Wissenschaft und TechnologieS


Rocket

NASA-Test der "Orion-Kapsel" erfolgreich: Sonnensegel stabil

orion Delta-IV rocket nasa
© AP/dpa"Orion"-Kapsel: Testflug auf der Spitze einer Delta-IV-Rakete (Archivbild)
Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Mars: EU-Raumschiffbauer freuen sich über einen erfolgreichen Test an der Nasa-Kapsel "Orion". Damit liefert Europa erstmals eines der wichtigsten Teile für ein US-Raumschiff.

Die Nasa hat am Montagmorgen (Ortszeit) im US-Bundesstaat Ohio erstmals erfolgreich europäische Solarmodule für das neue "Orion"-Raumschiff getestet. Das Ausklappen der vier beweglichen Sonnensegel, die immensen Belastungen standhalten müssen, sei gelungen, meldeten Nasa und Airbus von der Nasa Plum Brook Station in Sandusky.

"Um den starken Druck zu beschränken, muss ein Flügel im 60-Grad-Winkel vorwärts und rückwärts zu bewegen sein - wie der eines Vogels", erläuterte der Chef des Entwicklerteams von Airbus, Arnaud de Jong, in den Niederlanden.

Robot

Selbstfahrendes Google-Auto baut ersten Robo-Unfall der Geschichte

google car
© dpa/GoogleDer Google-Mitarbeiter am Steuer des umgerüsteten Wagens dachte, dass die Zeit ausreiche oder der Bus notfalls abbremsen würde.
Den selbstfahrenden Autos von Google wurde manchmal vorgeworfen, zu vorsichtig zu fahren. Jetzt wagte eines von ihnen einen etwas forscheren Spurwechsel - die Folge war die Kollision mit einem Bus.

Die Software eines selbstfahrenden Autos von Google hat erstmals einen Unfall provoziert. Der Roboterwagen wollte die Spur wechseln, um ein Hindernis zu umfahren, erklärte Google in dem am Montag veröffentlichten Unfallbericht.

Das Google-Auto ließ dabei zunächst mehrere Fahrzeuge durch und fuhr dann los, während sich ein Bus annäherte. Bei dem Zusammenstoß mit geringer Geschwindigkeit gab es einen Blechschaden, niemand wurde verletzt.

Binoculars

NASA ist überrascht: Neuer und bisher unbekannter Meteor-Schwarm entdeckt

meteor, sternenhimmel

Über Neuseeland wurden zu Neujahr leuchtende Meteore gesichtet. Soweit nicht außergewöhnlich, doch Astronomen sind beunruhigt - sie wussten nicht davon. Schließlich weiß die Nasa genau über sämtliche beobachtbare Himmelsobjekte Bescheid.



Ein Meteor-Schauer ist eigentlich ein schönes Ereignis - allerdings sind Astronomen derzeit eher beunruhigt. Zu Neujahr waren am Himmel über Neuseeland leuchtende Meteore zu sehen. Das Problem dabei: Niemand weiß, woher sie kamen. Das ist ungewöhnlich, weil etwa die Weltraumbehörde Nasa in der Regel über beobachtbare Himmelsobjekte genau Bescheid weiß.


Kommentar: Sehen Sie dazu den letzten Kommentar.


Kommentar: Die Forschung versucht erneut zu beruhigen. Es wird oft vermutet, dass Meteoriten alle paar Millionen Jahre auf die Erde einschlagen und dass es sich dabei um seltene Einzelfälle handelt. Victor Clube und Paul Napier (aus ihrem Buch: The Cosmic Winter) untersuchten die Geschichte auf Meteoriten. Dabei sind sie auf relativ kurze Zyklen gestoßen, als Gesteinsbrocken auf die Erde einschlugen (ca. alle 3600 Jahre) und es sich oftmals um Schwärme handelt und kleine Himmelskörper. Die Autoren wiesen darauf hin, dass es nahezu unmöglich ist alle Gesteinsbrocken im All ausfindig zu machen, da sie sehr oft kein Licht reflektieren und mehr oder weniger einfach "schwarze Klumpen" sind.


