Das Kind der GesellschaftS


Attention

Beim nächsten Einkauf: Schauen Sie genau hin - Viele Supermärkte verkaufen vergammelte Ware

Verbrauchern wird gerne geraten, ihre Lebensmittel-Vorräte zu Hause regelmäßig zu kontrollieren und möglicherweise abgelaufene Ware zu entsorgen. Man sollte davon ausgehen, dass dies auch von Händlern gemacht wird, doch zahlreiche Supermärkte verkaufen vergammelte Lebensmittel. Das haben Recherchen des NDR ergeben.
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© pathdoc – fotoliaNDR-Reportage ermittelte schlechte Ware in den Regalen.
Verdorbenes Obst und Gemüse

Man sollte zwar Lebensmittel nicht vorschnell wegwerfen, doch irgendwann sind sie einfach verdorben und sollten nicht mehr verzehrt werden. Sonst drohen gesundheitliche Risiken. Eine Lebensmittelinfektion kann insbesondere für ältere Menschen gefährlich werden. Trotzdem verkaufen viele Supermärkte in Deutschland laut einem Medienbericht vergammelte und verschimmelte Ware. So wurden am Sonntag Recherchen des NDR-Magazins „Markt“ veröffentlicht, denen zufolge Tester bei Rewe, Edeka, Aldi und Lidl in 15 von 17 besuchten Märkten Obst und Gemüse fanden, das verdorben war und nach den Anforderungen des Lebensmittelrecht nicht mehr verkauft werden dürfte.

Beer

Technik die begeistert: Öko-Windrad brennt durch und explodiert

Fatale Überhitzung: Windrad fängt wegen eines einfachen Fehlers Feuer
turbine windrad
Rauschschwaden in Neuseeland. Ein Amateur-Filmer filmt mit seiner Kamera, wie ein Windrad in Flammen steht. Der Grund: Die Systemsteuerung war überhitzt und hat schließlich versagt. Die Folgen: Die Maschine entwickelt sich zu einem gefährlichen Feuerball.


Kommentar:

  • Lebst du noch grün, oder denkst du schon? Der große Ökostrom-Betrug



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EKD-Ratsvorsitzender: Obergrenze für Flüchtlinge ist mit humanitären Traditionen Deutschlands und Europas unvereinbar

Heinrich Bedford-Strohm (Ratsvorsitzender EKD)
© Markus Hibbeler/dpa
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm, lehnt Obergrenzen für Flüchtlinge ab. Dem Nachrichtenradio NDR Info sagte er, eine Obergrenze durchzusetzen, sei unvereinbar mit den humanitären Traditionen Deutschlands und Europas. Er sei ausdrücklich dagegen, dass Deutschland sich abschotte.

Die Diskussion um Obergrenzen nannte Bedford-Strohm eine "Symboldebatte". Es sei eine Illusion zu glauben, dass die Festlegung auf eine Zahl die Flüchtlingskrise lösen könnte. Dennoch hält auch der EKD-Ratsvorsitzende einen geringeren Flüchtlingszuzug für notwendig. Dazu müsse man aber die Bedingungen dort verbessern, wo die Menschen herkämen.

Kommentar: Allerorten sprechen sich Politiker dafür aus, die Grenzen dichtzumachen - gegen ein Symptom (Flüchtlinge) einer von ihnen selbst mitbeförderten Ursache (Konflikte in den Herkunftsländern und / oder äußerst prekäre wirtschaftliche Lage): Doch es gibt auch weitere Stimmen dagegen, als nur die von Bedford-Strohm:
  • Östereichische Literatenszene spricht sich gegen Obergrenze aus

Was soll mit dieser Verbarrikadierung und Stärkung von Grenztruppen erreicht werden? Nachfolgend einige Empfehlungen von uns zu den Hintergründen und tieferen Zusammenhängen der Flüchtlingskrise:


Cloud Lightning

Französischer Schauspieler sagt Gastbesuch auf Krim ab - vermutlich durch Druck und Drohungen aus Kiew

Pierre Richard
© Sputnik / Alexandr Kryazhev
Der weltberühmte Schauspieler Pierre Richard hat seine Gastreise auf die Krim abgesagt. Russische Organisatoren sprechen von „aggressivem Druck“ und sogar von „Drohungen“ aus Kiew.

