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Fireball

Kein dreckiger Schneeball: Komet ISON zerbrach vor zwei Jahren

Comet ISON
© IEET.org
Der Komet steht strahlend hell direkt neben der Sonne und ist selbst am blauen Tageshimmel problemlos zu erkennen. Dann zieht er um die Sonne herum und leuchtet in der Adventszeit als strahlender Weihnachtsstern.

Vor genau zwei Jahren hatten Profiastronomen wie Sternfreunde große Erwartungen in den Kometen ISON gesetzt. Der eisige Geselle hätte eines der ganz großen Himmelsspektakel der vergangenen Jahre werden können - doch leider zerfielen die kühnen Kometen-Träume zu Staub.


Morgen vor zwei Jahren zog ISON in nur 1,2 Millionen Kilometern Abstand an der Sonne vorbei. Es gab schon Kometen, die solch enge Passagen überlebt haben. Doch bei diesem hatten sich die Forscher verschätzt.

Mittlerweile lässt sich gut rekonstruieren, was ihm in jenen dramatischen Novembertagen 2013 passiert ist.

Komet ISON war direkt aus der Oortschen Wolke ins innere Sonnensystem gelangt, hatte etwa 500 Meter Durchmesser und war bereits jenseits der Jupiterbahn ungewöhnlich hell und aktiv.

Kommentar: Kometen sind keine schmutzigen Schneebälle. Das ist seit Generationen offensichtlich, hält die sogenannten Wissenschaftler aber nicht davon ab, immer wieder vollkommen verblüfft zu sein, wenn das Offensichtliche ihnen in die Augen springt, oder wenn ein schmutziger Schneeball es entgegen aller Wahrscheinlichkeit eines Schneeballs in der Hölle schafft, unversehrt durch die Atmosphäre der Sonne hindurchzufliegen; und trotzdem nennen sie ihn immer noch einen "schmutzigen Schneeball". NASA-Wissenschaftler sind wie ein lernbehindertes Kind, das sich nicht recht zusammenreimen kann, dass Feuer heiß ist und seine Hand immer wieder auf die heiße Herdplatte legt.


Galaxy

Der dunkle Fluss der Galaxien: Rotiert unser Universum?

Spiralgalaxie
© NASA/CXC/SAO/STScI/JPL-CaltechStrudel im All: Nicht alle Galaxien haben denselben Drehsinn, aber eine Richtung scheint zu überwiegen. Im Bild eine kombinierte Röntgen-, Infrarot- und optische Aufnahme vom Spiralgalaxien-Paar NGC 2207 (rechts) und IC 2163, das im Sternbild Großer Hund rotiert, 130 Millionen Lichtjahre von uns entfernt.
Am kommenden Dienstag, dem 15. Dezember, erscheint das neue Heft von bild der wissenschaft. Das Titelthema, verfasst von Physik- und Astronomie-Redakteur Rüdiger Vaas, ist diesmal besonders brisant: Eine große Galaxiendurchmessung deutet nämlich darauf hin, dass das Weltall eine Achse hat. Das aber würde die Kosmologie revolutionieren.

Forscher haben entdeckt: Etwas läuft falsch in Einsteins Universum. Galaxien drehen sich zu einseitig, und Hunderte von Galaxienhaufen strömen auf einen ominösen Punkt zu. Während manche Astrophysiker meinen, die kosmischen Anomalien seien bloß Zufall oder gespenstische Messfehler, wähnen sich andere einem großen Geheimnis auf der Spur. So könnte das Universum ein gigantisches Karussell sein. Und der ominöse "Dunkle Fluss" verweist vielleicht auf gigantische Urknall-Relikte jenseits unseres kosmischen Horizonts - oder sogar auf andere Universen.

