Gesundheit & WohlbefindenS


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Aufschlussreiche Versuchsreihen zur Darm-Hirn-Achse und die Wechselwirkung von Stimmung und Wohlbefinden mit Bakterien

darmflora
© fotolia / Sebastian Kaulitzki
Neurowissenschaftler untersuchen, wie das Darm-Mikrobiom die Gehirnentwicklung beeinflusst.

Fast ein Jahr ist vergangen, seit Rebecca Knickmeyer die Teilnehmer ihrer neusten Studie zum ersten Mal traf. Die Neurowissenschaftlerin von der University of North Carolina School of Medicine in Chapel Hill untersucht die Entwicklung unseres Gehirns und beobachtet in einer Reihe von Tests zum Verhalten und Temperament, wie sich 30 Neugeborene innerhalb eines Jahres in krabbelnde, neugierige Kleinkinder entwickeln. Bei einem Experiment soll die Mutter erst aus dem Raum verschwinden, um anschließend mit einem Fremden zurückzukommen; bei einem anderem werden den Kindern nach und nach immer noch furchterregendere Halloweenmasken gezeigt. Wenn das überstanden ist, sollen die Kleinen friedlich schlafen, während ein lauter Kernspintomograf ihr Gehirn scannt.

"Wir versuchen, auf alles vorbereitet zu sein, und wissen genau, was zu tun ist, falls die Kinder eine Pause brauchen", sagt Knickmeyer. Neben den Vorgängen im kindlichen Gehirn interessiert sich die Forscherin aber auch für etwas ganz anders: Die Zusammensetzung des Mikrobioms im Stuhl, sprich die gesamte Darmflora mit all den Bakterien, Viren und anderen Mikroorganismen, die im Darm der Kinder leben. Ihr Projekt - liebevoll als "Scheiße-Studie" bezeichnet - beleuchtet die immer häufiger gestellte Frage, ob Mikroorganismen im Darm auch die Hirnentwicklung von Kindern beeinflussen. Das Projekt läuft genau zur richtigen Zeit, denn immer mehr Untersuchungen an steril und keimfrei gehaltenen Versuchstieren legen nahe, dass Mikroorganismen aus dem Darm nicht nur unser Verhalten beeinflussen, sondern auch die Physiologie und Neurochemie des Gehirns verändern.

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Bei Stress und Unordnung greift man öfter zu Keksen

Wenn man gestresst ist, beeinflusst Chaos das Essverhalten - Karotten bleiben verschont.
Kekse,Gebäck
In einem unordentlichen Raum isst man mehr Kekse, meint der australische Forscher Lenny Vartanian. Er und sein Team untersuchten, wie 98 Frauen im Alter von 17 bis 27 Jahren beim Warten in einer Küche mit ungeschützt herumstehenden Lebensmitteln interagierten - Keksen, Crackern und Karotten. Der Raum war dabei entweder aufgeräumt oder unordentlich und zugestellt mit Geschirr, die Versuchspersonen wurden zuvor durch eine Schreibübung positiv, negativ oder neutral eingestellt. In der unaufgeräumten Küche aßen die zuvor gestressten Frauen im Durchschnitt mehr als die positiv vorgestimmte Gruppe - allerdings nur von den Keksen. Bei den Crackern und Karotten zeigte sich kein Unterschied.

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Syringe

Zika-Virus: WHO ruft Gesundheitsnotstand aus

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat am Montagabend in Genf wegen des Zika-Virus und seiner möglichen Verbindung zu Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen den globalen Gesundheitsnotstand erklärt. Dies meldet die Agentur Reuters.
Zika
© REUTERS/ Pilar Olivares
Das Virus verbreitet sich in weiten Teilen Lateinamerikas und der Karibik, aber auch in einigen europäischen Ländern und in den USA gibt es inzwischen Infektionen.

Letzte Woche ließ die WHO zu, dass die Zahl der Ansteckungsfälle in den Ländern Süd- und Nord-Amerikas bis zu drei, vier Millionen erreichen kann, eingerechnet 1,5 Millionen Fälle in Brasilien.

Die Ausrufung des Gesundheitsnotstandes soll Staaten auch außerhalb der Seuchengebiete auffordern, Maßnahmen einzuleiten, die eine Ausbreitung des Erregers oder seines Überträgers verhindern sollen, sowie der Untersuchung dieser Krankheit und der Erarbeitung von entsprechenden Medikamenten die höchste Priorität zu verleihen.

Life Preserver

Workaholics arbeiten oft ineffizient: Sucht nach Arbeit als Flucht vor anderen Konflikten im Leben

Süchtig nach Arbeit - Für Workaholics geht es nur noch um den Job
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© Innovated Captures - fotoliaTag und Nacht arbeiten...
Die meisten Menschen freuen sich in der Regel auf den Feierabend oder das Wochenende. Bei manchen Personen ist das jedoch anders: Sie können gar nicht Aufhören mit dem Arbeiten. Bei Workaholics dreht sich fast alles um den Job. Doch in vielen Fällen sind Arbeitssüchtige trotz zahlreicher Überstunden nicht besonders produktiv. Und ihrer Gesundheit tun sie nichts Gutes damit.

Arbeitssucht ist weit verbreitet


Manche Menschen arbeiten viel, manche noch mehr und einige können gar nicht mehr damit aufhören. Arbeitssucht ist gar nicht so selten: So wies etwa die AOK vor einigen Jahren darauf hin, dass mindestens jeder neunte Arbeitnehmer in Deutschland arbeitssüchtig sei. Allerdings ist die Arbeitssucht- ähnlich wie der Burn-out - nicht allgemeingültig definiert, wie der Diplom-Psychologe Stefan Poppelreuter in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa erläuterte. Der Arbeitspsychologe hat verschiedene Bücher zum Thema Arbeitssucht veröffentlicht, in denen es auch darum geht, was passiert, wenn der Job die Seele auffrisst. Zwischen 200.000 und 300.000 Betroffene gibt es laut Schätzungen hierzulande.

Kommentar: Wenn der Job die Seele von Workaholics auffrisst: Arbeitssucht zeigt viele Parallen zu substanzgebundenen Abhängigkeiten


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Vorsicht: Herkömmliche Zahnpasta voll mit hormonellen Schadstoffen

Hormonelle Schadstoffen in Zahnpasta und Aftershave? Was abstoßend klingt, ist offenbar bittere Realität. Denn eine Untersuchung der österreichische Umweltschutzorganisation „GLOBAL 2000“ hat ergeben, dass mehr als ein Drittel der konventionellen Körperpflegeartikel laut Herstellerangaben hormonell wirksame Chemikalien enthält. Nun fordert die Organisation einen Verzicht auf die Stoffe.
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© Andrey Popov – fotoliaGefährliche Hormone in Zahnpasta.

Umweltschützer untersuchen mehr als 500 Produkte zur Körperpflege


Die Umweltorganisation „GLOBAL 2000“ hat in einem erneuten Test mehr als 500 Körperpflegeprodukte aus Drogeriemärkten und Supermärkten anhand der Herstellerangaben auf hormonell wirksame Inhaltsstoffe überprüft. Dabei kamen die Tester zu einem besorgniserregenden Ergebnis, denn 119 der insgesamt 531 Produkte (22 Prozent) enthielten laut einer aktuellen Mitteilung Substanzen, die auf der EU-Prioritätenliste für hormonell wirksame Chemikalien in den beiden höchsten Kategorien gelistet sind. Nicht ohne Grund, denn die Substanzen würden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit dem weltweiten Anstieg von z.B. Herz-Kreislauferkrankungen und Fruchtbarkeitsstörungen in Zusammenhang gebracht werden, so die Umweltschutzorganisation weiter.

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Hearts

Wir sollten uns häufiger umarmen - 7 Gründe, die dafür sprechen

Ob Sie in den Armen Ihres Partners versinken,oder einen Freund zur Begrüßung in die Arme schließen - nichts gibt uns ein so behagliches Gefühl wie eine warme Umarmung. Doch die Geste sorgt nicht nur dafür, dass wir uns geliebt und beschützt fühlen - sie wirkt auch Wunder für unser Wohlbefinden. Ob es nur ein einfaches Drücken ist oder ausgiebiges Kuscheln: Es gibt viele gute Gründe, warum wir uns häufiger umarmen sollten. Hier finden Sie sieben:
Hug child bear
© Unbekannt
1. Sie geben uns ein gutes Gefühl.

Eine Umarmung ist nicht nur körperlich spürbar. Wenn wir jemanden in den Arm nehmen, wird das Hormon Oxytocin (auch bekannt als Kuschel-Hormon) freigesetzt, dass für das behagliche Gefühl im Bauch sorgt. Oxytocin wird auch mit sozialer Bindung in Verbindung gebracht. "Oxytocin ist ein Neuropeptid, das Gefühle wie Hingabe, Vertrauen und Bindung fördert,” sagte Psychologe Matt Hertenstein von der DePauw University gegenüber dem amerikanischen Radionetzwerk NPR. “Es ist der biologische Grundstein für Verbindungen mit anderen Menschen.”

Kommentar: Artikel mit weiteren Informationen:


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Zentrales Regulationssystem gefunden: Tinnitus und chronische Schmerzen haben denselben Ursprung

Tinnitus und chronische Schmerzen haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Doch eine neue Studie zeigt: Es könnte sich um zwei Seiten einer Medaille handeln.
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Millionen Tinnitus- und Schmerzpatienten sind in einer quälenden Endlosschleife unerklärlicher Sinneswahrnehmungen gefangen. Neurologen vermuten schon lange, dass dahinter eine gemeinsame Ursache stecken könnte. Jetzt haben Wissenschaftler um Josef P. Rauschecker von der TU München gezielt nach der Verbindung zwischen Tinnitus und chronischem Schmerz gefahndet und dabei ein zentrales Regulationssystem aufgespürt, das für die quälenden Wahrnehmungen verantwortlich zu sein scheint. Beiden Störungen, so die Forscher, könnten folglich strukturelle und funktionelle Veränderungen in demselben Hirnschaltkreis zu Grunde liegen.

Sun

Sport: Vitamin-D Levels sind wichtig für Ihre Leistungsfähigkeit

Der Vitamin-D-Status steht im engen Zusammenhang mit der sportlichen Leistungsfähigkeit.
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© Syda Productions- Fotolia.de
Vitamin D ist gerade im Sport äussert wichtig. Wer seinen Vitamin-D-Spiegel auf Vordermann bringt, kann im Sport bessere Leistungen erbringen. Umgekehrt kann ein Vitamin-D-Mangel dafür sorgen, dass die sportlichen Leistungen einbrechen. Vitamin D verbessert die Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit des Herz-Lungen-Systems, fördert den Muskelaufbau und steigert die Testosteronbildung. Sollten Sie daher im Sport bessere Leistungen erreichen wollen, überprüfen Sie Ihren Vitamin-D-Spiegel und sorgen Sie bei einem Mangel für eine schnelle Behebung desselben.

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Ausbreitung des Zika-Virus: Fälle auch in Deutschland gemeldet

Bereits fünf Zika-Fälle in Deutschland bestätigt
zika virus
© jarun011 – fotoliaZika-Virus auch in Deutschland.
In mehreren Ländern Süd- und Mittelamerikas breitet sich derzeit das gefährliche Zika-Virus aus. In Brasilien werden bereits Soldaten gegen Mücken eingesetzt, um den Erreger möglichst bis zu den Olympischen Spielen besiegt zu haben. Das Virus wurde vereinzelt auch in andere Weltregionen eingeschleppt. In Deutschland wurden bislang fünf Zika-Fälle bestätigt.

Zika-Virus breitet sich aus


Derzeit verbreitet sich in mehreren Ländern Süd- und Mittelamerikas ein gefährlicher Krankheitserreger: Das Zika-Virus steht im Verdacht, Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen verursachen zu können. In diesem Zusammenhang war die Warnung ausgesprochen worden, dass Schwangere momentan nicht nach Lateinamerika verreisen sollten. Doch vereinzelt wurde das Virus auch in andere Weltregionen gebracht. So wurde vor kurzem berichtet, dass das Virus in New York eingetroffen sei. Auch in Deutschland wurde der Erreger schon festgestellt.

Kommentar: Medizinisches Rätsel dank Monsanto? Sehr viele Babys mit zu kleinem Kopf geboren - Brasilien ruft Notstand aus


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Zika Virus in Kolumbien breitet sich rasend schnell aus - Mehr als 2100 infizierte Schwangere

Mehr als 2100 Schwangere in Kolumbien mit gefährlichem Zika-Virus infiziert
zika virus
© artemegorov – fotoliaImmer mehr Menschen infizieren sich mit dem Zika Virus.
In Kolumbien haben sich nach Behördenangaben bereits über 2.100 Schwangere mit dem Zika-Virus angesteckt. Der Erreger, der derzeit in mehreren Ländern Lateinamerikas grassiert, steht im Verdacht, Schädelfehlbildungen bei Neugeborenen verursachen zu können. Am Montag wird sich die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Sitzung der Verbreitung des Virus annehmen.

Über 20000 Infizierte in Kolumbien


Seit nunmehr Monaten breitet sich in verschiedenen Ländern Süd- und Mittelamerikas das Zika-Virus immer weiter aus. Durch Reisende gelang der Erreger zudem in Länder außerhalb den betroffenen Regionen. Auch in Deutschland wurden mehrere Zika-Fälle bestätigt. Eine extrem hohe Zahl an Infizierten wird nun aus Kolumbien gemeldet. Laut Behördenangaben haben sich dort bislang 2.116 Schwangere mit dem gefährlichen Zika-Virus angesteckt. Die Gesundheitsbehörden erklärten einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP zufolge am Samstag in Bogotá, es seien insgesamt 20.297 Infektionen registriert worden.