Der französische Komiker sollte am 10. und 11. Februar auf der Schwarzmeer-Halbinsel mit seinem Theaterstück „Pierre Richard III.“ auftreten. Laut den russischen Organisatoren ist die Reise unter den jetzigen Umständen unmöglich. „Das ist vor allem mit einem harten und aggressiven Druck vonseiten der Ukraine verbunden“, sagte einer der Organisatoren der Nachrichtenagentur RIA Novosti. Nach seinen Worten hat es sogar „Drohungen gegen Leib und Leben“ gegeben. Am 4. Februar wird Pierre Richard zu einer viertägigen Tour in Moskau erwartet.

Die Krim-Bevölkerung hatte im März 2014 - nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine - bei einem Referendum mehrheitlich für eine Wiedervereinigung mit Russland gestimmt. Anlass für die Volksabstimmung war ein nationalistisch geprägter Umsturz in Kiew.

Kommentar: Das ist eine absolut lächerliche Geste von Seiten Kiews, da sie auf der Krim rechtlich gesehen seit dem Referendum vom März 2014 nichts mehr zu melden haben. Dennoch pflegen sie die Ansicht, dass ihnen die Halbinsel zusteht und terrorisieren nicht nur die Bewohner der Krim, sondern alle, die in irgendeiner Weise die Lüge der Krim-Annexion durch Russland infrage stellen könnten. Dazu gehören auch Prominente, die durch ihren Besuch dort ein anderes Bild zeichnen können, als das von der ukrainischen Regierung favorisierte (z.B. eine 'von Putin tyrannisierte und malochte' Bevölkerung). Und Stars und Promis haben durchaus einen beachtlichen Einfluss in der sog. Normalbevölkerung...


Yoda

Russlanddeutsche demonstrieren für mehr Sicherheit und ein Leben ohne Angst

Villinger Bürger, mit Wurzeln aus der ehemaligen Sowjetunion, demonstrierten am Sonntag gegen Gewalt und für mehr Schutz und Sicherheit. Die von der Stadt genehmigte Demonstration wurde von der Gemeinschaft der ehemaligen Bürger der Sowjetunion organisiert.
demonstration
© Fein
Die Gemeinschaft der ehemaligen Bürger der Sowjetunion hatte eine Demonstration beantragt und genehmigt bekommen und die Organisatoren hatten optimistisch mit etwa 200 Teilnehmern gerechnet. Gekommen sind am Sonntagnachmittag rund 1200 Menschen, die sich nicht länger Machtlosigkeit der Politik, wie sie an Silvester in Köln deutlich wurde, gefallen lassen wollen. Sie demonstrierten gemeinsam gegen jede Art von Gewalt und für mehr Schutz und Sicherheit. Die meisten der ehemaligen Bürger der Sowjetunion leben bereits seit mehr als 20 Jahren in Deutschland. Die 1200 Teilnehmer marschierten durch die Villinger Innenstadt zu einer Kundgebung auf den Münsterplatz.

Ja, er sei froh und glücklich, dass es so viele Teilnehmer geworden sind, bekannte der Sprecher und Mitorganisator Andre Rempel, der in seiner Rede immer wieder bekannte, dass man sich als Deutscher fühle, hier arbeite, Steuern zahle und eine Zukunft auch für die eigenen Kinder suche. Man habe Verständnis für jeden, der als Asylsuchender nach Deutschland kommt. „Wir waren schließlich selbst einmal in dieser Lage“, so Rempel, der viel Beifall für seine Rede erntete. Man wolle mit gutem Beispiel vorangehen und den Asylsuchenden Ängste und Sorgen nehmen, ergänzte Rempel.

Kommentar: Ein anderes und leider negatives Ereignis aus Villingen-Schwenningen:
  • Aufhetzen und provozieren: Granate auf Flüchtlingsunterkunft geworfen - Zum Glück keine Explosion



Light Sabers

Medienhysterie zeigt Wirkung: Diskotheken und Clubs in Freiburg verweigern Flüchtlingen Zutritt

Zahlreiche Klubs und Diskotheken in Freiburg verwehren Flüchtlingen den Zutritt. Dieses pauschale Verbot ist laut Polizei und Politikern nicht nur rechtswidrig, sondern auch unnötig: Es seien kaum Straftaten gemeldet worden.
freiburg
© Corbis
Das Zutrittsverbot für Flüchtlinge, das nahezu alle Diskotheken und Klubs in Freiburg verhängt haben, wird von Politikern und Gastronomen in Baden-Württemberg stark kritisiert: "Eine solche Regelung verstößt gegen das Diskriminierungsverbot", sagte der Freiburger Sozialbürgermeister Ulrich von Kirchbach der Online-Ausgabe der Badischen Zeitung.