Fireball 3

Streifschuss im März? Asteroid 2013 TX68 könnte der Erde 20mal näher als der Mond kommen

Wussten Sie, dass ein großer Asteroid am 7. März in sehr geringer Entfernung an der Erde vorbeifliegen wird? Dieser Asteroid ist unter der Bezeichnung 2013 TX68 bekannt. Sein Durchmesser wird auf 21 bis 52 Meter geschätzt. Damit wäre er ungefähr doppelt so groß wie der Meteor von Tscheljabinsk, dessen Bruchstücke im Februar 2013 im russischen Ural auf die Erde stürzten.

Komet Erde Einschlag comet earth impact
© trialhuni / Shutterstock
In den meisten Berichten wird bei 2013 TX68 von einem Längsdurchmesser von ca. 30 Metern ausgegangen. Auch hinsichtlich der Entfernung, mit der er an der Erde vorbeirasen wird, reichen die Berechnungen des Minimalabstands von 20 000 Kilometern bis zu 14 Millionen Kilometern. Die konkrete Bahn des Asteroiden lässt sich nur sehr schwer bestimmen, weil nur ein kleiner Teil seiner Bahn bekannt ist.

Ein Einschlag auf der Erde wird allgemein ausgeschlossen, ist aber nicht völlig unmöglich. Seine Wahrscheinlichkeit liegt bei 1 zu 250 Millionen. Sollte er uns in einer Entfernung von 20 000 Kilometern passieren, was in etwa einem Zwanzigstel der Entfernung zwischen Erde und Mond entspricht, entspräche dies etwa der Hälfte der Entfernung der meisten unserer Kommunikationssatelliten von der Erde. Ein solcher Abstand ist gemessen an astronomischen Größenordnungen sehr kurz, und man will sich gar nicht ausmalen, was geschehen könnte, wenn sich die Astronomen nur ein wenig verrechnet haben.

Kommentar: Wenn man solche Meldungen liest, sollte man sich an folgendes erinnern:
  • Meteore, Asteroide und Kometen: Schäden, Unglücke, Verletzungen, Tod und Nahbegegnungen
  • Tunguska, Psychopathie, und das sechste Aussterben
Dann ist eine "ausgeschlossene Kollision" auf einmal überhaupt nicht mehr so beruhigend. Lesen sie dazu auch unsere Serie: Und als ob das alles noch nicht genügt:
  • NASA Daten belegen Beobachtungen der Normalbürger: Meteore und Feuerbälle nehmen exponentiell zu
Weitere Artikel:



Bulb

Russland testet neue unsichtbare Panzer: Weder optisch noch mit Radaren sichtbar

Russland hat mit den Tests von 20 neuen Panzern des Typs Armata begonnen, die einmalige Eigenschaften besitzen, schreibt die „Rossijskaja Gaseta“ am Montag.
Russland Panzer unsichtbar
© Sputnik/ Alexei Malgavko
Wie der stellvertretende Generaldirektor des Unternehmens Uralwagonsawod, Wjatscheslaw Chalitow, mittteilte, sind die neuen Maschinen für den Gegner unsichtbar. Es würden GALS-Technologien genutzt - eine spezielle Schichtung, die es unmöglich macht, das Objekt zu orten, und das weder optisch noch mithilfe von Radaren bzw. Infrarotstrahlung. Alle Armata-Panzer seien mit einem Kommunikationssystem ohne Einsatz von Radiokanälen ausgestattet - die Informationen würden über Infrarotkanäle gesendet.

Eine weitere einmalige Eigenschaft der neuen Panzer sei ein 4-Stufen-Schutzsystem. Die erste Stufe ist die Unsichtbarkeit, die zweite ein aktiver Schutz, der heranfliegende feindliche Geschosse abwehrt und den Raum um den Panzer kontrolliert. Eine spezielle Software schätzt entstehende Drohungen ein und aktiviert die Abfangmittel. Die dritte Stufe ist ein dynamischer Schutz, der für Geschosse bestimmt ist, die die ersten zwei Stufen überwunden haben.