Kommentar: Lesen sie dazu das Buch:
  • Das Elektrische Universum - Teil 1: Das Mainstream Universum vs. das Elektrische Universum
Derzeit übersetzt bis:
  • Das Elektrische Universum - Teil 15: Nemesis

deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Nebula

SOTT Fokus: Das Elektrische Universum - Teil 15: Nemesis

Teil 2: Der Begleiter der Sonne und der dazugehörige Kometenschwarm

echcc, teil 15, nemesis
© Sott.net
Kapitel 15: Nemesis

Jedermann weiß, dass unser Sonnensystem von einem einzigen Stern angetrieben wird: Der Sonne. Zumindest liegt die Vermutung nahe, dass unser Sonnensystem ein Ein-Stern Sonnensystem ist, da wir morgens nur eine Sonne am Himmel aufgehen sehen. Allerdings wäre dies eine ziemlich kuriose Konstellation, da die meisten von Astronomen bisher beobachteten Sterne Teil eines Mehrfach-Sternsystems sind, welche am häufigsten in einem Binärsystem auftreten (Doppel- bzw. Zweifach-Sternsysteme). Basierend auf den Daten des Chandra Röntgen Observatoriums der NASA, wird geschätzt, dass über 80% aller Sterne entweder Teil eines Binärsystems oder eines Mehrfach-Sternsystems sind.84 Die 60 Sternsysteme, die unserem Sonnensystem am nächsten sind, wurden von Grazia und Milton untersucht. Dabei kamen sie zu einem vergleichbaren Ergebnis:
61% der 60 nächstgelegen Sterne sind Teil eines Doppel- (binären) oder Dreifach-Sternsystems.85
Ein Doppel-Stern Modell für unser eigenes Sonnensystem ist eine verlockende Perspektive, nicht zu letzt deshalb, weil diese Konstellation viele ‘Anomalien’, die in der Ein-Stern Hypothese auftreten, erklären könnte. Wie es das Binary Research Institute (BRI) ausdrückt:
...elliptische Umlaufbahn-Gleichungen haben sich als bessere Vorhersage-Modelle der Präzessions-Raten erwiesen als die New Comb's Formel. Sie haben in den letzten hundert Jahren eine viel größere Genauigkeiten bewiesen. Darüber hinaus scheint ein bewegliches Modell des Sonnensystems eine Anzahl von Problemen der Sonnensystembildungs-Theorie, einschließlich des fehlenden Drehimpuls der Sonne zu lösen. Aus diesen Gründen kommt das BRI zu dem Schluss, dass unsere Sonne höchstwahrscheinlich Teil eines Binärsystems mit einem langen Zyklus ist.86
Bedenken Sie jedoch, dass die oben identifizierten Binärsysteme aus Sternen bestehen, die hell genug sind um von Teleskopen erfasst zu werden. Das bedeutet, dass die Prozentzahl an Binärsystemen vielleicht sogar noch höher liegt, da manche Systeme ‘nicht brennende’ Sterne enthalten können wie zum Beispiel die sogenannten ‘Braunen Zwerge. Für Plasma-Kosmologen sind Binärsysteme die logische Art wie einzelne Sterne mit hohem elektrischen Stress umgehen, indem sie sich in einen Prozess der Fission (die Spaltung in zwei oder mehrere Teile) begeben.87 Wenn eine Kugel in zwei gleich große Kugeln geteilt wird, bleibt die Gesamtmasse die gleiche (Materie verschwindet nicht), aber die Gesamtoberfläche dieses Paares erhöht sich um ca. 26% im Vergleich zur anfänglichen Kugel.88 Die Gesamtoberfläche, die dem elektrischen Feld ausgesetzt ist, erhöht sich somit und verringert dadurch die Stromdichte (Ampere pro Quadratmeter). Deshalb ermöglicht eine elektrisch induzierte Teilung den Sternen, den auf sie einwirkenden elektrischen Stress zu verringern, indem dieser Stress auf zwei oder mehr Sterne aufgeteilt wird.