Die meisten Klubbetreiber in der Studentenstadt im Breisgau verwehren Flüchtlingen den Zutritt und begründen diesen Schritt mit Berichten über Vergehen von Ausländern. Es soll demnach sexuelle Belästigungen, Diebstähle und Gewalt gegeben haben. Der Freiburger Polizei sind bisher allerdings keine sexuellen Übergriffe von Migranten oder eine Zunahme von Straftaten aus diesem Bereich bekannt.

Die Stadt Freiburg will die Betreiber nun zu einem Runden Tisch einladen. Sozialbürgermeister von Kirchbach sagte laut dem Zeitungsbericht, es könne nicht eine ganze Gruppe für das Fehlverhalten einiger weniger bestraft werden. Bei dem Runden Tisch solle nun zeitnah mit den Betreibern über deren Reaktion gesprochen werden.

Kommentar:
  • Hysterie: Männliche Flüchtlinge dürfen nicht ins Hallenbad
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Airplane Paper

Teilen und Herrschen - Das Feuer weiter schüren: Unbekannter schießt auf AfD Plakatierer in Karlsruhe

Ein Vermummter hat in Karlsruhe mit einer Pistole auf einen Wahlwerber der AfD geschossen. Die Polizei suchte bislang vergebens nach dem Täter.
afd plakat
© Bernd Weiflbrod/dpa
In Karlsruhe ist ein Wahlwerber der rechtspopulistischen AfD von einem Unbekannten beschossen worden. Der 36-Jährige, der für die AfD Plakate zur Landtagswahl in Baden-Württemberg aufstellte, blieb bei dem Angriff unverletzt, die Beifahrerscheibe seines Autos sei durch den Schuss aber zerstört worden, teilte die Polizei mit. Der mit Schal und Mütze maskierte Angreifer sei unerkannt geflohen.

Nach Darstellung des AfD-Kreisverbands hatte der Unbekannte den 36-Jährigen am Samstagabend zunächst aufgefordert, zu verschwinden. Der Plakatierer habe sich daraufhin in seinen Lieferwagen gesetzt, um loszufahren, sagte die Polizei. Der Unbekannte zog jedoch eine Pistole aus einer Tasche und schoss von außen durch das geschlossene Beifahrerfenster, verfehlte den Fahrer aber. Die Polizei suchte zunächst vergebens nach dem Schützen.

Kommentar:


Cowboy Hat

Angst verbreiten: BKA warnt vor neuem rechten (und inszenierten) Terror

Aus der zunehmenden rechten Gewalt gegen Flüchtlinge könnten sich neue Terrorzellen entwickeln, warnt BKA-Chef Münch. Auch die selbst ernannten Bürgerwehren seien gefährlich. Derweil lädt Justizminister Maas seine Länderkollegen zu einem Rechtsextremismus-Gipfel ein.
BKA, ZWICKAUER TERRORZELLE
© dapdEine BKA-Mitarbeiterin vor den Ruinen des Hauses der Zwickau Terrorzelle
Es brodelt im braunen Untergrund, Politiker und Kriminalisten sind besorgt. Holger Münch, Präsident des Bundeskriminalamtes, warnt angesichts steigender Gewalt gegen Flüchtlinge vor dem Entstehen rechtsextremer Untergrundgruppen nach dem Vorbild der Mörderbande NSU. Justizminister Heiko Maas (SPD) plant einen Gipfel mit den Länderministern.