Schließlich steckt unter den Schichten des High-Tech-Schutzes die Panzerung. Die Armata-Panzer sind mit einer neuen Panzerung mit mehreren Schichten aus Stahlblatt und Verbundmaterialien ausgestattet. Zudem gibt es eine isolierte gepanzerte Kapsel für die Besatzungsmitglieder.

Kommentar: Westen ist schockiert und sprachlos: Waffen und Strategie Russlands sind absolut überlegen


Family

Kultur? Warum werfen Schimpansen in Westafrika Steine gegen Bäume?

Mysteriöse Steinhaufen in Westafrika entpuppen sich als von Schimpansen aufgehäuft

Rätselhaftes Verhalten: Biologen haben Schimpansen in Westafrika bei einem ziemlich ungewöhnlichen Verhalten ertappt. Die Menschenaffen werfen manchmal gezielt Steine gegen einen Baum, bis sich in oder neben ihm ein ganzer Steinhaufen gebildet hat. Warum die Schimpansen dies tun und warum dies bisher nur in Westafrika beobachtet wurde, ist rätselhaft. Es könnte sich aber um eine kulturell weitergegebene Tradition handeln, so die Forscher im Fachmagazin "Scientific Reports".

Steinhaufen Baum
© MPI-EVA PanAf/ Chimbo FoundationWer hat diesen seltsamen Steinhaufen im Baum aufgeschichtet?
Schimpansen sind gewiefte Werkzeugnutzer: Sie angeln mit Stöcken nach Termiten oder Ameisen, knacken Nüsse mit Hämmern aus Holz oder Stein oder werfen mit Steinen oder Zweigen, um Artgenossen zu imponieren. Manche Männchen reißen zudem mit den Lippen Blätter von einem Ast, um Weibchen zum Sex aufzufordern. Kürzlich nutzte eine Zoo-Schimpansin sogar einen Stock, um damit eine ihr lästige Kameradrohne anzugreifen.

Ziemlich rätselhaft ist dagegen ein Verhalten, das Biologen des Pan African-Programm in Westafrika entdeckt haben. Den Forschern fiel dort in vier Gegenden auf, dass neben Bäumen immer wieder auffällige Steinhaufen lagen. Da Einheimische diese Haufen nicht aufgeschichtet hatten, mussten sie von einem Tier stammen - aber von welchem?

Sun

Leichteste und effektivste Solarzelle entwickelt: Sechs Watt pro Gramm - 400 Mal effektiver als herkömmliche Solarzelle

Aufgedampftes Photovoltaikmodul ist dünner als ein menschliches Haar

Schwebt sogar auf einer Seifenblase: US-Forscher haben die weltweit dünnste und leichteste Solarzelle entwickelt. Die ultradünnen Photovoltaik-Module erzeugen immerhin sechs Watt pro Gramm - das ist bezogen aufs Gewicht 400 Mal mehr als jede herkömmliche Solarzelle. Der Clou daran: Substrat, Halbleiter und Deckschicht werden gemeinsam durch Aufdampfen erzeugt - und können auf beliebigen Trägermaterialien befestigt werden.

Solarzelle leicht
© Joel Jean und Anna Osherov/ MITUm zu demonstrierren, wie leicht und dünn ihre Solarzellen sind, platzierten die Forscher sie auf einer Seifenblase.
Schon seit längerem arbeiten Forscher daran, Solarzellen immer dünner und flexibler zu machen. So gibt es bereits erste Ansätze zu aufdruckbaren Solarmodulen, Solarzellen auf Bio-Basis und aus knitterbarer, dünner Folie. Für letztere werden die aktiven Schichten auf eine Trägerfolie aus Kunststoff aufgetragen.

Mehr Strom pro Gewicht

Vladimir Bulovic und seine Kollegen vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben nun jedoch eine noch dünnere organische Solarzelle entwickelt. Deck- und Bodenschicht der neuen Solarzelle bestehen aus dem Polymer Parylen. Zwischen diesen liegt eine Schicht aus dem organischen Halbleitermaterial DBP, einem Perylen-Derivat, wie die Wissenschaftler berichten.

