Das Kind der GesellschaftS


Airplane Paper

Angst und Schrecken verbreiten: Flugzeug musste wegen Bombendrohung notlanden

Horrorszenario im Flugzeug: Auf dem Weg von London nach Stockholm vermutet der Pilot eine Bombe an Bord. Die Maschine mit 72 Reisenden landet in Göteborg. Doch Experten finden keinen Sprengstoff.
sas maschine
© dpa/Johan Nilsson/Scanpix
Nach einer Bombendrohung ist ein Passagierflugzeug auf dem Weg von London nach Stockholm außerplanmäßig im schwedischen Göteborg gelandet.

Die Maschine der Fluggesellschaft SAS mit 72 Menschen an Bord wurde evakuiert, wie die Polizei mitteilte. Bombenexperten untersuchten das Flugzeug am Nachmittag, fanden aber keinen Sprengstoff, wie die Nachrichtenagentur Ritzau berichtete.

Wie es zu dem Zwischenfall kam, blieb zunächst unklar. Die Besatzung des Flugzeugs hatte am Vormittag Alarm bei der Flugsicherung geschlagen, diese wiederum hatte die Polizei informiert.

Kommentar: Nach den Attentaten in Paris stiegen die weltweiten Bombendrohungen sehr stark an:


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Geschmacklos: Amazon verkauft jetzt Kinder-Kostüm "Flüchtling"

„Steuerflüchtling“ Amazon stand schon häufig in der Kritik, insbesondere wegen der Arbeitsverhältnisse in den Versandzentren. Doch jetzt kommt noch etwas total Geschmackloses hinzu. Amazon verkauft Kinder-Kostüm ‚Flüchtling - 1./2. Weltkrieg‘ für Mädchen & Jungen - Faschingskostüm - Größen: EU 104-152 - und für 17,29 Euro gibt es auch ein afrikanisches Flüchtling-Mädchen-Kostüm. Wir Netzfrauen finden das geschmacklos und bitten Amazon, diese Artikel sofort zu entfernen.
boykott amazon
Bevor wir uns mit dem Konzern Amazon auseinandersetzen, bitten wir Sie, uns dabei behilflich zu sein, Amazon zum Entfernen der Kostüme „Flüchtling“ von der Plattform zu bewegen.

Karneval ist Ausdruck der Lebensfreude - für schlichtweg geschmacklos halten wir die Kostümierung als Flüchtling, ob nun aus dem 1./2. Weltkrieg oder aus der jetzigen Zeit.

Gerade Kinder sind die Leidtragenden einer Flucht. Das Bild des ertrunkenen syrischen Kindes, das an den Strand von Bodrum (Türkei) gespült wurde, ist zum schmerzhaften Symbol für die Flucht vor Krieg geworden.

Kommentar:


Bell

Als Sklavenarbeiter? Flüchtlinge könnten der deutschen Wirtschaft Wachstum bringen

Der Internationale Währungsfonds entwirft in einer neuen Studie ein optimistisches Bild von Deutschland als Einwanderungsland: Die Flüchtlinge könnten dem Wirtschaftswachstum ein deutliches Plus bescheren - doch es gibt auch Bedingungen.
einwanderer
© dpa
Der Zustrom von Flüchtlingen aus Syrien nach Europa wird einer neuen Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge zu mehr Wirtschaftswachstum in den Aufnahmeländern führen. "Dieser Effekt ist konzentriert auf die Haupt-Zielländer Deutschland, Österreich und Schweden", heißt es in der Studie, die in Washington veröffentlicht wurde.

Ob dieses Wachstum mittel- und langfristig gehalten werden könne, hänge vor allem davon ob, wie gut die Flüchtlinge in die jeweiligen Gesellschaften integriert werden könnten. Im Optimalfall rechnet der IWF mit einem zusätzlichen Wachstum für Deutschland, Österreich und Schweden von 0,5 bis 1,1 Prozentpunkten allein aus den steigenden Flüchtlingszahlen.

Kommentar: Wachstum ist schön und gut, doch hoffentlich werden die Flüchtlinge nicht zu Sklavenkonditionen eingestellt.

  • Flüchtlinge werden der deutschen Wirtschaft in Zukunft einen Wachstum bescheren
Allgemein zum Thema Flüchtlinge:


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Mega-Demo, Tschetschenien: 1 Millionen demonstrieren für Putin und Kadyrow - Zwei Drittel aller Tschetschenen!

Hunderttausende Menschen haben sich am Freitag in Tschetscheniens Hauptstadt Grosny eingefunden, um Solidarität mit Republikchef Ramsan Kadyrow zu bekunden und auch die Politik von Russlands Staatsoberhaupt Wladimir Putin zu unterstützen.
Putin Ramsan Kadyrow Demo Tschetschenien
© Sputnik/ Said Tsarnaev
Nach Behördenangaben kamen 800.000 Menschen zu der Demo. Medien zählten sogar eine Million Teilnehmer - glaubt man diesen Einschätzungen, so waren gut zwei Drittel der gesamten Bevölkerung der Kaukasus-Republik da. Laut den amtlichen Statistiken vom Dezember 2015 leben in Tschetschenien knapp 1,4 Millionen Menschen, davon 284.000 in der Hauptstadt Grosny.

Das Fernsehen zeigte Demonstranten am überfüllten Hauptplatz von Grosny und große Menschenmassen auf anliegenden Straßen.

Anlass für die Mega-Demo war die scharfe Kritik an Kadyrow aus der liberalen Szene. Der 39-Jährige Republikchef hatte zuvor die außerparlamentarische Opposition als „Verräter“ und „Saboteure“ bezeichnet, weil diese aus seiner Sicht aus der aktuellen Wirtschaftskrise in Russland Profite ziehen wollen. Diese Äußerungen sorgten bei Bürgerrechtlern für Unmut. Einige forderten sogar eine Absetzung Kadyrows.

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Angstverbreitung auch in entlegenen Gegenden: Amoklauf in Kanada

Worte können die Trauer des kanadische Premierministers Trudeau nicht ausdrücken: Er spricht vom "Alptraum aller Eltern", von einem schrecklichen Tag für die Ortschaft La Loche. Vier Menschen sterben dort, als ein Schütze an einer Schule das Feuer eröffnet.
schule la loche
© Reuters
Im tiefen Hinterland Kanadas hat ein Unbekannter an einer Schule um sich geschossen, vier Menschen getötet und mindestens zwei weitere schwer verletzt. Nach Stunden der Angst bestätigte Kanadas Premierminister Justin Trudeau die Attacke, als er in der Nacht zum Samstag mit einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz in schweizerischen Davos vor die Kameras trat: Der mutmaßliche Schütze sei festgenommen worden, die Situation unter Kontrolle. Trudeau sprach von einem "schrecklichen und tragischen Tag".

Die abgelegene Ortschaft La Loche, in der sich die Bluttat ereignete, liegt in der kanadischen Taiga im Zentrum des Landes gut 400 Kilometer nordöstlich von Edmonton. Die Schule besuchen etwa 900 Schüler vom Vorschulalter bis zur zwölften Klasse. Im betroffenen Gebäude werden die Klassen sieben bis zwölf unterrichtet. Über das Alter der Opfer wurde zunächst nichts bekannt, unter ihnen soll nach örtlichen Medienberichten auch die Tochter des Bürgermeisters der Stadt sein.

Binoculars

Flüchtlingsboot in Ägäis gekentert - 21 Tote

Athen - In der Ägäis hat sich am frühen Freitagmorgen ein neues Flüchtlingsdrama abgespielt. Nach dem Kentern von zwei Booten kamen mindestens 21 Menschen ums Leben. Mehrere werden noch vermisst.
Flüchtlinge in Berlin
© dpaFlüchtlinge in Berlin
Nach dem Kentern eines Bootes entdeckte die griechische Küstenwache vor der Insel Farmakonisi sieben Leichen. Darunter waren auch sechs Kinder. 41 Menschen konnten gerettet werden. Dutzende wurden noch vermisst.

Wenige Seemeilen weiter südlich vor der Insel Kalolimnos kenterte ein anderes Flüchtlingsboot. Dort seien 14 Menschen ums Leben gekommen, berichtete das staatliche Fernsehen unter Berufung auf die Küstenwache.

Unklar sei, wie viele Menschen an Bord gewesen seien. 26 Menschen überlebten das Unglück vor Kalolimnos. Sie sagten den Behörden, an Bord des gekenterten Bootes seien zwischen 70 und 100 Menschen gewesen. "Wir befürchten, die Zahl der Opfer könnte steigen", sagte ein Offizier der Küstenwache im griechischen Fernsehen.

Kommentar:


Butterfly

Östereichische Literatenszene spricht sich gegen Obergrenze aus

33 österreichische Autoren schrieben einen offenen Brief an die Regierung.
michael köhlmeier
© APA/HANS KLAUS TECHTMichael Köhlmeier und ist gegen eine Flüchtlings-Obergrenze
Die österreichische Literatenszene schaltet sich in die Diskussion um die Obergrenze für Asylwerber ein: 33 Autoren warnen in einem offenen Brief davor, die bestehende Rechtsgrundlage aufzugeben. Sie sehen einen "moralischen und rechtsstaatlichen Boykott Österreichs" und fordern die Regierung auf, ihre Entscheidung für eine Obergrenze zurückzunehmen.

"Tief besorgt"

Unterzeichner sind unter anderem Elfriede Jelinek, Marlene Streeruwitz, Barbara Frischmuth, Michael Köhlmeier, Robert Schindel oder Alfred Komarek. Die Autoren zeigen sich „tief besorgt, dass der Umgang mit dem Asylrecht völlig kippt“. Zudem weisen die Schriftsteller in ihrem Brief darauf hin, dass, auch wenn sich die EU nicht auf ein gemeinsames Vorgehen einigen könne, gelte es immer noch zwingende rechtliche Verpflichtungen einzuhalten, die für die einzelnen EU-Mitgliedsstaaten gelten.

Kommentar:


Beaker

Bürger wurden zwei Jahre mit Bleigift-Wasser versorgt - Muslime spenden 30.000 Flaschen Mineralwasser

In Flint herrscht seit letzter Woche der Notstand: Die Bürger wurden über zwei Jahre mit verseuchtem Wasser versorgt. US-Präsident Barack Obama äußert sich besorgt.
flint water drive
© The Washington Times
US-Präsident Barack Obama fand deutliche Worte für die Lage in Flint. "Wenn ich ein Elternteil in Michigan wäre, wäre ich außer mir vor Sorge", sagte er am Dienstag in einem Gespräch mit Bürgermeisterin Karen Weaver. Vergangene Woche hatte er bereits den Notstand in der Arbeiterstadt im US-Bundesstaat Michigan ausgerufen, weil die Menschen dort seit fast zwei Jahren mit bleiverseuchtem Wasser versorgt werden. "Es ist eine Erinnerung daran, dass wir nicht an der Grundversorgung unserer Bürger sparen dürfen", fügte Obama am Mittwoch hinzu.


Kommentar: Es zeigt den maroden Zustand der USA.


Tatsächlich waren es Sparpläne, die den Notstand verursachten: 2014 wurde die Wasserversorgung von Flint umgestellt. Statt das Wasser wie bisher aus Detroit zu beziehen, sollte es kostengünstig aus einem nahe gelegenen Fluss kommen. Dazu wurde es durch alte Rohre in die Stadt geleitet. Weil das Wasser nicht ausreichend behandelt wurde, löste es Blei aus den Leitungen - die 100.000 Bewohner der Stadt klagten vermehrt über schlechte Gerüche, Kopfschmerzen und Hautausschläge. Aber erst eineinhalb Jahre später, als der Staat eine Warnung veröffentlichte, erfuhren sie, dass sie verunreinigtes Wasser getrunken hatten. Ende September 2015 räumte der Gouverneur von Michigan schließlich ein, dass das Wasser nicht genießbar sei. Die Folgen der Umstellung auf Flusswasser seien "nicht vollständig verstanden" worden, sagte Rick Snyder.

Kommentar: Eine benachbarte muslimische Gemeinde spendete Flint 30.000 Flaschen Mineralwasser.


Airplane Paper

Deutlich überbewertet: Weitschussluftgewehr wird zur Gefahr

Ein Autofahrer hat bei einer Kontrolle der Bundespolizei in Linken (Kreis Vorpommern-Greifswald) ein Weitschussluftgewehr eingebüßt.
weitschussluftgewehr
© Polizei
Wie eine Sprecherinder Polizeiam Donnerstag in Pasewalk sagte, wurde der Wagen am Mittwoch auf der Bundesstraße 104 kurz vor Polen kontrolliert. Auf dem Rücksitz lag die Waffe. Der 26-jährige Fahrer habe angegeben, dass es sich um ein Spielzeuggewehr handele, was aber nicht stimmte. Im Gegensatz zu einfachen Luftgewehren braucht man für Weitschussluftgewehre einen Waffenschein, den der Mann aus Stettin (Szczecin) nicht hatte. Das Gewehr wurde beschlagnahmt. Weitschussluftgewehre verfügen über einen deutlich höheren Druck im Schusskanal, damit höhere Mündungsenergie und schießen deshalb schärfer und weiter als einfache Luftgewehre

dpa

Kommentar: Es grenzt an ein Wunder, dass bei diesem Fall nicht von einer Terrorgefahr ausgegangen wurde.


Sherlock

Fahrlässigkeit? Schülergruppe fuhr durch gesperrtes Gebiet und wurde von Lawine erfasst - Lehrer unter Tatverdacht

Warum war eine Schülergruppe auf einer gesperrten Piste unterwegs? Die französische Justiz ermittelt nach der tödlichen Lawine bei Les Deux Alpes, ein Lehrer wurde in Gewahrsam genommen.
lawine frankreich
© dpa
Die französische Justiz hat nach einer tödlichen Lawine in den Alpen Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen. Die von einer Schülergruppe genutzte Piste sei gesperrt gewesen, sagte Staatsanwalt Jean-Yves Coquillat in Grenoble.

Das Unglück ereignete sich am Mittwoch bei der Wintersportstation Les Deux Alpes südöstlich von Grenoble. Oberstufenschüler aus Lyon und ihr Lehrer waren dort am Nachmittag von der Lawine überrascht worden. Zwei Jugendliche und ein vermutlich aus der Ukraine stammender Skifahrer, der nicht zu der Gruppe gehörte, starben. Der Lehrer wurde schwer verletzt ins Krankenhaus gebracht.