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SOTT Fokus: RT-Chefredakteurin: "Wir werden weiter für Assange kämpfen"

RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan
© Reuters Maxim ShemetovRT-Chefredakteurin Margarita Simonjan Moskau, Russland, 17. Oktober 2016.
RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan hat sich mit deutlichen Worten hinter den zu Unrecht gefangen gehaltenen Wikileaks-Gründer Julian Assange gestellt. Im Gespräch mit dem russischen Sender "Rossija 1" hat sich RT-Chefredakteurin Margarita Simonjan mit dem Strafverfahren gegen WikiLeaks-Gründer und Whistleblower Julian Assange auseinandergesetzt.
Es wurden Parallelen zu den Strafverfolgungen des Meduza-Investigativjournalisten und zum Chefredakteur von RIA Nowosti Ukraine gezogen.


~ RT Deutsch
Wie es John Pilger in seinem Artikel "Die Verhaftung von Assange ist eine Warnung aus der Geschichte" ausdrückte:
Echter Journalismus ist der Feind dieser Schandtäter. Vor einem Jahrzehnt hat das Verteidigungsministerium in London ein geheimes Dokument erstellt, in dem die "Hauptbedrohungen" für die öffentliche Ordnung in Form von drei Gefahren beschrieben wurde: Terroristen, russische Spione und investigative Journalisten. Letzteres wurde als die größte Bedrohung eingestuft.

Das Dokument sickerte richtigerweise an WikiLeaks durch, die es dann veröffentlichten. "Wir hatten keine Wahl", sagte Assange zu mir. "Es ist ganz einfach. Die Menschen haben ein Recht auf Wissen und ein Recht darauf, Macht in Frage zu stellen und herauszufordern. Das ist wahre Demokratie."

Was geschieht, wenn Assange und Manning und mit ihnen andere - wenn es andere gibt - zum Schweigen gebracht werden und "das Recht auf Wissen und Dinge zu hinterfragen und herauszufordern" weggenommen wird?

In den 1970er Jahren lernte ich Leni Riefenstahl kennen, eine enge Freundin von Adolf Hitler, deren Filme dazu beitrugen, den nationalsozialistischen Bann über Deutschland zu legen.

Sie sagte mir, dass die Botschaft in ihren Filmen, die Propaganda, nicht von "Befehlen von oben" abhängig war, sondern von dem, was sie die "unterwürfige Leere" der Öffentlichkeit nannte.

"Schloss diese unterwürfige Leere auch die liberale, gebildete Bourgeoisie mit ein?" fragte ich sie.

"Natürlich", sagte sie, "besonders die Intellektuellen... Wenn Menschen keine ernsthaften Fragen mehr stellen, sind sie unterwürfig und formbar. Alles kann [dann] passieren."

Und das tat es.

Der Rest, hätte sie vielleicht hinzugefügt, ist Geschichte.

Bulb

SOTT Fokus: Iran verkündet Beginn höherer Urananreicherung und Konsequenzen für Sanktionen

Heute verkündete der Iran, das vom Westen verhängte Limit für die Urananreicherung von 3,67 ab sofort nicht mehr einzuhalten und gegebenenfalls mehr anzureichern.
Iran
"Ab heute halten wir uns nicht mehr an die 3,67 Prozent und unsere Urananreicherung wird je nach Bedarf erhöht", sagte Regierungssprecher Ali Rabei.

~ Sputink
Zuvor erschienen Berichte in den Medien, die über diesen Schritt Irans bereits spekulierten.

Der Iran verkündete ebenfalls, ab jetzt alle 60 Tage die Verpflichtungen des 2015 abgeschlossenen Atomdeals mit Amerika zu reduzieren, sollten die Unterzeichner des Vertrages den Iran nicht vor US-Sanktionen schützen.