Die fertige Solarzelle ist nur ein Fünfzigstel so dick wie ein menschliches Haar, wandelt Sonnenlicht aber fast genauso effektiv in Strom um wie ihre dickeren Gegenparts. Weil sie so leicht ist, ist ihr Verhältnis Leistung zu Gewicht deutlich besser. Die ultradünne Solarzelle erzeugt sechs Watt Strom pro Gramm Gewicht - das ist 400 Mal so viel wie bei herkömmlichen Glassolarzellen.

Auf Stoff oder Papier platziert, würde solche Solarzellen kaum auftragen.

In einem Schritt aufgedampft

Der Clou an diesem neuartigen Photovoltaik-Modul ist jedoch seine Herstellung, wie die Forscher erklären. "Der innovative Schritt daran ist es, dass man das Substrat zur gleichen Zeit wachsen lässt wie das eigentliche Modul", erklärt Bulovic. Statt Basis, Halbleiter und Deckschicht einzeln aufzutragen, erzeugten die Wissenschaftler alle drei Schichten in einem Arbeitsgang.

Dafür werden diese Schichten in einer Vakuumkammer bei Raumtemperatur nacheinander auf einen Glasträger aufgedampft. Dies geschieht, ohne dass Lösungsmittel und andere harte Chemikalien benötigt werden, wie es bei anderen organischen Solarzellen meist der Fall ist, so die Forscher. Dann wird der ultradünne Kombifilm vorsichtig vom Träger abgelöst.

Solarzelle auf Seifenblase

Um zu demonstrieren, wie leicht und flexibel ihre Solarzelle ist, platzierten die Forscher eines dieser Minimodule auf der zarten Haut einer Seifenblase, ohne dass diese platzte. Natürlich sei dies vielleicht ein wenig zu dünn, um praktikabel zu sein. "Wenn man nur leicht pustet, fliegt sie schon weg", so Erstautor Joel Jean vom MIT.

Aber wie die Forscher betonen, zeigt dieser Extremversuch, dass diese ultradünne Solarzelle im Prinzip auf jedem Material eingesetzt werden kann - vom Magazin-Cover bis zur Beschichtung für Heliumballons. "Die Solarzellen sind so leicht, dass man nicht einmal bemerken würde, dass auf sie da sind, beispielsweise auf ihrem Hemd oder dem Notebook", sagt Bulovic. "Diese Zellen könnten einfach auf existierende Strukturen aufgetragen werden."

Noch handelt es sich bei diesen ultradünnen Solarzellen nur um einen Prototyp, bis zu einem marktreifen Produkt sei es noch ein langer Weg, betonen die Wissenschaftler. Denn die Übertragung auf eine großtechnische Herstellung müsse noch erforscht werden. "Wir sehen es aber als Beweis dafür, dass diese Methode funktioniert", sagt Bulovic. (Organic Elctronics, 2016; doi: 10.1016/j.orgel.2016.01.022)

Rocket

Raketenstreibstoff zu warm: SpaceX bricht Start in letzter Sekunde ab

Falcon-9 rocket
© Youtube/NASAKennedyDie "Falcon-9"-Trägerrakete des Raumfahrtunternehmens SpaceX konnte nicht starten
Das US-Raumfahrtunternehmen SpaceX hat zum dritten Mal binnen weniger Tage den Start einer "Falcon-9"-Trägerrakete zum Transport eines Telekommunikationssatelliten verschoben. Der geplante Start am Sonntag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral wurde in letzter Sekunde abgebrochen, wie SpaceX-Chef Elon Musk mitteilte. Grund sei ein Treibstoffproblem.

Zuvor hatte sich der Start bereits um eine halbe Stunde verzögert. Ein Schiff war in die Sperrzone vor der Küste des Bundesstaats Florida gefahren, wie Musk mitteilte. "Start abgebrochen nach Alarm wegen niedriger Schubkraft", schrieb der Firmenchef später im Kurzbotschaftendienst Twitter. "Steigende Sauerstofftemperatur nach Stopp wegen Schiffs und Heliumblase lösten Alarm aus."

SpaceX muss neuen Starttermin suchen

Der Abbruch erfolgte laut SpaceX-Sprecher John Insprucker tatsächlich im allerletzten Moment, als der Countdown schon bei Null angekommen war. Ein neuer Starttermin sei noch nicht festgelegt worden.

Fireball 2

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 18: Kometen oder Asteroiden?

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© Sott.net

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm


Kapitel 18: Kometen oder Asteroiden?

Wie die Mainstream-Wissenschaft routinemäßig behauptet, und wie in Abbildung 52 abgebildet ist, sind Kometen nur ‘Brocken aus Eis und Gestein’, bzw. ‘dreckige Schneebälle’. Dieser Glaube passt jedoch nicht zu den vorliegenden Daten. Zum Beispiel stürzte Komet Lovejoy im Jahr 2011 in die Atmosphäre der Sonne und kam nach einer Stunde dieser Reise durch die Korona auf der anderen Seite wieder heraus. Die Größe und Helligkeit von Lovejoy schienen sich dabei nicht verringert zu haben.132 Nach diesem Ereignis gab es wieder (ziemlich typische) Kommentare von Beobachtern:
An diesem Morgen beobachte eine ganze Flotte an Weltraum-Instrumenten etwas, was viele Experten zuvor als unmöglich erachteten. Komet Lovejoy flog durch die heiße Atmosphäre der Sonne und tauchte intakt wieder auf. ‘Es ist absolut erstaunlich,’ sagte Karl Battams vom "Naval Research Lab" in Washington DC. ‘Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass der eisige Kern des Kometen groß genug ist, um das Eintauchen in die mehrere Millionen Grad heiße Korona der Sonne fast eine Stunde lang zu überleben, aber Lovejoy existiert noch immer.’133
Wenn aber die Temperatur der Korona der Sonne mehrere Millionen Grad134 beträgt und Komet Lovejoy nicht mehr als ein Eisbrocken ist, den man auf nur wenige hundert Meter im Durchmesser schätzt135, warum ist er dann nicht verdampft?

Ähnlich reagierte der Mainstream als im Jahr 2004 die Stardust Sonde ungefähr 300 km entfernt an Komet Wild 2 vorbei flog und detaillierte Bilder schoss.136 Den Lehrbüchern zufolge hätten die Bilder des Kometen eine Masse an ‘dreckigem Schnee’ zeigen müssen. Hier sind die Aussagen des Stardust Programmdirektors, nachdem die Bilder zurückkamen:

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:

Earth Changes and the Human Cosmic Connection: The Secret History of the World - Book 3



Beaker

Körpereigene Antiobiotika sehr wirksam: Forscher wollen sie künstlich herstellen

Bestimmte körpereigene Eiweiße wirken besser als Antibiotika - und zwar ohne gesunde Zellen zu schädigen.
zufriedenheit,gesundheit,frau auf wiese
© Patrizia Tilly - Fotolia.com
Antimikrobielle Peptide sind körpereigene Eiweisse und aktive Mitglieder unseres Immunsystems. Sie finden sich natürlicherweise insbesondere in der Haut und in den Schleimhäuten. Wissenschaftler entdeckten, dass diese Peptide so stark wirksam sind, dass sie auch solche Erreger radikal abtöten können, die gegen Antibiotika längst resistent sind und die daher mittlerweile die Gesundheit vieler Menschen bedrohen. Diese Nachricht ist umso spannender, da antimikrobielle Peptide - im Gegensatz zu Antibiotika - keinerlei Nebenwirkungen haben.

Dringend: Nachfolger für Antibiotika gesucht!

Antibiotika sind eine wunderbare Errungenschaft, da sie schon vielen Menschen das Leben retteten - und dies teilweise noch immer tun. Leider stellte sich im Laufe des nun jahrzehntelangen Antibiotika-Einsatzes heraus, dass das "Wundermittel" mindestens zwei ungünstige Eigenschaften inne hat: