Am California Institute of Technology (CalTech) haben Bioengineering-Forscher Nanobots auf DNA-Basis entwickelt. Die winzigen Maschinen sind in der Lage, einfache Transport-Aufgaben im Molekülbereich zu erledigen.
Das Team um Anupama Thubagere und Lulu Qian programmierte die Nanobots darauf, einzelne Moleküle von einem fest definierten Platz zu einem anderen zu bringen. Das kann unter anderem dabei hilfreich sein, Medikamente zu benötigten Stellen in einem erkrankten Organismus zu transportieren, aber auch, um präzise Messungen zu erheben - etwa von Tumoren.
Die Programmierung der winzigen Roboter erfolgte nach einem einfachen Prinzip: In einem Bereich sollten die Bots nach einer passenden »Ladung« suchen und diese in einen vorgegebenen Bereich bringen. Stimmt die Ladung, so erfolgt im richtigen Zielgebiet der Befehl zum Loslassen. Da im Nano-Bereich noch nicht die Möglichkeit besteht, Roboter mit eigenem Speicher zu versorgen, sind die Befehle auf diese einfachsten Vorgaben reduziert. Die Nanobots sind dabei so designt, dass sie nur eine bestimme Art von Ladung transportieren können.
Kommentar: Sind alle diese neuerlichen Entdeckungen allein auf die bessere Suchtechnik zurückzuführen oder hängt es vielleicht mit dem Umstand zusammen, dass unser Sonnensystem gegenwärtig einem ansteigenden Zustrom von Kometen und Asteroiden ausgesetzt ist? Mehr über diese Thematik finden Sie in unserem bald erscheinenden Buch: