Ein Teil der allein reisenden Kinder dürfte sich bei Verwandten aufhalten, es gebe aber auch Menschenhandel und sexuellen Missbrauch.

© APA/AFP (ARMEND NIMANI)
Mindestens 10.000 unbegleitete Flüchtlingskinder sind nach ihrer Ankunft in Europa spurlos verschwunden. Diese Zahl nannte der Brian Donald, Vertreter der europäischen Polizeibehörde Europol, dem britischen
Observer. "Dies bedeutet nicht, dass allen etwas passiert ist. Ein Teil der Kinder könnte sich bei Verwandten aufhalten.
Aber es bedeutet, dass diese Kinder zumindest potenziell gefährdet sind." Es gebe kriminelle Organisationen, die mit Menschenhandel und der Ausbeutung der Kinder und Jugendlichen Geld verdienen wollten.
Der Sprecher sagte, es handele sich bei der Zahl von 10.000 Kindern
um eine zurückhaltende Schätzung, die sich auf den Zeitraum der vergangenen 18 bis 24 Monate beziehe. Allein in Italien seien rund 5000 Flüchtlinge unter 18 Jahren zwar registriert, aber seitdem unauffindbar. In Schweden liege die Zahl bei etwa tausend Personen. Für Österreich und Deutschland nannte Donald keine Zahlen.
Kommentar: Den Bildern nach zu beurteilen, kam die Explosion von innen.