forderte eine diplomatische Lösung. Die USA gehen im Gegensatz zu Russland davon aus, dass Assad und nicht Rebellen hinter dem Giftgaseinsatz vom 21. August bei Damaskus mit wohl Hunderten Toten stehen.

Kommentar: Wenn man die Aussagen von Powers liest, kommt man nicht umhin weitere Wörter in den Mund zu legen: Frieden ist unpraktikabel, die UN stört, Imperium USA. Psychopathin irgendjemand? Ach ja, Obama hatte auch mal einen Nobelpreis für Frieden gewonnen...


Vader

Obama möchte begrenzten Militärschlag für Syrien

obama, lügner
Reuters US-Präsident Barack Obama Für den US-Präsidenten Barack Obama steht fest: Das Assad-Regime hat Chemiewaffen gegen die syrische Bevölkerung eingesetzt. Die USA wollen einschreiten, es soll einen begrenzten Militärschlag geben. Wie dieser aussehen soll, hat Obama nun erläutert.


US-Präsident Barack Obama hat bei seinen Landsleuten für einen begrenzten Militärschlag gegen Syrien geworben und gleichzeitig Details der Angriffspläne erläutert. Ziel sei vor allem, das Chemiewaffenpotenzial von Syriens Präsident Baschar al-Assad zu zerschlagen, erklärte Obama am Samstag in seiner wöchentlichen Rundfunkansprache.

Mit dem mutmaßlichen Chemiewaffenangriff gegen die eigene Bevölkerung im August habe das Regime in Damaskus „nicht nur die menschliche Würde direkt angegriffen“. „Es ist auch eine ernsthafte Bedrohung für unsere nationale Sicherheit“, betonte Obama, da derartige Waffen auch in die Hände terroristischer Gruppen fallen könnten, die den USA schaden wollten.


Kommentar: Seit vielen Jahren ist die USA die größten Bedrohung in dieser Welt! Und höchstwahrscheinlich haben terroristische Truppen, aka Al-CIAda bereits das getan?

Mit NATO-Granaten gegen die Türkei: Unterstützung der Freien Syrischen Armee von Außen
PSYOP der CIA und bewusste Lenkung der Medien gegen Syrien


Kommentar: So viel zum Land der Demokratie und dass das Volk das Sagen hat.


USA

Feiges Deutschland: Merkel und Westerwelle unterstützen nun doch Syrieneinsatz

Deutschland unterzeichnet nun doch die Syrien-Erklärung von elf G20-Staaten, nachdem sich die anfänglich zerstrittenen 28 EU-Staaten auf eine gemeinsame Haltung geeinigt haben.

Die drei westlichen Vetomächte im Weltsicherheitsrat haben deutlich gemacht, dass sie auch ohne UN-Mandat gegen Syrien handeln könnten. In dem seit mehr als zwei Jahren andauernden syrischen Bürgerkrieg mit über 100.000 Toten hatte Obama einen Giftgaseinsatz als „rote Linie“ bezeichnet. Die Vorbereitungen für einen Militärschlag laufen dementsprechend auf Hochtouren. Ein Bericht von Inspektoren der Vereinten Nationen, die prüfen sollen, ob es einen solchen Angriff von Seiten des Assad-Regimes gab, steht noch aus.

Außenminister Guido Westerwelle sagte am Samstag am Rande eines Treffens mit seinen EU-Kollegen im litauischen Vilnius, Kanzlerin Angela Merkel und er hätten entschieden, die Erklärung der G20-Länder doch zu unterstützen, nachdem sie die ausgezeichnete und sehr weise Haltung der EU in der Syrien-Frage gesehen hätten.

Bell

Geistliches Oberhaupt Irans: Chemiewaffenangriff ist ein Vorwand für die USA

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© Infografik Ria Novosti
Die von den USA an Syriens Regierung gerichtete Anschuldigung, C-Waffen eingesetzt zu haben, ist nach Ansicht von Irans geistlichem Oberhaupt, Ayatollah Ali Khamenei, ein Vorwand für die Intervention.