Fire

SOTT Fokus: Berlins größter Asiamarkt steht teilweise in Flammen

In Berlin gab es heute ein weiteres Feuer nach dem letzten Brand in Strausberg am 23. Juni. Diesmal ist der größte Asiamarkt von Berlin - das Dong Xuan Center - in Lichtenberg teilweise von Flammen zerstört worden.

don xuan center
© Shz
In einem großen Berliner Asiamarkt ist ein Großfeuer ausgebrochen. Im Dong Xuan Center im Stadtteil Lichtenberg brennen zwei Lagerhallen. Das Einkaufszentrum war geöffnet. Verletzte wurden bislang nicht gefunden, wie der rbb berichtet.

Das Feuer war von einem Container auf die Lagerhalle übergegriffen, wie die Feuerwehr Berlin auf Twitter mitteilte. Anschließend griff es laut rbb auf eine weitere Halle über. Die Feuerwehr ist demnach inzwischen mit 100 Kräften im Einsatz.

- T-Online
Über die Brandursache gibt es bis jetzt noch keine Meldungen. Laut T-Online gab es bereits 2016 ein Feuer in dem Asiamarkt.

Bulb

SOTT Fokus: Syrien: Russland kann keinen Fortschritt bei US-Truppenabzug feststellen

Am Donnerstag erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass Russland bis heute keinen Fortschritt in Bezug auf den Abzug von US-Truppen aus Syrien feststellen kann, seitdem US-Präsident Donald Trump dies vor einiger Zeit angekündigt hatte.
US troops Syria
© AFP 2018/Ahmad al-RubayUS-Truppen in Syrien
Die Außenamtssprecherin verwies darauf, dass eine klare Vorgehensweise der USAbei dem Abzug ihrer Militärs aus Syrien nicht zu erkennen sei:
"Wir stellen keinen Fortschritt fest. Aus dem einfachen Grund, weil man den Fortschritt dann erkennen könnte, wenn man die Logik der Handlungen versteht. Zusätzlich dazu gibt es (grundsätzlich - Anm. d. Red.) eine offizielle Position, auf die man sich stützen kann. Eine klare offizielle Position, die über Fristen, quantitative Parameter und andere wichtige Aspekte informiert - eine solche Position gibt es nicht. Dementsprechend kann auch von keinem Fortschritt gesprochen werden."
~ Sputnik
Noch im Februar verkündete das weiße Haus:
dass zirka 200 Soldaten nach dem US-Truppenabzug aus Syrien weiterhin im Land stationiert bleiben sollen.

~ Sputnik
Im Januar berichteten wir:

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SOTT Fokus: Albtraum: Flinten-Uschi wird von der Leine gelassen und soll EU-Präsidentin werden

Nun ist es endlich soweit. Deutschlands größte "Leuchte", Ursula von der Leyen (auch Flinten-Uschi genannt) soll EU-Kommissionspräsidentin werden, natürlich ohne das Volk zu fragen. Die "Demokratie" in der EU trägt seltsame Früchte.
Ursula von der Leyen Sicherheitskonferenz München
© Reuters
Da hätte Frau Dr. Merkel für die Position der EU-Kommissionspräsidentin statt Frau Dr. von der Leyen auch gleich die Titanic durchpeitschen können. Die Wirkung wäre identisch: Jeder Eisberg wird zur Selbstversenkung genutzt. Vorher war es die Bundeswehr. Jetzt geht es um das Ganze, sprich das Europa der EU.

Die Clique von Regierungschefs hat deutlich gemacht, was sie von Wahlen und dem Votum der Bürger hält: nämlich nichts.

~ Sputnik
Nun soll Ursula also auch auf höherer EU-Ebene Chaos und Unruhe stiften.
"Verstoß gegen die Demokratie", "Einknicken vor den Konsorten": Was für Ursula von der Leyen ein Segen ist, stößt bei den anderen auf Unmut. Was anderen Dingen bei der EU-Nominierung von der Leyens jedoch zuvorkommt, ist das ihr zugeschriebene chronische Versagen als Bundesministerin.

~ Sputnik

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SOTT Fokus: Trump kritisiert Weltpolizist-Rolle der USA: "China und Russland machen das nicht"

In einem neuen Interview mit Donald Trump beklagte der US-Präsident nicht nur die Rolle der USA als Weltpolizist, sondern betonte abermals, dass Truppenabzüge aus Ländern wie Syrien und Afghanistan wichtig und richtig sind und dass er nicht vorhat, das Militär zu oft einzusetzen.
donald trump
Trump sprach zudem von seinem Wunsch, alle US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Da sei aber nicht so einfach.

In Afghanistan befänden sich nun schon seit 19 Jahren US-Soldaten - dazu hätte es aber nicht kommen sollen, so Trump.

"Ich wollte sie (US-Truppen - Anm. d. Red.) abziehen. Und wissen Sie, ich habe viele abgezogen. Wir hatten 16.000 dort. Jetzt haben wir rund 9000, was viele nicht wissen", erklärte Trump gegenüber Fox News.

~ Sputnik
Ein Komplettabzug ist laut Trump jedoch nicht so einfach, da Afghanistan ein Labor für Terroristen sei.
"Ich nenne es Harvard für Terroristen"

Aus Syrien habe er die meisten US-Truppen abgezogen, weil die Amerikaner "den Kalifat besiegt" hätten. Es gebe kein besseres Militär auf der Welt, als das US-amerikanische. "Ich will es aber nicht zu oft einsetzen."

~ Sputnik
19 Jahre in Afghanistan haben die USA laut Trump in dem Land zu einer Art Polizeikraft werden lassen. Auch die Rolle Amerikas als Weltpolizist kritisierte Trump und betonte, dass Russland und China das nicht machen:

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SOTT Fokus: Totalverbot: Österreich verbietet als erstes EU-Land jegliches Glyphosat

Das österreichische Parlament beschloss am Dienstag, dass das Unkrautbekämpfungsmittel Glyphosat zukünftig in Österreich nicht mehr verwendet werden darf. Damit ist Österreich das erste Land in der EU, in der das Unkrautbekämpfungsmittel, das zahlreiche gefährliche Nebenwirkungen für Mensch und Natur mit sich bringt, komplett verboten wird.
glyphosate
In einigen EU-Ländern ist der Einsatz teilweise untersagt. Glyphosat ist der Wirkstoff im Pflanzenvernichtungsmittel Roundup der US-Firma Monsanto, die im vergangenen Sommer vom deutschen Bayer-Konzern übernommen wurde. Bayer steht wegen der 63 Milliarden Dollar schweren Übernahme unter Druck. Das Unternehmen sieht sich etwa in den USA mit rund 13.400 Klägern konfrontiert, die ihre Krebserkrankung auf das Herbizid zurückführen.

~ Sputnik
Aber jetzt kommt der Haken; ein totales Verbot dieses Mittels "könnte gegen Europarecht" verstoßen:
Ein generelles Verbot des Mittels könnte allerdings dem EU-Recht widersprechen. Denn in der EU ist der Einsatz des Mittels noch bis Ende 2022 zugelassen. Im Umweltministerium in Wien wird die Ansicht vertreten, dass ein Totalverbot europarechtswidrig sei.

"Laut unserer Machbarkeitsstudie und eines gleichlautenden Rechtsgutachtens ist es den Mitgliedsstaaten nicht möglich, von der EU zugelassene Pflanzenschutzmittel gänzlich zu verbieten, sondern sie nur in der Anwendung einzuschränken", sagte ein Sprecher von Umweltministerin Maria Patek.

~ Sputnik

Biohazard

SOTT Fokus: BMW-Entwicklungsvorstand zu E-Autos: "Niemand wird diese Dinger kaufen" - Es sind staatliche Zwangsmaßnahmen

Elektroautos gäbe es nur aus »regulatorischen Gründen«, sagt der Entwicklungsvorstand von BMW, nur aufgrund staatlicher Zwangsmaßnahmen. Autohersteller können die CO2-Grenzwerte nur einhalten, wenn sie in ihren Flotten elektrische Autos aufführen.

bmw elektroauto
Europäische Verbraucher wollen keine Elektroautos. »Wir könnten jedem ein elektrifiziertes Fahrzeug liefern, aber niemand wird es kaufen!« Das sagt nicht irgendwer, sondern der Entwicklungsvorstand von BMW, Klaus Fröhlich. BMW-Chef Harald Krüger setzt zwar die Ziele hoch: »Wir wollen von 2013 bis 2019 500.000 Elektrofahrzeuge verkaufen und dann einen Gang höher schalten. Bis 2021 wollen wir das doppelte Volumen an Elektrofahrzeugen verkaufen und dann jedes Jahr 30 Prozent mehr als im Vorjahr.«

Krüger: »Wir haben zwei klare Ziele: Den elektrischen Antriebsstrang der fünften Generation, der ohne Seltene Erden entwickelt wurde, und ab nächstem Jahr werden alle unsere Produktionsstätten zu 100% mit erneuerbarer Energie versorgt.«

Doch BMW-Entwicklungsvorstand Klaus Fröhlich warnte gleichzeitig vor zu hohen Erwartungen: »Batterieelektrische Autos werden in Europa nicht nachgefragt, und Verbrennerautos wird es noch 30 Jahre lang geben.« Europäische Verbraucher zeigten nämlich kein Interesse an Elektroautos. Er wurde vor einem »geschockten Publikum«, wie Forbes berichtet, sogar noch deutlicher: »Es gibt keine Kundenwünsche für batterieelektrische Autos. Keine!«

Kommentar: Die Aussagen kommen nicht von irgendwem, sondern vom Entwicklungsvorstand von BMW. Gegner können jetzt behaupten, dass die Autoindustrie nur weiter Profite machen möchte, doch E-Autos sind einfach unpraktisch und es spiegelt sich im Kaufverhalten wider.


Ambulance

SOTT Fokus: Weiterer Absturz bei der Bundeswehr: Eine Hubschrauberpilotin ist tödlich verunglückt

Erst letzte Woche kam es zu einem tragischen Unfall bei der Bundeswehr, wo zwei Tornado-Kampfjets verunglückt sind. Heute kam es zu einem weiteren Unfall in Aerzen, Niedersachsen, wo ein Übungshubschrauber der Bundeswehr abstürzte. Bei dem Absturz kam die Pilotin ums Leben und der Co-Pilot überlebte schwerverletzt.

bundeswehr hubschrauber
© www.globallookpress.com
Nach nicht bestätigten Informationen soll es sich um einen Eurocopter H135 handeln, der fürs Flugtraining benutzt wird. Der Hubschrauber soll dem Internationalen Hubschrauberausbildungszentrum des Heeres in Bückeburg angehören. Das etwa 30 Kilometer von der Absturzstelle entfernt liegende Ausbildungszentrum bestätigte inzwischen den Vorfall.

- RT Deutsch

Attention

SOTT Fokus: Iranischer Vorsitzender des Nuklear-Ausschusses warnt: "Sollte USA angreifen, wird Israel nur noch eine halbe Stunde leben" - Besitzt der Iran bereits Atombomben?

Der ehemalige Vorsitzende des Nuklear-Ausschusses im iranischen Parlament Mojtaba Zonnour hat vor fatalen Konsequenzen für Israel gewarnt, sollten die Amerikaner das Land angreifen. Er betonte, dass Israel nur noch eine halbe Stunde überleben wird, sollte es dazu kommen.
Mojtaba Zonnour
Mojtaba Zonnour
"Sollten die USA uns angreifen wird Israel nur noch eine halbe Stunde zu leben haben".

~ Fort Russ
Man bemerke, dass diese Aussage darauf hindeuten könnte, dass der Iran in Wirklichkeit schon Atombomben besitzt. Wie soll man sich sonst erklären, dass der ehemalige Vorsitzende des Nuklear-Ausschusses des Irans (jemand anderes übernahm das Amt dieses Jahr) davon redet, dass Israel innerhalb einer halben Stunde vernichtet wird? Gibt es außer einer Nuklearwaffe, die auf eine Rakete montiert ist, eine andere Waffe, die ein Land innerhalb einer halben Stunde vernichten kann?

Die Luftlinie zwischen dem Iran und Israel beträgt in der kürzesten Entfernung 1.000 Kilometer. Eine Entfernung, die auch mit normalen Raketen, die einen Nuklearsprengkopf besitzen, ohne weiteres in einer halben Stunde erreicht werden kann.