Sirius
© NASAAbbildung 37: Sirius ist Binärsystem (zweifach Sternsystem). Sirius A ist der hellere Stern. Sirius B ist dunkler und so nahe an Sirius A, dass man ihn erst 1862 entdeckte.
Wegen des geringeren elektrischen Stresses, der nach der Teilung auf Binärsysteme einwirkt, sollten braune Zwerge (Sterne, die einem schwachen elektrischen Feld ausgesetzt sind und deshalb nicht so hell sind) eigentlich ziemlich oft in Binärsystemen vorkommen:
Wenn die Partner eines resultierenden Binär-Paares nicht die gleiche Größe haben, wird der größere [Stern] wahrscheinlich die höhere Stromdichte aufweisen - jedoch ist dieser Wert immer noch geringer als der ursprüngliche. (Angenommen die Gesamtladung und der Gesamtantriebsstrom des anfänglichen Sterns verteilen sich auf die neuen Sterne proportional zu ihrer Massen.) In diesem Fall kann es sein, dass der kleinere Teil des Paares eine so geringe Stromdichte aufweist, dass er abrupt auf den Status eines "braunen Zwerges" oder "gigantischen Gasplaneten" fällt.89
Wie wir gesehen haben, sind binäre Sterne sehr häufig und wahrscheinlich sogar noch häufiger als es in der wissenschaftlichen Literatur angegeben wird. Ist unsere Sonne also nur eine weitere Anomalie in einem ziemlich ereignislosen Universum, so wie es uns die Mainstream Wissenschaft sagt? Ist unsere Sonne wirklich der einzige Stern im Sonnensystem? Ein bedeutender Hinweis darauf, dass unser Stern vielleicht doch Teil eines binären Systems ist, erschien im Magazin Nature am 19. März 198290 als die Paläontologen David Raup und Jack Sepkoski ein zyklisches Muster des Massensterbens auf der Erde in fossilen Funden entdeckten.91 Ihre Forschungen ergaben, dass die Erde in den letzten 250 Millionen Jahren regelmäßig Massensterben erlebt hat, wie in Abbildung 38 zu sehen ist.

Kommentar: Das vollständige Buch gibt es hier auf Englisch:
deutsch, pierre lescaudron, earth changes human cosmic connection, echcc



Water

Plastikchemikalien, die Lebensmittel giftig machen - Forscher entwicklen Sensor zum Aufspüren versteckter Quellen

In der weltweiten Medienlandschaft geht so manch wichtiges Thema seltsam einhellig unter. Nur relativ wenig zu hören ist auch von einer besorgniserregenden Chemikalie, die aus Kunststoffverpackungen allmählich in Lebensmittel sickert: DEHP, ein Weichmacher. Zwar wurden die Gesetze in den vergangenen Jahren verschärft, doch treibt diese Substanz in der Welt nach wie vor ihr heimliches Unwesen in der Welt. Zwei neuseeländische Ingenieure haben jetzt einen hochempfindlichen Sensor entwickelt, der selbst geringfügige DEHP-Mengen schnell und zuverlässig identifiziert.
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© Pressmaster / Shutterstock
DEHP sorgte 2011 in Thailand für einen Lebensmittelskandal, als bekannt wurde, das gleich mehrere Dutzend Unternehmen diesen Weichmacher verwendet hatten, um Palmöl als Zusatz zu ersetzen, das seinerseits einem Getränk die gewünschte »gesunde Naturtrübe« verleiht. DEHP wurde von den Firmen nicht nur in Fruchtsäfte oder Tees eingebracht, sondern darüber hinaus auch in Lebensmittel wie Brot oder Marmelade.

Die taiwanesische Regierung untersuchte die Vorfälle zwei Jahre lang, um dann Strafen gegen insgesamt 37 Unternehmen zu verhängen. Allerdings kam diese Aktion kaum über einen Symbolcharakter hinaus, musste jede einzelne Firma doch nur wenig mehr als 1000 US-Dollar zahlen.

Kommentar:


Bulb

3D Schall - Forscher zeigen erstmals wie Delfine mit ihrem Echolot sehen

Ultraschall Bild Delphin Mann Taucher
© SpeakDolphin.comDas aus den Echolot-Daten eines Delfins extrahierte dreidimensionale Abbild eines tauchenden Mannes.
Miami (USA) - Erstmals ist es Verhaltensforschern gelungen, das Echolot-Abbild eines Tauchers, so wie es ein Delfin mit Hilfe seiner Fähigkeit zur Echolokation „sieht“, zu erzeugen. Anhand der Bilder sind die Tiere offenbar sogar in der Lage dreidimensionale Informationen des Abbildes zu erhalten.

Wie Jack und Donna Kasselwitz von „SpeakDolphin.com“ berichten, gelangen die 3D-Abbildungen durch die Aufnahme und Isolation der Schallwellen der delfinischen Echolokation von Delphinen in einem mehrschichtigen Prozess, an dessen Ende dann sogar der 3D-Ausdruck der abgebildeten Objekte auf der Grundlage der Delfindaten stand.

Grundlage der Arbeit war die frühere Erkenntnis der beiden Forscher, dass Delfine Objekte auch anhand von Aufzeichnungen der Töne der Echolokation anderer Delfine mit einer Genauigkeit von 92 Prozent erkennen konnten. „Als wir das entdeckt hatten, stellten wir uns die Frage, was die Tiere anhand dieser Töne tatsächlich sehen“, erläutert Kasselwitz.

Galaxy

Asteroid SD220 könnte der Erde gefährlich nahe kommen

Der gigantische Felsbrocken steht ganz oben auf der NASA-Gefahrenliste.
asteroid
2003 SD220, ein mindestens 2,5 Kilometer großer Asteroid könnte für Chaos auf der Erde sorgen, wenn er unseren Planet trifft - und das noch vor Weihnachten. Der Asteroid steht auf der NASA-Gefahrenliste ganz oben und könnte einen ganzen Kontinent zerstören, sollte er direkt auf die Erde treffen.

Für Weltuntergangsstimmung ist es aber noch zu früh, denn vermutlich wird 2003 SD220 an der Erde vorbeischrammen. Allerdings haben die Experten Probleme damit, die genaue Flugbahn des Asteroiden zu berechnen. Ein Grund dafür ist, dass noch nicht klar ist, wie groß der Mega-Asteroid wirklich ist, denn seine exakte Größe wird noch von der Dunkelheit des Weltalls verdeckt.

Vermutlich wird 2003 SD220 uns um rund 11 Millionen Kilometer verfehlen - in astronomischen Dimensionen äußerst knapp. Allerdings warnen die Experten vor dem sogenannten "Yarkovsky Drift". Eine Strahlungseinwirkung, die die Flugbahn des Asteroiden noch ändern und ihn Richtung Erde rasen lassen könnte.

Kommentar: Lesen Sie die folgenden Artikel, um mehr über Himmelskörper zu erfahren:


Magnify

Forscher finden Gene für ein längeres, gesünderes Leben - Wie lassen sie sich aktivieren?

Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) haben gemeinsam mit Kollegen aus Jena unter 40.000 Genen dreier verschiedener Organismen einzelnen Gene identifiziert, die am körperlichen Altern beteiligt sind. „Beeinflusst man nur eines dieser Gene, verlängert sich die gesunde Lebensspanne von Versuchstieren und möglicherweise auch des Menschen.“
Gemälde Jungbrunnen
© gemeinfrei / Wikimedia commonsFrühere Vorstellung von einem besseren Alter: Das Gemälde Der Jungbrunnen von Lucas Cranach dem Älteren.
Zürich (Schweiz) - Wie das Team um den ETH-Professor Dr. Michael Ristow und vom Konsortium „JenAge“ (bestehend aus Forschern des Leibniz-Instituts für Alternsforschung, des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie sowie der Friedrich-Schiller-Universität und des Universitätsklinikums Jena) aktuell im Fachjournal Nature Communications (DOI: 10.1038/ncomms10043) berichten, haben sie die Genome von drei unterschiedlichen Organismen systematisch nach den Genen abgesucht, die mit dem Alterungsprozess in Verbindung stehen, in allen drei der untersuchten Arten vorkommen und dementsprechend von Genen eines gemeinsamen Vorfahren abstammen. „Diese sog. orthologen Gene sind sehr nahe miteinander verwandt, obwohl sie in unterschiedlichen Organismen vorliegen, und kommen auch alle im Menschen vor.“ Untersucht wurden der Fadenwurm C. elegans, Zebrafische und Mäuse.