Die USA und ihre Verbündeten „gebrauchen diese als Vorwand und erklären, sie wollen zur Lösung einer humanitären Frage eindringen“, zitiert AFP am Donnerstag eine Erklärung von Khamenei.

Am 21. August hatten internationale Medien über einen massiven C-Waffen-Einsatz durch syrische Regierungstruppen bei Damaskus berichtet. Die syrischen Behörden wiesen die Anschuldigung zurück. Von der Zeit an wird im Westen von einem möglichen militärischen Eingreifen in Syrien gesprochen.

War Whore

Propaganda: Iran möchte USA angreifen, wenn Syrien attackiert wird

Der Iran will im Falle eines US-Militärschlags gegen Syrien Vergeltung üben. Die USA haben offenbar eine derartige Anordnung des Irans abgefangen: Extremisten im Irak sollen sich demnach zu gewaltsamen Schlägen gegen Einrichtungen der USA bereit halten. Und losschlagen, wenn die USA angreifen.

Die USA haben einem Zeitungsbericht zufolge eine Anordnung aus dem Iran zu Angriffen auf amerikanische Ziele im Irak für den Fall eines Militärschlags gegen Syrien abgefangen. Ein mögliches Ziel sei die US-Botschaft in Bagdad, zitierte das Wall Street Journal namentlich nicht genannte Vertreter der Regierung in Washington.

Das amerikanische Militär hat versucht, die Tragweite möglicher Gegenschläge aus Syrien, dem Iran und ihren Verbündeten einzuschätzen. US-Offizielle fürchten vor allem die flinken, iranischen Boote im Persischen Golf, wo die Kriegsschiffe der USA liegen. Das berichtet das Wall Street Journal in seiner Online-Ausgabe. Auch Anschläge der militanten Hisbollah auf die US-Botschaft in Beirut könnten demzufolge möglich sein.

Network

Anonymous will gegen Syrien vorgehen: Ein Zeichen einer PsyOp Operation?

Anonymous
© unknown
Mitglieder des Hackerkollektivs Anonymous wollen die Identität von vier Personen offenlegen, die sie für die Anführer der Syrian Electronic Army (SEA) halten. Im Interview mit TechWeekEurope sagte der Hacker BlackPlans, es gehe um The Shadow, The Pro, Syrian_34g13 und vict0r, von denen angenommen wird, dass sie wichtige Mitglieder der dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad nahestehenden Gruppe sind.

BlackPlans behauptet, er habe mit weiteren Anonymous-Hackern im April die Website der Syrian Electronic Army gehackt und dabei Zugriff auf E-Mail- und Social-Media-Konten der vier SEA-Mitglieder gehabt. Eine TechWeekEurope vorliegende Liste soll Nutzernamen und Passwörter für Administrator-Zugänge der Website der SEA enthalten. Insgesamt habe Anonymous 8 GByte Daten erbeutet. Für die Echtheit der bisher vorgelegten Informationen gibt es allerdings keinen Beweis.

“Syrian_34g13 ist der fachlich versierteste und auch derjenige, der am wenigsten mit den Medien spricht”, sagte BlackPlans. “Wir sind uns recht sicher, dass er der Anführer ist. Wir haben viele Informationen, aber nichts, für das wir unseren Ruf riskieren würden. Die tatsächlichen Namen werden wir erst veröffentlichen, wenn wir uns sicher sind.” Derzeit setze Anonymous noch die Puzzlesteine zusammen. Es gebe Tausende Nutzerkonten. Ziel sei es, nur die wichtigsten Mitglieder und nicht die zahlreichen Randfiguren zu enttarnen.

Megaphone

Aufmarsch amerikanischer und verbündeter Kriegsschiffe vor der syrischen Küste - Marineeinsatz war schon »vor« dem Chemiewaffenangriff vom 21. August beschlossene Sache

Im östlichen Mittelmeer vollzieht sich derzeit vor der syrischen Küste sowie im Roten Meer und im Persischen Golf ein massiver Aufmarsch amerikanischer und mit den USA verbündeter Marineeinheiten. Auch wenn unklar ist, ob diese Zurschaustellung militärischer Macht Teil eines unmittelbar bevorstehenden Angriffs auf Syrien ist, löst sie doch eine Atmosphäre der Angst und Panik in Syrien aus.
US Navy vor Syrien
© U.S. Navy photo by Petty Officer 3rd Class Dylan McCord
Die US-Kriegsmarine hat u.a. die USS San Antonio, ein so genanntes amphibisches »Transport Dock« oder Lastschiff, in das östliche Mittelmeer entsandt. Dieses Schiff schloss sich den dort schon kreuzenden fünf amerikanischen Zerstörern an, die »dort bereits für mögliche Angriffe gegen Syrien bereitstehen«, wie ein Vertreter des Verteidigungsministeriums am Sonntag erklärte.

»Die USS San Antonio verfügt [über Hubschrauberlandedecks und] zahlreiche Hubschrauber. Das Schiff kann einige Hundert Marinesoldaten aufnehmen und ist ›im östlichen Mittelmeer stationiert, hat aber keinen besonderen Auftrag‹, wie ein Vertreter des Verteidigungsministeriums erklärte, der anonym bleiben wollte.« (Siehe dazu: »US Navy deploys five warships, one amphibious ship to Mediterranean for Syria«.)

Telephone

Papst findet Militärschlag gegen Syrien "sinnlos" - Friedliche Lösung gefordert

papst franziskus
© dpaSalve!
Der Papst fordert von Präsident Putin eine Friedenslösung für Syrien und ruft die G20 zum Handeln auf. Gerüchte um Papst-Telefonat mit Assad dementiert der Vatikan.

Papst Franziskus hat in einem Brief an den russischen Präsidenten Wladimir Putin eine Friedenslösung für Syrien gefordert. Die in St. Petersburg versammelten Vertreter der G-20-Staaten dürften nicht "untätig" bei der Suche nach einer Friedenslösung bleiben, um "ein Massaker zu verhindern", hieß es nach einer Mitteilung des Vatikans in dem Schreiben.

Darin wandte sich das Oberhaupt der katholischen Kirche auch gegen jegliche Form eines Militärschlags gegen Syrien, wie Vatikansprecher Federico Lombardi erklärte. Der Papst findet laut dem Brief einen Militärschlag gegen Syrien "sinnlos".

Document

Indische Autorin von Taliban ermordet

Sushmita Banerjee
© AFPDie indische Autorin Sushmita Banerjee wurde am Mittwochabend von Talibankämpfern erschossen.
In Indien wurde die Autorin Sushmita Banerjee berühmt durch die Schilderung ihrer Flucht vor den Taliban in dem Buch "Kabuliwala's Bengali Wife", das später in dem Bollywood-Film "Escape from Taliban" verfilmt wurde. Am Mittwochabend wurde die Autorin von Taliban-Kämpfern im Osten Afghanistans erschossen.

Warum ist Sushmita Banerjee wieder zurück nach Afghanistan gegangen? Seit einigen Jahren lebte die indische Autorin mit ihrem Mann Jaanbaz Khan wieder in der ostafghanischen Provinz Paktika. Dabei war sie 1995 vor der Willkürherrschaft der Taliban geflohen. Über die dramatischen Umstände ihrer Flucht legte sie später in dem Buch Kabuliwala's Bengali Wife Zeugnis ab, das 1997 veröffentlicht und 2003 in Indien verfilmt wurde. Nun wurde Banerjee von Taliban entführt und erschossen.

Am Mittwochabend seien die Attentäter in ihr Haus eingebrochen, erklärt Daulat Khan Zadran, Polizeichef der Provinz Paktika gegenüber dem britischen Guardian. Danach sei sie zu einer Schule in der Nähe der Provinzhauptstadt Scharan gebracht worden, wo die Taliban die Autorin erschossen. Die Polizei geht davon aus, dass Banerjees Buch der Grund für das Attentat war.