Kommentar: Elektrizität wirkt sich auf den Mensch und unsere Umwelt aus:
Duisburg-Essen (Deutschland) - Wie das Team unter der Leitung von Prof. Dr. Hynek Burda aktuell im Fachjournal „Scientific Reports“ (DOI: 10.1038/srep14206) der renommierten Nature Gruppe berichtet, produzierten Kälber, die elektromagnetischen Wechselfeldern ausgesetzt waren, im Winter weniger des Schlafhormons Melatonin als im Sommer.
„Melatonin entsteht nachts in der Zirbeldrüse des Gehirns. Über den Blutkreislauf gelangt es zu fast jeder Zelle des Körpers, wo es vielfältige Funktionen erfüllt. Es steuert die Tag- und Nachtrhythmik und stärkt das Immunsystem“, erläutert die Pressemitteilung der Universität. „Es soll auch vor Krankheiten schützen, etwa Krebs oder Alzheimer. Studien legten einen Zusammenhang nahe zwischen der unterdrückten Melatoninproduktion und dem Auftreten von Kinderleukämie in der Nähe von Hochspannungsleitungen. Eindeutig nachweisbar war dies bislang jedoch nicht: Mal waren die Melatonin-Konzentrationen bei Tieren, die in der Nähe von Hochspannungsleitungen gehalten werden, erhöht, mal erniedrigt und manchmal blieben sie auch unbeeinflusst.“












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