Die Polizei brauche nun „schnelle Ermittlungsergebnisse und Urteile, um die Dynamik der rechtsextremen Straftaten zu unterbrechen“, sagte BKA-Chef Münch der Bild am Sonntag. Passiere das nicht, könnten sich schlimmstenfalls terroristische Strukturen bilden, wie es sie mit dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund bereits gegeben habe. Der NSU, dem zahlreiche Morde, Bombenanschläge und Banküberfälle zur Last gelegt werden, war Ende 2011 nach jahrelangem unbeobachtetem Treiben aufgeflogen, als sich zwei Haupttäter in Jena nach einem Bankraub das Leben genommen hatten.


Kommentar: Die Geschichte der NSU ist nach Faktenlage eine Instrumentalisierung und sehr wahrscheinlich auch Inszenierung des deutschen Geheimdienstes und Verfassungschutzes.


Kommentar:


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Unbekannte setzten künftige Flüchtlingsunterkunft unter Wasser

In Sachsen-Anhalt ist erneut eine geplante Flüchtlingsunterkunft unter Wasser gesetzt worden. Wie die Polizei am Samstag mitteilte, drangen Unbekannte in der Nacht in ein leerstehendes Wohnhaus in Bismark (Landkreis Stendal) ein und drehten in fünf von zehn Wohneinheiten sämtliche Wasserhähne auf. Das Wasser sammelte sich im Keller, die Feuerwehr pumpte es ab.
Polizei police policia alemania germany
© REUTERS/ Michaela Rehle
Der Sachschaden wird auf etwa 30 000 Euro geschätzt. Die Kriminalpolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung ein. Das Haus wird derzeit umgebaut. Wann dort Flüchtlinge einziehen sollten, konnte die Polizei nicht sagen. Durch den entstandenen Schaden ist das Gebäude derzeit nicht bewohnbar.

Mitte Dezember war ein geplantes Flüchtlingsheim in Gräfenhainichen (Kreis Wittenberg) unter Wasser gesetzt worden. Später wurden mehrfach Steine auf das ehemalige Bürogebäude geworfen. Dabei wurden unter anderem Fensterscheiben zerstört.

dpa

Kommentar: 2015 wurden bereits viele zukünftige und auch schon bestehende Unterkünfte angegriffen oder beschädigt:


Chalkboard

Teilen und Herrschen: Straftaten von Linksextremen (Agenten Provocateuren) steigt an

Die Polizei zählt fast doppelt so viele linksextreme Straftaten in Berlin wie noch vor acht Jahren. Der typische linke Gewalttäter ist jung, ledig, männlich - und vor allem am Wochenende aktiv.
durchsuchung
© JÖRG CARSTENSEN/DPAPolizisten durchsuchen im Januar Personen nahe der Rigaer Straße in Berlin-Friedrichshain. Laut einem Verfassungsschutzbericht zählt die Polizei deutlich mehr linksextreme Straftaten in Berlin als noch vor fünf Jahren.
Zwischen 2009 und 2013 gab es in Berlin 1523 Delikte, die von der Polizei als "Politisch motivierte Gewaltkriminalität - links" eingestuft wurden. Dies geht aus einer neuen Studie des Berliner Verfassungsschutz hervor, die am Freitag von der Berliner Innenverwaltung vorgestellt wurde. In den Jahren 2003 bis 2008 waren es 835. Diesen Zeitraum von sechs Jahren umfasste die erste Studie des Verfassungsschutzes zum Thema Linksextremismus in Berlin. Demnach hat sich die Zahl der Taten in den fünf untersuchten Jahren bis 2013 mehr als verdoppelt.

"Besonders besorgniserregend ist, dass sich immer mehr und schwerere Fälle linker Gewalt auf Polizeibeamte konzentrieren", sagte Innensenator Frank Henkel (CDU) am Freitag. Er forderte eine stärkere Ächtung linker Gewalt: "Während die Ächtung politisch rechts motivierter Gewalt zu einem gesellschaftlichen Konsens geworden ist, steht eine ähnliche Übereinkunft für linksmotivierte Gewalt nach wie vor aus". Henkel sagte, gerade in den vergangenen Tagen - nach dem Einsatz der Polizei in der Rigaer Straße - habe sich diese Diskrepanz in der Gesellschaft gezeigt. Der Innensenator hofft, dass die neue Untersuchung diese Debatte über linke Gewalt endlich anstößt. Ähnlich hatte auch Vorgänger Ehrhart Körting argumentiert und Linksextremisten "rot lackierte Faschisten" genannt.

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