Beaker

Forscher wollen Lebenserwartung von Hunden durch medikamentöse Therapie erhöhen

Lange haben sich die Wissenschaftler darum bemüht, ähnlich wie bei Menschen, einen Weg zu finden, um die Lebensdauer von Hunden zu verlängern - bislang jedoch ohne Erfolg. Jetzt haben aber Genetiker von der University of Washington eine medikamentöse Therapie entwickelt, die sich als sehr vielversprechend zeigt.
hund,mensch und hund
Im Rahmen ihres »Dog Ageing Project« hatten die Forscher Labormäusen eine Mixtur verschiedener Arzneimitteln verabreicht, vor allem das Medikament Rapamycin, das normalerweise bei Menschen nach Transplantationen eingesetzt wird, um die Abstoßungsreaktionen bei Spenderorganen zu unterbinden. Tatsächlich zeigte es bei den Versuchstieren erstaunliche Resultate. Ihre Zellen wurden gereinigt und die Herzfunktion, mentale Fähigkeiten und das Immunsystem verbesserten sich. Dadurch erhöhte sich die Lebensdauer der behandelten Mäuse um bis zu 25 Prozent. Insgesamt zeigte sich, dass das Medikament dazu beitragen könnte, dass die Tiere nicht nur länger, sondern auch gesünder leben.

Kommentar: So traurig es ist, dass gerade Hunde nicht so alt werden wie andere Haustiere, sollte man vielleicht einfach seine Aufmerksamkeit darauf richten, dass sie ein gesundes, erfülltes Leben bei uns führen können. Dazu muss man sich einfach nur gut informieren:


Comet

Neue Aufnahmen von Komet Catalina

C/2013 US10 Catalina wird zwar kein prächtiger Komet für das bloße Auge (visuelle Beobachtungen vom Sonntagmorgen bestätigen weiter seine Helligkeit von etwa 6mag), Astrofotografen haben aber bereits ihre Freude an dem Schweifstern. Das hier mit freundlicher Genehmigung gezeigte Bild von Michael Jäger stammt ebenfalls von Sonntagmorgen. Jäger hat es mit einem 10" f/4.0 Teleskop (Lacerta) und einer Moravian G3-11002 CCD Kamera aufgenommen.

Komet Catalina
© Michael JägerC/2013 US10 Catalina am 6. Dezember 2015 gegen 04:30 UT. L-4x5 min 2x2 bin RGB je 4 Minuten 4 bin mit 10"/4.0 (Lacerta) und CCD Moravian G3-11002. Aufnahmeort: Jauerling, Österreich.
Zugegeben, da steckt neben erstklassigem Equipment, Knowhow auch jede Menge Bildverarbeitung drin. Was mit einfacherer Ausrüstung (Canon EOS 6D DSLR und Teleobjektiv geht, zeigt Ian Sharp auf seiner Webseite. Um den enormen Kontrast zwischen Komet und Venus von 10 Größenklassen (Faktor 10000!) aufs Bild zu bekommen, brauchte er noch nicht einmal HDR-Techniken. Das Bild zeigt also einigermaßen realistisch, wie hell (oder eben schwach) Catalina gegenüber dem Planeten ist.

Kommentar: Catalina ist schon eine Weile zu Besuch: Lesen sie auch:


Comet 2

Komet Catalania durchstreift unser Sonnensystem

Derzeit bewegt sich Komet Catalina (C/2013 US10) in Richtung des Nachthimmels auf der Nordhalbkugel. Bis November 2015 ist er auf der Südhalbkugel unserer Erde zu sehen und dort bereits ein begehrtes Beobachtungsobjekt. Von November 2015 bis März 2016 soll er auch von unseren Breiten in der Nacht gut zu sehen sein, und das mit relativ einfachen optischen Hilfsmitteln.
komet catalania
Komet Catalina wurde am 31.10.2013 durch das Himmelsüberwachungs-Projekt “Catalina Sky Survey” entdeckt. Laut aktuellen Berechnungen wird er am 15.11.2015 die Sonne umrunden und danach ab Ende November tief am Südwest-Horizont am frühen Morgen zum ersten Mal in Europa zu sehen sein. Dabei erreicht er eine Helligkeit, die ihn mit einem kleinen Fernglas leicht auffindbar macht.

Anschließend wird er am 17.01.2016 in ca. 108 Mio. km Entfernung an der Erde vorbeiziehen und während dieser Zeit durch viele Sternbilder des nördlichen Himmels (u.a. durch den “großen” und “kleinen Bären”) wandern.

Kommentar: Lesen Sie auch die sehr informative und aufschlussreiche Artikelserie von Laura Knight-Jadczyk: